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Zuverlässigkeit einer BMW R 1200 GS

Erstellt von rd07, 09.01.2019, 22:06 Uhr · 28 Antworten · 2.846 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Zuverlässigkeit einer BMW R 1200 GS

    #1
    Hier mal eine Frage an die BMW-Gemeinde. Wie zuverlässig ist die BMW R 1200 GS. Bei den GS-Modellen wurden Jahre hindurch Verkaufserfolge durch nachfolgende Modelle getoppt. Daher gibt es, so glaube ich, kein Motorrad welches, in dieser Hubraumklasse, öfter verkauft wurde. Auch der Gebrauchtmarkt ist sensationell. Aufgrund der enormen Menge gibt es naturgemäß auch eine höhere Anzahl an Defekten, Reklamtionen etc. gibt, als bei weniger gebräuchlichen bikes. Daher interessiert mich besonders das Insiderwissen von euch und nicht die Unkenrufe von Teilenehmern anderer Markenforen.

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Meine R1200GS Bj 2007 hab ich mit 21000 km gekauft, nach 6 Jahren mit 105000 km ohne Mängel verkauft.
    Defekte:1 Spiegel, 1 Drosselklappenpoti, 4 H7 Birnen. Bei 100000km den 80000 km gefahrenen Wilbers hinten überholen lassen.

    Alles andere nur Reifenverschleiss. Bin noch gar nie ein Moped gefahren wo so wenig kaputt war. Nachdem ich nach über 80000 km eigener Fahrstrecke noch 60% vom Kaufpreis für die nächste verrechnet bekommen hab musste Sie leider gehen.
    War immer treu und zuverlässig.

    Sturmi
    P.S. Rückschlüsse auf die Zuverlässigkeit musst du selber ziehen.

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    #3
    Ich habe auf 3 12er ADV's insgesamt 770.000 Km eigene ErFAHRungen:

    - 06er ADV mit 400.000 Km
    400 000 Km mit ADV vom 27.03.07 bis zum 01.0812
    - 07er ADV mit 178.000 Km
    - 09er ADV mit aktuell 277.000 Km

    An allen meinen GSen (80 G/S 156.000 Km, 100 GS 245.000 Km, 2x 1100 GS insgesamt 600.000 Km) brauchte ich eh wenig schrauben (und das ist auch gut so, denn ich bin eher der "Fahrer" ); aber so wenig wie mit den 12ern musste ich mit Werkzeug noch nie ran !!

    Gruß

    der GS-Flüsterer

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    #4
    Moin,
    und wie zuverlässig ist so eine Zuverlässigkeitsbetrachtung?
    Gegen Bonsais Ausführungen stehen hier im Forum auch zig Berichte wo GS Fahrer in den ersten drei Jahren mit ihrer Maschine zig mal liegengeblieben sind, massive Ausfälle hatten, etc.
    Weil: Die Extreme liest man sehr viel häufiger als die vielen, vielen GSler die einfach die Kiste fahren, mal was dran haben an der Maschine und damit in die Werkstatt gehen, und sich ansonsten nicht drum scheren mitzuteilen nach wie vielen Kilometern ihnen der Blinkerschalter ausgefallen ist oder das HAG anfing Geräusche zu machen.
    Soll heißen: Egal wie viele Antworten hier kommen, die Aussagekraft geht m.E. gegen Null.
    Ansonsten müsste man ja auch noch die ganzen Informationen gegen andere Hersteller/Modelle spiegeln - viel Spaß.

