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Sperrung der Landesstraße1187 zwischen Glemseck und Schattengrund für Motorradfahrer

Erstellt von Ojo, 04.04.2013, 06:38 Uhr · 69 Antworten · 8.083 Aufrufe

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    #21
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ja den Aufreger hatten wir gestern schon, ist leider dem Serverausfall zum Opfer gefallen.
    ja ich kann das Landratsamt verstehen, sieht wahnsinnig gefährlich aus und die Beschränkung auf 50km/h hilft da auch nix, weil diese hirnlosen Raser sich eh nicht dran halten.........

    Anhang 92510

    bin gespannt, wie das den Veranstaltern vom Glemseck 101 schmeckt, bis dahin wird garnichts passieren, vermute ich mal schwer.

    Was ist da gefährlich? In Österreich werden Strecke nso saniert dass recht viel Split auf Bitumen aufgetragen wird - das ist gefährlich weil du nie weisst: hat sich er Split schon gelöst? Und wo kommt das Bitumen raus?

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    #22
    Ser's,

    gegen derartigen Blödsinn (bei so einem Straßenzustand wären - wie Alpenostrand schon schrub - bei uns alle Straßen gesperrt) hilft nur ziviler Ungehorsam:

    Alle fahren - nach Möglichkeit gleichzeitig, ähnlich einem Flashmob - die Straße, und nicht nur einmal sondern immer wieder.

    Ja, es wird einzelne treffen und die werden ein Ticket ausfassen, aber das kann man bekämpfen (zB Berufen mit geeigneten Argumenten - zB dass alle Vorschriften einsichtig sein müssen, Beim Weg durch die Instanzen kann man noch viele schöne Themen bringen).

    Je mehr das tun, desto eher wird die Behörde lernen, dass Bürger durchaus mündig sind und selbst wissen was für sie gut ist.

    Nur rumjammern bringt genau nix.

    BTW, es gibt die Möglichkeit jede Vorschrift zu hinterfragen, die Behörden sind zur Auskunft verpflichtet. Und je mehr das tun ......


    liebe Grüße

    Wolfgang

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    #23
    alle dort treffen, die Straße dicht machen, Journalisten anrufen und schön langsam langfahren

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    #24
    Zitat Zitat von IamI Beitrag anzeigen
    Ser's,

    gegen derartigen Blödsinn (bei so einem Straßenzustand wären - wie Alpenostrand schon schrub - bei uns alle Straßen gesperrt) hilft nur ziviler Ungehorsam:

    Alle fahren - nach Möglichkeit gleichzeitig, ähnlich einem Flashmob - die Straße, und nicht nur einmal sondern immer wieder.

    Ja, es wird einzelne treffen und die werden ein Ticket ausfassen, aber das kann man bekämpfen (zB Berufen mit geeigneten Argumenten - zB dass alle Vorschriften einsichtig sein müssen, Beim Weg durch die Instanzen kann man noch viele schöne Themen bringen).

    Je mehr das tun, desto eher wird die Behörde lernen, dass Bürger durchaus mündig sind und selbst wissen was für sie gut ist.

    Nur rumjammern bringt genau nix.

    BTW, es gibt die Möglichkeit jede Vorschrift zu hinterfragen, die Behörden sind zur Auskunft verpflichtet. Und je mehr das tun ......


    liebe Grüße

    Wolfgang
    So ist es richtig, und wenn sie alle anzeigen, alle Einspruch erheben, in die nächste Instanz gehen.....die Arbeit bei der Behörde muss auch jemand machen.

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    #25
    Zitat Zitat von QuickMick Beitrag anzeigen
    So ist es richtig, und wenn sie alle anzeigen, alle Einspruch erheben, in die nächste Instanz gehen.....die Arbeit bei der Behörde muss auch jemand machen.
    Ser's,

    genau das ist der Sinn der Aktion.

    Nur wenn der Behörde bekannt ist, dass etwas nicht im Sinne der Bürger/Allgemeinheit ist, kann (im Idealfall) ein Fehler behoben werden.

