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Voltmeter / Spannungsmesser im Cockpit sinnvoll ?

Erstellt von friemens, 23.08.2015, 09:16 Uhr · 55 Antworten · 5.497 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    "gerd"

    schön beschrieben, ob das bücherfüllende leidige batteriethema nach deiner theroie dadurch nun vom tisch ist................und danke das du mich aufgeklärt hast das die LiMa nicht die batterie lädt sondern Spg./A erzeugt.

    achja, die LiMa der LC bringt bei 4000U/min 40A und fällt bei < drehzahl auf ca. 25A zurück.

    es gibt halt spez. bei motorradbatterien ein paar regeln die man beachten sollte, halte ich mich daran können die kraftspender durchaus 6-8 jahre ihren dienst verrichten, ist es mir egal muss ich halt in eine neue investieren, der einziges der sich da dann freut ist der b.-hersteller.

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    #32
    zunächst einmal haben alle Vorschreiber recht, die meinen, daß es der Batterie egal ist, welches Ladegerät sie mit Strom versorgt. Richtig ist auch die Ausführung, daß bei einem gewissen Wert (13,8 Volt) die Batterie voll ist, aber normalerweise eine Spannung von 14,2 Volt zur Verfügung gestellt wird, um den Ladevorgang zu beschleunigen.
    Doch die überhöhte Spannung, die die restliche Ladung "hineinzwingt" ist nicht so ganz gesundheitsfördernd. Irgendwo muss ja die überschüssige Energie hin und diese macht auf Dauer die Batterie kaputt. Je höher die Differenz zwischen "voll" und überhöhter Spannung ist, desto schneller passiert das. Bei einem billigen Ladegerät (im schlimmsten Fall lediglich Trafo und Gleichrichter - meist zu erkennen am relativ hohen Gewicht) kann im (Fast-) Leerlauf eine Spannung von 20 Volt oder mehr gemessen werden. Wenn ich nicht schleunigst nach Beendigung des Ladevorgangs das Gespann Batterie - Ladegerät trenne, geht recht bald eine Komponente kaputt - und das ist NICHT das Ladegerät!!!!
    Deswegen plädiere ich für elektronisch geregelte Ladegeräte, die die Ladeschlusspannung recht genau erkennen und diese (fast) nicht überschreiten bzw. nach einiger Zeit selbstätig zurück nehmen. Die dürfen auch mal ein paar Tage unnötig an der Batterie hängen ohne großen Schaden zu verursachen.

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    #33
    Halb Richitg,

    Ladegerät Typ A Stromgeregelt:
    Das Ladegerät versucht den angegebenen Strom stumpf einzuregeln und erhöt dazu die Spannung. Hier ist Richtig, dass die Ladeschlussspannung und auch ein Kurzschluss bzw fehlende Zellen überwacht werden muss. Zum Schutz der Batterie (Ladeschlussspannung) UND des Ladegeräts (zu hoher Strom bei Kurzschluss etc).

    Vorteil: Der Maximale Strom wird bis zur Ladeschlussspannung "voll" rein gepumt -> Schnell
    Nachteil: Tiefentladener Akku kann als defekt diagnostiziert werden und nix geht mehr.


    Typ B Spannungsgeregelt (Das sind meist die 0815 billo Ladegeräte vom Baumarkt und Diskounter):
    Das Ladegerät regelt eine (Ladeschluss-)Spannung ein (analog Generator im Mopped), der Strom ergibt sich aus dem Innenwiderstand des Akkus und der Spannungsdifferenz zwischen Ladegerät und Akku. Der Strom wird zum Bauteileschutz im Ladegerät begrenzt. Wird die Batterie voll ergibt sich nach dem ohmschen Gesetzt automatisch das erhaltungsladen.

    Vorteil: Tut immer auch bei tiefentladenen Akkus, überladen geht nicht so lange die (Ladeschluss-)Spannung passt.
    Nachteil: Bei der Annäherung der Ladeschlussspannung geht der Strom zurück und das Laden bis "voll" verläuft asymptotisch und kann daher dauern.

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    #34
    Nur mal so nebenbei:

    Bei den besagten 20 V Leerlaufspannung bei einfachen Ladegerät (ich nehme mal an mittels Gleichspannungseingang des Meßgeräts gemessen) ist der Effektivwert:

    1/wurzel(2) = 14,1 V bei Zweiweggleichrichtung (Gleichrichterbrücke)
    1/0,5 = 10 V bei Einfachgleichrichtung (Diode)

    Also ist das nicht ganz so tragisch. Bei 20 V wäre es tatsächlich nicht schön und würde nach Erreichen der Ladeschlußspannung zum Kochen des Elektrolyten führen. Weil die Energie muß ja irgendwo hin. Aber nicht in Ladung, weil die Zellen sind voll, sondern als Wärme in das Elektrolyt. Das waren früher dann die kochenden Batterien bei den Autos.

