Seite 40 von 163 ErsteErste ... 3038394041425090140 ... LetzteLetzte
Ergebnis 391 bis 400 von 1628

Tesla kündigt 1.000 Kilometer Reichweite ab 2017 an

Erstellt von soaringguy, 13.10.2015, 12:58 Uhr · 1.627 Antworten · 74.714 Aufrufe

  1. Registriert seit
    01.01.2009
    Beiträge
    9.880

    Standard

    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Wer in der City wohnt, braucht in der Regel kaum ein Auto. Der kann den innerstädtisch gut ausgebauten ÖPNV nutzen. Probleme haben wirklich nur die Pendler. Dass ist die Zielgruppe.
    Pendler könnten ihr Kfz am Stadtrand bei P+R stehen lassen und auch mit dem ÖPNV reinfahren und viele machen das auch. Die Mehrzahl jedoch nicht. Und auch die Mehrzahl der Großstädter fährt nicht mit Bus und Bahn zur Arbeit oder nach Feierabend. Ich habe mangels Nutzung kein Auto, aber mit Familie etc. sieht das ganz anders aus. Da ist man auch innerstädtisch ohne Auto arm dran. Also erst mal Großstadterfahrungen sammeln und dann schreiben.

  2. Registriert seit
    21.03.2011
    Beiträge
    597

    Standard

    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Und wer vermeintlich groß denkt, aber nur viele kleine Details außer acht lässt, fällt auf die Nase.
    Beides hat seine Berechtigung und muss in der Waage bleiben. Wenn man nur zu einseitig denkt, wird es in jedem Fall Mist. Deshalb ist in dieser Diskussion Konsens gefragt.


    Gruß Chris

  3. Registriert seit
    01.01.2009
    Beiträge
    9.880

    Standard

    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Deshalb ist in dieser Diskussion Konsens gefragt.
    Nein, denn Konsens nützt hier gar nichts. Nicht Ideologie und Träumerei sind gefragt, sondern praxistaugliche Lösungen. Und das schließt Finanzierbarkeit ein.

  4. Registriert seit
    21.03.2011
    Beiträge
    597

    Standard

    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Also erst mal Großstadterfahrungen sammeln und dann schreiben.
    Sorry Zörnie. Ich wohne im Pott. Das ist keine Großstadt. Dass ist Megacity. Dagegen ist Berlin ein Großdorf. Aber wir sind hier nicht so borniert wie im Bundeshauptdorf.

    Gruß Chris

  5. Registriert seit
    21.03.2011
    Beiträge
    597

    Standard

    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Nein, denn Konsens nützt hier gar nichts. Nicht Ideologie und Träumerei sind gefragt, sondern praxistaugliche Lösungen. Und das schließt Finanzierbarkeit ein.
    Praxistauglich ist auch Relativ.

    Der Sozi sagt, praxistauglich muss kostenlos für alle sein.
    Der Kapitalist sagt, mit praxistauglich will ich maximalen Gewinn erzielen.
    Der Öko sagt, praxistauglich ist alles, was nicht die Umwelt schädigt.
    Der Neidhammel sagt, das nur dass praxistauglich ist, was er sich genau so groß leisten kann wie es sein Nachbar hat.
    ...
    So kann man die Diskussion endlos weiterbefeuern. Ist aber auch nicht praxistauglich.
    Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Wenn mehr E-Fahrzeuge gekauft werden, wird die Infrastruktur nachziehen, die Einheiten billiger und dann auch massentauglich. Ob es direkt auf einen Schritt geht oder über den Umweg Hybrid bleibt offen. Sicher ist nur, dass auch das Elektroauto nicht die finale Lösung ist. Aber wenn ich jetzt schon wüsste, was wirklich danach kommt, dann würde ich morgen nicht mehr meiner normalen Tätigkeit nachgehen.

    Gruß Chris

  6. Registriert seit
    13.08.2010
    Beiträge
    6.160

    Standard

    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Der Vergleich mit den LPG-Tankstellen hinkt wie ein lahmer Gaul. Oder fährt jemand seinen Wagen an die LPG-Tanke und muss ihn dort 8 Stunden angeschlossen lassen?
    Auch an dich die Frage: Musst du eigentlich immer so rumgranteln? Das lässt deine Kompetenz nicht größer werden, glaubs mir mal.

