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Vive la France, 3 x GS - und für zwei die erste Tour überhaupt, also nichts wie hin.

Erstellt von BerniB, 08.10.2017, 17:23 Uhr · 13 Antworten · 1.847 Aufrufe

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    Standard Vive la France, 3 x GS - und für zwei die erste Tour überhaupt, also nichts wie hin.

    #1
    Hallo Leute, jetzt kommt eine Kurzfassung dessen was ich mit zwei Kollegen auf unserer diesjährigen Tour nach Frankreich erlebt habe. Direkt im Vorfeld muss ich erwähnen, dass meiner Begleiter zum ersten Mal überhaupt, mit dem Motorrad in die Alpen gefahren sind.


    „Ich nehme euch mit!“, der Entschluss stand fest… „werde ich die Entscheidung bereuen?“ Die zwei „Neulinge“ sind jetzt mit dabei, die schnelle Anfahrt aus NRW hat uns am ersten Tag bis zum Rechensse geführt. Die Jungs sind abgestiegen und schon ging es los: „Bor der Hahntennjoch fast 1900 m, und die Piller Str. der Hammer!“, „naja …“ denke ich mir.
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    Der zweite Tag ist angekündigt, „heute geht der Tanz richtig los!“. Attacke in Richtung „Stelvio“, beeindruckende alpine Kulisse. Ja, es ist das Mekka für die Töfffahrer, die Jungs kommen aus dem Staunen nicht mehr raus.

    Es geht weiter runter nach Livigno. Im Supermarkt für das Picknick eingekauft, der Hunger ist nebensächlich, die Jungs sind richtig aus dem „Häuschen“ jeder Kilometer wird heiß analysiert. Pause vorbei, es geht weiter, Berninapass, Albulapass, als wenn das nicht genug wäre, in St. Moritz ist ein Internationales Ferrari treffen. „Jetzt ist meine Speicherkarte im Kopf endgültig voll.“ sagt Alex – „ich kann jetzt schon nach Hause“. „Überwältigend“ höre ich jetzt in jedem Satz, sehr amüsant für mich.
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    Die nächste Etappe ist eingeläutet, die Jungs geben alles auf dem Weg über Furka nach Martigny. Schnell noch auftanken und dann hoch zum Großem Saint Bernard, runter über Aosta und auf zum kleinem S-Bernard, meine Namensvetter darf ich wohl nicht auslassen.

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    Auf dem Col de Iseran die nächste „staune mal Stunde“ bis auf paar kleiner Ausrutscher schlagen sich die Jungs ganz ordentlich. Das Wetter spielt für uns natürlich in der höchsten Liga, und bei der Abfahrt, es geht jetzt in Richtung Verdon, immer wieder tolle „Schlenker“. Die grasende Kühe, Scharfe und Ziegen stehen Spalier in der idyllischen Landschaft für uns, ein herrliches Stück Erde, die Speichekarten sind schon wieder heiß gelaufen, es wird „geknipst“ was das Zeug hält.

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    Fortzetzung folgt.
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  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Sehr schöne Bilder.

    Freue mich auf die Fortsetzung.


    Gruß
    Jochen

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Fortsetzung: Vive la France,

    Canyon der Verdon, hier treffen wir auf eine der großartigsten und spektakulärsten Schluchten Europas. Wir knipsen, staunen und bewundern. Alleine das Hinunterschauen kann eine leichte Übelkeit verursachen, sogar bis zu 700m tief. Macht nichts, wir sind ja oben auf der Straße die sich in unzähligen Kurven an den Fels klammert und grandiose Ausblicke in die Tiefen der Schlucht gibt.

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    Die 5 Tage unserer Tour sind jetzt vorbei, es ist einfach „grandios“ was die Welt uns zu bieten hat. Aber nur Motorrad – nein der Beschluss ist gefallen, wir brauchen auch bisschen Kultur, wir sind ja schließlich keine Banausen. Und es bietet sich an: „Die Stadt Avignon, die auf dem Weg an die Ardech liegt, die bietet sehr viel Kultur und die nehmen wir uns mal vor!".

    (Ja! Das ist die Stadt mit der halben Brücke und dem Papstpalast. Übrigens ist die Brücke im Gegensatz zu unsere Leverkusener Brücke noch ganz schön hol lala…… hätte der Franzose jetzt gesagt)


    Die Alte Brücke, naja halbe, über den Fluss Rotten. Schmucke Fassaden, urgemütliche Gassen und einladende Straßencafés verführen die BMW zu parken und uns, unter die Besucher der Altstadt zu mischen. Der Papstpalast und die Schöne Altstadt bei 30° C sind mit unseren Klamotten nicht einfach zu bewältigen, aber schon eine Klasse für sich. Eigentlich wären wir gerne geblieben, doch wir müssen weiter, die Ardesch wartet auf uns.

