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Hein Gericke insolvent...

Erstellt von Christian S, 18.12.2013, 11:52 Uhr · 88 Antworten · 11.039 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Ach ich muss auch sagen, ich werde HG nicht vermissen.
    Das dortige Angebot hat mich nicht wirklich überzeugt und die Beratung war in meinem Fall mehr als nur einmal ein Witz oder nicht vorhanden...

    LOUIS ist in Würzburg nicht weit weg von den beiden Konkurenten, dort bekomme ich fast immer wenn ich dort bin sofort eine "persönlich Betreuung" vom ersten Schritt in den Laden bis zur Kasse. Die Bearatung erfolgte bis jetzt immer prompt und fundiert. Wenn ein Mitarbeiter auf meine Frage zu einem Produkt mal keine Ahnung hatte, dann wurde das auch eingeräumt und ein Kollege herangeholt, der sich auskannte.
    Und wenn ich nur mal "gucken" mag, dann merkt man das dort auch gleich und geht mir nicht auf den Nerv.


    Der Aufbau der Website von LOUIS hat auch einfach hand und Fuß, bei den anderen beiden ist das eher nicht so schön gemacht.

    Wundern braucht sich letztlich eingentlich keiner, wenn fast immer nur einzelne Kunden im Laden sind sollten die Alarmglocken doch irgendwann mal angehen und man muss dringend etwas ändern.


    LG,
    Domi

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    #22
    Das letzt Mal war ich bei HG in Aachen. Da sah es schon sehr traurig aus. Hatten nur HG-eigene Marken da. Und das sah einfach billig aus. . .


    Edit merkt noch an: Tante Luise, hier in Ry, hat ziemlich nervige Verkäufer. Die merken niGS

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    #23
    Ich habe im Januar noch einen kompletten Fahranzug dort gekauft und war mit der Beratung und dem Preis zufrieden. Die Qualität ist auch überzeugend. Ich find´s schade.

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    #24
    Vor vielen Jahren (kurz nach der Eiszeit ) gab's in H einen kleinen, feinen H-G Laden am Großen Kolonnenweg. Man konnte mit dem Moped davor parken, mit dem Auto in den Parkbuchten davor, o. gleich um die Ecke auf einem Wendeplatz. Die Inhaberin und das Personal waren freundlich und immer bemüht. Erfolgreich bemüht! (nur um keine falschen Vorstellungen aufkommen zu lassen). Praktisch alle meine Ledersachen stammen da her (mehrere Jacken, Hosen), Tankrucksäcke, Handschuhe, Campingzubehör etc., ich war mehrfach im Jahr da und habe fast immer was gekauft, und der Laden war praktisch immer gut besucht.
    Dann wurde wohl der Inhaberin der Vertrag nicht verlängert, weil sie m.W. kein größeres Ladenlokal beziehen wollte. Das wurde dann, unter anderer Leitung, in der Nähe der hannoverschen Innenstadt eingerichtet (Aegi/Hildesheimer Straße). Der Laden hat mich dann etwa zweimal gesehen. Das erstemal wenige Tage nach der Eröffnung, Personal desinteressiert/unfreundlich. Da der Standort eh nicht zu meinem Gebiet gehört, bin ich dann erst 2005 mal wieder hingefahren, weil ich für Australien leichte Endurobekleidung brauchte. Im Katalog was ausgeguckt, H-G heimgesucht . Eine der überflüssigsten Fahrten, die ich je gemacht habe. Drei Hanseln (vermutlich "Verkäufer") im Gespräch vertieft, ich wurde ignoriert. Der einzige Ständer mit Endurojacken enthielt nicht das, was ich suchte. Auf meine (offensichtlich als störend empfundene) Frage, ob es denn noch mehr Endurojacken gäbe, erhielt ich relativ unfreundlich die Antwort, daß nur das, was am Ständer hinge, verfügbar sei (Kunden können schon richtig lästig sein, besonders dann, wenn sie die Verkäufergespräche stören und dusselige Fragen stellen ). Daraufhin habe ich den Laden verlassen, ohne "Auf Wiedersehen" (und wohl auch ohne, daß einer der drei mein Gehen bemerkt hätte). Polo stand als nächstes auf dem Plan. Pharao Jacke anprobiert, i.O., die Hose war aber zu kurz. Ein freundlicher Verkäufer schlug mr vor, doch einfach die Hose einer anderen Linie mit gleichen Eigenschaften (Mohawk?) zu probieren, denn die Verbindungsreißverschlüsse würden zueinander passen, und es gäbe diese Hose auch in längerer Ausführung bei gleicher Bundweite.
    Wo habe ich wohl gekauft?
    Zu Tante Louise bin ich gar nicht erst gekommen, obwohl die damals noch an der gleichen Straße lagen (Hamburger/Berliner Allee).
    M.W. gibt's den H-G Shop inzwischen nicht mehr (isch weiß nicht, war nie wieder da, falscher Ort, falsches Mitarbeiterverhalten), Polo(umgezogen) u. Louis (auch umgezogen, Megastore) sehen mich regelmäßig, und das, obwohl H-D ein mehr als adäquates Angebot an wenigstens Leder- u. Textilbekleidung hat (u. ich gute Connections zu H-D H/F habe).
    Mich wundert der Insolvenzantrag, vor meinem, zugegeben beschränkten Erfahrungshintergrund, nicht wirklich.

