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Mex2Pan - Zwei Wahlmexikaner in Mittelamerika

Erstellt von Mad Mex, 14.01.2014, 05:53 Uhr · 249 Antworten · 32.002 Aufrufe

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    #81
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Deine Ruhe und Gelassenheit möchte ich haben. ...

    Viel Spass weiterhin und "Zum Wohl"
    Sind gar nicht meine Ruhe und Gelassenheit, aber ich habe ja Mike und Ale und… "...wirf Deine Alltagssorgen über Bord" ist doch ne klare Ansage!

    Saludos!

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    #82
    Zitat Zitat von Mad Mex Beitrag anzeigen
    Sind gar nicht meine Ruhe und Gelassenheit, aber ich habe ja Mike und Ale und… "...wirf Deine Alltagssorgen über Bord" ist doch ne klare Ansage!

    Saludos!

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    #83
    Freitag 14.02.2014



    Um halb acht sind wir schon nass geschwitzt. Nach 3 Nächten Panama Stadt wird wieder aufgerüstet. Ausrüstung muss neu verteilt werden, wir verabschieden uns von Franz und dem Canal Inn.



    Kurz vor neun rollen wir wieder über die “Puente De Las Americas”, wir bleiben auf der Panamericana, diese führt durch hässliche verstopfte Vororte, ok das nächste Mal wieder vermeiden.
    In Santiago biegen wir in unser Kurvenparadies Richtung Sona ein, 100 km Abwechslung von der langweiligen Panamericana. In David gehts nach Norden in die Berge nach Boquete. Raus aus bis zu 38 Grad in Meereshöhe, hoch auf 1.300 m und frische 20 Grad.



    Die Ansicht und beginnende Kühle der Bergwelt bei wenig über den erlaubten 80 km/h geniessend, überholt uns eine 1700er Vulkan, verschwindet rasch hinter der nächsten Kuppe um am Ortseingang Boquete auf uns zu warten. Rudy ist der Vize-Präsident (hatten wir doch schon in San José…) des örtlichen Motorradclubs.



    Boquete ist zwar schon touristisch erschlossen, aber an diesem Wochenende findet ein überregional bekanntes Jazz-Festival statt, Quartiere zu rasonablen Preisen sind ausgebucht. Er hilft uns sofort mit der Suche und findet auch Alternativen, erwähnt jedoch am Rande, dass auch seine Schwiegermutter 2 Zimmer als Hostal, aber eben sehr einfach ausgestattet, hätte.



    Keine weiteren Fragen, das reicht für uns. Auf dem Weg dahin, empfiehlt er uns auch noch ein rustikales Restaurant.



    Noch eine kleine Runde am Spätnachmittag um das Dorf, etwas einkaufen. Auf dem Weg passieren wir ein nett aussehendes, argentinisches Restaurant, halten, es ist gut besetzt, aber man hat nicht einmal das Interesse, uns um etwas Geduld zu bitten. Also zurück zu Rudys Empfehlung, etwas ausserhalb des Dorfes rustikal, kleines Menu, aber hervorragend zubereitet und ansehnlich präsentiert.





    Mit Vor- und Nachspeise, einer Flasche Merlot und einigen Panamas, zu Dritt mit Trinkgeld 80 USD, nette Leute kennenlernen inclusive.
    Ein kühler Wind weht von den Bergen, in Sweater und Thermo sitzen wir draussen und geniessen nicht zu schwitzen.


    Samstag 15.02.2014

    Die Nacht war laut. Der Wind riss an den Wellblechen des Vordachs, ich sprang zum Fenster, da ich dachte die Mopeds wären umgefallen…
    Aber alles in Butter, um acht Uhr früh, sind wir fit, feiner Niesel vermiest uns die erste Tour. Warm angezogen brechen wir auf in Richtung Vulkan Baru.



    Von unseren 1.200 m über NN in Boquete gibt es scheinbar einen Weg hoch bis 3.400 m hoch zum Vulkan.





    In etwa 1.800 m Höhe endet jedoch die kleine Landstrasse und ein üble Piste führt weiter. Ich will erkunden, ob das nur ein kurzes Stück ist, komme aber nicht weit.





    Also ehe wir jetzt doch wieder, wirklich unnötigerweise, das Schwitzen anfangen, ändern wir den Plan und bleiben auf den kleinen und kleinsten befestigten Wegen rund um Boquete.



    Wandern behalten wir uns für ein anderes Mal vor.
    Am frühen Nachmittag kehren wir zurück zu unserem Hostal, das Klima ist ideal um Bikes und Ausrüstung zu überprüfen, Schrauben nachzuziehen, Öl aufzufüllen.





