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Ventile einstellen (1200GS) - Fragen

Erstellt von bdr529, 24.10.2011, 12:01 Uhr · 25 Antworten · 3.547 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Hi
    >>Wodurch verändert sich das Ventilspiel denn eigentlich?<<
    Die Ventile arbeiten sich in den Sitz ein. Speziell dann, wenn Sitz und Ventil nicht optimal zueinander eingeschliffen sind (macht in der Fertigung niemand)

    >>Kann das Ventilspiel im Betrieb kleiner werden oder war das vermutlich falsch eingestellt?<<
    Das Spiel wird normal kleiner (wenn nicht die Nockenwelle verschleisst ;was sie nicht sollte)

    >>Verändert sich das Ventilspiel normalerweise gleichmäßig (rechts/linke, Einlass/Auslass) oder kann das auch einzelne Ventile betreffen?<<
    Nachdem die Ventile -grob gesagt- irgendwie auf den Sitzen liegen, kann es zumindest am Anfang Unterschiede geben.
    Bei den Auslassventilen geht's auf jeden Fall schneller weil sie im Betrieb heisser sind.

    http://www.powerboxer.de/theorie-tec...nstellung.html

    Läuft der Motor asynchron, dann wird eine Seite heisser. Die verschleisst dann auch schneller.
    gerd

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    #12
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Läuft der Motor asynchron, dann wird eine Seite heisser. Die verschleisst dann auch schneller.
    gerd
    Hi Gerd,

    danke für die Antworten. Ich war heute wie geplant beim Synchronisieren bei einer freien BMW-Werkstatt. Ich hatte vor ein paar Tagen mit dem Eigentümer der Werkstatt besprochen, dass ich die Ventile einstelle und das Motorrad danach zum synchronisieren bringe. Alles klar soweit.

    Heute wurde mir an der Annahme jedoch von der selbst durchgeführten Inspektion abgeraten!? Auf meine Nachfrage warum, wurde mir erklärt, dass man bei der 1200GS einen Tester benötigt, damit das Motorrad die neu eingestellten Ventile "adaptieren" kann. (Ich hatte sie nicht ausgebaut, ehrlich! Sie waren immer noch drin.)

    Ich wollte es ganz genau wissen und habe gefragt, was denn da adaptiert wird (die Synchronisation meinte er auf Nachfrage nicht).

    Das wäre in etwa so, als wenn man bei einem neuen Auto, jetzt nicht gerade BMW, eine neue Batterie einbaut. Dann müsse die Motorsteuerung sich auf die neue Batterie einstellen (Ob die Steuerung sich erst mit den neu angekommen Elektronen vertraut machen muss, blieb im Dunkeln, ich hab' mich nicht getraut zu fragen).

    Auf jeden Fall darf man Ventile nur noch mit einem elektronischen Tester einstellen, damit sich die Adaption regenerieren kann (O-Ton).

    Ich überlege mir, ob ich einen Artikel mit einem Warnhinweis für Deine Seite erstellen soll .

    Viele Grüße
    Michael

    Edit: Der Werkstatt-Besitzer, mit dem ich ursprünglich gesprochen habe, war heute nicht anwesend. Das wollte ich nur zu seiner Ehrenrettung gesagt haben

  3. Registriert seit
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    Frage

    #13
    Zitat Zitat von bdr529 Beitrag anzeigen
    Hi Gerd,

    danke für die Antworten. Ich war heute wie geplant beim Synchronisieren bei einer freien BMW-Werkstatt. Ich hatte vor ein paar Tagen mit dem Eigentümer der Werkstatt besprochen, dass ich die Ventile einstelle und das Motorrad danach zum synchronisieren bringe. Alles klar soweit.

