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Tesla kündigt 1.000 Kilometer Reichweite ab 2017 an

Erstellt von soaringguy, 13.10.2015, 12:58 Uhr · 1.303 Antworten · 60.913 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    wäre das definitiv ein echter Fortschritt, den der Staat durchaus subventionieren und damit fördern sollte.
    Man kann nicht die Kernkraftwerke stillegen und gleichzeitig E-Mobilität fördern. Das eine oder das andere ist so total für die Katz.

  2. Registriert seit
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    Sagt wer?

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    Ich zum Beispiel.

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    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Das Entscheidene für mich ist, dass seine Ideen den Individualverkehr nach vorne bringen.
    Tun sie das denn? Ich denke nein. E-Mobilität für 90.000 Euro pro Fahrzeug bringt gar nichts nach vorn.

    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Wenn in (ferner?) Zukunft keine Stinker mehr unterwegs wären und die E-Mobile ähnliche Reichweiten hätten, wäre das definitiv ein echter Fortschritt, den der Staat durchaus subventionieren und damit fördern sollte.
    Wenn E-Mobile marktfähig wären, bräuchten sie keine Subventionierung oder Förderung. Beim derzeitigen deutschen Energiemix stinken die E-Mobile nur vor der Stadt.

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Tun sie das denn? Ich denke nein. E-Mobilität für 90.000 Euro pro Fahrzeug bringt gar nichts nach vorn.
    Ja, denn wir sind bereits bei 25.000 € (Nissan Leaf).

    Was bald wohl entscheidener sein wird, wird am Ende dieses Artikel ...

    ... deutlich:

    Doch was die Elektromobilität als nächstes braucht, ist wohl weniger das Model 3, der Opel Ampera E oder die verbesserte Version des i3. Wichtig wäre jetzt ein funktionierendes Ladenetz. Genügend Stromzapfsäulen, höheres Ladetempo, dazu bessere und billigere Batterien. Wer das alles überzeugend kombiniert, kann die Branche ein zweites Mal revolutionieren. Er kann mehr Autofahrer begeistern als jene Luxus-Kunden und Technik-Fans, für die der Preis keine große Rolle spielt. Als nächstes sind (viel) mehr und (viel) bessere Tankstellen und Batterien gefragt. Und nicht das nächste Auto.

    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Wenn E-Mobile marktfähig wären, bräuchten sie keine Subventionierung oder Förderung.
    Das ist sehr einfach gedacht.

    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Beim derzeitigen deutschen Energiemix stinken die E-Mobile nur vor der Stadt.
    Subventionierung könnte zum Beispiel darin bestehen, entsprechende Forschungsprojekte zu fördern. Oder eben den Ausbau eines staatlichen E-Tankstellennetzes.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Ja, denn wir sind bereits bei 25.000 € (Nissan Leaf).
    Immer noch doppelt so teuer wie ein vergleichbarer Benziner und mit all den Nachteilen eines E-Mobils.

    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Das ist sehr einfach gedacht.
    Ja, aber zutreffend.

    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Subventionierung könnte zum Beispiel darin bestehen, entsprechende Forschungsprojekte zu fördern. Oder eben den Ausbau eines staatlichen E-Tankstellennetzes.
    Der Ausbau einer flächendeckenden Versorgung mit Ladesäulen ist unbezahlbar und praktisch unmöglich. Auf dem Land mag das noch theoretisch möglich sein, aber da tut es auch die normale Steckdose, wenn man genügend Zeit hat, den Wagen nicht nutzen zu müssen. In der Stadt bleibt es bei der praktischen Unumsetzbarkeit.

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Das Entscheidene für mich ist, dass seine Ideen den Individualverkehr nach vorne bringen. Wenn in (ferner?) Zukunft keine Stinker mehr unterwegs wären und die E-Mobile ähnliche Reichweiten hätten, wäre das definitiv ein echter Fortschritt, den der Staat durchaus subventionieren und damit fördern sollte.
    wie kommst du da drauf, Fahrzeuge nach mittlerweile Euro 6 als Stinker zu bezeichnen? sie sind das Mittel der Wahl um die Massen bezahlbar zu mobilisieren. Das individuelle E-fzg ist diesen Nachweis bislang schuldig geblieben. Man dachte auch mal dass die Subvention von Sonnenkollektoren und Windrädern der Weisheit letzter Schluß ist. Zumindest hat es der Verbrennungsmotor geschafft sich ohne Subventionen durchzusetzen!
    wo steht denn, dass ein E-Auto ökologischer ist als ein Verbrenner? Herstellung auch der Akkus mit eingerechnet, die real existierende Stromerzeugung in D zugrunde gelegt, gibt es heute durchaus Verbrenner, die mithalten können, von Dauertests sind E-Autos noch meilenweit entfernt. Stell dir vor, bei einem Auto müsste alle 5 Jahre für 15000 € der Motor gewechselt werden, weil verbraucht.

    Ob man heute noch 2 Tonnen schwere Suvs mit Fahrleistungen eines Sportwagens braucht oder generell große Pkw das ließe sich durchaus trefflich diskutieren.

