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Mex2Pan - Zwei Wahlmexikaner in Mittelamerika

Erstellt von Mad Mex, 14.01.2014, 05:53 Uhr · 249 Antworten · 32.019 Aufrufe

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    Zitat Zitat von Mad Mex Beitrag anzeigen
    Trotz ansonsten weitestgehend kompletter Inkompatibilität, wäre das ein Punkt, wo ich mich bei Langzeitreisen unter erschwerten Bedingungen und entsprechendem Fortbewegungsprofil dem Afrika-Transperten annähern könnte. Ich hab auch schon in Altreifen-Containern von Motorrad-Niederlassungen gesucht, um was Passendes zum Weiterkommen zu finden.

    Die Avon waren schon immer bockelhart und wie alt sind nun die auf Deiner C?
    Knapp 3,5Jahre. Sind jetzt aber am Ende. Fangen an zu schmieren. Als ich die C kaufte waren nagelneue Brückensteine drauf, die habe ich nach knapp 1000km runtergschmissen, Das ging ja gar nicht. Bei nasser Fahrbahn war das ABS sofort da und in Kruven ein total unsicheres Gefühl.

    Ich würde auch durch den Altreifen-Container stiefeln bevor ich liegen bleibe. Aber ich würde nie postulieren, das 10 Jahre alte Reifen und/oder Restprofiltiefe von 2mm hätten irgendwas mit verkehrssicher zu tun.

    Bei so etwas kommtl man schnell am die Grenzen. Zum Ostmarathon bin ich mit den Tourance hinten 3mm aufgebrochen. 1237km Landstraßen später war ich bei knapp und 1,8.

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    Da ich die Buellete jetzt gerade mit neuen Reifen versorgt hab, mal in Blick in die anderen Unterlagen geworfen. Die Tourance haben auf der ADVent aber immer 15.000 und mehr gehalten. 2up und zwischendurch mit Gepäck. Und immer schön das ganze Profil genutzt. . .

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    Standard México, Chihuahua Sep/Okt 2014

    Di 30. Sep. 2014



    Zum vereinbarten Treffpunkt am Morgen kommen zwar alle etwa gleichzeitig, aber auch alle zu spät.



    Die Temperatur hat die 30 Grad schon deutlich überschritten, nichts wie raus aus dem Flachland und Höhe gewinnen.





    Ende 2011 haben wir den Espinazo Del Diablo, zwischen Mazatlan und Durango, schon mal in umgekehrter Richtung befahren, unzählige haarige Begegnungen, hauptsächlich mit LKWs waren der Hauptnervenkitzel, der den Genuss der herrlichen Strecke etwas einschränkte.



    Unser "Nesthäkchen" schlägt sich hervorragend...



    Vor knapp zwei Jahren wurde eine neue Autobahn eröffnet, auf der man nun, auf einer Strecke von 230 km, die Gebirge zwischen Mazatlan und Durango durch 60 Tunnels und über 115 Brücken in etwa 2-3 Stunden hinter sich bringen kann.



    Kleine Pause in den Bergen...



    Welcher Genuss sind nun die 350 km Kurvenschwingen auf der Landstrasse durch Berge und Täler, nahezu ohne jeglichen Verkehr.





    Einige wenige Lkws gibts doch noch



    Klasse Aussichten:





    Die neue Autobahn kreuzen wir mehrfach...



    Am "Espinazo Del Diablo":





    Die Fotografin:







    Das haut einen schier um:



    Noch fehlen circa 120 kurvige Kilometer bis Durango









    Aber auch die Kurven können dem Hinterreifen der RT das Leben nicht verlängern. Der Metzeler blitzt nun rundum so silbern, dass wir in Durango direkt in die erste Werkstatt mit Reifenabdrückgerät einbiegen.





    Auch die kleine GS bekommt ihren ersten Öl- und –filterwechsel, Kette spannen und fertig.



    Corona oder 10W40 - Salud!



    Durango - ein wenig durch die Stadt ziehen, zum Abendessen ein Caldo Durangense, eigentlich sind wir reif für die Falle…







    …wenn da nicht die nette, typisch mexikanische Kantine mit ihrer so untypischen Sauberkeit, dem blinden Gitarrenspieler und den ansprechenden Preisen wäre…









    Endlich auf dem Rückweg zum Hotel, laufen uns doch glatt noch weitere Musiker in die Arme...





    Einer geht noch...