    Ein kleines Beispiel:

    Nehmen wir an, wir hätten eine Maschine, die eine systemimmanente Unzulänglichkeit aufweist. Der Hersteller bietet Support, der für alle an der Maschine arbeitenden frei zugänglich ist.
    Diese Unzulänglichkeit führt dazu, dass ein Fehler täglich auftritt.
    Einer der Mitarbeiter kann diesen Fehler aber selber beheben, und kann rasch eingreifen (weil dieser Mitarbeiter besonders geschickt und motiveirt ist und mehr kann als nur die Maschine bedienen).
    Alle schimpfen auf den Hersteller, der so winen Quatsch liefert - aber keiner ruft den Herstellerservice an!!

    Und woher soll der Hersteller jetzt wissen, dass eine Unzulänglichkeit existiert?

    Mit anderen Worten: Ein System kann aus seinen Fehlern nur lernen, wenn diese bekannt gemacht werden.

    Und mit der/den Behörde/n ist es genauso: Wenn niemand sagt, was falsch ist, wird die Behörde denken alles ist gut und nix ändern.

    Folgerichtig muss man der Behörde die Unzulänglichkeiten zur Kenntnis bringen, und ein Weg ist der von mr aufgezeigte.

    liebe Grüße

    Wolfgang

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    #26
    Zitat Zitat von silverfox Beitrag anzeigen
    Hallo Golem,

    <Für den Erhalt der Strasse ist der Landkreis Böblingen zuständig>
    Hinter dem ADAC-Übungsplatz beginnt Stuttgarter Gemarkung.
    Da ist Stuttgart für zuständig.

    Gruß
    Christian
    Sorry Christian, das stimmt so nicht, hab grad nochmal genau nachgesehen. Die Stuttgarter Gemarkung beginnt erst etwa in der Mitte zwischen Kulinarium und Mahdentalstrasse 55 Bushaltestelle. Der Rest der Strecke gehört zu Gerlingen, LK Böblingen. Also in der Vergangenheit untätig waren offenbar beide Seiten. Der Renovierungsbedarf an der Strasse ist ja offensichtlich gegeben, wenn für mich als denkenden Motorradfahrer das 50er Schild als Warnung auch wirklich ausgereicht hat. Im Sommer und an sonnigen Wochenenden ist ja das Polentemoped immer in der Gegend unterwegs, um die Kameraden einzubremsen. Da meide ich die Strecke sowieso.

    Davon abgesehen ist es traurig, dass hier offenbar der Grundsatz "Strassensperrung geht vor Strassenrenovierung" Anwendung findet. Der Schwerlastverkehr, der diese Strecke oft als Abkürzung befährt und der für Zerstörung der Strasse maßgeblich verantwortlich ist, kommt allerdings weiterhin hier durch und kann tiefe Rillen hinterlassen.


    Grüße!

    Golem

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    #27
    Es geht doch gar nicht um die Straßenschäden dort.
    Die wollen den Treffpunkt Glemseck tot machen. Die Horden von Motorradfahrern am Wochenende sind ein Dorn im Auge.

    Die Mahdentalstraße ist ein schönes Beispiel wie das läuft.
    Früher hat man da ganz normal 100km/h fahren dürfen. Da sind die flotten Jungs mit 200km/h entlang und jeden Tag im Sommer landete Christoph41 dort um einen gestürzten Motorradfahrer zu versorgen.

    Ist man da früher 80km/h gefahren, wäre man von der Polizei angehalten worden und man hätte nen Alktest machen müssen, weil man so langsam fährt.

    Dann hat man die Strecke auf 70km/h begrenzt. Die flotten Jungs fliegen mit 160km/h auf die Nase. Hubschrauber muss nicht mehr so oft kommen wie früher aber im Sommer noch oft genug.

    Jetzt wird die Strecke auf 50km/h begrenzt.
    Wenn ich heute mit 80km/h lang fahre schlafen mir sogar die Füße ein aber ich gelte als hirnloser Heizer.

