Seite 6 von 15 ErsteErste ... 45678 ... LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 143

Unser Freund Ramsauer!

Erstellt von MARKUS99, 05.09.2012, 09:46 Uhr · 142 Antworten · 7.160 Aufrufe

  1. Registriert seit
    01.01.2009
    Beiträge
    10.104

    Standard

    #51
    @ sampleman:

  2. Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    35

    Standard

    #52
    bloß gut, dass manche Leute nichts zu sagen haben....man man man

  3. Registriert seit
    12.03.2006
    Beiträge
    3.553

    Standard

    #53
    Zitat Zitat von Vatta Beitrag anzeigen
    Eines sollte man auch noch bedenken: Je mehr Regeln und Verbote wir uns aufbürden, desto mehr Streit, Diskussionen und Strafen folgen, wenn vermeintlich jemand sich nicht an die Reglen gehalten hat. Die Chance, mal wieder in den Augen eines Mitmenschen etwas falsch zu machen steigt mit jeder Regelung.

    Beispiel: Das Vorbeischlängeln der Motorräder am Stau.
    Der Motorradfahrer nimmt niemanden einen Platz weg, er gefährdet niemanden, wenn mit angemessenem Tempo durch die Schlangen fährt. Zudem sollte jeder der bei klarem Verstand und objektiv zu denken bereit ist, verstehen, dass die Biker sich nach vorne durchmogeln um das stressige Stop and go sowie einen pot. Hitzeschock vermeiden wollen. Wäre es für die Biker erlaubt und die Autofahrer angehalten, die Biker durchzulassen, hätten wir alle weniger Theater.
    Jetzt ist das aber nun mal verboten, was zur Folge hat, dass jeder Hanswurst in der überholten Dose sich Schwanzamputiert füht und dann seine Belehrungen zum besten gibt. Das ganze gipfelt auch gerne in Aktionen wie "Gasse zumachen" oder Tür öffnen wenn sich durchschlängelnde Biker im Spiegel erblickt werden. Hier wurde auf Basis von Sicherheitsdenken ein Verbot ausgesprochen, was einem Großteil der Leute erlaubt, das Hirn auszuschalten und den Oberlehrer zu spielen.

    Gleiches würde man mit den Radfahrern machen, je mehr diese an Gesetze und Regeln sowie Strafen gebunden werden. Ich will übrigens nicht zur Anarchie aufrufen!

    Wenn die Radfahrer genauso fest in den Straßenverkehr "gezwungen" werden, wollen wir wirklich dass die für 100 Meter zur Bäckerei immer auf der "richtigen" Seite der Straße fahren? Möchten wir dann den Oberlehrer spielen, der die darauf hinweist, dass jetzt aber eine Strafe fällig wird, wenn die es mal nicht so eng sehen?

    Mir gehen die Radfahrer auch manchmal auf die Nerven: im Dunkeln ohne Licht im Gegenverkehr oder auf der Landstraße nebeneinander, obwohl der Radweg 2 Meter neben der Straße führt. Alles totaler Käse der mich auch manchmal ärgert. Aber Kennzeichen und weitere Überwachung? Wieder neue Verbote und Vorschriften? Wieder mehr Möglichkeiten Strafen zu verhängen? Nein danke!! Wenn Ramsauer wirklich was verbessern will, soll er m. M. den "7.Sinn" im Fernsehen wieder neu auflegen lassen und die Leute animieren mitzudenken im Straßenverkehr!! Das wäre nämlich die erste Basis, die ein Miteinander im Straßenverkehr möglich macht.

    Letztendlich sollte man auch bald mal akzeptieren, dass Menschen Fehler machen und solange Menschen irgendwo am Steuer / Lenker sitzen werden Fehler gemacht, die zu Unfällen führen. Das wird sich durch Verbote etc. niemals beenden lassen. Eher durch Mitdenken - Aufpassen - Rücksicht und solche Tugenden.
    Volle Zustimmung.
    Das beste Beispiel dafür, das sowas funktioniert, ist doch wohl Italien.
    Da fährt jedes Zweirad rechts wie links vorbei, selbst wenn der Verkehr mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit unterwegs ist.
    Dadurch sind die Autofahrer gezwungen, in jeder Situation rücksichtsvoller zu agieren, die haben alle den 360°-Blick und wie ich finde,
    fahren die mit wesentlich mehr Rücksichtsnahme als wie die Deutschen Verkehrserzieher.

