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Wilbers-Fahrwerkseinstellungen

Erstellt von spitzbueb, 05.08.2007, 21:03 Uhr · 65 Antworten · 11.648 Aufrufe

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    #61
    Du schreibst das die Federspannung durch reindrehen verändert wird , also härter.schon klar soweit. Aber wie bzw. ab welcher Marke messe ich die 12 bzw. 15 mm Federvorspannung ? Danke.

    Gruß
    D.R.Boxer

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    #62

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    #63
    Zitat Zitat von D.R.Boxer Beitrag anzeigen
    Du schreibst das die Federspannung durch reindrehen verändert wird , also härter.schon klar soweit. Aber wie bzw. ab welcher Marke messe ich die 12 bzw. 15 mm Federvorspannung ? Danke.

    Gruß
    D.R.Boxer
    das ist die von Wilbers fest voreingestellte Federvorspannung, nichts mit messen oder ändern. Darauf baut deine Handeinstellung auf. Wie du richtig sagst: reindrehen = härter.


    Die wichtigste Frage bleibt weiterhin, ob die jetzige 185er-Feder zu deinem Körpergewicht paßt. Falls dies zu verneinen ist, ist alles andere zu vergessen: bei Wilbers ändern lassen.

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    #64
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    Moin,

    das entscheidende ist, ob die Feder zu deinem Körpergewicht paßt.(?)

    Wilbers stellt hinten gerne die Federvorspannung auf ~12mm ein, auch bei anderen Federraten.

    Es gibt einen statischen Negativfederweg, der zuerst eingestellt werden muss (ohne Fahrer) und einen dynamischen Federweg (mit Fahrer). Dieser dynamische Federweg kann nur durch die/eine andere Feder beeinflußt werden => siehe Satz 1.

    Erhöht wird die Federvorspannung durch "reindrehen".


    Danach geht es natürlich mit der Zug- und Druckstufe weiter, aber nur wenn die Federvorspannung für dich stimmt. Sonst muss die Feder getauscht werden.

    Einspruch!

    Der Negativ-Federweg (Static Sag) wird mit der Standardbelastung auf dem Motorrad eingestellt, also inkl. Fahrer, ggfs. inkl Beifahrerin, wenn das der Standardzustand ist (o. inkl. Gepäck o. Sozia + Gepäck). Dabei geht man von etwa 35mm (vorne, 20-25mm hi) für Straßenmotorräder aus, etwas weniger für Betrieb auf der Rennstrecke.
    Eine (deutlich) zu weiche Feder liegt vor, wenn mit der Vorspannmöglichkeit der angepeilte Negativ-Federweg bei max. Vorspannung nicht erreicht werden kann (zu groß ist).
    Eine (deutlich) zu harte Feder ist dann vorhanden, wenn trotz min. Vorspannung der Negativ-Federweg immer noch zu klein ist.
    Korrekte Federhärte (und auch Länge) ist gegeben, wenn bei Standardbelastung der Negativ-Federweg sich auf das genannte Maß bringen lässt, gleichzeitig bei normalem Betrieb (Straße?) die Federung nicht bis zum Anschlag durchfedert (Schlaglöcher, Frostaufbrüche, Sprunghügel im Gelände u. ä. Späße mal außen vor).

    Grüße
    Uli

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    #65
    @Uli; wir sind ja nicht (weit) auseinander. Es geht um den statischen Negativfederweg (ohne Beladung) und den dynamischen Negativfederweg (mit Beladung).

    Vor deiner Prozedur, muss der statische Negativfederweg geprüft und festgehalten werden.


    ...so steht es auch in der von Wilbers mitgelieferten Anleitung.

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    #66
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    @Uli; wir sind ja nicht (weit) auseinander. Es geht um den statischen Negativfederweg (ohne Beladung) und den dynamischen Negativfederweg (mit Beladung).

    Vor deiner Prozedur, muss der statische Negativfederweg geprüft und festgehalten werden.


    ...so steht es auch in der von Wilbers mitgelieferten Anleitung.
    Grundsätzlich gesehen ist das richtig, man braucht beide Wege. Nur die Bezeichnung ist m.E. falsch.

    Zu unterscheiden ist der Negativ-Federweg, der nur durch das Motorrad erzeugt wird, und der, der bei der zus. (Standard-) Belastung erzeugt wird. Beide zusammen ergeben den Negativ-Federweg. Nur enthält die Summe aus Motorrad-Negativ-Federweg und Fahrer-Negativ-Federweg keinerlei "dynamische" Komponenten. Die kämen erst dazu, wenn man zus. Einfederung durch Kurvenfahrt o. Überfahren von Straßenunebenheiten einbezieht. Diese sind aber in erster Näherung für die Einstellung vollkommen unerheblich (und zudem von Druck- u. Zugstufendämpfung abhängig). Ein dynamischer Negativ-Federweg wäre der, der sich auf der Straße einstellt, und der ist eben Straßenzustands- und Dämpfungsabhängig.
    In englischsprachiger (internationaler) Literatur findet man als Bezeichnung "Cycle Sag" für den unbelasteten Motorradzustand, "Rider Sag" für durch Fahrer zus. hervorgerufen. Ab da geht's dann allerdings etwas durcheinander, denn "Static Sag" wird uneinheitlich für nur Motorrad, o. für Motorrad incl. Fahrer (besser wäre Standardbelastung) benutzt. Warum sollte das im deutschen Sprachraum dann anders sein, auch wenn's von Benny kommt?.
    Ich halte mich an "statischer Negativ-Federweg"/Static Sag" = "Cycle Sag + Rider Sag". Denn nur das ist letztendlich für die Einstellung relevant. Wobei, wenn das Moped unter seinem Eigengewicht gar nicht mehr einsackt, ist das nicht wirklich gut (obwohl's mir eher ziemlich egal ist, wie die Federung arbeitet, wenn ich plötzlich nicht mehr auf dem Teil sitze).
    Wenn's bereits zu weit einsackt (ohne das Fahrer u. dbEdW o. Freundin drauf sitzen), ist's definitiv nicht korrekt (Feder zu weich).
    Mit den von mir angegebenen Federwegwerten muss man aber auch vorsichtig sein. Wenn ich einen Gesamtweg von 250mm in der Gabel eines Geländehüpfers habe, kann ich da locker mal 50-70mm Negativfederweg vorsehen. Das geht nat. bei einer Gabel mit nur 130mm Gesamtfederweg nicht mehr. Auf Hinterrad"federungen" übertragen gilt das so auch (bei 79mm Federweg hi. einer Harley "Rocker" würde ich mich hüten, davon 30-35mm als Negativfederweg vorzusehen. Und, wenn ich den Kerl erwisch, der die Dinger "Weichschwanz" genannt hat, werd ich ihn erbarmungslos würgen).
    Unabhängig davon ist aber das "korrekte" Arbeiten von Federung u. Dämpfung in einem relativ weiten Bereich dummerweise vom Popometer des Fahrers abhängig. Ansonsten wär's für Rennteams ein leichtes, eine universelle Einstellung zu finden. Und so wurden bei 24h-Rennen beim Fahrerwechsel eben auch mal die "Klicks" fix an den Fahrer angepasst, der wär sonst nach spätestens zwei Runden wieder drin gewesen u. hätte behauptet, das Ding sei unfahrbar (bloß gut, daß die nicht auch noch jeder iheren eigenen Reifen bevorzugen. Obwohl....).

    Grüße
    Uli


 
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