    Meine Betrachtung als ich die GS gekauft habe bzgl. Zuverlässigkeit:
    Ich habe mir die Verkaufszahlen nach Kilometerstand angesehen. Nicht dass ich mir unbedingt eine GS mit +200.000km kaufen muss, aber mir ist aufgefallen dass es überproportional viele Maschinen am Markt mit sehr hoher Laufleistung gibt. Nicht der einzelne Ausreißer so wie Bonsais GSe oder dem Varahannes seine Varadero sondern vom Drüberschauen bei den einschlägigen Verkaufsportalen. Da kann man ja schön nach allem Möglichen filtern.
    Ggf. stecken GS Fahrer auch mehr Geld in den Erhalt - wer weiß!? Aber wenn GSe regelmäßig mit weit über 100.000km zum Verkauf angeboten werden können die ja so schlecht nicht sein, denke ich.
    Meine hat Ende 2018 auch die 100.000 geknackt, und läuft wie am ersten Tag (also fast).
    Einzelfall oder Regel? Das muss jeder selbst entscheiden

    Bis dann,

    Ralf

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Ich kann nicht viel beitragen zu Zuverlässigkeitsprognosen.

    Meine erste GS (DOHC) hatte in 6 Jahren auf knapp 40 tkm eine defekten Heizgriff, sonst nix.

    Die jetzige LC steuert auf die 30 tkm zu und hat noch keinerlei Defekte.

    Rein statistisch sind die GSen damit meine bei weitem zuverlässigsten Motorräder (ich hatte derer knapp 30) , da kamen weder KTM (öfters ein Trauerspiel innerhalb der ersten 1-2 Jahre nach Neukauf) aber auch die vielgelobten Japaner nicht ran.

    Die Wahrscheinlichkeit, das mein nächstes eine GS wird, ist ziemlich groß!

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Ich bin jetzt über 100.000km auf meiner TÜ in 7Jahren gefahren und habe bisher noch kein anderes so unkompliziertes Moped, ob japanisch oder italienisch, bewegt.
    Bis auf einen defekten rechten Heizgriff und die normalen Verschleißteile keine weiteren Probleme.
    Einfach draufsetzen, starten und fahren.
    Mein aufgepimptes Bordwerkzeug musste ich noch nie für mein eigenes Moped benutzen, obwohl einige Mitfahrer dankbar waren, dass ich es dabei hatte.
    Ich würde das Moped auf jeden Fall wieder kaufen, aber nicht nur wegen der Zuverlässigkeit.

    Gruß,
    maxquer

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    So schauts wohl (sehr?) überwiegend aus.

    Und diejenigen, bei denen alles an möglichen Defekten und Wehwechen vorgekommen sein soll (ob es das auch ist, statistische Wahrscheinlichkeit??) scheinen mir eher "in spezieller Mission" unterwegs zu sein im Inet.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    @rd07:
    Willst du eine GS? Dann kauf Dir eine.
    Lass es dir nicht kaputt reden von wegen „wie häufig treten Fehler auf, kann niemand vorhersagen etc.“.
    Ein Defekt kann an einem technischen Gerät IMMER vorkommen. In der Masse ist die GS aber ein verlässliches Teil und macht vor allem viel Spaß.
    Geh zu diversen Händlern und schau dir neue oder gebrauchte an. Die eine für dich steht da schon irgendwo. Nimm sie.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von RunNRG Beitrag anzeigen
    scheinen mir eher "in spezieller Mission" unterwegs zu sein im Inet.
    Ruf nicht zu laut Jehova.

    Josef

  10. Registriert seit
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    1.483

    Standard

    #10
    GS 1200 MJ 2007gekauftmit 21 000 km in 2015 mit defektem ABS.
    Steuerteil eingeschickt zu rhElektronics und dort repararieren lassen.


    bei ca 32000 Km

    Es bestanden Unwuchtigkeiten im Vorderrad und erforderten Zentrieren.

    35 000 km
    erneutes ausfallen des ABS


    41 000 KM
    Motor fest. Motor getauscht gegen Motor mit gleicher Laufleistung.
    (Reparatur lohnte sich nicht wegen zwei abgerissener Ventile, Kolbentrümmerfraktur,Kopf irreparabel, Kurbelwelle durch Kleinteile des Kolben blockiert.)

    Sonst 3Satz Reifen und 2 Satz Bremsbeläge.

    Mit dem ABS kann, konnte ich leben und den festen Motor finde ich etwas früh.


 
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