    Die Praxis mit den "normalen" Ladegeräten (Trafo + Gleichrichter) ist nach eigener Erfahrung die, daß der Ladestrom mit zunehmender Ladung der Batterie gegen Null geht. Oder zumindest so klein wird, daß es auf den meist eingesetzten einfachen Meßwerken der Ladegeräte nicht mehr zu erkennen ist was da fließt. Also kann man davon ausgehen, daß die Ladespannung irgendwo im Bereich der Leerlaufspannung der Batterie, abzüglich der inneren Spannungsfälle liegen dürfte. So hatte ich früher Batterien geladen, mit stinknormalen Ladegeräten, und brauchte mir nie Gedanken um "überladene" Batterien zu machen.

    Ergänzung:
    Bei einfachen Steckerladegeräten ist der Innenwiderstand so groß, daß kritische Spannungen an den Klemmen und damit hohe Ladeströme erst gar nicht auftreten können. Bei den Hightech Ladegeräten wird je nach Ausführung mit Ladeprogrammen und begrenzten Strömen gearbeitet. Es macht die Dinger praktisch Idioten sicher. Ob"s benötigt wird kann jeder für sich beantworten. Der Hauptzweck laden einer Batterie geht aber auch mit den Geräten.

    Ich lade übrigens meine Batterie 2x. Nämlich im winter vor Abstellen und das 2. Mal vor Wiederinbetriebnahme. Sonst nie. Batterieprobleme sind mir bislang fremd. Trotz Exide.
    Gruß Tom

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    #35
    Die Diskussion geht inzwischen an der ursprünglichen Fragestellung etwas vorbei.
    Ich habe mich jedenfalls entschieden was ich mache: Ich werde mir ein Voltmeter in der Cockpit Blende installieren (Platz hab ich dort noch genug).
    Anschließen werde ich es abgesichert und über einen Schalter direkt an der Batterie.
    So kann ich die Ruhespannung ab und an kontrollieren, auch ohne die Zündung einzuschalten.
    Ich werde dann hier berichten, wie lange meine Batterie hält. Dies kann aber je nach Erfolg noch ein paar Jährchen dauern...
    Bis dahin,
    Gruß
    Frank

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    #36
    Hi
    Zitat Zitat von friemens Beitrag anzeigen
    Die Diskussion geht inzwischen an der ursprünglichen Fragestellung etwas vorbei.
    Ich habe mich jedenfalls entschieden was ich mache: Ich werde mir ein Voltmeter in der Cockpit Blende installieren (Platz hab ich dort noch genug).
    Anschließen werde ich es abgesichert und über einen Schalter direkt an der Batterie.
    So kann ich die Ruhespannung ab und an kontrollieren, auch ohne die Zündung einzuschalten.
    Ich werde dann hier berichten, wie lange meine Batterie hält. Dies kann aber je nach Erfolg noch ein paar Jährchen dauern...
    Bis dahin,
    Gruß
    Frank
    Wenn Du es mit der Zündung "einschaltest", sprich erst nach dem Zündschloss misst (irgendeine Sicherung die erst mit Zündung "an" versorgt wird), sparst Du den Schalter.
    gerd

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    #37
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi

    Wenn Du es mit der Zündung "einschaltest", sprich erst nach dem Zündschloss misst (irgendeine Sicherung die erst mit Zündung "an" versorgt wird), sparst Du den Schalter.
    Dafür muss zu jeder Prüfung die Zündung eingeschaltet werden.
    Da der TE ja bei Nichtverwendung seines Motorrades prüfen möchte ob er die Batterie nachladen muss wäre das kontraproduktiv.
    Ich würde aber statt dem Schalter einen Taster nehmen.

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    #38
    Hi
    Worin besteht das Problem wenn man für 5 s die Zündung einschaltet? Der Stromverbrauch ist nicht irrsinnig, und starten muss man ja nicht und es tut dem Mopped nicht weh.
    gerd

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    #39
    Moin,

    gibt doch schon eine Lösung: Guggst Du z.B. hier

    Habe so ein Teil hier vor mir liegen, komme wohl aber erst in zwei Wochen zum Testen.
    "Leider" hatte ich noch nie Batterieprobleme . Deswegen pressiert's nicht so.

    Das Teil wird einfach direkt an die Bakterie gekabelt und verbindet sich mit dem Smartphone via Blauzahn.
    Der Hersteller gibt etwas indifferent "2 mW" Verbrauch an.
    Auf dem scheinbar vergossenen Gehäuse steht IP68. Sollte unter der Sitzbank ausreichen.

    Immerhin kann man damit vor dem Start - also ohne einen Verbraucher einzuschalten - quasi im Vorbeigehen die Spannung checken.
    Damit wären die theoretisch richtigen Messbedingungen gegeben. Auf entsprechende Batterieruhezeit weist das beiliegende Booklet sogar hin.

    Der Messgenauigkeit werde ich mal mit meinen, nicht geeichten, Voltmetern auf den Grund gehen. Außerdem wird spannend, ob es sich mit der Blauzahnverbindung zum Navi/Headset verträgt und wie weit die Verbindung reicht.

    Ängstliche Naturen könnten dann schon beim Frühstückskaffee prüfen, ob die Kiste nebenan in der Garage nachher anspringt ...

    Jaja, bald kommen wir ohne Smartphone nicht mal mehr auf's Klo!


  10. Registriert seit
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    #40
    Bin gespannt!


 
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