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Neukauf Reisemotorrad - Was spricht eigentlich für eine GS1200 anstatt einer F800GS ?

Erstellt von fwgdocs, 05.10.2012, 07:04 Uhr · 113 Antworten · 19.886 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von AlpenoStrand Beitrag anzeigen
    Ich würde die Sache mal von einer anderen Warte aus betrachten:


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    Du solltest es mal mit fahren probieren, ich wechsle alle 10.000km das Öl im HAG, das sind dann 2x wechseln pro Jahr ....

    (eigentlich soll man alle 20.000km das Öl wechseln, aber sicher ist sicher, die Kosten sind so gering)
    Jo, bei 3 Boxern verteilt sich das halt ein wenig. Laut deutscher Statistik fährt der durchschnittliche deutsche Motorradfahrer 2300km/Jahr.

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    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Beziehst Du das jetzt speziell auf die BMW F800 mit der Kettenhaltbarkeit???

    Ich hatte bei meiner 175 PS starken R1 beim Verkauf nach 38.000km immer noch die erste Kette drauf und die war in Ordnung. Sicher nicht neu, aber in Ordnung! Daher würde es mich wundern, wenn die F800 ständig neue Ketten bräuchte. Die richtige Pflege ist das A und O.
    Nein, ganz allgemein auf Kette. Die zitierte war eine F650GS, nach 32000km krumme Zähne und abgeschliffen. Bei unserem, inzwischen nicht mehr vorhandenen, Familienmofa (Suzi GS450L) mußte das Kit nach 14.000km erneuert werden. Trotz regelmäßiger Wartung.

  2. Registriert seit
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    #12
    Fuer eine richtige Fernreise wuerde ich nicht sowas dickes nehmen. F650GS/G650GS (Dakar/Sertao wenn man gross genug ist) oder eine 660er Tenere. Oder vielleicht sogar ne alte Vergaser F650. Das gesparte Geld in gute Koffer, Zelt und Sitz investieren, den Rest aufs Spritkonto packen. Der Minderverbrauch kommt auch zum Tragen.

    Die Einzylinder gehen in Richtung "unzerstoerbar". Keine Elektronik Spielereien, kann jeder Buschmann im tiefsten Afrika oder der Mongolei innerhalb von Stunden wieder fahrfertig frickeln, selbst wenn man was richtig kaputt gemacht hat. Ketten haben bei mir immer 20.000km gehalten, Reifen ja nachdem.
    Und wenn man alleine unterwegs ist, ist das geringe Gewicht ganz angenehm wenn man die Fuhre aufheben oder aus dem Schlammloch zerren muss.

    Sicher kann man auch mit den Dickschiffen einmal um die Welt, aber die kleinen haben klare Vorteile.

  3. Registriert seit
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    #13
    Moin Moin,

    Zitat Zitat von fwgdocs Beitrag anzeigen
    hier mal, was ich eigentlich vor habe
    Motorrad Wiedereinstieg & Neukauf
    ich habe die F800GS seit vier Jahren und 38.000 km.
    Ich bereue es nicht und bin immer noch sehr zufrieden.
    Verbrauch über alles 4,15 l/100km. Beim Gondeln durch die Berge (Alpen, Norwegen) rutscht mir der Verbrauch trotz voller Kofferausstattung immer unter 4l

    Der Windschutz ist nicht gut. Für alles bis 100 km/h kein Problem, aber längere Autobahnfahrten mit >= 120 km/h machen echt keinen Spaß.
    Und die Sitzbank ist unbequem. Bei jedem Tempo . Habe ich bisher aus Faulheit nicht geändert, wäre aber sinnvoll.
    Ausreichend Leistung, auch wenn man natürlich einen Gang tiefer fahren muß, wenn man an einer 1200 dranbleiben will.

    Ich würde Dir dann zu einer 1200 raten, wenn Du
    - einen signifikanten Anteil mit Sozia fahren willst (Leistung)
    - einen signifkanten Anteil Autobahn fahren willst (Windschutz und Leistung, halt dieser Langstrecken-Reise-Komfort insgesamt).
    Sonst reicht m.M. auch die 800 und Du kannst Gefühl und Geldbörse entscheiden lassen. Und 2013 gibt es die 800er auch mit ESA-Fahrwerk, das würde mir noch gefallen.