  4. matze.x Gast

    Standard

    #54
    Zitat Zitat von pietch1 Beitrag anzeigen
    Volle Zustimmung.
    Das beste Beispiel dafür, das sowas funktioniert, ist doch wohl Italien.
    Da fährt jedes Zweirad rechts wie links vorbei, selbst wenn der Verkehr mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit unterwegs ist.
    Dadurch sind die Autofahrer gezwungen, in jeder Situation rücksichtsvoller zu agieren, die haben alle den 360°-Blick und wie ich finde,
    fahren die mit wesentlich mehr Rücksichtsnahme als wie die Deutschen Verkehrserzieher.
    Hallo,

    Italien ist das beste Beispiel dafür, dass es nicht funktioniert!

    Die kämpfen mit exorbitant hohen Unfallzahlen speziell im Zweiradbereich. Das ist ein Stück weit dem geschuldet, dass dort viel mehr gefahren wird (Roller), relativiert die Zahlen im Vergleich zu Deutschland aber nicht wirklich!


    Gruß

    matze

  5. Registriert seit
    05.10.2007
    Beiträge
    5.262

    Standard

    #55
    Zitat Zitat von matze.x Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Italien ist das beste Beispiel dafür, dass es nicht funktioniert!

    Die kämpfen mit exorbitant hohen Unfallzahlen speziell im Zweiradbereich. Das ist ein Stück weit dem geschuldet, dass dort viel mehr gefahren wird (Roller), relativiert die Zahlen im Vergleich zu Deutschland aber nicht wirklich!


    Gruß

    matze
    Hast du entsprechende Zahlen?

  6. Registriert seit
    29.09.2007
    Beiträge
    1.175

    Standard

    #56
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    ...ich habe den festen Eindruck, dass es eine Ungerechtigkeit in der Bewertung zwischen dem motorisierten Straßenverkehr und den fahrrädern gibt: Während das Benutzen eines Fahrrades grundsätzlich als wünschenswert und positiv angesehen wird, wird die Benutzung eines Autos und noch viel mehr die eines Motorrades grundsätzlich als nicht wünschenswert und nach Möglichkeit vermeidbar angesehen...
    Genau, und das ist auch richtig so.

    Ich fahre selber gerne und viel Auto und noch lieber und noch mehr Motorrad, trotzdem (oder gerade deswegen) kann ich einer wie von sampleman vermuteten Linie hinter der Gesetzgebung nur zustimmen. Autofahren ist nun mal global betrachtet ‚schädlich‘ (Umwelt, Verkehrsraum, Risiko für sich und andere,…), Motorrad fahren auch und hier gibt es – anders als beim Auto – oftmals keinen anderen Grund für die Fahrt als das Fahren selber.
    Im Gegensatz dazu belastet eine Fahrradfahrt die Umwelt kaum, ist gut für die eigene Gesundheit und das Risiko ist minimal, jedenfalls das, das vom Radfahren selber ausgeht (Einwirkungen von außen, durch andere Verkehrsteilnehmer mal nicht mitgerechnet).

    Gruß

    frank

  7. Registriert seit
    21.10.2008
    Beiträge
    1.933

    Standard

    #57
    Zitat Zitat von matze.x Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Italien ist das beste Beispiel dafür, dass es nicht funktioniert!

    Die kämpfen mit exorbitant hohen Unfallzahlen speziell im Zweiradbereich. Das ist ein Stück weit dem geschuldet, dass dort viel mehr gefahren wird (Roller), relativiert die Zahlen im Vergleich zu Deutschland aber nicht wirklich!


    Gruß

    matze
    Hallo.

    Also ich kenne die Unfallzahlen in Italien auch nicht. Wenn Du Zahlen vorliegen hast, wäre es interessant, wenn Du uns sie mitteilen könntest. Da ich sowieso nur den Statistiken traue, die ich selbst gefälscht habe, neige ich auch bei dem Italien - Vergleich zu Zwischenrufen:
    Um das vergleichen zu können, müsste man schon die Anzahl der zugelassenen Zweiräder und die damit gefahrenen Gesamtkilometer kennen. Außerdem sind die Italiensichen Städte, in denen das größte Gewusel fährt, nicht mit den unseren zu vergleichen. Die Italienischen Städte sind größtenteils enger gebaut, mit uralten Straßen versehen, viel Kurvenreicher, hügeliger und teils frappierend unübersichtlich.... Das ist nun mal der schönen alten Struktur der Städte geschuldet und macht die Sache mit dem Straßenverkehr um einiges schwieriger als auf unseren Straßen und in den Städten, die nach dem Krieg mit der Prämisse "quadratisch, praktisch, gut" gebaut wurden. Natürlich nicht überall!!!