    Heute wurde mir an der Annahme jedoch von der selbst durchgeführten Inspektion abgeraten!? Auf meine Nachfrage warum, wurde mir erklärt, dass man bei der 1200GS einen Tester benötigt, damit das Motorrad die neu eingestellten Ventile "adaptieren" kann. (Ich hatte sie nicht ausgebaut, ehrlich! Sie waren immer noch drin.)

    Ich wollte es ganz genau wissen und habe gefragt, was denn da adaptiert wird (die Synchronisation meinte er auf Nachfrage nicht).

    Das wäre in etwa so, als wenn man bei einem neuen Auto, jetzt nicht gerade BMW, eine neue Batterie einbaut. Dann müsse die Motorsteuerung sich auf die neue Batterie einstellen (Ob die Steuerung sich erst mit den neu angekommen Elektronen vertraut machen müssen, blieb im Dunkeln, ich hab' mich nicht getraut zu fragen).

    Auf jeden Fall darf man Ventile nur noch mit einem elektronischen Tester einstellen, damit sich die Adaption regenerieren kann (O-Ton).

    Ich überlege mir, ob ich einen Artikel mit einem Warnhinweis für Deine Seite erstellen soll .

    Viele Grüße
    Michael

    also mal ehrlich :::::::: so einen schwachsinn habe ich ja noch nie gehört. stelle seit 103 000 km meine ventile selber ein. die ersten male war immer was einzustellen ( immer zu klein ) seit nunmehr 60000 km nur noch nachgucken. alles sitzt.
    nen tester habe ich nie benutzt, wofür auch.

    zum zu kleinen ventilspiel. ; zu klein ist immer schlechter als " etwas " zu groß. das veränderte maß kommt dadurch das sich die ventinteller in die sitze einarbeiten. das ist aber ganz normal weil in der serienfertigung die ventilsitze nie auf die ventile eingeschliffen werden. das macht der serienmotor mit der zeit selber und dann sitzt auch alles.

    als verschleiß würde ich das auch nicht bezifferen, höchstens als ein fahren.


    p.s. das ist aber eine sehr kompetente werkstatt in der du arbeiten läßt.... da würd ich noch nicht mal nen ölfilter kaufen!!!!


    gruß axel

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von axelbremen Beitrag anzeigen
    p.s. das ist aber eine sehr kompetente werkstatt in der du arbeiten läßt.... da würd ich noch nicht mal nen ölfilter kaufen!!!!
    Das erste und zugleich auch das letzte Mal....

  5. Registriert seit
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    #15
    Hi
    Da meine ich es kommt darauf an wer diese Information gegeben hat.
    War es die nette Blonde an der Annahme, dann hat sie irgendwas mitbekommen und interpretiert einfach ein bisschen zu stark.

    Zum Synchronisieren braucht man entweder einen elektronischen Tester um die Steppermotoren "auszuschalten" oder man zieht zuerst deren Stecker ab und schaltet dann die Zündung ein. Was man macht um die Motoren zu vernünftigem Arbeiten zu bekommen weiss ich nicht.
    Nachdem ich gestern mal die Gelegenheit hatte ein bisschen an einer 1200 zu "spielen" musste ich feststellen, dass man das Ding ganz gut synchronisieren kann wenn die Motoren lahmgelegt sind. Zündung aus, Stecker wieder drauf, Motor an zeigte allerdings, dass sich die Teile zumindest nicht synchron bewegen, der Motor zwar anschliessend besser lief als zuvor, aber meine Vorstellung von "synchron" noch nicht so recht erfüllt war.

    Was Ventile einstellen mit irgendeinem Tester zu tun hat braucht die nette Blonde ja nicht zu wissen. War es allerdings ein "Fachmann", so war dieser kein Fachmann

    Auch einige andere Tätigkeiten macht der Freundliche mit Hilfe des Testers. Nicht für alles sind Workarrounds bekannt (wie es im Neuhochdeutschen heisst) aber es gibt auch Tester für den Heimgebrauch zu kaufen.
    gerd

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    #16
    Das war leider keine nette Blonde...Er hielt sich zumindest für einen Fachmann.