    Noch ein paar Anmerkungen:
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Mein persönlicher Eindruck von der F800gs hat sich hauptsächlich aus Reiseberichten anderer (z.B. sowas hier) gebildet. Und da war sie - nach allem was ich mitbekommen habe - nicht die zuverlässigste (z.B. hier). Mag total falsch sein, f800 Fahrer steinigt mich nicht.
    Das mit dem Steinigen bekommen wir hin
    Nein, im ernst. Am Anfang gab es ein paar Rückrufe, sonst hatte ich nichts (erstes Baujahr). Und ich habe auch nie was von systematischen Problemen gehört.
    Und da der Threadopener ja eine 2013er neu kaufen will (richtig?), ist der ausgereifte ROTAX-Twin der 800er im Zweifel die bessere Wahl als der brandneue Wasserboxer.

    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Mir persönlich liegt der Charakter eines Boxermotors
    Es würde mich interessieren, was das sein soll, wenn beide Motoren 360° Zündfolge haben. Dieses komische Links-Rechts-Schütteln? Sonst verstehe ich es nicht.

    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    der Kardan ist vermeintlich die sorgenfreiere Antriebsvariante und letztlich ist die f800 schon ziemlich teuer
    38000 mit erster Kette und Öler. Ja, Kette muß man Ölen und dafür Öl dabeihaben. Von Hand macht es ein bißchen Arbeit. Mit Öler macht das keine Arbeit, aber das Motorrad dreckig. Aber man kann es einfach reparieren als einen Kardan. Ein defekter Kardan, und das gibts, ist ein ziemlich harter Liegenbleiber.
    Ich habe übrigens einen Öler dran. Beim nächsten Mal würde ich den weglassen und von Hand Ölen. Da die 800 etwas kopflastig ist, steht sie auf dem Hauptständer mit frei drehendem Hinterrad. Da ist das Ölen echt kein Aufwand.
    Schaumermal bis die 1200er Preise rauskommen. Irgendwie liegen da immer noch mind. 3000 EUR zwischen, oder?

    Gruß Martin

  4. Baumbart Gast

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    #14
    38000 mit erster Kette und Öler. Ja, Kette muß man Ölen und dafür Öl dabeihaben. Von Hand macht es ein bißchen Arbeit. Mit Öler macht das keine Arbeit, aber das Motorrad dreckig. Aber man kann es einfach reparieren als einen Kardan. Ein defekter Kardan, und das gibts, ist ein ziemlich harter Liegenbleiber.
    Ich habe übrigens einen Öler dran. Beim nächsten Mal würde ich den weglassen und von Hand Ölen.
    kleiner Denkfehler. Öler funktionieren weil sie die Kette permanent ölen. Dies geht von Hand kaum, drum geht's von Hand nur mit Fett.
    Ist das Mopped (zu) ölig ggf. Öler kleiner stellen. Öl geht aber bei jeder Wäsche problemlos ab, Fett eher nicht, das ist ne echte Sauerei. Drum immer automatischen Öler anbauen. richtig angebaut und eingestellt hält die Kette 2 bis 3x solange wie ohne.

  5. Registriert seit
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    #15
    Hallo, es gibt einen wesentlichen Punkt, der für die 1200er Spricht, und das ist der Boxer. Vorne den Boxermotor mit Sturzbügeln und hinten Koffer ergeben ein sehr robustes Motorrad, was Stürze und Umfaller in der Regel ohne technischen Schaden übersteht. Außerdem dürfte es sehr schwierig werden, sich Verletzungen an den Beinen zuzuziehen. Und Stürze kommen auf Reisen nunmal vor.

  6. Baumbart Gast

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    #16
    Unter dem Aspekt würde ich einen Touran oder Landrover oder sowas empfehlen, da sind Sturzverletzungen noch seltener.

  7. Registriert seit
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    #17
    Hi,
    ihr reitet immer auf dem Gewicht der 800 GS rum, aber die 660 Tenere und die G650GS sind fast genauso schwer...nur mal als Anmerkung.

