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Wenn einer ein Motorrad will...

Erstellt von bmwanfaenger, 10.05.2012, 13:40 Uhr · 79 Antworten · 5.651 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    aber ich bin als Leiche finanziell wertvoller als lebendig

    DAS weiss Deine Familie aber hoffentlich nicht.........




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    #22
    das ist gefühltes alter
    ...wie, Larsi99, du fühlst dich mit 17 Jahren älter als du tatsächlich bist? Deinem Namen entnehme ich ein tatsächliches Alter von rund 13 Jahren (vorausgesetzt die Ziffernfolge in deinem NAmen gibt dein Geburtsjahr an).

    Aber was bedeutet schon das Alter?

    Gruß

    Papamann

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    #23
    Zitat Zitat von Papamann Beitrag anzeigen
    ...wie, Larsi99, du fühlst dich mit 17 Jahren älter als du tatsächlich bist? Deinem Namen entnehme ich ein tatsächliches Alter von rund 13 Jahren (vorausgesetzt die Ziffernfolge in deinem NAmen gibt dein Geburtsjahr an).
    ...
    kaaaaalt

  4. GSATraveler Gast

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    #24
    Wie Larsi es schon sagte, es sind mindestens zwei Ebenen zu unterscheiden: Motorrad fahren ja oder nein? Wenn ja, mit welchem beginnen?

    Wer schon seit seiner Jugend fährt, kann sich die Reaktion des Partners auf den erstmaligen Wunsch im fortgeschrittenen Alter schwerlich vorstellen. Denn dieses Paket wurde nicht gebucht und die Partnerin weiss genau, wie ungeschickt man sich sonst so anstellt. Ich würde einfach mal anfangen mit Fahren und nach ein paar Mal gesund von den Runden heimgekehrt, verliert sich schon einiges an Schreck und Horror. Die eigene innere Überzeugung überzeugt regelmässig auch das Umfeld, d.h. viele Einwände laufen auch unter dem Motto 'testing limits'. Also nichts anderes, als Du künftig mit Deinen Reifen zu tun gedenkst, ganz normaler Vorgang für Biker.

    Mit welcher Maschine man anfangen kann/keinesfalls sollte, darüber gibt es hier bereits viele Infos (vgl. SuFu z.B. 'Anfänger'). Ziemlich klar scheint mir, dass man mit einer 12er nicht sicherer beginnt, als z.B. mit einer 600er. Ebenso klar ist für mich, dass die 6er nach einem Jahr ersetzt oder noch besser ergänzt wird mit einer Grösseren - oder man lässt es dann halt ganz bleiben. Aber das wird wohl letztlich Geschmacks- und Ansichtssache bleiben, denn beginnen kann man mit einer 12er GS offensichtlich, wie hier mehrere (über-)lebende Beispiele zeigen; aber leichter, spielerischer, schneller und auch vielfältiger (z.B. Gelände lernt man nur mit einer leichteren Maschine - erst im Gelände lernst Du ein Motorrad wirklich verstehen - Kinder schickt man immer zuerst ins Gelände, erst später auf die Strasse) lernt man auf einem leichteren Rad - Vertrauen in sich und in die Physik ist ein zentrales Thema bei der Fahrt auf zwei Rädern.

    Und auch für mich galt: Seit ich Kinder habe und immer noch fahre, bin finanziell kurzfristig betrachtet tot mehr wert als lebendig. Das gibt mir subjektiv die Freiheit, weiterhin das zu tun, was ich liebe.

    Viel Spass und Durchsetzungsvermögen, Rolf.

  5. Registriert seit
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    #25
    Zitat Zitat von fmantek Beitrag anzeigen
    Naja, Beziehungen sind grundsätzlich partnerschaften, und im laufe der zeit muss man manchmal Kompromisse eingehen. Wenn meine Frau jetzt dauernd Alpträume bekommen würde, wenn ich Moped fahre, dann ist das zwar ihr Problem, hat aber schon auswirkungen auf unsere Beziehung. Mann kann klar die Ego Tour fahren in dem fall, aber das muss jeder selbst wissen - ich würde es meiner nicht zumuten, your milage may be different
    tja, wenn Kompromisse und Partnerschaft bedeuten, dass ich mich von geliebten Dingen und Tätigkeiten trennen muss, mir das meine "Partnerin" vorschreiben will oder kann, dann ist das keine Partnerschaft in meiner Definition. Und seiner Leidenschaft zu frönen hat nicht das geringste mit Egoismus zu tun, sondern mit Erfüllung und so etwas ist ein Grundrecht. Man muss es ja nicht bis zum Exzess betreiben und sein ganzes Handeln darauf ausrichten. Aber selbst wenn man das täte, gäbe es immer noch einen Menschen, der damit klar käme, der RICHTIGE Partner nämlich.

