Seite 76 von 107 ErsteErste ... 2666747576777886 ... LetzteLetzte
Ergebnis 751 bis 760 von 1067

Toleranter friedfertiger Islam

Erstellt von Totalisator, 10.01.2015, 08:46 Uhr · 1.066 Antworten · 63.422 Aufrufe

  1. Registriert seit
    14.04.2012
    Beiträge
    827

    Standard

    Wo sind die Argumente?

  2. Registriert seit
    20.01.2009
    Beiträge
    2.662

    Standard

    Zitat Zitat von Capricorn Beitrag anzeigen
    Zum Wohle der Gesellschaft sollte es in öffentlichen Institutionen keine sog. Religionsfreiheit geben. In dem Sinne ja.
    In öffentlichen Institutionen sollte Religion komplett aussen vor sein.
    Hab mal einen interessanten Spruch gelesen weiß leider nicht mehr von wem er war.

    Religion ist wie ein P.E.N.I.S.
    Es ist in Ordnung, eine zu haben.
    Es ist in Ordnung, stolz darauf zu sein.
    Aber bitte hole sie nicht in der Öffentlichkeit raus und wedele damit herum.
    Und belästige damit keine Kinder.


    edit: Unglaublich das das Wort P.E.N.I.S hier zensiert wird..

    Geht Pillermann?

    edit2: Jau Pillermann geht :-)

  3. Registriert seit
    26.05.2010
    Beiträge
    5.981

    Standard

    Zitat Zitat von Rainer Bracht Beitrag anzeigen
    Wo sind die Argumente?

    Das Du auf Völkerwanderungen von der Antike bis in die Jetztzeit basierend dem Deutschen Volk und unserer Kultur die Daseinsberechtigung absprichst?

    Ich denke, ein gesunder Egoismus darf nicht verboten sein und ist moralisch auch nicht verwerflich.

    Kein Land, dessen Wirtschaft von Flüchtlingen und ungebildeten Zuwandern mit extremistischer Einstellung überschwemmt wird, toleriert dies unkritisch.

    Schau Dich einfach in der Welt um und erkenne, wie das in Schweiz, Australien, USA gehandhabt wird....

    Alles keien faschistoiden Systeme, aber mit Mechanismen bestückt (aufgrund der Haltung ihrer Bürger von der Politik umgesetzt) die dem Land und dessen Lebensumständen eine Daseinsberechtigung eingesteht und nicht aufgrund von wie auch immer gearteten moralischen Umständen das eigene Verderben frohen Mutes vorantreibt.

  4. Registriert seit
    01.09.2007
    Beiträge
    6.259

    Standard

    Zitat Zitat von Christian RA40XT Beitrag anzeigen


    Geht Pillermann?

    edit2: Jau Pillermann geht :-)
    Hallo
    es heißt ja auch Pillemann ohne R
    Aber geht auch.
    Gruß

  5. Registriert seit
    20.01.2009
    Beiträge
    2.662

    Standard

    Zitat Zitat von juekl Beitrag anzeigen
    Hallo
    es heißt ja auch Pillemann ohne R
    Gruß
    Ich glaub da gibt es regionale Unterschiede ;-)

  6. Registriert seit
    17.05.2007
    Beiträge
    26.600

    Standard

    Zitat Zitat von Christian RA40XT Beitrag anzeigen
    In öffentlichen Institutionen sollte Religion komplett aussen vor sein.
    gehe ich absolut konform, wenn dann konsequent.
    Wenn ich in Bayern gerichtlich durchsetze, dass Kruzifixe abgehängt werden müssen, dann möchte ich auch bitteschön durchsetzen, dass die Lehrerin KEIN Kopftuch trägt. (das darf sie in der Türkei nämlich auch nicht)

  7. Registriert seit
    01.01.2009
    Beiträge
    10.104

    Standard

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Wenn ich in Bayern gerichtlich durchsetze, dass Kruzifixe abgehängt werden müssen, dann möchte ich auch bitteschön durchsetzen, dass die Lehrerin KEIN Kopftuch trägt. (das darf sie in der Türkei nämlich auch nicht)
    Das stimmt so meines Wissens nach nicht mehr. Unter dem Halb-Islamisten Erdogan werden laizitistische Grundsätze dort abgeschafft.

  8. Registriert seit
    17.05.2007
    Beiträge
    26.600

    Standard

    doch stimmt schon noch so, Staatsbedienstete dürfen weiterhin keinerlei Zeichen einer Religionszugehörigkeit während der Arbeit zeigen oder tragen. Schülerinnen ist es mittlerweile freigestellt, ob sie ein Kopftuch tragen wollen, das war früher noch verboten.

  9. Registriert seit
    01.01.2009
    Beiträge
    10.104

    Standard

    Das liest sich hier bereits anders:

