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Paris Dakar oder nicht?

Erstellt von donpablo, 23.07.2015, 03:32 Uhr · 107 Antworten · 16.424 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #61
    Hallo!

    Zitat Zitat von PaterHurtig Beitrag anzeigen
    Ich weiß also echt nicht, was ihr hier alle mit euren "Horrormeldungen" habt? Sich beschweren dass bei einem Moped nach 240.000km Laufleistung irgendwelche Teile fällig werden oder dass das serienmäßige Federbein dann doch nicht Paris-Dakar tauglich ist? Oh, bitte!
    Das hat nichts mit Horrormeldungen zu tun, sondern mit Tatsachen.

    Ich habe meine 100GS wirklich gerne gefahren und von der Optik her finde ich die letzten 2Ventiler in schwarz/gelb immer noch super.
    Aber wenn man so ein Teil halt fährt (also nicht nur 3tkm im Jahr) und auch wenn man die Wartung nicht vergisst schlägt halt die Laufleistung zu.

    Das wird mit meiner 1200er auch nicht anders sein!

    Nur würde ich heute für eine 10tkm Tour lieber eine 1200er mit 50tkm als eine 2Ventiler mit 150tkm nehmen.

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    #62
    Hallo Volker,

    genau so ist es.

    Ich hatte meine 2 V´s (R80 G/S, R100 GS, R 100 GS Paris Dakar) gerne gefahren, aber das Schrauben war Pflicht. Im Urlaub hatte ich immer etwas zu tun. Dafür hatte ich aber das meiste Werkzeug, viele Schrauben etc. bei und konnte bei Bedarf aushelfen. Nur die Kollegen mit Ihren K- Modellen hatten nichts zu warten...

    Nach einer R 1100 GS bin ich zu einer R 100 GS PD zurückgekehrt. Das war wirklich gewöhnungsbedürftig.

    Die nach weiteren 4 Jahren gekaufte R 1200 GS hat auch ihre Macken/ Rückrufe, ist aber von allen bisherigen Motorrädern die Zuverlässigste. Sie bremst klasse, hat ein gutes Fahrwerk und ist ziemlich schnell. Das Schrauben bei jetzt ca. 90.000 km beschränkte sich vorwiegend auf Verschleißteile. Lästig ist das jährliche Wechseln der Abblendlichtbirne...

    Dennoch schwebt mir auch eine R 80 G/S als Zweitmotorrad vor, ähnlich wie meine erste.

    Wenn Du wirklich nach Südamerika möchtest, würde ich es wie "Possi" machen und mir vor Ort eine XT 660 Tenere kaufen und diese nach dem Urlaub dort wieder verkaufen.

    Ich füge mal einen Link bei: Possi's Webseiten

    In Brasilien findet sich der gesuchte Bericht.

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße
    Heiko

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    #63
    Link hab ich auch,
    Krad-Vagabunden.de
    Über 3Jahre und über 180000km mit, na was wohl, Transalp, um die Welt. Bei einem 2V Boxer hättest du dir wahrscheinlich einen Wolf geschraubt und Unmengen an Teilen gebraucht.
    Nochmal, der alte Boxer ist toll, aber eben nicht zuverlässig. Wenn Geld keine Rolle spielt Kauf die einen für den Spass zu Hause, aber für die Reise nimm was anderes.

  4. Registriert seit
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    #64
    Wenn angedacht ist, den Motor beim Mader und den Rest bei HPN machen zu lassen, ist Geld wohl ein untergeordnetes Thema.

    Wenn das stimmt, würde ich zur technisch besten 2V greifen, die zu haben ist.

    Meine Wahl fiele allerdings nicht auf eine 2V.

  5. Registriert seit
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    #65
    Zitat Zitat von Rainer Bracht Beitrag anzeigen
    Link hab ich auch,
    Krad-Vagabunden.de
    Über 3Jahre und über 180000km mit, na was wohl, Transalp, um die Welt. Bei einem 2V Boxer hättest du dir wahrscheinlich einen Wolf geschraubt und Unmengen an Teilen gebraucht.
    Nochmal, der alte Boxer ist toll, aber eben nicht zuverlässig. Wenn Geld keine Rolle spielt Kauf die einen für den Spass zu Hause, aber für die Reise nimm was anderes.
    Na ja...

