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Offroad Tips gesucht / Frage: Schlamm mit ner 1200er GS

Erstellt von andreashe, 23.05.2016, 22:10 Uhr · 41 Antworten · 4.627 Aufrufe

  1. mal
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    #21
    Zitat Zitat von Koegi Beitrag anzeigen
    Der Scout ist nicht so schlecht .......... Schlamm mag er aber nicht so gerne. - das empfinde ich anders - kommt aber natürlich auf den Vergleich an.
    Wichtig ist beim Scout ein angepasster/abgesenkter Luftdruck sonst läuft er nur auf dem Mittelsteg und baut kaum Traktion auf.
    Ich hab ihn auf der letzten Schottertour bis auf 1,5 vuh abgelassen. Erstaunlicherweise ist er da auch auf der Straße noch sehr gut und stabil fahrbar. Autobahn würde ich ihm so aber nicht zumuten.
    Ja und dann ......... Stehen! Gewicht aufs Hinterrad! Lenker locker halten! nicht verkrampfen........ und mit Zug durch
    Nicht zuviel Gas aber immer schauen das Zug auf dem Hinterrad ist. Wenn der Ofen zu schnell wird bisschen Gas weg und gleich wieder Gas ..... Gas weg ...... Gas usw. Das lässt sich auch sehr gefühlvoll mit der Kupplung machen. Also mit der rechten Hand ein gewisses Grundgas so das die Kiste etwas Power liefert und nicht gleich abstirbt und dann zum schnelle/langsamer werden mit der Kupplung am Schleifpunkt spielen. Wenn der Rauch aufgeht sollte man der Kupplung eine Pause gönnen.

    edit: Traktionskontrolle natürlich deaktivieren
    Das sind genau die Tipps, die ich auch gegeben hätte! Hinzufügen würde ich zu "locker bleiben" noch: "lass das Moped unter dir arbeiten!!" ... ja, auch die dicke Kuh - gerade die. Wenn du übst, dich mehr auf die Bewegung einzulassen und das Motorrad auch mal nach rechts und links ziehen lässt, auf der anderen Seite, den Punkt lernst zu spüren, ihm im richtigen Moment einen Arschtritt und die Richtung vorzugeben, geht so einiges, ich würde sogar sagen, fast alles. (Es wird natürlich nie eine Hard-Enduro werden!)
    Aber alles auf Tour, auch im tiefsten Albanien oder den Karpaten, geht - geht gut!

    kukes-allein-auf-weitem-fels.jpgkukes-ein-dorf-wie-im-mittelalter.jpgkukes-immer-wieder-technische-herausforderungen.jpgkukes-spa-im-gel-nde.jpgtheth-auf-einmal-mein-motorrad-unterwasser.jpgtheth-bei-hitzigen-temperaturen-hilft-nur-ein-bad.jpgtheth-cockpit-2.jpgtheth-eine-von-vielen-wasserdurchfahrten.jpgtheth-pl-tzlich-sinnflut.jpgtheth-viel-zu-wenig-zeit-f-r-die-landschaft.jpg

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    #22
    Eigentlich wurde hier schon alles gesagt.
    Ich war zum Anfang auch immer viel zu verkrampft ... einfach locker bleiben und die GS nicht in eine Bahn zwingen, sondern laufen lassen. Immer wieder üben. Die richtige Geschwindigkeit hilft dir - nur nicht zu langsam.
    Wir haben hier bei uns in Brandenburg ja viele feinsandige Pisten und nach Regen auch ordentlich Schlamm. Meine Frau schüttelt immer den Kopf, wenn ich mich bei Regen aufs Bike setze. Irgendwann macht es einfach nur noch Spaß.

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    #23
    Dieses auf das Überstehen gefährlicher Situationen ausgerichtete "Stehendfahren" bei lächerlichen Geschwindigkeiten ist mir ein Graus! Ich frage mich immer was das soll. Wer den Hintern auf dem Sattel hat, kann die Beine z.B. einzeln ausstecken um Balance zu halten, sich kurz abstützen um sie wieder zu finden. Hoch muß die Kiste bevor es durch zackige Löcher und über grobe, kurze Unebenheiten geht, damit der Bock unter einem machen kann was er will, mich nicht abwirft und die Wirbelsäule nicht staucht.

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    #24
    Kann jeder machen wie er will ............
    Abstützen kann ich mich im Fall des Falles stehend genauso schnell wie sitzend aber sitzend bin ich immer in Versuchung zu "fußeln" was mir erstens Traktion kostet da ich das Gewicht nicht mehr am Hinterrad habe und zweitens kann man sich die Haxen böse verletzen wenn man zwischen Gelände und Koffer eingezwickt wird.
    Tatsache ist das du mit "fußeln" nicht so weit kommst wie wenn du in den Rasten stehst, das Moped unter dir arbeiten lässt und schaust das möglichst viel Gewicht am Hinterrad ist.

  5. mal
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    #25
    ...ganz genau so ist auch meine Erfahrung... ich würde es sogar noch verstärken und selbst, wenn man den Wunsch verspürt erstmal füßelnd anzufahren, auf den ersten Zentimetern schon aufzustehen.