    Zurück zum eigentlichen Thema: Ich bin gegen die Drangsalierung der Radfahrer durch den Gesetzgeber und gegen noch mehr Kontrolle. Wenn das so weitergeht, musst Du Dir als Fußgänger auch bald ein Kennzeichen auf die Stirn pappen.


    Wie schon gesagt, etwas mehr Mitdenken, Gelassenheit und Selbstreflektion würde vielen Verkehrsteilnehmern gut zu Gesicht stehen.

    VG
    Burkhard

  8. Registriert seit
    05.10.2007
    Beiträge
    5.262

    Standard

    #58
    Jeder Radfahrer sitzt grade nicht in einem Auto!
    Als Motorradfahrer bin ich jedem Menschen dankbar, wenn er grade nicht im Auto sitzt! Denn ein velo stört mich kaum, ein Auto schon. Und bei einem Unfall hab ich auf dem Töff recht wenig Angst vor einem velo.
    Das velo ist nun einfach mal sehr umweltfreundlich. Also erwarte ich auch, dass unsere regierungen das Velo massiv bevorzugen vor unseren Dreckschleudern. Weil das nämlich Motivation zum Umstieg ist. Und das fördere ich gern. Und wenn es nur dadurch passiert, dass ich meinen "Gerechtigkeitssinn" mal neu justiere und auch einmal aushalte, dass andere Gruppen ein recht mehr haben als ich.
    Ûnd glaubt mir, die Fahrräder, die jährlich zu Tausenden über unsere Pässe hier herfallen, sind mehr als eine Plage. Sie sind eine wahre Pest! Dennoch halte ich es für ausgemachten Humbug, sie mit den motorisierten Verkehrsteilnehmern über einen Kamm zu scheren. Sie stören einfach. na und? Dann halt.

  9. Registriert seit
    12.03.2006
    Beiträge
    3.553

    Standard

    #59
    Zitat Zitat von matze.x Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Italien ist das beste Beispiel dafür, dass es nicht funktioniert!

    Die kämpfen mit exorbitant hohen Unfallzahlen speziell im Zweiradbereich. Das ist ein Stück weit dem geschuldet, dass dort viel mehr gefahren wird (Roller), relativiert die Zahlen im Vergleich zu Deutschland aber nicht wirklich!


    Gruß

    matze
    Hallo Matze,
    habe mal Statistiken gesucht, die das be.- oder widerlegen, jedoch nichts wirklich brauchbares auf die schnelle gefunden.
    Ein interessanter Bericht fand ich hier : Unfallstatistik : Im Süden leben Biker gefährlicher ::: auto-motor.at :::
    Natürlich verunfallen in den südlichen Ländern mehr Zweiradfahrer, weil dort ein höherer Anteil auf 2 Rädern unterwegs ist.
    Diese sind auch "vermutlich" weit jünger als unsere Motorradgruppen, weil der Roller im täglichen Leben viel effektiver ist als mit Dose
    im Stau zu stehen. Des weiteren spielt der jugentliche Leichtsinn dort eine höhere Rolle als bei unserer im Durchschnitt älteren Interessensgemeinschaft. Jedoch glaube ich, das die Tolleranz und Verkehrsaufmerksamkeit in Italien weit höher liegt als hierzulande.
    Gruß pietch1

  10. matze.x Gast

    Standard

    #60
    Hi,

    ich habe nochmal verzweifelt gesucht aber leider nichts gefunden. Es gibt zwar im Internet eine Statistik Verkehrstote in Europa, die muss man sich aber kostenpflichtig freischalten.

    Ich habe das innerhalb des letzten Jahres gelesen - vermtl. in der Zeit. Dabei war eine schöne Statistik der europäischen Länder im Vergleich. Im Begleittext stand die Italienproblematik. Das ist mir deswegen hängen geblieben, weil ich dort öfter unterwegs bin und mir dann gedacht habe, dass ich künftig noch aufmerksamer sein muss.

    Vielleicht finde ich es noch. Aber jetzt fahre ich erstmal in die Dolos..

    Gruß

    matze


 
Seite 6 von 15 ErsteErste ... 45678 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Oh BMW Unser
    Von AmperTiger im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 05.09.2012, 23:33
  2. guter Freund
    Von AnRheinerin im Forum Neu hier?
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 28.08.2010, 23:42
  3. Wenn man ein Motorrad einen Freund borgt
    Von evu im Forum Smalltalk und Offtopic
    Antworten: 56
    Letzter Beitrag: 09.07.2009, 09:52
  4. Trauig aber wahr ich habe mein auch ein Guten freund Verloren
    Von devildog im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 25.05.2009, 15:50
  5. Ein neues Italienech Freund
    Von celio im Forum Neu hier?
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 05.09.2006, 00:10