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Rumänien 2.0 oder Irgendwas ist ja immer...

Erstellt von dave4004, 29.12.2014, 13:43 Uhr · 21 Antworten · 3.997 Aufrufe

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    Standard Rumänien 2.0 oder Irgendwas ist ja immer...

    #1
    Da es mir zurzeit total in den Fingern juckt und ich am liebsten sofort wieder nach Rumänien fahren würde, muss ich einfach mal den Bericht zu unserer letzten Tour schreiben, vielleicht geht es euch ja genauso…



    Vorgeschichte

    Unsere Rumänientour im letzten Jahr war so faszinierend, dass wir uns schnell entschieden hatten dieses Jahr wieder dahin zurück zu kehren. Letztes Jahr hatte ich nur acht Tage Zeit. Da ich jedoch vier Tage für die An- und Abreise nach Rumänien benötige, stand fest, dass wir zehn Tage einplanen müssen. Gesagt, getan, denn wieder kamen über 4.000 Kilometer zusammen.

    Leider stand die Tour im letzten Jahr unter keinem guten Stern, meine Werkstatt des Ex-Vertrauens hatte mir ja ein riesen Ei gelegt und mich mit einer komplett fertigen Kette und halbiertem Federweg an der Gabel los geschickt. Aber das ist eine andere Geschichte…

    http://www.gs-forum.eu/motorrad-allgemein-101/meine-ehemalige-motorradwerkstatt-ein-erlebnisbericht-105264/

    Nun ja, neues Jahr, neues Glück. Aber auch dieses Mal war ich irgendwie vom Pech verfolgt… Ich würde euch ja gern die etwa 1.200 Bilder unserer Tour hier präsentieren, aber leider liegt mein Fotoapparat wahrscheinlich noch immer irgendwo zwischen Dresden und Potsdam an der Autobahn.
    Daher kann ich hier nur die Bilder von meinem Kollegen oder ein paar Bilder vom Handy präsentieren. L

    In den letzten zwei Jahren bin ich außer den beiden Touren gar nicht viel mit meiner 800´er gefahren, daher hatte ich mir gedacht, ich fahre mit dem halben Karoo3 noch mal. Knapp 5mm hatte ich ja noch…

    Komplett vorbereitet, mit einer funktionierenden Gabel und den teuren Touratech –Trageriemen für die Koffer steht sie am Ende August im Schuppen und wartet darauf,dass es endlich losgeht.





    Potsdam – Dunakiliti

    Am nächsten Morgen kurz nach 5 starte ich zu den ersten 700km bis nach Ungarn.




    Das ist immer das nervigste Stück, erst mal ewig bis nach Dresden, dann weiter nach Prag, Brünn, Bratislava bis nach Dunakilliti.

    Dort treffe ich mich wie im letzten Jahr mit meinem Kollegen, der von Rosenheim aus startet.
    Wie zuvor steigen wir im Diamant – Hotel ab und nutzen ausgiebig den Pool und das Wellnessangebot…




    So teuer sie auch sind, so sinnvoll sind die Trageriemen leider. Endlich nicht mehr jeden Koffer einzeln tragen, sondern ganz normal losziehen damit. Das ist schon ganz okay.



    Tag 1 Dunakiliti – Satu Mare

    Auch dieses Mal erwartet uns auf der Tour durch Ungarn reichlich Regen, aber der Wetterbericht sagt für die nächsten Tage Sonnenschein voraus und das klingt wesentlich besser als noch vor einem Jahr.

    Am Morgen also erst mal wieder in die Regen – Klamotten. Eine Erfahrung aus dem letzten Jahr war, dass ich unbedingt eine Sturmhaube brauche, die die Nässe draußen hält. Wenn man merkt, dass einem die Nässe über den Hals rein läuft und sich unter der Jacke auf dem Rücken breit macht, ist das einfach unschön. Also habe ich mir vor der Tour noch eine gekauft, die trägt sich zwar mies, aber der Hals bleibt trocken..

    Also los, auf die Autobahn und direkt durch Budapest durch, noch ein paar schöne Bilder von der Donaubrücke aus gemacht und weiter geht es Richtung Osten. Der Stadtverkehr war nervig.