    ...es ist schon nach Mitternacht, morgen kehren Charly, Mike und Irma zurück Richtung Süden und Heimat, während wir weiter Richtung Chihuahua rollen.


    Mi 01. Okt. 2014



    Auf der 45 geht es zuerst recht langweilig nach Norden, dann kommt aber doch eine nette Unterbrechung mit einer Bergkette und Kurven.





    Obwohl es danach bis Hidalgo del Parral prinzipiell weitere 150 km geradeaus geht, sind die gar nicht so langweilig.
    Circa die Hälfte davon legen wir nämlich baustellenbedingt mehr oder weniger offroad zurück.



    Auch hier überrascht Beto wieder, den wir am Abend zum "Rey de la Brecha" krönen werden.



    Kleine Stärkung in einer Tanke:



    Durango - Chihuahua



    Die letzten 200 km von Parral bis Delicias sind dann wirklich nervenaufreibend gerade und es wird wieder unangenehm heiss.
    Welche Erlösung, dass in Manuels Rancho schon ein kühles Bier auf uns wartet. Ein wenig abkühlen, danach den Grill anwerfen, wir werden hervorragend beköstigt und mit allem Drum und Dran untergebracht.







    Danke Manuel! Ab morgen wird er unser Team bereichern...

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    Pöh, warm isses jetzt bei uns auch. . .

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    Standard México, Chihuahua Sep/Okt 2014

    Do 02. Okt. 2014

    Abschied vom Rancho...



    …nach ausgiebigem Frühstück geht es jedoch erst gegen Mittag wirklich los.



    Die ersten zwei Drittel, der heutigen 350 km, führen wieder mal weitestgehend geradeaus. Ein Glück, dass die Regenzeit dieses Jahr kräftig und andauernd war, so durchsetzt doch einiges an Grün das sonstige Braun-gelb.





    Circa 100 km vor Creel beginnen endlich die Nadelwälder, die Felsen und Kurven.



    Nach einigem Suchen, kommen wir im Villas Mexicanas unter, eine Kleinigkeit zu Abend essen und ausruhen für morgen…







    Fr 03. Okt. 2014



    Auf nach Divisadero, circa 40 km von Creel entfernt, wo das eigentliche Treffen stattfindet. Jede Menge Motorräder, in verschiedenen Gruppen zu Sehenswürdigkeiten unterwegs, kommen uns entgegen.



    Am Kupfercanyon



    Und wirklich, Divisadero und Umgebung steht uns ohne grossen Besucherandrang zur Verfügung.
    La Piedra Volada, ein Felsbrocken, der auf der Bergnase etwas wippt:



    Für Tirolesa habe ich keine Übersetzung, man hängt sich ähnlich einem Fallschirm-Gurtzeug mit einem Rollensatz an ein Stahlseil und gelangt zur nächsten Station.



    Hier oben hat es gleich zwei Touren, eine mit 3 km die längste der Welt, geht an einem Stück abwärts und mit der Kabinenbahn zurück.



    Die zweite erscheint uns interessanter, hier geht es über 7 Tirolesas, die längste davon auch mehr als ein Kilometer und 2 Hängebrücken hinunter zur “Tal”-Station der Seilbahn.







    Fast drei Stunden sind nun Ale, Cisco und ich unterwegs, bis wir wieder zu unserem Ausgangspunkt zurückgelangen.





    Die Bühne wird gerade für das abendliche Rockkonzert vorbereitet, noch ein Gruss vom Event...



    …wir nutzen unsere Zeit und machen noch einen Abstecher zum Lago de Arareko…





    Wähle nun das schönre Blau!
    Der See, der Himmel, die ADV…?





    Bei der Mission San Ignacio de Arareko kommt es am Ende des Tages noch zu diesem Zusammentreffen zwischen Raramuri und Guatemalteken:





    Sa 04. Okt. 2014



    Wir machen uns auf den Weg nach Basaseachi. Über 150 km folgen wir der kurvenreichen Strecke durch Nadelwälder in 2.000 m ü NN.



    Zuerst der Wasserfall von Basaseachi von einem Aussichtspunkt:



    Dann, da wo er wirklich fällt…







    ... auch Manuel fällt, ich kann nur noch zurückspringen, so schnell parkt er neben mir auf dem Schotter ein…







    Für eine Weile verlieren wir Cisco und Beto, die irgendwann mal eine Abzweigung verpassen. Wenig später finden sich jedoch alle wohlbehalten im Basislager ein.