    Ich persönlich glaube nicht an den häufig herbeigeredeten, baldigen durchschlagenden Erfolg von reinen E-Autos. Bei Plugin-Hybriden sieht das in meinen Augen schon ganz anders aus. Gerade Pendler, die von außerhalb in die Stadt reinfahren, haben oft zuhause eine Garage, in der sie ihr Auto auch laden können - von mir aus auch acht Stunden lang, während sie schlafen.

    Der Preis ist noch eine gewisse Hürde, aber inzwischen bietet BMW schon Hybrid-Modelle an, bei denen der Mehrpreis zu einem vergleichbar motorisierten Verbrenner im Bereiche um die 1.500 Euro liegt. So, und jetzt muss nur noch irgendeine legislative Nummer kommen (Kaufprämie, Sperrung von Innenstädten etc.), und schon passt das für viele Leute.

    Ein BMW i3 mit Range Extender kostet heute mit ein paar Extras über 45.000 Euro. natürlich ist das viel zu teuer. Andererseits: Ein Mercedes SLK mit Basismotor, Automatik und ein paar Extras kostet auch 45K, und es gibt genügend Zahnarztgattinnen, die mit einem SLK nie weiter als 100 Kilometer fahren... Und jetzt stell dir mal vor, Renault würde ein technisch gleichwertiges Auto für unter 30K bauen, dann wird es langsam spannend.

  7. Registriert seit
    17.05.2007
    Beiträge
    25.832

    Standard

    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Sorry Zörnie. Ich wohne im Pott. Das ist keine Großstadt. Dass ist Megacity.
    da ist ja das Problem, wie willst du, sagen wir nur 100.000 E-Autos jede Nacht an die Steckdose bringen. Verbrenner fahren zur Tankstelle und tanken in 5 Min voll für die nächsten 600km. d.h. schwach gerechnet schafft eine Zapfsäule 10 Pkw pro std.
    100.000 Stromer brauchen minimum 5 Std um vollzustromen, das sind 500.000 Std jede Nacht, die da anfallen und eine Ladesäule schafft 2 Autos pro Nacht. Die Infrastruktur dafür ist nicht schwach, die ist schlicht nicht vorhanden.

    Das Argument ÖPNV zieht auch nicht mehr lange, schon jetzt sind z.b. P+R Plätze rund um München jeden Tag voll bis Anschlag, die Busse Bahnen sind zwischen 6 und 8 Uhr rammelvoll. Da geht nicht mehr.

    und ein E-Auto ist doch ökologisch erst dann eine Alternative, wenn es statt eines Verbrenner angeschafft wird, nicht zusätzlich, außerdem verdient ja nicht jeder wie der durchschnittliche GS-fahrer. Es soll durchaus Menschen geben, die sich für den Gegenwert einer GS ein Familienauto anschaffen müssen. Wie willst dem erzählen, dass er einen Stromer fahren muß, um in die Innenstadt zu kommen, die auch von seinen Steuergeldern bezahlt wurde?

    schon jetzt erfüllen Neu-Pkw die Euro 6, der Altbestand ist zu 90% ein absehbares Problem. Wieso soll sich Otto N. jetzt einen Stromer kaufen, solange Energie sparen und Luftreinhaltung nur für Privatpersonen gilt? Es sind die Fabriken, Kraftwerke, Flugzeuge und auch die Hochseedampfer, die gigantische Menge Dreck in die Luft blasen. Man könnte auch hier mal den Hebel deutlich gewinnbringender (für die Umwelt) ansetzen und dem Bürger mal eine Verschnaufpause gönnen statt ständig neuer Vorschriften

  8. Registriert seit
    16.08.2015
    Beiträge
    57

    Standard

    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Der Vergleich mit den LPG-Tankstellen hinkt wie ein lahmer Gaul. Oder fährt jemand seinen Wagen an die LPG-Tanke und muss ihn dort 8 Stunden angeschlossen lassen? An eine Ladesäule am Straßenrand passen zwei Autos, die dort zum Aufladen auch mehrere Stunden, ggf. über Nacht, angestöpselt sind.
    Deine 8 Stunden sind Polemik. Genauso wie Deine 2 Fahrzeuge.
    Die meisten e-Fahrzeuge können an entsprechenden Stationen in 30 Min mehr als ausreichend nachtanken.
    Das reicht vollkommen um im Alltag während des Einkaufs nachzulegen.
    Darüber hinaus ist die derzeitige Verbreitung von E-Fahrzeugen noch so niedrig, dass es keine Relevanz hat.