    Es wird immer Dinge geben, die ich alleine mache und auch alleine machen will. Gleiches gilt für meine Partnerin und Kompromisse gehen wir weiß Gott genug ein, was aber nicht bedeutet, dass man sich aufgibt.

    Manchmal kommt mir das bei einigen usern hier echt so vor. Aussagen wie: da muss ich erst mal die Finanzministerin fragen oder: geht nicht, meine Frau hat was dagegen. lassen mich echt schaudern. Der Tag, an dem meine Freundin mir versucht, etwas vorzuschreiben, ist der Tag, an dem sie zusehen müsste, wie sie ohne mich klar kommt

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    #26
    Zitat Zitat von bmwanfaenger Beitrag anzeigen
    Wie habt ihr das erlebt?
    Ich fahre seit ich 16 bin, angefangen mit einer 80iger.

    Diese 30 Jahre wurden durch eine hinterlistige Entscheidung (auch genannt EHE) meiner damaligen persönlichen Lebensabschnittsgefährtin (oder auch umgangssprachlich PLAGE) unterbrochen.

    Mein persönliches Fazit :

    Versucht nie mir etwas zu verbieten was ich unbedingt möchte und versucht nie mich zu etwas zu zwingen was ich nicht will.

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    #27
    Hallo!

    Dass der 1b rein obligatorisch gemacht wird stand bei mir von Anfang an ausser Frage da Bedarf bestand.
    Mit 18 war dann die Hütte am brennen als es um den 1a ging.
    Hatte zum Glück den Vater als Fürsprecher, denn die Mutter war (wie Frauen nun mal sind) strikt dagegen. Als es dann mit 20 Jahren darum ging ein ordentliches Bike zu kaufen, lautete der O-Ton: "Wenn dem Jung mit dieser schweren Maschine etwas passiert, dann lasse ich mich scheiden!".
    Dazu kam es zum Glück nie, denn sich abzulegen war nicht eingeplant weil finanziell in diesem Alter kaum machbar, es stand fast ein ganzes Jahresgehalt auf dem Spiel. Das nötigte zur freiwilligen Selbstbeschränkung und mahnte zur Vorsicht. Ich würde deshalb sagen, dass ein großes, schweres und alles andere als günstiges Bike nicht gerade die schlechteste Alternative darstellt wenn man ein Einsteiger ist.
    Ich habe zwar schon in ganz jungen Jahren alle mögliche motorisierte Gefährte bewegt, jedem den Schlüssel aus der Hand gerissen sofern es sich irgendwie ergeben hat um damit eine Runde herumzuschüsseln, egal ob erlaubt oder nicht. In dem Alter hatte nur Priorität, dass man alles ausprobiert was verfügbar ist. Egal ob beherrschbar oder nicht, hauptsache es fährt so schnell wie möglich. Passiert ist zum Glück nie ernsthaft etwas, Schürfwunden und Prellungen waren "Berufsrisiko" was billigend in Kauf genommen wurde. Es war im Nachhinein gesehen die gefährlichste Zeit. Mit dem eigenen richtigen Motorrad hat sich das ganz schlagartig verändert. Es ist nicht so, dass man dann auf einmal langsamer unterwegs gewesen wäre, das Gegenteil war der Fall je mehr man sich an die Leistung gewöhnt hatte, aber man fährt anders.
    Die digitale Stellung der Gashand änderte sich, man war souveräner unterwegs.
    Wenn schnell, dann schnell - wenn cruisen, dann cruisen. Je nach Gefühls- und Verkehrslage.

