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Eine Tour zum Gardasee mit einigen negativen Erlebnissen

Erstellt von GS Peter, 08.10.2006, 19:10 Uhr · 15 Antworten · 4.304 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Eine Frage an die Schneeerfahrenen. Peter schreibt "Kein Durchkommen mit dem Road Attack", wäre denn da mit z.B. mit dem TKC ein Durchkommen gewesen???[/quote]


    Hallo Andreas,

    habe im Winter den TKC auf meiner Q. Im weichen Schnee, wie am Mittwoch, hat man damit besseren Grip, als mit dem Road Attack. Kommt die Fuhre aber mal in Schräglage, nutzt der TKC auch nicht wirklich.

  2. Registriert seit
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    #12
    Also bei meiner Tour wäre mit KEINEM Reifen ein Durchkommen möglich gewesen, da sich unter ca. 10cm feuchtem Neuschnee eine schmierig-rutschige Eisschicht von ca. 2-3 cm gebildet hatte. D.h. es war kein tieferer, fester Schnee in dem man hätte Grip bekommen können.
    Da ging nur aufsteigen, wegrutschen und umfallen...
    Alleine schon das Anfahren bergauf war nicht mehr möglich.
    Grundsätzlich würde ich sagen, dass der TKC da sicherlich schon mehr Reserven biete als der Tourance. In Norwegen hab ich dieses Jahr vom TKC profitiert, allerdings war da kein Schnee ;-) so richtig bemerkbar macht sich bei Eis & Schnee wahrscheinlich aber nur ein echter Crossreifen (Da fragst Du am besten mal die HP2 Fahrer) Karoo oder so.

    Hatte im März den Tourance drauf.

    Viele Grüsse

    Sebastian

  3. Anonym3 Gast

    Ausrufezeichen Die Idylle trügt..

    #13
    Hallo Peter

    Ich wohne nur einen Steinwurf von ! " Hanntenjoch " und " Namlos " weg. . Wir Einheimischen fahren die Strecken kaum noch. Der Teerbelag und der Grip ist wirklich unheimlich ...keine Ahnung warum. Darum die hier mitlesen seht es als Warnung von mir. Soviele Tote wie die letzten Jahre ist wirklich merkwürdig.

    ...und wie man mit der Situation bei einem Todesfall umgehen muß..oder soll habe ich leider dieses Jahr am eigenen Leibe erfahren dürfen.

    ..allzeit gute Fahrt...Hertzi...

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    #14
    Hallo Peter,

    super, wie Ihr mit Euren Eindrücken vom Unfall fertig geworden seid. Ich hoffe, Ihr seid es aber auch wirklich... Jedenfalls die Tour abzubrechen wäre wahrscheinlich das Falscheste von allen gewesen. Man muss sich nach solch einem Erlebnis ganz einfach ablenken. Zumal Ihr zu dem Verunfallten ja direkt eine Beziehung (wenn auch unbewusst) aufgebaut habt. - Zu Euren Erlebnissen am Gardasee muß ich Euch beipflichten. Mir erging es im Juni ähnlich wie Euch, und zwar auch am Croce Domini. Mir wurde schon morgens im Hotel gesagt, sobalt Wolken auftauchen sofort weg da! Aber Kraft meiner Wassersuppe und die von 5 Harley-Fahrern und zwei weiteren GS-lern, mussten wir trotz wiedrigen Sichtverhältnissen auf den Pass. Dann kam die Kaffebude vor dem unbefestigten Stück am Gipfel. Wir hatten 9°C und der Kaffee schmeckte super. Ein Donnern und Tosen lies uns aber aufhorchen und innerhalb einer halben Stunde sank die Temperatur auf -3°C und es brach ein Schneegewitter vom feinsten über uns herein. Alle zahlten schnell Ihren Kaffee und sofort gings auf die Bikes in Richtung Gipfel. Zu unserem Glück ging jetzt auch noch eine Schnee- und Gerölllavine direkt vor uns ab. Nicht wirklich groß, aber es reichte, um uns aufzuhalten. 4 Mann suchten einen Weg nach oben, zwei einen nach unten, denn die Serpentinen nach unten waren auch zugeschüttet. Und dass bei -3°C. Nach etwa 1,5 Stunden erreichte uns ein hoffnungsvolles Geräusch eines Überkopfladers, der die Strecke räumen wollte. Er machte den Schnee breit, welcher sofort wieder frohr. Also gab es für uns nur eins: 5 Mann, die jeweils ein Bike nach unten schafften. 6 Stunden für 4 km. Na ja, da hat wenigstens der abendliche Rotwein seine Berechtigung gehabt.

    Bilder siehst Du im Anhang.

    Grüße von Cocopelli!
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken rimg2228.jpg   rimg2230.jpg   rimg2233.jpg  

  5. jan
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    #15
    Hallo Peter,

    Kann ganz und voll nachvollziehen wie Du Dich gefühlt hast. Hatte im Juli selber einen schweren Unfall in Estland, mein bester Freund ist dabei verstorben, ich selber kam ziemlich glimpflich davon. Bei uns war es aber keine Felswand sondern ein finnischer Camper der plötzlich auf der Strasse eine Kehrtwendung durchführte. Alles Gute und viele Kilometer ohne Unfälle

    Jan

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von Hertzi
    Ich wohne nur einen Steinwurf von ! " Hanntenjoch " und " Namlos " weg. .
    Der Teerbelag und der Grip ist wirklich unheimlich ...keine Ahnung warum.
    Ich bin die Strecke über das Hahntennjoch letztes Jahr gefahren. Was mir auffiel ist der Unterschied beim Asphalt zwischen Deutschland / Italien und Österreich. Der Asphalt in Österreich ist spürbar und deutlich rutschiger als vergleichbares Geläuf in D oder I. Weshalb das so ist, weiss ich leider auch nicht.
    Ob das jetzt in diesem Jahr schlechter geworden ist, kann ich aber nicht beurteilen.


 
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