  8. Registriert seit
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    Tun sie das denn? Ich denke nein. E-Mobilität für 90.000 Euro pro Fahrzeug bringt gar nichts nach vorn.


    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Ja, denn wir sind bereits bei 25.000 € (Nissan Leaf).
    Der Nissan Leaf war allerdings nicht Musks Idee. Ganz im Gegenteil: Laut Musk und seinen Fans kann ein E-Auto-Hersteller per Definitionem keinen Erfolg haben, wenn er nebenher auch noch Verbrenner-Autos baut. (Man kann es auch simpler formulieren: Nach Ansicht der Tesla-Fans ist die Art und Weise, wie Tesla Autos baut, die einzig mögliche Art, dauerhaft erfolgreich zu sein. Diese Theorie ist zwar mit den Geschäftsergebnissen von Firmen wie Tesla und Nissan beim besten Willen nicht in Einklang zu bringen, aber, hey, nun wollen wir mal nicht kleinlich sein.)

    Nissan hingegen hat den Leaf auf eine bereits bestehende Benziner-Plattform adaptiert (VW macht es genauso). Das ermöglicht Nissan unter anderem, den Leaf in ihrem Werk in Sunderland/UK gemeinsam auf einem Band mit dem Qashquai zu bauen. Sollte jetzt was passieren, was den Absatz von E-Mobilen sprunghaft beschleunigt (Subventionen/Verbote/etc.) könnte Nissan sofort reagieren und in dem Werk einfach mehr Leafs und weniger Qashquais bauen.

    Übrigens stimmen deine Preise für den Leaf nicht. Laut Liste geht er bei 23,3K los, die Top-Version kostet 28,5K - allerdings beinhalten diese Preise eine Batteriemiete von mindestens 79 Euro im Monat. Umgerechnet in Eurosuper sind das 66,5 Liter Sprit, die reichen bei einem Durchschnittsverbrauch von 7 Liter/100 km für 950 km im Monat. Wenn man die Batterie beispielsweise auf vier Jahre mietet und 20.000 km im Jahr fährt, dann kostet sie 102 Euro im Monat, das entspricht dann Sprit für mehr als 1200 Kilometer.

    Wenn man den Akku gleich mitkauft, kostet der billigste Leaf 29,3K, das Topmodell kommt ohne weitere Extras auf 35K. Nur die Topversion hat eine 30 KWh-Batterie, die billigeren Versionen haben eine 24 KWh-Batterie, mit der man in der Praxis nicht weiter als 130 km kommt.

    Das In-die-Tasche-Lügen hat bei EVs übrigens Tradition. So werden bei US-Autos grundsätzlich die Listenpreise in Dollar genommen und direkt in Euro umgerechnet. So kostet dann ein Tesla 3 plötzlich 31.000 Euro. Dass da in Deutschland noch mindestens 19% Merkelsteuer draufkommen, ist das erste, was unterschlagen wird.

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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Der Ausbau einer flächendeckenden Versorgung mit Ladesäulen ist unbezahlbar und praktisch unmöglich.
    Nein, das stimmt nicht. In Deutschland gibt es bereits tausende von Lademöglichkeiten für E-Autos. Es gibt aber einen enormen Wirrwarr an verschiedenen Ladestandards, verschiedenen Abrechnungsmodalitäten und erforderlichen Codekarten, Abos etc. Deshalb sind die Säulen oft praktisch nicht nutzbar. Hier muss ein gemeinsamer Standard her. Dann hat man sicherlich noch nicht für jeden eine Lösung, aber doch schon für ziemlich viele. Und wenn es einen gemeinsamen Standard gibt, den viele nutzen, dann wird es innerhalb weniger Jahre für Supermärkte zum guten Ton gehören, Ladesäulen bereit zu halten, an denen ihre Kunden ihre Autos auftanken, solange sie einkaufen. Viele große Einkaufszentren haben heute ja auch schon Tankstellen, obwohl sie mit dem verkauf von Sprit allein nicht besonders viel verdienen.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    [/COLOR]
    ...Übrigens stimmen deine Preise für den Leaf nicht. Laut Liste geht er bei 23,3K los, die Top-Version kostet 28,5K - allerdings beinhalten diese Preise eine Batteriemiete von mindestens 79 Euro im Monat. Umgerechnet in Eurosuper sind das 66,5 Liter Sprit, die reichen bei einem Durchschnittsverbrauch von 7 Liter/100 km für 950 km im Monat. Wenn man die Batterie beispielsweise auf vier Jahre mietet und 20.000 km im Jahr fährt, dann kostet sie 102 Euro im Monat, das entspricht dann Sprit für mehr als 1200 Kilometer....
    Die Rechnung verstehe ich nicht. Wie kann man denn eine Batteriemiete proportional zu einem Spritverbrauch ins Verhältnis setzen? Die leere Batterie bringt mich doch keinen Meter weit. Oder ist bei Nissan das Laden der Batterie auch umsonst? Wie funktioniert das denn?

    Gruß,
    maxquer


 

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