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Hinteres Showa-Federbein läßt sich nicht wieder einbauen

Erstellt von Ojo, 29.03.2013, 18:19 Uhr · 12 Antworten · 2.149 Aufrufe

  1. Ojo Gast

    Standard Hinteres Showa-Federbein läßt sich nicht wieder einbauen

    #1
    Hallo Forum,

    nachdem ich das hintere Showa-Federbein meiner GS Adv. bei hh-racetech überholen ließ, kann ich es nicht mehr einbauen. Zum Ausbau habe ich die Kurbel eines Wagenhebers als Hebel genommen, um das Federbein aus der Schwinge heraus zu bekommen. Das hat nahezu ohne Kraftaufwand geklappt, nur der Hebel war nötig.

    Jetzt kann ich das Federbein aber nicht wieder einbauen, weil ich es einfach nicht an einer Buchse vorbeihebeln kann, die auf der linken Seite der Hinterradschwinge im Schraubenloch sitzt.

    Anhang 91814Anhang 91815

    Auch ein paar gezielte Hammerschläge auf die untere Federbeinbasis haben nicht geholfen. Außerdem habe ich versucht, die Buchse mit einem Bremskolbenrücksteller in die Schwinge zu drücken - ebenfalls ohne Erfolg.

    Die untere Federbeinbasis hat an beiden Seiten je einen Überstand von 1 mm für die Schraubenführung, der zusammen mit der Buchse in der Hinterradschwinge für den Zustand "zu breit" sorgt.

    Anhang 91816

    Das Hinterachsgetriebe der GS Adv. habe ich mit einem Wagenheber entlastet.

    Anhang 91817

    Kann mir jemand einen brauchbaren Tipp geben, bevor ich morgen meinen BMW-Partner anrufe und die Maschine aus meiner Garage abholen lasse, damit der sich der Sache annimmt?

    Vielen Dank und schöne Grüße von
    Ojo

  2. Registriert seit
    23.07.2009
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    2.850

    Standard

    #2
    Soweit ich mich erinnere ist die Buchse in der Schwinge nicht fest,sondern wird mit der Schraube an die Hülse im FB gedrückt.Evtl ist sie bei dir an der Schwinge festgefressen.Versuch die Buchse nochmal mit etwas mehr Kraftaufwand zurück zu drücken.

  3. Registriert seit
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    928

    Standard

    #3
    Hallo Ojo,

    wenn die Buchse "nur" fest sitzt, kannst Du die mit einer M8 oder M10 - Schraube wieder in die Schwinge drücken:
    Von aussen eine Schraube mit grosser Unterlegscheibe drunter reinstecken, von innen eine 2. große Unterlegscheibe dagegen
    und dann eine Mutter drüberschrauben. Dann die Mutter anziehen und die Buchse in die Schwinge drücken.

    Viel Erfolg

    Gruß
    Christian

  4. Registriert seit
    02.12.2012
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    159

    Standard

    #4
    Zitat Zitat von silverfox Beitrag anzeigen
    Von aussen eine Schraube mit grosser Unterlegscheibe drunter reinstecken, von innen eine 2. große Unterlegscheibe dagegen
    und dann eine Mutter drüberschrauben. Dann die Mutter anziehen und die Buchse in die Schwinge drücken.
    Was bei so einem Problem helfen kann ist WÄRME.
    Mach das mit nem Heißluftfön schön warm, dann wird es gehen.

  5. Registriert seit
    25.10.2011
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    8.003

    Standard

    #5
    Mit dem Messschieber Augenbreite des Federbeins und die der Aufnahme an der Schwinge messen.
    Evtl. irgendwo ein Grat dran der den Einbau verhindert?
    Hör auf mit der sinnlosen Klopferei, stell erst mal fest wo der Fehler liegt.
    Anhand der geposteten Fotos sind (zumindest aus meiner Sicht) keine Mängel am Material erkennbar die zu diesem Umstand führen könnten.

  6. Ojo Gast

    Standard

    #6
    Vielen Dank für eure Antworten!

