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Tesla kündigt 1.000 Kilometer Reichweite ab 2017 an

Erstellt von soaringguy, 13.10.2015, 12:58 Uhr · 1.303 Antworten · 60.821 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Ihr Skeptiker seid einfach niedlich.

    Übrigens, der Herbst naht. Die Depri-Zeit. Da bringen sich, statistisch gesehen, die meisten Leute um.

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    #42
    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    Mag sein, das hatte aber weniger mit Vernunft zu tun. Übrigens: das erste Auto der Welt, das die Marke von 100 km/h knackte, war ein Elektroauto.
    Kein Wunder, bei dem damaligen Entwicklungsstand der Verbrennungskraftmaschinen.

    Der Elektromotor an sich ist einfach im Aufbau und robust da nur eine drehende Welle mit zwei Lagern. Die Regelung von Synchron- oder Asynchronmotoren ist heute dank moderner Regelungstechnik auch kein Problem mehr. Selbst komplizierte Regelungsanwendungen sind kein Problem. Die Leistungs-/Drehmomentkurve ist jeder leistungsgleichen thermischen Antriebsmaschine weit überlegen. Motorwirkungsgrade von über 90 % sind auch kein Thema. An und für sich der Idealantrieb für alle Anwendungen. Zumindest solche mit Leitung und Stecker am Netz.

    Ohne Netz haben wir ein Speicherproblem. Das wird auch durch neueste Batterieerfindungen nicht zu beheben sein, weil die heute realistisch erzielbaren Energiedichten von 0,2 kWh/kg im krassen Verhältnis stehen zu ca. 12 kWh/kg bei Dieselkraftstoff.

    Einfache Rechnung:
    gewünschte Reichweite 1000 km, Referenz Diesel 6l/100 km, Wirkungsgrad 33 %
    Hiermit ergibt sich ein Verbrauch von 60 l Diesel = 720 kWh. Tankgewicht ca. 65 kg.

    Der Elektroantrieb benötigt ganz grob nur ein Drittel der Energie, d. h. 240 kWh. Die notwendige Batterie wiegt allerdings 240/0,2 kG = 1200 kg.

    Das ist genau das Problem. Die Autos werden saumäßig schwer. Und der Platz muß da sein. Zumindest wenn wir über solche Reichweiten und heutige Technologien sprechen. Dafür ist m. E. der Elektroantrieb im Zusammenhang mit Batterien derzeit nicht geeignet.

    Geeignet ist er für Pendler mit Strecken hin und zurück von maximal 100 - 150 km. Ohne Klimaanlage und mit separater Zuheizung im Winter. Nur ehrlich, wer kauft sich bspw. einen Citroen Zero für über 30 kEuro. Oder einen Polo oder Golf für ca. 35 kEuro.

    Den Elektromotor halte ich für Langstrecke durchaus auch für zweckmäßig, insbesondere auch bei LKW. Dann aber mit anderer Speichertechnologie --> Brennstoffzelle. Dies setzt allerdings vernünftige Verfahren zur Wasserstoffgewinnung voraus. Andere Gase, die im Zusammenhang mit der Brennstoffzelle Strom erzeugen sind m. E. auch wiederum nur ein Kompromiß.

    Die Hybridfahrzeuge sind, wie bereits hier einer schrieb, tatsächlich eine Mogelpackung. Mal sehen wann die Amis nachmessen und die geschönten Angaben hinsichtlich Emissionen und Verbrauchswerten solcher Antriebe eine Absage erteilen.

    Meine Meinung:
    Der Elektroantrieb wird kommen, er bietet nur Vorteile gegenüber den derzeitigen Antriebskonzepten. Die effektive und kostengünstige Speicherung der notwendigen Energie und die Erzeugung des erforderlichen klimaneutralen Stroms bzw. auch Wasserstoffs in den erforderlichen großen Mengen ist nach wie vor das Problem. Und ich wage mal zu behaupten, daß dies auch noch locker 1 - 2 Jahrzehnte dauern wird.