    Weiter die Autobahn entlang, ewig gerade aus und dann noch weiter gerade aus… Zum Glück ging es nur gerade aus, der Restkaroo3 ist ja bei Nässe nicht so der Kurvenräuber…
    Gegen halb fünf sind wir an der Grenze zu Rumänien.




    Ich halte erst mal den Verkehr auf, da ich gar nicht daran gedacht hatte, dass ich meinen Ausweis vorzeigen muss. Naja, es dauert ja nur ein paar Minuten bis ich den aus dem Koffer heraus gekramt hatte.

    Wir fahren direkt ins Zentrum und wählen das Hotel Dana II. Die Dame an der Rezeption fährt extra ihren neuen ML weg, damit wir die Motorräder direkt vor dem Haus abstellen können.
    Das Hotel ist ganz okay, es gibt einen Pool und eine Sauna, aber keine Zimmer mit Fenster nach draußen für uns. Also erst mal wieder Wellness und aufwärmen.
    Am Abend schauen wir uns noch ein wenig die Stadt an und suchen uns ein schönes Restaurant.










    Im Reiseführer steht, dass Mann in Satu Mara am Abend oftmals von netten Damen angesprochen wird. Ja, das stimmt… Aber wir waren nicht nett und haben keine zu uns eingeladen…

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    #2
    Tag 2 Satu Mare - Viseu de Sus

    Nach dem Frühstück ging es gleich wieder los. Auch an dem Tag gab es wieder ein wenig Regen und leider gar nicht so viele Fotos.
    Hier im Nordosten von Rumänien sahen wir eine Menge neu gebauter, großer Häuser und „großer“ Autos mit französischem oder britischem Kennzeichen davor. Aufgefallen sind uns auch viele alte Leute die kleine Kinder an der Hand hatten. Ich denke mal, hier macht sich die Abwanderung der jungen Leute deutlich bemerkbar.

    Wir genießen die ersten Kilometer in Rumänien, schauen uns eine große Kirche an, die schon über Kilometer vorher zu sehen war.




    Wir machen einen kleinen Abstecher in ein Tal hinein. Dann drehen wir um, fahren zum Grenzübergang zur Ukraine und ein Stück an der Grenze entlang.




    Weiter zu dem bekannten lustigen Friedhof.




    Zwischen durch probieren wir mal ein bisschen was aus, aber weit kommen wir da irgendwie nicht...









    Jedoch allein für die Aussicht hat sich die Schinderei gelohnt...

    Es gibt ein wenig Regen und ab und an mal Sonne, insgesamt ist es ein schöner Tag. Ich merkte aber auch, dass wenn man sich nur ein oder zwei mal im Jahr sieht, braucht man doch erst mal ein wenig Zeit um sich wieder an einander zu gewöhnen.

    Am Abend übernachten wir in der Pension Nagy in Viseu de Sus.


    Die Pension ist ein wenig versteckt, aber es wird deutsch gesprochen. Der Chef bietet geführte Offroad – Touren für „richtige“ Enduros bzw. Geländewagen an.
    Der Ort an sich bietet nicht so viel zum Sehen...


    Für alle die Interesse an der Strecke haben:

    Tag 1 3D Track.zip

    Da versteckt sich die Trackaufzeichnung als KML - Datei.


    Morgen geht's hoffentlich weiter, mal schauen wie ich dazu komme.


    Gruß


    David

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    #3
    Mein hoffentlich noch vorhandenes "Geländeauge" hätte mir davon abgeraten da rein zu fahren.

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    #4
    Das wir da nicht weit kommen war uns auch klar, aber weißt du warum wir rein gefahren sind? Einfach weil wir Bock drauf hatten…


    Tag 3 Viseu de Sus –Suceava

    Beim Frühstück gibt uns der Wirt der Pension noch ein paar Tipps was die Befahrbarkeit der Strecke entlang der Wassertalbahn angeht. Es hatte in den letzten Tagen viel geregnet und der Fluss ist auf jeden Fall zu tief um durch zu fahren.

    Wir lassen die Koffer in der Pension und starten gegenüberliegend der Bahnstrecke Richtung Norden. Der Weg ist recht schlammig und von den vielen Holztransportern zerfahren. Einige Pfützen sind irgendwie tiefer als erwartet. Das wir keine Chance haben durch den Fluss zu fahren, erkennen wir auch recht schnell. Also bleiben wir auf unserer Seite und fahren immer tiefer und einsamer in den Wald hinein.