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    #26
    Zitat Zitat von Heidekutscher Beitrag anzeigen
    Dieses auf das Überstehen gefährlicher Situationen ausgerichtete "Stehendfahren" bei lächerlichen Geschwindigkeiten ist mir ein Graus! Ich frage mich immer was das soll. Wer den Hintern auf dem Sattel hat, kann die Beine z.B. einzeln ausstecken um Balance zu halten, sich kurz abstützen um sie wieder zu finden. Hoch muß die Kiste bevor es durch zackige Löcher und über grobe, kurze Unebenheiten geht, damit der Bock unter einem machen kann was er will, mich nicht abwirft und die Wirbelsäule nicht staucht.

    Ganz deiner Meinung Heidekutscher ,ich selbst stehe auch erst auf wenn es Waschbrett ähnlich wird ,mir wäre die Gefahr über den Lenker zu fliegen einfach zu groß bei niedrigen Geschwindigkeiten ,bei kleineren Schlaglöchern verlagere ich das Gewicht in die Fussrasten.(im Sitzen)

    Ich bin zwar kein Offroadfan mit der Dicken ,aber momentan bisschen am üben ,weils nächstes Jahr (Feb) nach Südafrika geht .

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    #27
    Zitat Zitat von Heidekutscher Beitrag anzeigen
    Dieses auf das Überstehen gefährlicher Situationen ausgerichtete "Stehendfahren" bei lächerlichen Geschwindigkeiten ist mir ein Graus! Ich frage mich immer was das soll. Wer den Hintern auf dem Sattel hat, kann die Beine z.B. einzeln ausstecken um Balance zu halten, sich kurz abstützen um sie wieder zu finden. Hoch muß die Kiste bevor es durch zackige Löcher und über grobe, kurze Unebenheiten geht, damit der Bock unter einem machen kann was er will, mich nicht abwirft und die Wirbelsäule nicht staucht.
    Das sehe ich nicht so!
    Im Stehen lässt sich die Maschine wesentlich zielgenauer "dirigieren" gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten! Siehe Trialsport
    Der Schwerpunkt liegt wenn man steht tiefer und der Körper ist von der Maschine "entkoppelt"!
    Im Sitzen ist ein Verbund zwischen Mensch und Maschine und der Schwerpunkt wandert nach oben!
    Hier ein paar tips :

    http://www.offroadforen.de/index.php...n-oder-Stehen/

    Sicherlich gibt es Situationen in denen man besser sitzt!!!
    Ich kam mir in Hechlingen auch komisch vor stehend durch die Gegend zu fahren, war aber schnell von den Vorteilen die diese Fahrweise bringt begeistert

    Wer Fahrtips sucht ist nicht nur auf dieses Forum angewiesen einfach mal GOOGLEN!

  8. Registriert seit
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    #28
    Oder mal Endurosport betreiben.

    Nein im Ernst! Was wir hier aber fast immer zu sehen bekommen ist oft kein Endurofahren und das Stehen soll wichtig aussehen.

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    #29
    Wer stehend fahren beherrscht, das bedeutet nicht nur im Stehen fahren, sondern auch Bremsen, Richtungswechsel und enge Kehren im Stehen fahren können, fährt auf losem Untergrund erheblich sicherer. Da kann das Hinterrad ruhig mal ausbrechen, es passiert nichts. Mit Oberkörper nach vorne in Richtung Innenseite kann man auch gefahrlos schöne Drifts hinlegen ohne sich selbst hinzulegen. Bringt zwar nix, sieht aber spektakulär aus und macht Spaß. Wer nicht stehend Fahren beherrscht, zudem auch noch einen falschen Helm auf hat bei dem einem beim stehend fahren nach einiger Zeit das Knick weh tut und der sich beim stehend fahren unwohl fühlt, fährt aus den weiter vorne genannten Gründen im Sitzen sicherer.

    Im Motorcross fährt man übrigens meist im Sitzen. Das ist aber auch eine andere Fahrweise. Kurven werden hier i. d. R. mit rausgestrecktem Beim zur Balance gefahren Und zwar ziemlich schnell. Mit etwas Übung funktioniert das erstaunlich gut, selbst schon ausprobiert. Allerdings sind die Moppeds hier auch ein Tick leichter und die Fahrer i. d. R. um Lichtjahre jünger, als die meisten der hier angemeldeten Forumsteilnehmer. Außerdem haben die Moppeds auch keine Euter, was für Bein raus schon von Vorteil ist.

    Zum Thema Schlammlöcher, meine Erfahrungen:
    Nachdem ich selbst in einem schönen Schlammloch gelegen habe und das stille Grinsen meiner Mitfahrer ertragen durfte -von den nassen und versifften Klamotten ganz zu schweigen- gehe ich solche Passagen etwas vorsichtiger an. Lenker fest und gerade, aber nicht verkrampft, Gas nach Erfordernissen so als wäre ich auf Glatteis und wenn's arg rutschig wird, dann halt auch mal im Sitzen mit Füße unten (füßeln). Für mich ist eine keine Schande bei Bedarf auch so durchzukommen.

    Nebenbei bemerkt übe ich regelmäßig das Fahren auf losem Untergrund. Auch unter Anleitung. Ich weiß also was ich tue und mach dies nicht nur der "Offroad-Optik" wegen.


    Gruß Tom

  10. Registriert seit
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    #30
    Schön geschrieben Tom und absolut realistisch ...


 
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