    Nichtsdestotrotz halte ich solche Projekte wie der Tesla schon für zielführend, auch wenn das aktuelle Konzept in Zukunft möglicherweise nicht Bestand haben wird. Nichts machen und sich nur auf das Bewährte verlassen ist auch nix.
    Elektromotoren, Steuerungen und Akkus können auch Chinesen gut bauen. Wir müssen tatsächlich aufpassen, daß wir von der Entwicklung nicht überholt werden. Und diesbezüglich wünsche ich mir schon etwas mehr Engagement der deutschen Automobilbauer.

    Gruß Tom

  3. X-Moderator
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    #43
    können Andere auch....

    Verkaufsstart für private Energiespeicher | Daimler Global Media Site > Technologie > Umwelt

    Stationäre Energiespeicher von Mercedes-Benz für den Einsatz in privaten Haushalten sind ab sofort bestellbar. Unter www.schlauerspeichern.de können sich Interessenten ab sofort unverbindlich vormerken lassen.
    Entwickelt für den anspruchsvollen Einsatz im Automobil, erfüllen die privaten Mercedes-Benz Energiespeicher höchste Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Bis zu acht Batteriemodule mit einem Energieinhalt von jeweils 2,5 kWh lassen sich zu einem Energiespeicher mit 20 kWh kombinieren. So lässt sich in Haushalten, die über eine eigene Photovoltaikanlage verfügen, der überschüssige Solarstrom nahezu verlustfrei zwischenspeichern.
    Daimler präsentiert die Mercedes-Benz Energiespeicher für privaten und gewerblichen Einsatz vom 10. bis 12. Juni auf der Intersolar in München (Messestand B1.530).
    Vom Auto ans Netz: Mercedes-Benz Energiespeicher
    Mit ihrer hundertprozentigen Tochter Deutsche ACCUMOTIVE bietet die Daimler AG stationäre Energiespeicher für den privaten und gewerblichen Einsatz an. Der erste Lithium-Ionen-Speicher im industriellen Maßstab ist bereits am Netz. Sowohl in Deutschland als auch international strebt Daimler die Zusammenarbeit mit weiteren Vertriebspartnern an.
    Die im Jahr 2009 gegründete Deutsche ACCUMOTIVE GmbH und Co. KG, entwickelt, produziert und vertreibt hochkomplexe Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie. Mit dem Einstieg in das neue Geschäftsfeld der stationären Energiespeicher für Industriekunden und private Anwendungen eröffnen sich der Deutschen ACCUMOTIVE neue Wachstumschancen. Gleichzeitig trägt die Daimler AG aktiv zur Energiewende bei und schreibt die Erfolgsgeschichte der Batterieproduktion am Standort Deutschland fort.

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    #44
    Zitat Zitat von Foo'bar Beitrag anzeigen
    Es war ja nicht die richtige Richtung, das ist es ja.
    es war damals und auch heute noch der einzig gangbare Weg die Massen zu motorisieren, da kann man doch nicht von falsche Richtung sprechen. Vermessen heute zu behaupten, dass der Elektroantrieb der richtige Weg ist, wie oft schon haben sich Forscher geirrt und ihre Vorhersagen korrigiert.
    Ob der E-Antrieb für die Zukunft der richtige Weg war, wird sich in 50 vielleicht erst 100 Jahren beantworten lassen, heute jedoch keinesfalls

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    #45
    Aus technischer Sicht ist die Frage für einen Elektrotechniker sehr einfach zu beantworten. Die bahn fährt seit Anfang der siebziger bei uns ja auch nicht mehr mit Dampf. Auch aus technischen und aus wirtschaftlichen Gründen. Zur individuellen Mobilität besteht der Unterschied im nicht festen Fahrweg und dem fehlenden (und auf den Straßen nicht gewollten) Oberleitung.