    Da wir noch ein wenig weiter kommen wollten, müssen wir irgendwann anhalten und umkehren. Dabei machen wir noch eine kleine Pause, ich spiele mit meiner 800´er ein wenig im Fluss und am Berghang, aber die Bilder sind halt leider weg…







    Nach einiger Zeit kommt tatsächlich die erste Dampflok vorbei gefahren. Den zweiten Zug treffen wir bei der Rückfahrt, als sie gerade Pause machen. Die Fahrgäste fotografieren uns und wir sie, jeweils vom gegenüber liegenden Flussufer, irgendwie eine witzige Situation…




    Dann zurück zur Pension, noch einen Kaffee getrunken, die Motorräder grob vom Schlamm befreit, die Koffer dran und weiter Richtung Osten.

    Den Prislop – Pass erreichen wir bei Regen und 3 Grad. Aussicht war nicht, also ging es gleich weiter.




    Das Wetter wurde langsam besser und bei Botos reizte uns irgendwie der Wegweiser zu einem Kloster.
    Also sind wir einfach mal da lang gefahren, die Strecke erwies sich als ausgesprochen anspruchsvoll. Sie erinnerte mich irgendwie an die Westalpen. Viel schwieriger war die Auffahrt zum Sommeiller auch nicht, vielleicht ein wenig länger, höher und ausgesetzter… J

    Dafür wurden wir mit einem kleinen Kloster belohnt, welche eine traumhafte Aussicht bot.










    Nachdem wir uns alles angeschaut hatten und auch einen kleinen Plausch mit einem der Mönche gemacht hatten, ging es wieder runter.



    Das nächste Ziel war das Moldaukloster Sucevița, bis dahin gab es noch einen Pass und unzählige Kurven zu befahren.

    Am Kloster machten wir einen kleinen Stopp, schauten uns alles an und fuhren dann weiter.







    Mittlerweile war es richtig schön geworden und es wurde sogar ein wenig warm…

    Am Abend, kurz vor dem Ziel kommt dann ja immer meine Zeit. Schon im letzten Jahr ist mir aufgefallen wie sehr ich es genieße am Abend durch die Orte zu fahren. Rechts und links an der Straße sitzen die Leute mit ihren Kindern, schauen wer so vorbei kommt und ich fahre ich im Licht der langsam untergehenden Sonne träumend vor mich hin…

    Das Ziel war Suceava, wir übernachteten im Hotel Continental. Das dazugehörige Hotel in Oradea war recht gut, also konnten wir hier nichts falsch machen. Dachten wir zumindest, denn das Hotel ist recht runtergekommen, ein wahrscheinlich 70´er Jahre Bau, in dem nicht allzu viel saniert wurde.
    Aber egal es lag zentrumsnah und wir wollten ja nur übernachten.

    Am Abend haben wir uns wieder die Stadt angeschaut und lecker Pizza gegessen.







    Hier noch der Track zum nachfahren...

    Tag 2 3D Track.zip

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    #5
    Servus Dave,
    klasse Bericht...
    Bekomm gleich wieder Lust nach Siebenbürgen zu fahren.
    Ein wirklich tolles Land..
    Grüße
    Waldy

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    #6
    Tag 4 Suceava - Gheorgheni


    Neuer Tag, neues Glück. Das Wetter war spitze und so ging es nach dem Frühstück gleich weiter. Gefühlte 2 Millionen Kurven warteten auf uns und eine traumhaft schöne Landschaft. Endlich mal ohne Regensachen und bei angenehmen Temperaturen fahren…

    Erst mal Richtung Südwesten…

    Vorbei am Stausee Izvorul Muntelui















    Wir hatten ja die Idee zu versuchen das wir von Tarcau nach Ghimes kommen. Am Anfang schaute alles noch recht angenehm aus...







    Aber der Weg führte dann immer mehr in die Berge, war immer zugewachsener und irgendwann haben wir umgedreht, da uns langsam der Sprit ausging. Aber auch das war ein schöner Offroadausflug. Bilder davon? Na ihr wisst ja...

    Zum Glück ging es dort nicht weiter, sonst hätten wir die imposante Bicaz-Klamm und den Roten See verpasst.







    Am Nachmittag beschließen wir es in Gheorgheni gut sein zu lassen. Wir übernachteten im Hotel Rubin und machten am Abend noch einen kleinen Stadtrundgang. Wobei die Stadt, gleich nach dem Zentrum mehr nach Dorf ausschaut.




