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ABE als PDF mitführen?

Erstellt von Misterbeaster, 20.02.2013, 08:13 Uhr · 23 Antworten · 9.118 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von waldru Beitrag anzeigen
    Naja dann wissen wir es jetzt
    Die öffentliche Verwaltung hinkt immer 50 Jahre hinterher ... außer bei den Gehältern, da sind sie weit voraus ...

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    #22
    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    Coreboat, dem rathead passiert niGS. Wie er im gleichen Beitrag schreibt, ist er ja bereit zu liefern, so ihm der Beamte den Wunsch vorträgt. Wenn's Palver gibt, dann saß da schon vorher was auf der falschen Spur.
    Ich spezifiziere: "sobald ihm der Beamte die Rechtmäßigkeit seines Wunsches belegen kann".

    Ein Anwalt erklärte mir einmal: "Vergiss alles was Du über Recht zu wissen glaubst. Lies selbst und lies genau."

  3. Registriert seit
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    #23
    Na, ist ja bald drei Jahre her, dass ich den Fred gestartet habe.

    Da hat sich dann doch schon einiges bewegt in den deutschen Behörden:
    Den Anhörungsbogen wegen einer Geschwindigkeitsübertretung im Sauerland sollte ich letztens ausgefüllt an einen Hamburger Scandienstleister zurückschicken. Nicht etwa direkt an die anfordernde Märkische Kreisverwaltung. Die arbeiten also auch nur noch mit Scans.
    Oder soll ich mal spaßeshalber versuchen, auf einer Verfahrensfortführung in Papierform zu bestehen?

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    #24
    Hi
    Da würde ich sagen, dass der Gesetzestext mit "Ablichtung" eine Fotokopie meint. Aus eigener Erfahrung weiss ich allerdings, dass man da streiten kann ob der Gesetzgeber das nicht auch so schreiben sollte wenn er es so meint. Die Definition "Ablichtung" sei der deutsche Ausdruck für "Fotokopie" wird sogar Richter zum Lächeln bringen.

    Fakt aber ist:
    Das Original einer ABE wird niemand mit sich führen. Immer wird es der Hersteller sein der schriftlich bestätigt, dass sein Produkt mit der erteilten ABE übereinstimmt. Früher hatte unter jeder Kopie eine Unterschrift im Original zu stehen. Offenbar fand aber jemand heraus, dass eine originale Unterschrift Schwachsinn ist, weil kein Mensch weiss ob da "Hrzelpfrumpft" oder "Maier" unterschreiben darf. Auch Stempel gibt es in jedem Zeitschriftenladen. gesiegelt muss der Wisch nicht sein.

    PDFs auf dem Mobilfon sind erst mal eine interessante Idee aber das Papier hat einen schlichten Vorteil: Der prüfende Poli kann es, wie jedes andere Dokument einbehalten und sagen "ich lass' Sie mal einstweilen fahren, prüfe aber mal ob der Wisch so stimmen kann. Sie bekommen es per Post wieder." (oder eine Anzeige).
    Ist der Poli fit, dann kann er sich auch das pdf per Bluetooth auf's Mobilfon ziehen. Aber müssen tut er das nicht, zumal es mit 99% sein eigenes Gerät sein wird.

    In der Praxis ist es besser als nix. Meist hab' auch ich Fahrzeugschein und Führerschein nur als Kopien dabei (Perso im Original) und muss mir anhören "Sie wissen aber schon....." und kann dann nur antworten "Ja, tut mir leid, aber es ist doch besser als nix?" und musste noch nie auf einer Wache zum Vorzeigen antreten. Farbkopien kennzeichnet man übrigens sicherheitshalber deutlich mit "KOPIE", sonst könnte ein depperter Beamter eine Urkundenfälschung draus machen.

    Ernsthaft diskutieren ob ein Foto/ein Scan eine "Ablichtung"/zulässig ist würde ich bei einer Kontrolle nicht. "Tut mir leid, ich dachte . . ." geht im Zweifel garantiert schneller als "ich hab' Recht . . .". Wenn der Poli will dann daaaauert die Kontrolle und er findet doch irgendetwas.
    gerd


 
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