    Auch die Transen und AT haben sehr wohl ihre Schwachstellen...

    Ich sag nur CDI

    Und unter unzuverlässig verstehe ich was anderes als eine 2V

    Bekannte Schwachstellen der 2V:
    Limarotor
    Diodenplatte

    Also Kleinigkeiten

    Der Kardan und das Getriebe waren nicht anfälliger als bei den neuen.

    Was soll denn bitte sonst bei einer normal gewarteten kaputt gehen?
    Wo nix is, kann nix verrecken.

    Normal gewartet bedeutet für mich, dass man bei Laufleistungen zwischen 80 u d 110t mal neue Ventilführungen in die Köpfe gezogen hat.

    Pers. Erfahrung: 1x Getriebe bei 60t
    1 hinteres Federbein bei 30t
    1 Lenkkopflager bei 70t
    Kein Rotor, keine Diodenplatte, kein Kardan und....
    Nach immerhin 20 Jahren musste ich das Zündgeschirr wegen poröser Kabel erneuern.... Das wars auch schon...

    Ausser Öle und Benzin und regelmäßiges Ventile einstellen / Vergaser sync nix...

    Wenn das als unzuverlässig bezeichnet wird... Auch Recht!

  6. Registriert seit
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    #66
    Zitat Zitat von Wetzlarer Beitrag anzeigen
    Das hat nichts mit Horrormeldungen zu tun, sondern mit Tatsachen.
    Naja, ich hatte die Horrormeldungen auch in Anführungszeichen gesetzt, wenn ich mich recht erinnere. Eben weil man bei Laufleistungen von/ab 100TKM schonmal diverse Reparaturen hat. Heiland, das schafft ja heutzutage so manches Auto nicht.

    Aber sei´s drum. Diese Diskussion ist in ungefähr so, als würde man über die Reisetauglichkeit eines VW Käfers 1200 Bj. 72 im Vergleich zu einem Passat Bj. 2015 diskutieren. Und ob es Sinn macht, dem Käfer durch diverse Upgrades eine bessere Straßenlage, mehr Fahrkomfort und mehr Sicherheit zu verschaffen. Kann man versuchen. Man kann das Geld aber auch für wohltätige Zwecke stiften. ODer sich ein Zweitmoped kaufen. Baujahr 2012, z.B.

    Wer sich ein 20-30 Jahre altes Moped kauft, der wird wohl schwerlich davon ausgehen, State of the Art zu kaufen. Und ich wage einmal zu bezweifeln, dass der TO mit seiner Suche nach einem Reisemoped die alte 2V gewählt hat, weil die um so vieles besser ist als heutige Mopeds.

    Mein Fazit: Die 2V ist ein Oldtimer, hat einen hohen Nostalgiewert und man kann sich als Fahrer einer 2V so schön wohltuend von der Masse der Hightech-Besessenen abheben. Ich sag nur eins: Tempomat.

  7. Registriert seit
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    #67
    Kann ich nicht sagen, was die Beweggründe für eine 2V sind.

    Für mich wäre ein Grund, egal ob jetzt 2V oder AT oder Transe XT660 XT 750 etc etc, die sehr einfach gehaltene Technik, die due auch in relativ entlegenen Gebieten wieder fahrbar gemacht werden kann...

    Natürlich setzt eine längere Reise eine gewisse techn. Vorbereitung voraus. Vor allem dann, wenn die Kiste gebraucht erstanden wurde und eigentlich nichts über den tatsächlichen Wartungsstand bekannt ist, außer den "Versprechen" des Verkäufers....

    Ich würde (mit meiner) nach einem Ölwechsel, Limakohlen kontrollieren und einem Rotor und einer Diodenplatte im Koffer bedenkenlos auf große Tour gehen...