    Synchronisiert hat zum Glück jemand anders. Einen großen Unterschied habe ich nach dem Einstellen der Ventile gespürt. Die Synchronisation selber hatte für mich keine spürbaren Auswirkungen, also auch keine negativen.

    Zuschauen durfte ich aus "versicherungstechnischen" Gründen nicht, schade.
    Der Chef wirkte kompetent, aber die Jungs, die heute da waren, na ja...

    Die Preise für die Tester sind mir noch zu heftig.

    Viele Grüße
    Michael

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    Idee

    #17
    hallo ihr lieben,


    ein kleiner tip zum synchronisieren der drosselklappen bei der gs.

    hier wird das im lastbereich gemacht und zwar am rechten oder linken gaszug , am hebel der drosselklappenkörper.

    da die gs über einen motorisch geregelten leerlauf verfügt ist es nicht möglich den leerlauf synchron zu bekommen (so wie bei den meisten japanern ). sollten die züge so eingestellt sein das im leerlauf alles synchron läuft, dann hat man zu 99 % eine asynchronität unter last.

    also tester anschließen, motor auf betriebstemperatur bringen leicht gas geben, so ca 2500 umin. und den gaszugsteller dessen zylinder einen höheren unterdruck anzeigt langsam heraus drehen bis alles gleich läuft. kontern, fertig. im leerlauf zeigt sich dann eine asynchronität, was aber nicht schlimm ist.

    gruß axel

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    #18
    Was kostet so ein Tester?

    Gruß
    Michael

  9. Registriert seit
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    #19
    Hi
    Guggst Du z.B. http://www.gs911.de/

    <<<da die gs über einen motorisch geregelten leerlauf verfügt ist es nicht möglich den leerlauf synchron zu bekommen>>>
    ??? Deshalb gibt es die Möglichkeit die Motoren auf "Null" festzusetzen. Die Freundlichen machen es mit dem Tester.
    gerd

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von bdr529 Beitrag anzeigen
    Hi Gerd,

    Heute wurde mir an der Annahme jedoch von der selbst durchgeführten Inspektion abgeraten!? Auf meine Nachfrage warum, wurde mir erklärt, dass man bei der 1200GS einen Tester benötigt, damit das Motorrad die neu eingestellten Ventile "adaptieren" kann. (Ich hatte sie nicht ausgebaut, ehrlich! Sie waren immer noch drin.)

    Ich wollte es ganz genau wissen und habe gefragt, was denn da adaptiert wird (die Synchronisation meinte er auf Nachfrage nicht).

    Das wäre in etwa so, als wenn man bei einem neuen Auto, jetzt nicht gerade BMW, eine neue Batterie einbaut. Dann müsse die Motorsteuerung sich auf die neue Batterie einstellen (Ob die Steuerung sich erst mit den neu angekommen Elektronen vertraut machen muss, blieb im Dunkeln, ich hab' mich nicht getraut zu fragen).

    Auf jeden Fall darf man Ventile nur noch mit einem elektronischen Tester einstellen, damit sich die Adaption regenerieren kann (O-Ton).

    Ich überlege mir, ob ich einen Artikel mit einem Warnhinweis für Deine Seite erstellen soll .

    Viele Grüße
    Michael
    Ich denke man sollte nach dem einstellen der Ventile auch die Drosselklappen synchronisieren....
    Wenn man bei einem modernem Auto die Batterie wechselt, muss das Batteriesteuergerät darüber informiert werden ( programmieren ) ,ist z.B. bei Audi so. Das Steuergerät überwacht die Batterie und schaltet ggf Verbraucher ab um eine die Batterie schneller zu laden bzw. nicht zu entladen...genaueres beim Audi-Serviceberater

    Ansonsten ist das hier im Fred schon alles sehr sehr gut geschrieben.


 
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