    Ja, nach fast 7.000 km befinden wir uns auf dem Rückweg.

    Wir unternehmen einen weiteren kleinen Ausflug in die herrliche Bergwelt um Boquete.

















    Eine weitere Schlemmerei im Restaurant des Vorabends, eine Flasche Wein auf der Veranda unserer Urwaldhütte (15 Grad Celsius, windig, die Feuchtigkeit der absinkenden Wolken…). HERRLICH!
    Morgen geht es zurück in die Karibik.


    Sonntag 16.02.2014



    Warum hauts mich denn ständig auf die rechte Seite?
    Lago Atitlan zählt nicht, das war eingegraben und dann links angelehnt.
    El Salvador – Bremsen, Sand, Stand, Wegrutschen – rechte Seite;
    Gestern – Eingraben, Rauszerren, Umfallen – rechte Seite;
    Heute – nach 250 km Rollercoaster durch die Reserva Forestal Fortuna und entlang der Küste Bocas del Toro, fällt, vor dem letzten Brückchen Puerto Viejos bremsend, so gut wie stehend, der linke Alukoffer ab. Ich denke, mich hat jemand von hinten gerammt, ziehe nach rechts, Ale bewegt sich ebenfalls nach rechts um zu checken, was da links hinten passiert. Ich bin am Rande des Asphalts, die Grassohle befindet sich zehn Zentimeter weiter unten, da reichen meine Beine nicht mehr hin, Ale springt, ich rolle, die Dicke… – rechte Seite.
    Keine Bilder, da wir umgehend das Verkehrshinderniss beseitigen mussten und niemand Anstalten zum Helfen machte…

    Ausser zwei losen Spiegeln und einer kleinen Rippenprellung meinerseits, keine weiteren Schäden. Weder Helmkamera, noch Fotoapparat, den Ale umhängen hatte, noch IPad in meiner Rücken-Kartentasche haben was abbekommen. Auch der Koffer hat so gut wie gar nix.
    Die Frage, warum fällt das Ding nach zweihundertfünfzig Kilometern auf den letzten fünfhundert Metern ab?
    Der Verschlusshaken ist offen, die Schlüsselstellung ist aber “verschlossen”.
    Was hilfts…, zukünftig noch gewissenhafter kontrollieren.














    Grenzbrücke von Panama nach Costa Rica





    Da unser Freund Rolf und seine Cabinas Tropical ausgebucht sind, kommen wir in der Coco Loco Lodge unter.





    Am Rande von Puerto Viejo und dem umgebenden Dschungel gelegen, haben wir unsere eigene Hütte, mit Veranda, Hängematte, Kühlschrank…
    Ale und Mike machen eine Einkaufstour zum nahen Supermarkt, ich richte mal wieder meine Spiegel, lecke meine Wunden und erkläre meinem Ego, dass, auf jeden Fall, immer die Anderen schuld sind…

    Nach einer ausgiebigen Siesta meiner Leidensgenossen (ich bin ja am Schreiben) ziehen wir nochmals entlang des Strands zum Restaurant, welches Mike und ich schon letztes Wochenende auserkoren hatten.

    Wir kommen zum Schluss, dass der heutige Abschnitt Boquete – Reserva Forestal Fortuna – Bocas del Toro – Sixaola – Puerto Viejo einer der schönsten und facettenreichsten der ganzen Reise ist.

    Da tut es auch keinen Abbruch, dass wir in rekordverdächtigen fünfzehn Minuten aus Panama raus und als Personen in Costa Rica drin waren, die Krankheits-Urlaubs-Sonntags-Vertretung des Fahrzeugimports jedoch den richtigen Vordruck nicht finden konnte und eine halbe Stunde in hilfesuchenden Telefonaten verstrich.

    Ach so…, bevor wir morgen losfahren, haue ich das dicke Ding einfach gleich vorsorglich auf die rechte Seite, dann hab ich das schon mal hinter mir...

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    #84
    Was für eine Reise...
    Ich bekomme solches Fernweh...
    Schön, dass Ihr das erleben könnt und uns teilhaben lasst...

    Passt gut auf Euch auf.

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    #85
    so meine lieben, freue mich aufs erzaehlen beim bier........weiterhin ne schoene zeit un viel gfreuts!

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    #86
    Moin,

    ich bin neidisch! Gibt's bei euch ne gute&günstige Moppedvermietung? Und was kosten Flüge???