    Es muss ein Umdenken stattfinden. Du bist im Kopf noch nicht soweit. Aber das kommt schon noch.
    Es ist genau dieses ewige Genörgel das auch viele Firmen lahm legt.
    5% der tatsächlichen Vorgänge werden als Grundlage für Veränderungen herangezogen.

    Es ist möglich. Es funktioniert heute schon.
    Man muss nur wollen.
    Für die 5% lassen sich andere Lösungen finden.

    Wer etwas will sucht Wege.
    Wer etwas nicht will sucht Gründe.

    Mit Deiner Einstellung wäre die Evolution in der Steinzeit stecken geblieben.

  9. Registriert seit
    13.08.2010
    Beiträge
    6.160

    Standard

    Zitat Zitat von Ahab2 Beitrag anzeigen
    Es muss ein Umdenken stattfinden.
    Woaß i ned. Wenn man die in der Wolle gefärbten Tesla-Fanboys so labern hört, dann tun die gerade so, als seien Fünftonnen-Zweimeterschiffe für 100.000 Euro die Lösung aller unserer Probleme. Auch die zum Teil frenetische Begeisterung für autonom fahrende Autos kann ich nicht unbedingt nachvollziehen. Wenn hundert Pendler in der Rush Hour in solch einer Kiste hocken, ist die Straße dicht. Wenn sie in einem U-Bahn-Waggon hocken, ist das ein normaler Füllstand.

    Was mich am schnellen, durchschlagenden Erfolg der E-Autos zweifeln lässt: Von der Erfindung des Autos (1886) bis zum Beginn der Massenmotorisierung (1908: Beginn der Fertigung des Model T) hat es gerade einmal 22 Jahre gedauert. An Elektroautos basteln sie bereits seit Jahrhunderten rum, und noch keins ist so oft gebaut worden wie das Model T im ersten Jahr.

  10. Registriert seit
    21.03.2011
    Beiträge
    597

    Standard

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    100.000 Stromer brauchen minimum 5 Std um vollzustromen, das sind 500.000 Std jede Nacht, die da anfallen und eine Ladesäule schafft 2 Autos pro Nacht. Die Infrastruktur dafür ist nicht schwach, die ist schlicht nicht vorhanden.
    Das ist der Denkfehler. Wenn 100.000 E-Fahrzeuge morgens in die Stadt reinfahren, dann stehen die des Nachts außerhalb der Stadt in irgendeiner Garage, die zu einem netten Einfamilienhaus gehört. Und dann werden die auch da geladen. Denn wer sich ein Efz kauft, der hat sich auch Gedanken gemacht, wo sein Strom herkommt.
    Wer in einer Innerstädtischen Sozialwohnung im 5.Stock wohnt, der hat auch jetzt in der Regel schon Probleme mit der individuellen Mobilität. Dass sind doch in der Regel auch die Leute, die jetzt schon jammern weil ihr alter Golf die gelbe Plakette hat und sie sich einen Neuen nicht leisten können, um weiterhin in die eigene Stadt reinfahren zu dürfen. Das ist nicht die Zielgruppe der modernen Elektromobilität und werden es auch nicht. Zielgruppe sind klar die Besserverdiener, die am Stadtrand wohnen. Und dann wird der Schuh draus.

    Gruß Chris


 

Ähnliche Themen

  1. R1200GS Adventure mit 60.000 Kilometer ?
    Von Reldnak im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 25.05.2015, 12:14
  2. Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 17.07.2013, 23:01
  3. ABS probleme an einer R 1100 GS
    Von Iglu im Forum R 850 GS und R 1100 GS
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 10.04.2007, 07:26
  4. ABS Problem an R 1100 GS Bj. 94
    Von laika2000 im Forum R 850 GS und R 1100 GS
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 03.05.2006, 23:15
  5. Ich oute mich - auch ich werde meiner GS ab und an untreu !
    Von Wolfgang im Forum Smalltalk und Offtopic
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 13.09.2005, 11:11