    In jungen Jahren geht's mehr um Spass und Adrenalin, je älter man wird umso mehr ist man sich der Verantwortung bewusst, entsprechend wurde/wird gefahren.
    Respekt vor der Leistung ist angebracht, Angst ist jedoch fehl am Platz und sollte weichen. Bei allen Beteiligten, auch bei denen die es nur in 2. Instanz betrifft (Eltern, Partner, Kinder, etc.). Sofern diese weiterhin besteht muss man es sein lassen. Es gibt genügend andere Freizeitbeschäftigungen. Wenngleich keine so schööön ist wie diese!

    Fazit: Falls möglich, vernünftig und beherrschbar - 12er fahren! Sehr gute Wahl!

    Gruß Peter

  8. Registriert seit
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    Daumen hoch

    #28
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    tja, wenn Kompromisse und Partnerschaft bedeuten, dass ich mich von geliebten Dingen und Tätigkeiten trennen muss, mir das meine "Partnerin" vorschreiben will oder kann, dann ist das keine Partnerschaft in meiner Definition. Und seiner Leidenschaft zu frönen hat nicht das geringste mit Egoismus zu tun, sondern mit Erfüllung und so etwas ist ein Grundrecht. Man muss es ja nicht bis zum Exzess betreiben und sein ganzes Handeln darauf ausrichten. Aber selbst wenn man das täte, gäbe es immer noch einen Menschen, der damit klar käme, der RICHTIGE Partner nämlich.

    Es wird immer Dinge geben, die ich alleine mache und auch alleine machen will. Gleiches gilt für meine Partnerin und Kompromisse gehen wir weiß Gott genug ein, was aber nicht bedeutet, dass man sich aufgibt.

    Manchmal kommt mir das bei einigen usern hier echt so vor. Aussagen wie: da muss ich erst mal die Finanzministerin fragen oder: geht nicht, meine Frau hat was dagegen. lassen mich echt schaudern. Der Tag, an dem meine Freundin mir versucht, etwas vorzuschreiben, ist der Tag, an dem sie zusehen müsste, wie sie ohne mich klar kommt
    Korrekt.

    Grüße
    Steffen

  9. Registriert seit
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    #29
    Ich war männlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare.

    Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir förmlich nach. Egal wo ich hinkam, sie war schon da. Es ist nun zwölf Jahre her. Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweat-Shirts, ausgefranzte Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare.

    Selbstverständlich hatte ich auch ein Outfit für besondere Anlässe. Dann trug ich ein schwarzes Sweat-Shirt, ausgefranzte Jeans und weisse Turnschuhe.

    Hausarbeit war ein Übel, dem ich wann immer es möglich war aus dem Weg ging.

    Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte sie mich kennen. "Du bist mein Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei."

    Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, da wir beschlossen zu heiraten. Warum auch nicht, ich war männlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare.

    Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hörte ich sie sagen: " Du könntest wenigstens zum Frisör gehen, schliesslich kommen meine Eltern zur Trauung." Stunden, - nein Tage später und endlose Tränen weiter gab ich nach und liess mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schliesslich liebte ich sie, und was soll`s, ich war männlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf.

    Und ich war soooo lieb.

    "Schatz ich liebe Dich so wie Du bist" hauchte sie.

    Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas kühl war. Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer grossen Tüte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pollunder ( Bei dem Wort läuft es mir schon eiskalt den Rücken runter ) und eine neue Hose hervor und sagte:" Probier das bitte mal an." Tage, Wochen, nein Monate und endlose Papiertaschentücher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pollunder ( Ärrrgh) und Stoffhosen.

    Es folgten schwarze Schuhe Sakkos, Krawatten und Designermäntel. Aber ich war männlich, verwegen, totchic und es zog auf meinem Kopf.

    Dann folgte der grösste Kampf. Der Kampf ums Motorrad.

    Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der ständig kneift und zwickt lässt es sich nicht sehr gut kämpfen. Ausserdem drückten die Lackschuhe was mich auch mürbe machte. Aber was soll`s, ich war männlich, spiessig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf.

    Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt in einem Meer von Tränen verlor. Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging Sonntags spazieren. Was soll`s dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fühlte mich scheiße und es zog auf dem Kopf.

    Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte:" Ich verlasse Dich."

    Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund.

    "Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennengelernt habe."

    Vor kurzem traf ich sie wieder. Ihr "Neuer" ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und Tättowierungen der mich mitleidig ansah.

    Ich glaube ich werde Ihm eine Mütze schicken.

  10. Registriert seit
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    #30
    @Schlonz
    Y.M.M.D.


 
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