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Mex2Pan - Zwei Wahlmexikaner in Mittelamerika

Erstellt von Mad Mex, 14.01.2014, 05:53 Uhr · 249 Antworten · 31.959 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Gutes Timing.

    Nach 4 Tagen Motorrad-Touren bei 2-9 Grad, Nebel, Nachtfrost, Regen, immer bedeckt, genau die richtigen Bilder zum aufwärmen.

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    Standard Zwischen Guadalajara und Zacatecas

    Samstag 03. Mai 2014

    Während der Woche hatte uns Charly, unser Schweizer Freund aus Atotonilco El Alto angerufen, ein Ausflug Richtung Norden, Zacatecas, Treffen in Nochistlan mit Don Nacho, seinem Sohn Ernesto und eventuell weiteren Bekannten, Rückkehr am Sonntag….

    Klar, wir können!

    Kurz nach acht Uhr sind wir auf dem Weg ins 180 km entfernte Nochistlan. Über Landstrassen passt der Rhythmus um bis zur vereinbarten Uhrzeit um elf dort einzutreffen.



    Fünf vor elf, wir stehen am Zocalo von Nochistlan und Nichts zu sehen von unseren Freunden. Aber wie Mike es ausdrückt: "Mit der Ruhe, putz die Schuhe", nehmen wir diesen Service in Anspruch und zum ersten Mal seit Panama werden unsere Daytonas mal wieder auf Hochglanz gewienert.









    Zwanzig nach Elf biegt die bekannte, dicke 1150er Adventure von Charly um die Ecke. Der Rest der Truppe hat sich beim Kaffee in Yahualica festgessen und wird in circa zwanzig Minuten erwartet.
    Passt auch ziemlich, nach zwanzig Minuten erscheinen Don Nacho, Ernesto und ein weiterer Begleiter, aber einer fehlt, Ernesto macht sich auf die Suche. Nochistlan hat Baustellen an allen Ecken und Enden und macht es Einem aktuell nicht gerade einfach mit dem Fahrzeug das Zentrum zu finden...
    Wir sehen den Vermissten an einer Seite vorbeifahren, winken wie die Irren, während Ernesto eine Parallelstrasse weiter erscheint…, ja, am Ende treffen Alle ein.



    Um halb eins endlich Brotzeit. Der "Zurückgebliebene" erzählt, dass die Batterie seiner KLR650 wohl in die Knie ginge und wirklich, als wir bei über 30 Grad Mittagshitze zu den Motorrädern zurückkommen, sagt die Mühle keinen Ton.
    Während ich in der Mittagshitze die Batterie der Kawa freilege, gehen zwei der Compañeros schon mal auf Suche nach einer Ersatzbatterie.
    Nicht verkehrt, denke ich, als ich den Akku herausziehe, Batteriewasser unter der Hälfte, wahrscheinlich innerer Kurzschluss, vergiss dat Ding!
    Nee, der Kawa-Fahrer ist hartnäckig. Wenn Wasser fehlt, muss man eben Wasser reinfallen! Ich fass es nicht..! Im Laden nebenan bittet er um Wasser, füllt das in die Batterie, Einbauen, auf den Anlasser drücken und….FUNZT!
    (Bleibt mir bitte mit technischen Erklärungen oder Fragen vom Hals:-)







    Also weiter Richtung Zacatecas… Vor der Pyramide "La Quemada" warten Ernesto, Charly, Ale und ich auf die "Alten", als es plötzlich einen Schlag tut und die 1100er von Ernesto auf der Seite liegt.








    Befund: “Seitenständerbruch!” (…es gibt Schlimmeres)
    Nun heisst es den vebleibenden Stummel ohne Federn so hochzubinden, dass das Moped anspringt…, mit ein paar Kabelbindern schnell erledigt.



















    Die Pyramide “La Quemada” wirkt eher wie eine künstliche Burg, wer weiss wer das wie restauriert hat, aber ja, so haben wir unseren Kulturteil und weiter gehts nach Zacatecas.

    Wir steuern direkt ein kleines Hotel mit eigenem Parkplatz im Zentrum an, in dem Charly und Mike bereits letztes Jahr übernachtet haben, dort kommen wir unter.