    Grüße
    Uli
    p.s.
    Bei Polo ist's fast immer leer, wie lange das noch gut geht, vermag ich nicht zu beurteilen. Bei Louis ist meistens was los, das Personal freundlich und, soweit ich das beurteilen kann, auch kompetent.

  5. TomTom-Biker Gast

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    #25
    Deine Einschätzung kann ich von der Filiale in meinem Wohnort eigentlich nur bestätigen. Angebot und Auswahl passen bei HG schon lange nicht mehr. Und die Bedienungen könnten auch in irgendeinem anderen Laden arbeiten. Wie Du richtig geschrieben hast, Verkäufer. Das Angebot an Kleidung ist auch deutlich ausgedünnt. Die für HG einst bekannte Tuareg-Serie für Enduro-Reisende gibt's schon seit langer Zeit nicht mehr. Stattdessen vielfach nur noch stereotype Moppedkleidung, die es zudem oft nur in nicht passenden Größen gibt.

    Ich hab's vor Jahren schon aufgegeben dort was passendes zu finden. War damit nur konsequent nicht mehr zu HG zu gehen und das obwohl der Laden von mir zuhause nur 1 1/2 km entfernt ist. Zu Polo sind es 7 km, zu Louis gar 40 km. Und wo kaufe ich heut? Genau bei Louis. Dort paßt einfach alles. Sowohl im Netz als auch im Laden.

    Gruß Thomas

  6. Registriert seit
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    #26
    Ich finde es irgendwie schade, sind wir Moppedfahrer hier doch irgendwie mit HG aufgewachsen.

    Der 84´er Katalog liegt noch hier, ist witzig, darin zu blättern

    Die etwas früher gekaufte, erste Lederjacke von HG, of course black only, hängt noch im Schrank (obwohl seit vielen Jahren unbenutzt, bring´ ich es nicht übers Herz, sie wegzuwerfen)

    Und aktuell in Benutzung ist immer noch die mittlerweile 12 Jahre alte Textilkombi Modell "All Season" von HG.

    Nicht totzukriegen

    Allerdings gebe ich zu, in den letzten Jahren, auch wegen schlechterer Erreichbarkeit der HG Shops, das meiste Zeug, was man so braucht, bei der Tante geholt zu haben und somit auch nicht grad´ zum Überleben von Hein Schwein beigetragen zu haben.

    Die "Beratung" gibt sich hier wie da nicht viel, den Katalog einmal mit Interesse studiert, und man weiß auf jeden Fall mehr, wie
    97% der Verkäufer.

    Manche erzählen einem Stories

    Wahrscheinlich wird sich der Markt weiter bereinigen, der Nachwuchs ist rar und somit die Nachfrage begrenzt.

    That´s life.

    Ciao
    Alex

  7. Registriert seit
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    #27
    Alles fing damit an, dass sie keinen hübschen Modells mehr im Katalog hatten...