    Quelle Wikipedia
    Türkei[Bearbeiten]In der Türkei ist das Tragen von Kopftüchern (türban) in Behörden nicht mehr verboten. Alle öffentlich Bediensteten wie Beamte und Lehrerinnen, aber auch Schülerinnen und Studentinnen waren von dieser Regelung betroffen, die für Studentinnen 2008 aufgehoben worden war, was der AKP ein Verbotsverfahren vor dem Verfassungsgericht eingetragen hatte, dass sie nur äußerst knapp überstanden hatte: zwar war die Mehrheit der Richter für ein Verbot der AKP gewesen, aber an der für ein Verbot erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit der Richterstimmen fehlte eine einzige Stimme. Aus diesem Grund studierten viele wohlhabende Frauen aus streng religiösen Familien bis zur Aufhebung des Kopftuchverbots für Studentinnen in Westeuropa, wo es eine solche Einschränkung nicht gibt. Bei Arbeitgebern außerhalb des öffentlichen Dienstes war das Kopftuch gesetzlich nicht verboten; hier galten die allgemeinen arbeitsrechtlichen Regelungen. Außerhalb des Arbeitslebens besteht nie ein Verbot. Einige Frauen umgingen das Verbot durch Tragen einer Perücke. Das Kopftuchverbot wurde auch mit polizeilichen Maßnahmen durchgesetzt (so wurde Studentinnen mit Kopftuch das Betreten von Universitäten verboten), was in der Vergangenheit oft Thema hitziger Debatten war. Die kemalistische Elite betrachtet das Tragen eines Kopftuchs, vor allem bei Studentinnen, als politisches Symbol einer islamistischen Bewegung. Aus deren Sicht geht es bei dem Streit nicht primär um die Freiheitsrechte, sondern um einen ideologischen Kampf des laizistischen Staates mit den eine Re-Islamisierung der türkischen Gesellschaft anstrebenden Islamisten.
    Die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sah am 10. November 2005 das Verbot als vereinbar mit der Europäischen Menschenrechtskonvention an.[44] Sie bestätigte damit das Urteil der ersten Kammer des Gerichts, das am 28. Juni 2004 die Beschwerde einer türkischen Medizinstudentin abwies. Es stelle keine Verletzung des Grundsatzes der Religionsfreiheit dar, wenn einer Studentin mit Kopftuch der Zugang zu einer öffentlichen Hochschule untersagt werde. Die Richter stuften die Kopfbedeckung als Symbol einer „extremistischen Bewegung“ ein. Die Türkei verfolge mit dem Verbot die Ziele, die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten und bürgerliche Freiheitsrechte zu schützen. In einem Urteil von Februar 2006 bestätigte die zweite Kammer im türkischen Staatsrat das Kopftuchverbot in Bildungseinrichtungen und dehnte das Verbot auch auf die Straßen vor solchen Einrichtungen aus. Anfang 2008 wurden Überlegungen des türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan bekannt, einen neuen Verfassungsartikel zu planen, der das Kopftuch zwar nicht explizit erwähnt, aber dessen Verbot beispielsweise an Universitäten aufhöbe. Die islamisch-konservativ ausgerichtete derzeitige türkische Regierungspartei AKP von Ministerpräsident Erdoğan und die oppositionelle nationalistische MHP einigten sich am 24. Januar 2008 auf ein Ende des Kopftuchverbots an Hochschulen. Entsprechend planten die Parteien, die Artikel 10 und 42 der türkischen Verfassung zu ändern. Diese behandeln die Gleichheit vor dem Gesetz und das Recht auf höhere Bildung. Die kemalistische CHP kritisierte die geplanten Verfassungsänderungen und interpretierte sie als Zeichen, dass die Türkei auf dem Weg in einen islamischen Gottesstaat sei.[45] Am 6. Februar 2008 begannen im türkischen Parlament die Beratungen über die Verfassungsänderung, die im Vorfeld von Demonstrationen gegen die Aufhebung des Verbotes in Ankara begleitet wurden.[46] Drei Tage später wurden die Verfassungsänderungen mit deutlicher Mehrheit (403 gegen 107 beziehungsweise 403 gegen 108 Stimmen) vom Parlament angenommen.[47] Am 5. Juni 2008 annullierte jedoch das türkische Verfassungsgericht mit neun zu zwei Stimmen diese Verfassungsänderungen. Nach Auffassung der Richter verstießen die Änderungen gegen mehrere Prinzipien der Verfassung, der zufolge die Türkei ein „demokratischer Sozialstaat auf säkularer Grundlage“ sei. Gegen die Gesetzesänderungen der AKP hatte die CHP geklagt. Das Urteil galt Beobachtern als Präjudiz für das Verbotsverfahren gegen die AKP, das Generalstaatsanwalt Abdurrahman Yalçınkaya am 14. März beim Verfassungsgericht eingeleitet hat. Die Begründung lautet, die AKP sei ein „Brennpunkt von Aktivitäten gegen das Prinzip des Laizismus“.[48] Mehrere AKP-Politiker warfen dem Verfassungsgericht in ersten Reaktionen Verfassungsbruch und einen Putsch der Justiz vor.[49] Im Oktober 2010 gab der Hochschulrat der Türkei bekannt, dass Studentinnen bei Verstößen gegen die Kleiderordnung nicht mehr von Vorlesungen ausgeschlossen werden.[50]
    Bei einer Befragung, die die islamisch-konservative Tageszeitung Zaman im Jahr 2008 durchführen ließ, nahmen insgesamt 7.422 Menschen aus zwölf Provinzen teil. 99,5 Prozent der befragten Kopftuchträgerinnen, 73,1 Prozent der Nicht-Kopftuchträgerinnen und 78 Prozent der befragten Männer sprachen sich für eine Aufhebung des Verbotes aus.[51]
    Im Herbst 2010 wurde der „Kopftuchbann“ an türkischen Universitäten abgeschafft.[50]
    Im September 2013 kündigte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan an, das Kopftuchverbot für Frauen im Staatsdienst (außer für Richterinnen, Staatsanwältinnen, militärisches Personal und Polizistinnen) zu beenden.[52]
    Am 23. September 2014 teilte die islamisch-konservative Regierung unter Ministerpräsident Ahmet Davutoglu mit, ab Schulklasse 5 sei nun das Tragen eines Kopftuchs erlaubt.[53]

  10. Registriert seit
    01.01.2009
    Beiträge
    10.104

    Standard

    .