    Raus auf die Piste, Zacatecas , eine alte Kolonialstadt, ist sehenswert bei Tag und bei Nacht…










    Sonnstag 04. Mai 2014

    Gemeinsames Frühstück, um 09:30 sind wir wieder auf dem Weg Richtung Süden.
    Nach einem Stopp sind Ale und ich die letzten hinter Don Nacho, verpassen eine Ausfahrt, wollen einen U-Törn nach links machen, die Strasse ist abschüssig nach rechts, Don Nacho mit seinen fast 80 Jahren und seinem nahezu unbrauchbaren rechten Bein, schafft die Runde nicht, seine KLR650 fällt, er rollt.
    Bevor ich vom Bock springen und zu ihm rennen kann, ist er schon wieder auf den “Beinen”.
    Nix passiert! Weiter gehts!















    Eine bergige, kurvenreiche Strecke finden wir zwischen den Hauptverbindungsstrassen Zacatecas – Guadalajara.
    An einer Tankstelle, beim letzten Bremser, direkt über einem Ölfleck, zieht Ernesto seinem Papa nach und legt die BMW vor die Zapfsäule.



    In Tepatitlan kommt die Entscheidung: “Heim nach Leon oder mit Charly und den Freunden nach Atotonilco und Montag zeitig los…”

    Eigenlich keine Frage….



    Don Nacho beim "Gehstock-Zusammenfalten"



    Montag 05.Mai 2014

    Zurück nach Leon. Ein schönes Erlebnis, 1.100 km in zwei Tagen mit prima Freunden!

    Der Älteste, Don Nacho feierte letzte Woche seinen Achzigsten, die Jüngste, meine Ale schon vor 2 Wochen ihren Vierzigsten…


    VIVA DON NACHO!




    Saludos

  3. Registriert seit
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    Wettbewerb im Motoräder ablegen? Schöme Bilder, vielleicht kriege ich F-Treiber noch rum.

  4. Registriert seit
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    Ich ziehe sämtliche Hüte...

    VIVA DON NACHO !!!

    Und nachträglich Happy Birthday den Geburtstagskindern.

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    Cool Mex2Pan - Jetzt mal ran...- Teil 1

    Wer Nichts macht, macht keine Fehler!

    Hier einige Kommentare von unseren Kritikern:

















    Weitermachen erwünscht...

    Saludos

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  7. Registriert seit
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    Mexico hat 3:0 gegen Ecuador gewonnen (welche Vorbereitung auf die WM ), hier gewitterts wied Sau und nach dem ich gestern schon ordentlich gewaschen wurde, warte ich mal noch, bevor ich die alte 1150er zur Werkstatt bemühe.

    Also ein wenig mehr zum Thema "So sehen das Aussenseiter":



























    Saludos

  8. Registriert seit
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    @MadMex

    Ein Genuss Deine Reiseberichte von der anderen Seite der Welt zu lesen.
    Weiter viel Vergnügen und Spass.

    Gruß Uli

  9. Registriert seit
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    Standard In der Sierra De Penjamo

    Die letzten Nächte hatte es geregnet, die Temparaturen sind wieder erträglich, eine weitere Saison (von vielen pro Jahr) in Ale´s Geschäften ist vorüber, also nichts wie raus.

    Die Sierra de Penjamo soll das Ziel der Tagestour am 31.08.14 werden, ein ca 2.000 Quadratkilometer grosses Gebiet ohne befestigte Strassen und mit nur dürftig bezeichneten Wegen. Kurze Rücksprache mit Charly am Samstag, klar, er ist dabei.




    Am Sonntag, kurz nach neun, sind Ale und ich auf dem Weg zum vereinbarten Treffpunkt in Cueramaro. Eigentlich sind wir schon ein wenig spät dran, aber die Strassen sind leer und bei angenehmen 18 Grad und bewölktem Himmel erreichen wir pünktlich um zehn Uhr die Plaza in Cueramaro.







    Kurz darauf treffen Charly und Ernesto ein.