    Für morgen ist Zugfahren angesagt...

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    Ich denke Tirolesa deswegen, weil es wohl aus Tirol kommt. Vielleicht war der erste, der sowas dort baute Tiroler. . .

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    Danke, habe inzwischen auch mal gesucht: Seilrutsche ist wohl die treffendste Übersetzung.
    In der Schweiz Tirolienne genannt, hat sich dieser Name wohl mehr oder weniger internationalisiert.
    Egal wie, macht Spass!

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    Hallo Ihr beneidenswerten Mittelamerikaner
    Wie immer ein klasse Bericht mit tollen Fotos!
    Wir sind ja gerade aus Südafrika zurück gekommen, aber könnten sofort wieder los in Richtung Mexico.
    Leider haben wir keinen Urlaub mehr
    Übrigens nennt man die Seilrutschen in Costa Rica "Canopy",
    Das haben wir am Vulkan Arena auch gemacht. Zwar nicht in einen Canyon hinein sondern durch den Regenwald.
    War auch ein tolles Erlebnis

    Hier ein paar Bilder unseres Seilrutschens

    Viele Motorradgrüße aus Großostheim
    Christina und Jürgen

    dsc_0057.jpgdsc_0061.jpgdsc_0076.jpgdsc_0084.jpgdsc_0102.jpgdsc_0178.jpg

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    Zitat Zitat von oggimann Beitrag anzeigen
    Übrigens nennt man die Seilrutschen in Costa Rica "Canopy",
    bist Du Dir da sicher? So etwas wird auf Englisch eine Canopy tour o.ä. genannt. Und das canopy bezeichnet dabei das Baumdach, nicht die Rutsche

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    Standard México, Chihuahua Sep/Okt 2014

    So 05. Okt. 2014

    Abreise der meisten Teilnehmer des BMW-Events, manche haben schon ihre eigene Auffassung vom Motorradfahren…



    Für uns, drei motorradfreie Tage. Der Chihuahua-Pacifico-Express, CHEPE genannt, lockt. Vor 9 Jahren haben wir die Tour schon mal gemacht und trotzdem ist die Spannung wie beim ersten Mal…





    Wir warten im Bahnhof von Creel und wiedermal haben wir keine Fahrkarten und hoffen auf ausreichend freie Plätze in dem Zug, der in Chihuahua startet und in Los Mochis endet,





    Alles klappt, wir haben zwar super bequeme Plätze im klimatisierten Wagon, aber der interessanteste Platz ist zwischen den Wagons, Fenster offen, den Fahrwind spürend und bereit für Fotoperspektiven.





    Zwischenstopp in Divisadero mit leckeren Gorditas...

    Auf knapp 200 km geht die Fahrt durch mehr als 80 Tunnel und über 37 Brücken von 2.400 m über NN hinunter auf beinahe Meereslevel.











    Posada del Hidalgo heisst unser Hotel in El Fuerte und wie´s der Zufall will, haben wir das gleiche Zimmer wie neun Jahre zuvor.



    Das Restaurant des Hotels ist prima, also bleiben und verwöhnen lassen.






    Mo 06. Okt. 2014

    Frühstück im Hotel danach gehts zum Fort "El Fuerte", strategisch auf einem kleinen Hügel über der Stadt gelegen.







    Die Festung war das Rückgrat der spanischen Stadt zum Gold- und Silberabbau in den umliegenden Gebieten.





    Reisekocher historisch…



    Stadtrundgang in El Fuerte...







    Die Stadtverwaltung...



    ...das Amt für indianische Angelegenheiten ist geschlossen.





    Es wird immer heisser, der Durst wächst.



    Gegen Mittag, zurück im Hotel, geniessen wir die Annehmlichkeiten…













    Ein Würfelspielchen am Abend…, aufgeheitert durch eine fette Kröte…










    Di 07. Okt. 2014

    Um 08:00 sind wir an der Bahnstation, circa eine halbe Stunde später kommt der Chepe…





    Der Weg nach oben öffnet neue Perspektiven…















    Ein paar kleine Einkäufe unterwegs,





    Wieder im “Copper Canyon”…







    Zurück in Villas Mexicanas, hat es jetzt genug Platz und die Preise für die Cabañas sind deutlich gesunken...







    Wir befreien die Motorräder aus dem Clubhaus, wo sie und die Ausrüstung, unsere Abwesenheit sicher überstanden haben. Morgen wieder auf zwei Rädern...


 

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