    Hier wieder der Track:

    Tag 3 3D Track.zip

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    #7
    Tag 5 Gheorgheni – Curtea de Argeș


    Der Tag begann mit dem besten Frühstück der gesamten Tour. Das Hotel Rubin ist ganz okay und das Frühstück wurde nach Wunsch frisch zubereitet.

    Für den Tag stand die Transfogarascher Hochstraße auf dem Plan. Im letzten Jahr hatten wir am Pass 2 Grad und leichten Schneefall.
    Dieses Mal waren die Bedingungen deutlich besser.

    Aber erst mal mussten wir ja dahin kommen, kurz nach dem Start entdecken wir bei Zetea einen kleinen Feldweg der von der geplanten Route abwich.
    Zeit für einen kleinen Abstecher hatten wir immer. Also los ging es, locker den Berg hoch. Oben gab es wieder eine traumhafte Aussicht über das Tal.




    Wir fuhren einen anderen Weg wieder runter, der sich im Wald als extrem ausgefahrener, rutschiger Hohlweg entpuppte. Wir hatten gut zu tun, dass es uns die Füße nicht von den Rasten, bzw. die Koffer vom Träger zieht.

    Als der Wald aufhörte, ging es dann gemütlich weiter…







    Zurück auf der geplanten Route hieß es erst mal Strecke zu machen, wir wollten ja zum Pass… Zwischen drin hatten wir etwa 30 km Strecke die aus völlig kaputten Asphalt, viel Staub und riesigen Löchern bestand.
    Während wir da mit den 800´ern so entlang flogen und alle überholten, dachte ich mir so, wie ich mit meinem Auto fahre, wenn die Straße so schlecht ist. In dem Falle würde ich wohl nie ankommen…

    Aber trotzdem gab es hinter jeder Kurve und in jedem Ort etwas Neues zu entdecken.




    Das Wetter war gut und es gab wieder hunderte von Kurven die befahren werden wollten.




    Oben noch ein paar Fotos gemacht...













    Da die Zeit schon recht fortgeschritten war, fuhren wir weiter bis in den nächsten größeren Ort und suchten dort ein Hotel.


    In Curtea de Argeș war dann wirklich was los, unzählige Restaurants und Bars aneinander. Richtiger Touriort halt...


    Tag 4 3D Track.zip


    Soweit erst mal für heute, die anderen Tage mache ich so nach und nach.

    Gruß


    David

  8. marvin59 Gast

    Standard

    #8
    Hallo David

    wenn die anreise nicht sooooo lang wäre
    würde ich 2015 wieder nach rumänien Reisen. Ein tolles Land, nette Leute und geile Strecken zum fahren.
    image.jpg
    image.jpg
    image.jpg

    Wir sind 10 Tage in Rumänien unterwegs gewesen

    Gruss

  9. Registriert seit
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    #9
    Tag 6 Curtea de Argeș– Sebes

    Schon am Morgen lachte uns die Sonne an, ein kleines Frühstück und schon ging es wieder los.

    Es sollte ein langer Tag werden…

    Zu Beginn erst einmal Überland bis auf die Transalpina. Ein paar Kilometer vor der Passhöhe wieder ein kleiner Abzweig der uns neugierig machte. Zuerst ging es ganz entspannt über loses Geröll. Jedoch wurden die Brocken immer größer, sodass es immer schwieriger wurde in Fahrt zu bleiben. Einmal kurz nicht aufgepasst, war eine Querrinne so tief, dass ich mit dem Motorschutz zu ersten Mal richtig aufschlug und stand. Zumindest stand das Motorrad und ich ging fast nach vorn über den Lenker.

    Als es dann noch steil den Berg wieder runter gehen sollte, entschiedet die Vernunft meines Kollegen die Segel zu streichen und umzukehren.

    Leider hab ich keine Bilder mehr davon, aber wenn ihr euch den Track anschaut, seht ihr ja wo ich wo wir rum gegondelt sind.

    Dann eben hoch zum Pass. Das Wetter war spitze und das Fahren machte unheimlich Spaß.













    Nach einer kleinen Mittagspause ging es weiter Richtung Norden. Da das Leben ja langweilig genug ist, entscheiden wir uns ein paar Kilometer hinter dem Oasa –Stausee links in den Forstweg Richtung Cugir zu fahren.