    Von Cueramaro aus wollen wir in die Sierra vorstossen, wenigstens 50 km unbefestigte Wege in unbekannten Konditionen liegen vor uns.
    Da ist eine vorbereitende Stärkung notwendig. In der sauberen und geräumigen Markthalle von Cueramaro finden wir auch gleich den Taco- und Cazuela-Bereich. Ein Stand ist besonders belagert, also genau da hin. Es werden nur zwei Varianten Fleisch angeboten und bei dem Umsatz kann das Alles nur frisch sein. Bei etwa 0,40 Eur pro Taco kommen Ale und ich jeweils auf vier, Charly auf fünf und Ernesto auf acht leckere Häppchen.




    Jetzt erst mal nach der richtigen Ausfahrt durchfragen, endlich gefunden, will ich gerade zum vorausfahrenden Ernesto aufschliessen um den Benzinstand abzufragen, als dieser schon bremst…was ist?...Klar, er muss noch tanken, nu denn, nochmal zurück ins Dorf.

    Endlich biegen wir ab in die Wildnis.





    Zuerst geht es mit einigen Aufsetzern über einen ausgewaschenen, felsigen Anstieg, doch direkt danach führt uns eine prima Schotterstrasse zum Cañon de Corralejo.









    Nach etwa zehn Kilometern sind wir jedoch aus den letzten spärlichen Ansiedlungen heraus und die Wege werden kleiner.








    Da hinten kommen wir her.





    Es ist Farmland, vielfach eingezäunt, aber die zugehörigen Ranchgebäude sind nur selten zu sehen.





    So können wir auch an dieser Abzweigung keinen fragen ob es nach links oder nach rechts geht, denn gemäss Kompass müssten wir eigentlich geradeaus…






    Wir entscheiden uns für links, die Piste wird noch schmaler.







    Auch der Bulle der Ernesto den Weg verstellt, kann uns nicht weiterhelfen, also wenigstens grob eine Richtung einhalten, dann kommen wir schon wieder raus.




    Endlich eine Ortsangabe, aber weder wissen wir wo “La Rosa” auf der Karte zu finden ist, noch taugt der Pfeil, denn der Stein wurde offensichtlich von seinem originalen Platz entfernt und ins Gestrüpp geworfen.









    Nach über zwei Stunden ungestörter Einsamkeit finden wir uns in der Nähe der Stadt Penjamo wieder.





    Die Puch ist laut Nummernschild von 1950, der dahinter liegende Barbiershop hat, nach seinem Inventar zu urteilen, schon das Geld für die damalige Neuanschaffung des Zweitakters verdient.





    Keine Umdrehung ohne Bier.





    Wir nehmen uns den Spruch zu Herzen.





    Auf dem Parkplatz kommt es zu dieser schönen Begegnung.





    Weiter geht es nach La Piedad. Ernesto hat schon bei dem Bierchen über einen dortigen Imbiss geschwärmt, jetzt führt kein Weg mehr daran vorbei.





    Die Platte, inklusive (alkoholfreien) Getränken kostet etwa 18 Eur und wir schaffen es zu viert nicht, sie wegzuputzen.




    Der Weg führt, vorbei an Zamora de Hidalgo, zum Lago de Camecuaro. Es ist ein kleiner National- und Freizeitpark mit erfrischendem Wasser und schönen alten Bäumen.















    Es droht jedoch eine Gewitterfront aus Südwesten. Wir setzen uns Richtung Norden ab und verabschieden uns in La Barca von Ernesto.





    Wir verbringen die Nacht in Charly´s Lodge in Atotonilco el Alto und machen uns Montag früh auf den Heimweg nach Leon.







    Hierbei müssen wir auch noch eben in Chava´s Käsefabrik und Farm reinschauen, seine jüngste Traktorrenovierung bewundern und gut zwei Kilo seiner Käsespezialitäten mit nach Hause nehmen.







    Schön wars!

  10. Registriert seit
    22.03.2012
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    Standard

    ...danke für die kleinen, aber tollen abenteuer, war wieder toll mit euch! deine berichte sind super, da kann unser mike noch was lernen-----


 
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