    Gruß Hermann

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    #18
    Das Thema Fernreisen müßte man von 2 Seiten betrachten.

    Asphalt oder Schotter ?
    Wenn es nach Sibirien geht, dann würde ich einen G/S nehmen 2 Ventil er da hat jeder Dorfschmied Ersatzteile lach.

    Wir haben beide Mopeds hier bei uns ne F800 GS , mit nem Leo Auspuff ner Baehr Sitzbank Puig Scheibe ( für Urlaub und BAB mit Spoileraufsatz , Moni sagt das da 14-150 km/h voll Ok sind ) ( sie ist 180 groß ) Barkbuster und Sturzbügel + 2 anständige Spiegel.
    Rundum eine gutes Langstreckenmoped mit wenig Verbrauch und auch mit sehr guten Nehmerqualitäten. Für Schotter wesentlich besser als die GS !!
    Kette ist seit 15000 km drauf 2 mal Nachgespannt und noch TOP... Also bis auf die Felge die leider ja etwas mit Fett einsaut klasse. Man bedenke ne Kette bekommst vermutlich Überall auf der Welt, nen Hinterradantrieb eher weniger. Wenn die F800 jetzt noch nen Zusatztank hätte...... auf in die Mongolei lach.

    Die GS / ADV wäre mir für eine solche Tour zu schwer von der Haltbarkeit her aber solange das Moped Top gepflegt ist und kein Unfall passiert wäre es aber kein Problem.

    Gepäck bekommst an beide genug dran... also das sollte nicht der Ausschlaggebende Punkt sein.

  9. Registriert seit
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    #19
    Hallo.

    Zitat Zitat von marss73 Beitrag anzeigen
    Ja, Kette muß man Ölen und dafür Öl dabeihaben.
    Dafür musst Du bei der 800er kein Motoröl mitschleppen, weil der Ölverbrauch des Motors nicht messbar ist. Für den Scottoiler gibt es zudem noch diese Lube Tube, die das Reservoir um 200ml vergrössert.

    Zitat Zitat von marss73 Beitrag anzeigen
    Von Hand macht es ein bißchen Arbeit. Mit Öler macht das keine Arbeit, aber das Motorrad dreckig.
    Gruß Martin
    Ist der Kettenöler richtig eingestellt, saut er auch nicht rum. Und selbst wenn ein paar Tropfen sich am Heck verteilen ist das kein Problem. Dieses Öl hat nämlich im Gegensatz zu Kettenfett aus der Spraydose keine Klebeadditive. Daher kann man evtl. Öltröpfchen mit einem Lappen in Sekunden abwischen.

    Das Fehlen der Klebezusätze in dem Öl hat den nicht unwichtigen Vorteil, dass die Kette auch keinen Dreck aufsammelt der dann schön pappen bleibt und permanent zwischen den Kettengliedern schmirgelt.

    Ergo: Gerade auf langen Reisen, wenn die Kette lange halten soll, immer einen Oiler montieren. Ergibt eine stets saubere gut geschmierte Kette die lange hält.

    Beste Grüße

    Burkhard

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von moonrisemaroon Beitrag anzeigen
    Hallo, es gibt einen wesentlichen Punkt, der für die 1200er Spricht, und das ist der Boxer. Vorne den Boxermotor mit Sturzbügeln und hinten Koffer ergeben ein sehr robustes Motorrad, was Stürze und Umfaller in der Regel ohne technischen Schaden übersteht. Außerdem dürfte es sehr schwierig werden, sich Verletzungen an den Beinen zuzuziehen. Und Stürze kommen auf Reisen nunmal vor.
    Fuer die F650GS/G650GS gibt es von Hepco&Becker einen Sturzbuegel, der diesen Schutz bietet und der auch Motorschaeden komplett und Schaeden an den Fusselementen fast ausschliesst. Der Kosename ist "Elefantenohren".
    Habe selbst die Erfahrung gemacht das man selbst mit frakturiertem Handgelenk und Rippen problemlos unter der Motorrad rauskommt nach einem Unfall.

    Dafuer braucht mand as signifikante Mehrgewicht des Boxers nicht, genausowenig wie die unnoetig komplexe Technik.


 
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