    Die fehlende Oberleitung ist das Problem das es zu lösen gilt. Nicht ob der E-Antrieb das falsche Konzept ist. Der Verbrennungsmotor ist im Vergleich dazu ein, auf die Zukunft gesehen, dann nicht mehr zeitgemäßer Dinosaurier. Nebenbei bemerkt auch nicht mehr wirtschaftlich.

    Rein vom Antrieb her gesehen, sind Elektromotoren, als Achs- oder Einzelantriebe an den Rädern günstiger und einfacher in der Fertigung als Verbrennungskraftmaschinen. Da ist ja auch nicht viel dran. Eisen, Wicklung und Lufspalt. Welle natürlich auch noch und eine schöne Verpackung. Der Luftspalt wird das teuerste sein, liegt in der Natur der Sache.

    Das Verhalten (Differential, Allrad, ESP usw.) realisiere ich über Steuerung und Software. Und sogar Betriebsbremsen mit Energierückgewinnung. Als Elektriker schwärme ich bei dem Gedanken daran was alles machbar ist. Als begeisterter Motorradfahrer mit gewohntem brummen unterm Hintern bekomme ich allerdings Stirnrunzeln. Das ist aber rein subjektiv.

    Gruß Tom

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    #46
    Kein Elektromotor kann meine MZ ersetzen danke Tomjupp

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    #47
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Ach Foo'bar, mit Spinnern wie euch gibt es doch jeden Tag mehr zu Lachen als gut für meine Bauchmuskeln ist
    Mann o Mann weiter so ,ich hol mal schnell Bier und der Abend ist gelaufen

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    #48
    Wer nicht an die Weiterentwicklung von E-Motoren bzw. E-Antriebssystemen glaubt, der kann sich ja mal heutige 'Möglichkeiten für Jedermann' im Bootsbereich ansehen.

    Zum einen die Oberfläche des Steuergerätes und die Möglichkeiten, die ich einfach per USB-Kabel dem Motor einhauchen kann

    goldenmotor.jpg

    Und dann noch, was dabei raus kommt. Ist keine Zukunftsmusik, sondern meins und läuft so am Chiemsee.



    Benziner sind am See für Privatleute ohne Privilegien verboten, E-Motoren nicht ...

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    #49
    Zitat Zitat von coreboat Beitrag anzeigen
    Wer nicht an die Weiterentwicklung von E-Motoren bzw. E-Antriebssystemen glaubt, der kann sich ja mal heutige 'Möglichkeiten für Jedermann' im Bootsbereich ansehen.

    Zum einen die Oberfläche des Steuergerätes und die Möglichkeiten, die ich einfach per USB-Kabel dem Motor einhauchen kann



    Und dann noch, was dabei raus kommt. Ist keine Zukunftsmusik, sondern meins und läuft so am Chiemsee.



    Benziner sind am See für Privatleute ohne Privilegien verboten, E-Motoren nicht ...
    Beeindruckend.

    Wie lange kannst Du damit fahren?



    Imposantes Video...

    gibt's auch eins, wo man Dich zurück ans Ufer rudern sieht?

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    #50
    Ich hatte die ganze Saison keine Ruder dabei - und habe das nicht bereut

    Fahrzeit ist etwas kritisch, der Motor ist sportlich eingestellt bei der Stromaufnahme, deshalb wird er bei Vollgas schon mal warm und geht in den Sparbetrieb. Vollgas geht also nur ein paar Minuten. Im niedrigen Leistungsbereich kann ich den ganzen Tag fahren, aber dann natürlich nicht in Gleitfahrt. Mit einem leichteren Boot und etwas dezenter eingestellt, wären die gleichen Fahrwerte zu erzielen, dann könnte ich ca. eine Stunde / knapp 30 km fahren.
    Der Motor ist ein bürstenloser Motor, welcher Standard 10 kw leistet und auch in Motorräder eingebaut wird.


 
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