    Auch nach dem Anwärmen der Schraubenaufnahme in der Hinterradschwinge läßt sich die Buchse keinen mm bewegen. Ich habe extra im Karrosseriefachhandel eine M10-Schraube, zwei kräftig dimensionierte Unterlegscheiben sowie eine Schraubenmutter besorgt und ordentlich gedreht. Aber die linke Unterlegscheibe verbiegt sich eher, als dass sich die Buchse bewegt.

    Der Messschieber gibt für das Federbeinauge eine Breite von 38,5 mm und für die Federbeinaufnahme in der Schwinge von 38,0 mm an. Ob das Anwärmen der gesamten Schwinge diese um den fehlenden halben mm dehnt?

    Schöne Grüße von
    Ojo

  7. Registriert seit
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    8.003

    Standard

    #7
    5/10 sind eine ganze Menge, mit Erwärmen bekommst du die Schwingenaufnahme nicht um so viel gedenht, zumindest sofern der Lack dabei keinen Schaden davontragen soll.
    Kannst du die Buchse mit einem anderen Werkzeug demontieren und abdrehen? An Schwinge oder Federbeinauge würde ich nichts bearbeiten, eher die Buchse etwas abfeilen.
    Normalerweise sollten die Maße eher anders herum sein (2/10....5/10mm Luft), so viel gibt das Alu an der Schwinge schon nach.
    Hier haben sich die Zulieferer fertigungstechnisch nicht gerade mit Ruhm bekleckert wie mir scheint.

  8. Ojo Gast

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    ...Kannst du die Buchse mit einem anderen Werkzeug demontieren und abdrehen? An Schwinge oder Federbeinauge würde ich nichts bearbeiten, eher die Buchse etwas abfeilen...
    Leider nicht. Mit der Knipex-Kombizange kann ich den schmalen Buchsenrand nicht fassen. Mir fällt nur noch die Feile ein. Oder eben der BMW-Partner, der die Kastanien aus dem Feuer holen muss.

    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    ...Hier haben sich die Zulieferer fertigungstechnisch nicht gerade mit Ruhm bekleckert wie mir scheint.
    Das ärgert mich. Was habe ich an meiner BMW schon alles rumgeschraubt - und der Federbeineinbau scheitert an den unzulänglichen Spaltmaßen.

    Vielen Dank für deine guten Tipps!

    Schöne Grüße von
    Ojo

  9. Registriert seit
    25.10.2011
    Beiträge
    8.003

    Standard

    #9
    Laut ETK gibt es die sogenannte Passbuchse (ich liege am Boden vor Lachen) als einzelnes Ersatzteil. 33172338103 lautet die Nummer.
    Feil sie vorsichtig ab, eine andere Möglichkeit sehe ich momentan nicht. Schau dass du dabei nichts beschädigst (Lack in dem Bereich am besten abkleben).
    Geht die Aktion schief kannst du das Teil immer noch tauschen (lassen), der Schaden wäre überschaubar.

  10. Registriert seit
    03.11.2011
    Beiträge
    169

    Standard

    #10
    Hallo Ojo,

    ich würde es wie von vierventilboxer vorgeschlagen machen => die Buchse vorsichtig abfeilen, auf min. Spiel achten = 0 - 0,1 mm,
    und ab dafür.
    Einen Versuch würde ich jedoch vorher noch unternehmen: ich würde die Buchse ein paar Tage mehrmals mit Kriechöl fluten, dann das Schwingengehäuse erwärmen und mit einer Ausschlag-Vorrichtung versuchen, die Buchse etwas nach außen zu treiben.
    Hierzu ( Ausschlagvorrichtung ) benötigst du eine Gewindestange M 10 L = 400 - 500 mm, zwei Muttern M 10 und ein Schlaggewicht z.B. ein Rundeisen Durchmesser 70-80 mm, L ~ 100 mm mit durchgehender Bohrung.
    Vorgehensweise: Gewindestange durch die Buchse führen, Mutter aufschrauben, Schlaggewicht auf die Gewindestange aufschieben,
    Mutter aufschrauben, mit leichten Schlägen Richtung Auspuff die Buchse in das Schwingenauge treiben.
    Viel Erfolg
    Gruß
    Tommy


 
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