    Nein, Spaß beiseite ist schade und richtig blöd für die Mitarbeiter.
    Meine ersten Endurostiefel von HG haben über 15 Jahre gehalten. Die hatten immer schöne mittelpreisige Sachen so zwischen Louis/Polo und BMW.
    Das dir in den Läden teilweise Schwachsinn erzählt wurde, dir ne gebrauchte Batterie als neu angedreht werden sollte , ist aber auch woanders möglich.
    Okay der Spruch das Carbonhelme schlecht sind, weil sie zu hart wären, haben sie mir bei Polo und HG erzählt.
    Einfacher wäre es gewesen, zuzugeben, dass sie sie nicht im Programm haben.

    Je weniger Mitbewerber, umso einfacher wird die Preispolitik. Schade.

  8. Registriert seit
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    #28
    Zitat Zitat von on2wheels Beitrag anzeigen
    Ich finde es irgendwie schade, sind wir Moppedfahrer hier doch irgendwie mit HG aufgewachsen.
    nö, WIR sind mit Motorrad Zubehörläden aufgewachsen, die noch nicht einem der 3 Grossisten angehörten. Einfach ein Laden mit Motorradzubehör. Der war der erste der Givikoffer im Angebot hatte! ein Novum. Der hatte Fehling Sturzbügel, der hatte Klamotten von Held, Lederjacken von Erdmann, der hatte Sinisalostiefel, der hatte die gute alte Dainese Endurojacke, zusammengesetzt aus mutigen italienischen Farben die fast jeder Endurofahrer trug. Der hatte Harro Elefantenboy.
    Der war immer für einen Tip oder auch nur einen Ratsch gut.
    Der hat pleite gemacht, als ggü ein Polo aufmachte.

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    #29
    ich hab hier einen louis und einen HG in unmittelbarer nähe(+ einen großen lokalen händler), bei louis muß man fast anstehen um reinzukommen, bei HG herrscht immer gähnende leere obwohl die sogar einen kundenparkplatz anbieten(was in der gegen durchaus ein kriterium ist).
    ich hab zwar meine komplette ausstattung die ich im moment fahr(textilbkombi, helm, stiefel, handschuhe) bei HG gekauft aber mittlerweile geh ich viel öfter zu louis, die haben einfach das größere sortiment. ganz abgesehen davon das die lieferzeiten teilweise lächerlich lange sind...wos bei louis 3-4 tage dauert wart ich bei HG 1-2 wochen. die website ist übrigens auch müll ... eine tatsache die heutzutage wo große mengen über online shops abgesetzt werden durchaus relevant ist.

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    #30
    Zitat Zitat von moro Beitrag anzeigen
    Emotionslos betrachtet, gibt es einfach zu viele Anbieter von Motorrad Zeugs.
    .....
    Richtig !!!

    So schlau sich die Kaufleute auch geben, die Kundschaft hat nun mal nur ein gewisses Geld zum ausgeben und je mehr sich auf dem Markt tummeln, um so kleiner wird das Stückchen Torte für das einzelne Geschäft. Letztlich bleiben nur noch Krümel übrig. Und davon kann keiner überleben. Das geht auch bei Filialbetrieben nur ne Zeit lang, daß die gutgehenden die kleinen unterstützen, die z.T. nur den Zweck der Präsenz haben. Dazu kommt, das sich die allerwenigsten Fahrer jährlich neue kostenintensive Teile kaufen und die Fahreschaft nur im geringen Maße wächst und sich neu einkleiden muß.

    Tlw. erreichen die Läden noch nicht mal die Zahlen vom Bruttoumsatz zu den Nettokosten, d.h. tiefroter Monatsabschluß!

    Dazu kommen oft noch die Forderungen, "Glaspaläste" hinzustellen, was ebenfalls erhebliche Investitionen sind, die sich oft nicht amortisieren.

    Die schon geäußerten Bemerkungen über das Personal kann ich auch bestätigen. Oft gerät man an unfreundliche, unwillige MA, die neben einer gewissen Überheblichkeit ein überdurschnittliches Maß an Qualifikationsdefizit besitzen. Was will man andererseits aber auch von den Leuten erwarten, die Salaire erhalten, für das viele von uns morgens nicht aufstehen würden.

    Eine flächendeckende Präsenz ist zu teuer! Für die Filialisten wäre unterm Strich weniger mehr!


 
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