    Bei einen neumoderenen Elektronikbomber hab ich meine Zweifel. Noch dazu im Gebrauchtzustand.... Das ewige Leben haben die auch nicht.
    (Motoren) Haltbarkeit verbinde ich unter anderem mit der erzeugten Literleistung und dem Drehzahlbereich...

    Da dürfte die 100Gs die Nase sehr weit vorn haben...(auch gegen AT ubd Transe)

  8. Registriert seit
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    #68
    Einem Kollegen von mir brutzelte unlängst der LiMa-Regler seiner AT durch.
    Neuer Regler, neuer Akku, sämtliche Lampen neu, CDI getauscht, KI repariert. Da kam schon rein finanziell etwas zusammen und weiterfahren war zum Zeitpunkt des Schadens sowieso nicht mehr möglich. Fern der Heimat steht man damit auf verlorenem Posten.
    So viel zum Thema zuverlässiges Reisemoped.....

    Insider wissen um die Problematik des betreffenden Bikes, sie hätten den Regler vorab schon längst getauscht und wären somit dem Schaden von Haus aus entgangen.
    Bei der PD sieht es ähnlich aus, auch sie hat gewisse Schwachstellen. Mir persönlich ist sie zu leistungsarm und schadstoffstark und "nicht mehr ganz Stand der Technik", deswegen würde ich sie auch niemals kaufen. Es gibt flotteres Material fürs gleiche Geld.
    Sie hat aber durchaus Charme, ergo wundert es mich nicht dass sie so heiß begehrt ist.
    ADAC-Goldcard-Membern lege ich sie allerdings schon aufgrund des Alters nicht ans Herz. Ein solches Bike läuft nur zuverlässig wenn alles passt, das bedingt umfangreicher Wartung, Reparatur und Pflege. Damit es nicht zum Groschengrab mutiert ist viel Selbstschrauben nahezu unabdingbar. Muss jeder Handschlag bezahlt werden dann stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr, ergo ist großes technisches Verständnis Grundvoraussetzung um nicht irgendwo im Niemandsland hilflos da zu stehen.
    Wer es nicht eigenhändig schafft z.B. die Schwimmerkammern abzunehmen und von Dreck zu befreien damit die Kuh wieder rennt, der lässt besser die Finger davon. Die Technik selbst ist eigentlich recht simpel, schnell und gut zugänglich und obendrein mit sehr wenig (Spezial)Werkzeug beherrschbar. Scheitert es jedoch an der (erweiterten) Schrauberkenntnis, dann kann einen die 2V-Kuh recht schnell nerven.
    Irgendetwas ist bekanntlich immer. Wer glaubt er habe mit Gewissheit ein zuverlässiges Gefährt weil die gerade erworbene GS vor kurzem (teil)restauriert und gewartet wurde, der irrt. Mit einfach so draufsitzen und 10000 km abspulen ohne einen einzigen Handschlag tun zu müssen ist nichts los (oder zumindest recht unwahrscheinlich)!

    Die PD hat definitiv ihren Reiz und man kommt (unter gewissen Voraussetzungen) mit ihr immer noch rund um den Erdball, genauso wie mit einer AT oder 12GS auch. Allerdings müssen die Rahmenbedingungen passen, wobei hier eher der Besitzer samt seiner Fachkenntnis den Ausschlag gibt, weniger das Bike selbst. Ein >20 Jahre altes Moped ist nichts für Leute für die es schon eine nahezu unüberwindbare Hürde darstellt einen Nagel gerade in die Wand zu schlagen.

  9. Registriert seit
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    #69
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Einem Kollegen von mir brutzelte unlängst der LiMa-Regler seiner AT durch.
    Neuer Regler, neuer Akku, sämtliche Lampen neu, CDI getauscht, KI repariert. Da kam schon rein finanziell etwas zusammen und weiterfahren war zum Zeitpunkt des Schadens sowieso nicht mehr möglich. Fern der Heimat steht man damit auf verlorenem Posten.
    So viel zum Thema zuverlässiges Reisemoped.....