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    Der Campingplatz, war so schön dass man alleine schon darüber ein Bericht schreiben müsste. Den Nachmittag haben wir noch genutzt um in den Pool reinzuspringen und natürlich auch die Flusslandschaft haben wir schon anvisiert. Der nächste Tag war schon fest vorprogrammiert für eine Kanutour auf der Ardesch, wir haben uns für die 30 km lange Tour entschieden. Es ist ein Muss auf dem Fluss in einer Bilderbuchlandschaft zu paddeln.



    Früher bin ich sehr viel gepaddelt, füllte mich in jeder Hinsicht sehr wohl auf dem Wasser, was ich mir aber bei meinen Kollegen so gar nicht sicher war. Unser „Pädagoge“ hat direkt seine „Paddelkenntnisse“ bekräftigt mit der Aussage: Etliche Kanuschulungen mitgemacht zuhaben. „Sehr fein!“ dachte ich, eine sichere Sache – naja, die Ernüchterung kam schneller als ich dachte. Nicht einmal eine Std. auf dem Fluss hören wir im Hintergrund ein Aufschrei verbunden mit einem „Scheppern und Fluchen“. Zuerst haben wir nur Alex Mütze neben dem Bot gesichtet, viel interessanter war die Aktion hinter dem Boot – sehr, amüsant wie unser Profikanute versuchte halt zu bekommen.


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    Viel erstaunlicher im Vorfeld, waren die Warnungen von vielen Leuten, die gesagt haben: „Meidet die Ardesch! Menschen mehr wie Ameisen und auf dem Fluss ständige Staus“. Nichts davon hat sich bewahrheitet, wir waren um 9 Uhr auf dem Fluss und haben kaum Menschen gesehen – eine perfekte Kulisse für ein tolles Abenteuer.



    Die letzte Adresse die wir auf unsere Tour noch erreichen mussten, war die Region du Vercors vor den Toren Grenobles, ein Labyrinth aus Schluchten und winzigen schmalen Bergstraßen bei dem einem schwindelig wird. Wir werfen unsere Maschinen von links nach rechts mit einem breitem Grinsen im Gesicht, man bräuchte mindestens eine Woche für die tolle Landschaft. Unsere Tour neigt sich dem Ende zu, der Mensch und die Maschine werden heil nach Hause kehren, um die Speicherkarten die in der Kamera und die im Kopf zu entleeren, und die entstandene Eindrücke zu Verarbeiten.
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    Die 10 Tage gehörten wieder zum Highlight des Jahres. Die Jungs haben die „Welt“ aus einer völlig anderen Perspektive gesehen, die ihnen nicht mehr aus dem Kopf zu entnehmen ist. Eine Perspektive die mir und vielen anderen zeigt das Europa keinerlei Wünsche für uns Motorradfahrer offen lässt, und jeder für sich sein Traumziel finden wird.
    20170913_173015.jpgUnd Männer können doch Kochendsc08266.jpgdsc04133.jpg

    Gruß B.

  4. Registriert seit
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    #4
    warum sind meine Bilder nicht sichtbar?, kann mir bitte jemand helfen?

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von BerniB Beitrag anzeigen
    warum sind meine Bilder nicht sichtbar?, kann mir bitte jemand helfen?
    Helfen kann ich nicht. 2 Bilder sehe ich. Den Rest nicht.

    Bearbeite noch mal Deinen Beitrag. Besonders schaue Dir die Anhänge an. Vielleicht findest Du den Fehler.

    Gruß
    Jochen

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    habe alle Bilder nochmal gelöscht, und wieder hochgeladen, hat geklappt

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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von BerniB Beitrag anzeigen
    habe alle Bilder nochmal gelöscht, und wieder hochgeladen, hat geklappt
    DANKE dafür. Es hat sich gelohnt.

    Tolle Reise!!!!


    Gruß
    Jochen

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Vielen Dank für den Bericht Berni und die schönen Bilder.
    Wir planen etwas ähnliches für 2018, auch so 10-12 Tage.
    könntest Du uns die angefahrenen Orte nennen und/oder die Route einstellen?
    Geht mir um's Abschätzen der Tagesetappen. Besten Dank vorab,
    vg Matze

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von BerniB Beitrag anzeigen
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	20170913_173015.jpg 
Hits:	304 
Größe:	828,2 KB 
ID:	235345Und Männer können doch Kochen

    Gruß B.
    Womit der Beweis des Schönsaufens einer Unmöglichkeit erbracht wäre!

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Rudi, du siehst das völlig falsch
    Bier kalt stellen ist auch eine Art von Kochen, und außerdem Männer die Kochen sind unwiderstehlich.


 
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