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    #87
    Vielleicht sollten wir alle gemeinsam einen Flieger chartern...

    Oder Mijo rückt den Learjet des GS-Forums raus...

    Ich war Anfang der 90er Jahre zweimal in Mexiko... Und jetzt hätte ich wieder so eine unbändige Lust...

    Darauf ein DOS EQUIS oder ein NEGRA MODELO... Hab ich damals lieber getrunken, als das seinerzeit hier noch völlig unbekannte CORONA...

    Weiter mit dem Reisebericht... BITTE...

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    #88
    Zitat Zitat von Huck Beitrag anzeigen

    Darauf ein DOS EQUIS oder ein NEGRA MODELO... Hab ich damals lieber getrunken, als das seinerzeit hier noch völlig unbekannte CORONA...
    Klar gibt es ne Menge deutlich besseres Bier als Corona, aber Anfang der 90er ind D noch völlig unbekannt In welcher verlassenen Gegend hast Du Dich denn Anfang der 90er rumgetrieben? Zum Jahreswechsel 90/91 gab es das sogar bereits in der Ex-DäDäRä.

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    #89
    Montag 17.02.2014



    Entspannungs- und Waschtag. Frühs zwischen fünf und sechs Uhr regnet es, als wir um sieben Uhr uns endlich aufraffen scheint wieder die Sonne.

    Frühstück auf der Terasse unserer Cabaña, Wäsche waschen und um zehn Uhr bummeln wir mit den Motorrädern Richtung Manzanillo, wo das Küstensträsschen endet.


    Wäscheständer in Costa Rica












    Nach der Rückkehr eine kleine Siesta, Strandspaziergang und am Spätnachmittag in das kleine Restaurant “El Refugio Grill”, das uns schon Cisco aus Guatemala empfohlen hatte.


















    Nach einem hervorragenden Essen lassen wir die Motorräder im Hotel, einige Drinks am Strand beenden den Tag.


    Dienstag 18.02.2014






    Um sieben Uhr sind wir auf, aber mit Frühstück, Email checken und Packen wird es halb neun, ehe wir vom Hof der Coco Loco Lodge rollen.






    Die ersten sechzig Kilometer sehr entspannend, bevor wir bei Puerto Limon wieder auf die LKW-überladene Hauptverbindung nach San José kommen. Weitere zähe einhundert Kilometer mit unzähligen Überholmanövern folgen.


    Almuerzo am Strassenrand.






    In der Nähe des Nationalparks des Vulkans Arenal beginnt die Diversion. Herrliche Landschaften, einsame kleine, kurvige Strassen führen uns zurück zur Laguna Arenal, Tom´s Bäckerei und Erdinger Hefeweizen mit Bretzel.
    Wie vor zwei Wochen beziehen wieder Quartier hinter der Pizzeria mitten in Nuevo Arsenal, an Abend noch eine prima Pizza mit Salat, Wein, ein Triple-Domino und um neun in die Falle.


    Mittwoch 19.02.2014

    Zeitig zu Bett gehen ist angesagt in Nuevo Arenal, denn ab fünf Uhr früh bricht ein unbeschreiblicher Lärmpegel los. Wie auf Kommando springen Quads ohne Auspuff an, wird motorgesägt, gehämmert, auf der Hauptstrasse werden die ersten Beschleunigungsrennen gefahren…
    Ok für uns, wir wollen sowieso los. Wir umrunden die Laguna de Arenal wieder im Norden und wenden uns auf der Panamericana wieder Richtung Süden um die Gegend um den Golfo de Nicoya zu erkunden.









    Recht langweilige hundert Kilometer, nur unterbrochen von einer fahrerisch recht anspruchsvollen Baustelle von fast zehn Kilometern, führen über die Puente de Amistad nach Playa Naranjo. Die Bundesstrasse 21 verwandelt sich plötzlich in die Schotterpiste 160, nach dreissig Kilometern heissem, staubigem Dschungel und nur ein paar Äffchen als Entschädigung, haben wir die Schnauze voll und drehen ab nach Paquera.








    “I´m 5exy and I know it…”



    Von dort geht alle drei Stunden eine Fähre nach Puntaarenas, eine kleine, hässliche Hafenstadt ohne Attraktionen.






    Eine akzeptable Unterkunft finden wir schliesslich in Cabinas Calderas, eine Runde im kleinen Pool, Abendessen im nahen Restaurant, um acht Uhr sitzen wir in der Hotelrezeption, lesen, beantworten Mails und sind eigentlich schon bettreif.


  10. Registriert seit
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    #90
    Wahnsinn.



 
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