    Wie so oft, fing alles ganz locker an, aber die 1:500.000´er Karte ist leider nicht so detailreich und nach einigen Kilometern sind auch die Navis ausgestiegen. Also mussten wir immer mal wieder nach dem Weg fragen, bzw. fahren und umdrehen. Seht ihr ja…

    Der Weg war soweit okay, auf Dauer war das stehend Fahren ein wenig anstrengend. Zusätzlich hatten wir dann etwa 30 Kilometer lang weder Handyempfang noch eine Kartendarstellung am Navi. Da beschleicht einen unweigerlich irgendwann ein ungutes Gefühl. Wir wussten ja nicht wie lange wir noch brauchten und ob wir immer auf dem richtigen Weg waren.

    Nach vielen Kilometern mitten im Wald, breitete sich plötzlich eine große, freie Ebene vor uns aus. Mittendrin zwei neu gebaute Hotels wo wir noch mal nach dem Weg fragten.




    Weiter ging es immer noch auf Schotter dann zum Lacul Canciu. Man stelle sich mal vor, man bucht von daheim aus ein schönes Hotel und dann muss man sich erst mal kilometerweit durch den Wald und über Forststraßen quälen…

    Am Stausee mussten wir erneut schauen wo es lang ging.







    Wir hatten dann aber den richtigen Riecher und irgendwann kurz vor Cugir kam sogar der Asphalt wieder…




    Wieder die letzten Kilometer bei Sonnenschein bis nach Sebes. Dort noch eine Runde durch die Stadt und eingekehrt sind wir im Hotel Leul de Aur. Eigentlich das beste Hotel der ganzen Tour. Wieder schön im Zentrum gelegen und ein gutes Restaurant gleich mit unten drin.

    Je länger ich hier schreibe umso mehr ärgere ich mich, dass mir der Fotoapparat verloren gegangen ist. Grrr...


    Hier noch der Track:

    Tag 5 3D Track.zip

  10. Registriert seit
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    #10
    Hallo Zusammen,


    dann mache ich hier mal weiter… Der „like“ – Button des GS – Forums wurde ja ab und an mal benutzt, so scheint es ja doch dem ein oder anderen zu gefallen…



    Tag 7 Sebes – Cluj-Napoca

    Die letzten beidenTage in Rumänien wurden offroad pur...

    Von Sebes ging es am Morgen erst mal ein kleines Stück Richtung Norden, schnell durch Alba Iulia durch und wenige Kilometer später, eine kleine Straße Richtung Westen. Schon nach kurzer Zeit war der Asphalt weg und erst zum Mittag hatten wir ihn wieder.

    Staubig und spaßig ging es durch eine traumhafte Schlucht, immer am Fluss entlang und durch entlegen Dörfer.
















    In Daroaia machten wir einen kleinen Abstecher nach Roșia Montană. Davon hatten wir im letzten Jahr bei einer Demo in Sibiu mitbekommen. Dort soll in Zukunft Gold abgebaut werden. Wir wollten uns den Ort anschauen und sind bis zum Ende des Ortes gefahren, so interessant war es dann doch nicht.
    An dem See machten wir dann eine kleine Brotzeit.
    Da ist übrigens auch mein Fotoapparat noch da...




    Viel weiter wollten wir in dem Tal nicht umher fahren, nicht dass wir von irgendeinem privaten Wachschutz über den Haufen geschossen werden…

    Danach ging es weiter, einige Kilometer auf der Straße und irgendwann einen kleinen Waldweg in die Berge hoch. Der Einstieg war erst mal knackig, loser Schotter und steil nach oben. Also genau mein Fall…

    Irgendwann konnten wir wieder nur nach Karte und Gefühl fahren, Navi und Handy zeigten keine Straßen mehr an.













    Oben auf dem Bergrücken...










    Irgendwann wurden die Spuren des Weges immer weniger und wir fuhren zeitweise einfach über die Wiese.





    Dann den Berg wieder runter, in der ersten Ortschaft noch eine Cola zum Erfrischen und ziemlich spät schon noch ein kleines Stück nach Cluj-Napoca.

    Am Abend haben wir uns noch ein wenig die Stadt an geschaut…










    Tag 6 3D Track.zip


 
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