    Insider wissen um die Problematik des betreffenden Bikes, sie hätten den Regler vorab schon längst getauscht und wären somit dem Schaden von Haus aus entgangen.
    Bei der PD sieht es ähnlich aus, auch sie hat gewisse Schwachstellen. Mir persönlich ist sie zu leistungsarm und schadstoffstark und "nicht mehr ganz Stand der Technik", deswegen würde ich sie auch niemals kaufen. Es gibt flotteres Material fürs gleiche Geld.
    Sie hat aber durchaus Charme, ergo wundert es mich nicht dass sie so heiß begehrt ist.
    ADAC-Goldcard-Membern lege ich sie allerdings schon aufgrund des Alters nicht ans Herz. Ein solches Bike läuft nur zuverlässig wenn alles passt, das bedingt umfangreicher Wartung, Reparatur und Pflege. Damit es nicht zum Groschengrab mutiert ist viel Selbstschrauben nahezu unabdingbar. Muss jeder Handschlag bezahlt werden dann stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr, ergo ist großes technisches Verständnis Grundvoraussetzung um nicht irgendwo im Niemandsland hilflos da zu stehen.
    Wer es nicht eigenhändig schafft z.B. die Schwimmerkammern abzunehmen und von Dreck zu befreien damit die Kuh wieder rennt, der lässt besser die Finger davon. Die Technik selbst ist eigentlich recht simpel, schnell und gut zugänglich und obendrein mit sehr wenig (Spezial)Werkzeug beherrschbar. Scheitert es jedoch an der (erweiterten) Schrauberkenntnis, dann kann einen die 2V-Kuh recht schnell nerven.
    Irgendetwas ist bekanntlich immer. Wer glaubt er habe mit Gewissheit ein zuverlässiges Gefährt weil die gerade erworbene GS vor kurzem (teil)restauriert und gewartet wurde, der irrt. Mit einfach so draufsitzen und 10000 km abspulen ohne einen einzigen Handschlag tun zu müssen ist nichts los (oder zumindest recht unwahrscheinlich)!

    Die PD hat definitiv ihren Reiz und man kommt (unter gewissen Voraussetzungen) mit ihr immer noch rund um den Erdball, genauso wie mit einer AT oder 12GS auch. Allerdings müssen die Rahmenbedingungen passen, wobei hier eher der Besitzer samt seiner Fachkenntnis den Ausschlag gibt, weniger das Bike selbst. Ein >20 Jahre altes Moped ist nichts für Leute für die es schon eine nahezu unüberwindbare Hürde darstellt einen Nagel gerade in die Wand zu schlagen.
    Da stimme ich Dir zu.... Man(n) muss selbst was machen können.
    Die Einfachheit der Technik macht dies aber ohne erfolgreich abgeschlossenes Maschinenbaustudium möglich.

    Jemand, der unfähig ist einfachste Reparaturen oder Reifenwechsel in der Pampa selbst durchzuführen, würde ich empfehlen nur von Händlern geführte Abenteuertouren zu machen Der hat allein in der Welt außerhalb der Reichweite des ADAC sowieso relativ wenig "Überlebenschancen"

    Und das ist vom Motorradtyp unabhängig.

  10. Registriert seit
    10.08.2008
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    #70
    Zitat Zitat von AndiP Beitrag anzeigen
    wenn Du bis 2017 ein HPN Fahrwerk haben möchtest, solltest Du längst in Seibersdorf vorgesprochen haben. Die haben derzeit eine Lieferzeit von ca. 1,5 Jahren. Bei meiner Nr. 793 war es 2010 noch ein Jahr....

    Warum solange Warten frag mal bei SWT-Sport Manuel Schad nach.
    Bekommst den Rahmen verstärk--Zentralfederbein Aufnahme-----einfach das selbe wie bei den Bärtigen
    und alles korrekt mit Eintragungen.
    Gruß Edda

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