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Reifenreparatur

Erstellt von Di@k, 01.03.2012, 22:04 Uhr · 17 Antworten · 2.023 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Reifenreparatur

    #1
    aus gegebenem Anlaß mal ne Frage..

    Ich hab schon Reifen an Dosen die deutlich über 250 km/h laufen wegen eines eingefahrenen Nagels od Schraube (in der Lauffläche !!) reparieren lassen.
    Das Spektrumder Reaktion der Jungs in der Reifenwerkstatt ging von "Das ist nicht möglich" bis zu "solange das in der Lauffläche ist.."

    Bei allen Dosen ist nichts weiter passiert und ich habe die Reifen 'runter' gefahren bis zum Limit.


    Nun hab ich nen Hinterreifen der grad mal 1200 km runter hat (Metzler Tourance) und in der Mitte des Reifens (genau in einem dicken Profilblock) steckte ein dünner Nagel (1,5 mm) der zu einem schleichenden Druckverlust führte und den ich heute gezogen habe.
    Danach entwich die Luft zischend...

    Frage also : Reparieren oder entsorgen ?

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    #2
    wäre es meiner, würde er geflickt werden.

    muss jeder für sich entscheiden

  3. Registriert seit
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    #3
    Mh,
    einfach mal damit zum Reifenhändler; mal hören was der sagt.

    Ich persönlich würde ihn eher tauschen, kostet ja kein Vermögen.
    (und dann gleich den Testsieger aufziehen lassen)

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    #4
    Empfehlen kann man nur: AUSTAUSCHEN

    Selber verantworten: Reparieren

    Natürlich vom Fachmann...für die Rennstrecke

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen
    ...

    Natürlich vom Fachmann...für die Rennstrecke
    klar ... mit nem geflickten tourance auf die rennstrecke guter plan

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von Larsi99 Beitrag anzeigen
    klar ... mit nem geflickten tourance auf die rennstrecke guter plan
    Willst Du ein Rennen fahren? Kinderspielplatz, Sandkasten?

  7. Registriert seit
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    #7
    Moinsen Di@k,

    nachdem ich vor 2 1/2 Jahren einen knapp 900 km alten Tourance-Hinterreifen durch einen Nagelstich zerstört und auf anraten des Reifenhändlers meines Vertrauens ersetzt hatte, ist mir selbiges mit dem übernächsten Reifen schon bei 320 km widerfahren. Da auch ich das Geld nicht vom Baum pflücke, habe ich mich daraufhin umfassend mit dem Thema Reifenreparatur beschäftigt, die bei Autoreifen durchaus üblich ist. Dabei bin ich auf die "Reparaturkörper" Minicombi A3 von Rema-Tiptop gestossen.

    http://www.rema-tiptop.de/porta/MINICOMBI_A3,5111957,291242,116339.rtt

    Diese sind für Stichverletzungen bis 3mm Durchmesser gedacht und laut STVO auch für Motorradreifen zulässig. Nur wird Dir aus Haftungsgründen wohl kein Reifenhändler einen Moppedreifen damit flicken. Also bleibt nur der Weg, die Reparatur selber vorzunehmen. Ich habe am derzeitigen Hinterreifen diese Reparatur vorgenommen und bisher wirklich gute Erfahrungen damit gemacht. Nach anfänglichem Zögern ob der Sicherheit habe ich inzwischen auch höhere Tempi problemlos damit gefahren. Ich kann die Reparatur nur empfehlen und werde sie im Bedarfsfall unter Beachtung der von Rema-Tiptop vorgegebenen Einschränkungen immer wieder durchführen (siehe PDF unter obigem Link). Für Urlaubstouren habe ich mir einen entsprechenden Rep-Satz zugelegt (günstig bei ebay). Du brauchst halt immer einen Reifendienst, der die Decke von der Felge nimmt, Dir eine Bohrmaschine leiht und anschliessend die Decke wieder aufzieht und evtl. das Rad neu auswuchtet.

    Ciao
    Ondolf

  8. Registriert seit
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    #8
    Anständig flicken!

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    #9
    Hier in Asien ist flicken von Auto- und Motorradreifen normal. Nach anfänglichem Zögern habe ich mich den lokalen Gepflogenheiten angepasst. Wenn ich jedes Mal einen gelochten Reifen austauschen würde, dann könnte ich bald für meine Reifenversorgung arbeiten gehen.

    In den 16 Jahren habe ich mit diesen Flicken niemals Probleme gehabt oder von irgend jemanden hier über ein ernstes Problem gehört. Das schlimmste war, dass die geflickte Stelle nicht dicht wurde. Ich kann allerdings verstehen, warum mancher Händler in Deutschland eine solche Reparatur ablehnt, wenn ich an die möglichen gerichtlichen Folgen denke. So müssen jedes Jahr eben viele an sich noch voll funktionale Reifen weggeschmissen werden.

    Man verwenden hier übrigens zu 95 % die in Vulkanisierloesung getränkten preiswerten Baumwollstrips wie sie auch von Louis gehandelt werden, nicht die viel besseren Gummistöpsel.

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    #10
    Hatte an meiner Bandit auch einen Nagelschaden der mit einem Gummi geflickt wurde.
    Ich meine der RH sagte bei dünnen Nägeln ist es gar kein Problem, da sie nur die Dichtigkeit beschädigt haben.
    Wenn es ein Dicker Nagel oder etwas gewesen wäre was den Unterbau des Reifens beschädigt hätte würde er davon abraten.

    Also flicken lassen

    Bingo


 
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