    Verrückte Welt.


    Ich hoffe die kommen nicht auf die Idee, das bei anderen Strecken auch so zu machen. Mir würden paar von mir bevorzugte Straßen im Schwarzwald einfallen, die in deutlich schlechteren Zustand sind.


    Gruß
    Jochen

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    #28
    Zitat Zitat von boro Beitrag anzeigen
    Die Horden von Motorradfahrern am Wochenende sind ein Dorn im Auge.
    Was Politiker gerne vergessen: Auch "Horden" sind steuerzahlende Bürger und Wähler. Warum dürfen diese nichtmal in einem abgelegenen Waldstück ihrem Hobby nachgehn?

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    #29
    Wie Hogi und Ojo schon sagten, es gibt deutlich schlechtere Abschnitte wie auf dem Bild gezeigt !
    V.a. vom Glemseck hoch Richtung Hauptstädtle sind ganz fiese Längsfugen/-rillen, die einen bei 50 km/h schon in die Bredouille bringen könnten !
    Raser sind auch hier, wie überall ein eigenes Thema !

    Der Zustand der Strassen hier im Lande (nicht nur in BB oder CW) ist allgemein sehr "GS-freundlich".
    Und eh man da auf die aktuelle Politbesetzung haut ... sollte man die Zussammenhänge anschauen.

    Die Landstrassen wurden seit zehn bis 20 Jahren (unter anderen Regierungen) dermassen vernachlässigt, dass nun fast überall Sanierungsbedarf besteht. Ursachen können mit unter die Auflösung oder Zusammenlegung von Strassenbauämtern, aber auch technische Mängel beim Unterhalt aufgrund schlicht fehlender Mittel sein. Es gab ne Zeit, da waren die Kreisstrassen katastrophal, nun sind es vorwiegend die in die Jahre gekommenen Landesstrassen. Eine Zeitlang wurden die Strassen nur "geflickschustert", v.a. nach den teils fiesen Wintern ist einem dann die Arbeit schneller als gedacht um die Ohren geflogen. Hier ist auch der Winterdienst und der vom Nutzer oft massiv geforderte Einsatz vom Tausalz verantwortlich. Deckbeläge (Verschleisschichten) werden zu lange nicht erneuert und die Schäden wandern durch die Decken in die Tragschichten, bis oft nur mehr ein Neubau möglich ist. Und dann fehlt auch dort schlicht weg das Geld.
    Ich finde die Richtung der akt. Regierung ganz OK, wo eine Sanierung des Strassennetztes dem Neubau vorgezogen wird (Strassen in Schuss halten anstelle z.B. neue Ortsumfahrungen u.dgl.) ... sofern dies technisch richtig aus-/ und durchgeführt wird, können hier unsere Mittel effizienter eingesetzt werden.

    Der Einwand von Pendeline ist auch nicht von der Hand zu weisen. Das Verursacherprinzip: wenn man die Belastung eines LKW-Reifens auf den Untergrund in Vergleich stellt zu einem PKW-Reifen, dann ist das in etwa so wie ein Elefantenfuss und ein Menschenfuss ! Der LKW macht die Strassen kaputt. Und auf die Schiene bringt man die Fracht irgendwie auch nicht ... wobei, es wird ja einiges gebaut

    Egal wie man es angeht, zahlen muss es der Bürger.

    Hier am Glemseck würde m.E. ausreichen, die Decke abzufräsen und nen neuem Deckbelag aufzubringen... evtl. teilweise den Unterbau richten.
    Mal sehen, wann das Geld dafür bereit steht ... und dann die schöne Strasse für den Schwerlastverkehr sperren!
    Über die Autobahn ist man eh kaum langsamer von Leonberg aus zum Schattenring!


    Tigers Idee ist französisch gut !

  10. Registriert seit
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    #30
    Hallo,

    als betroffener motorradfahrender Anwohner sehe ich mich hier in meinen Bürgerrechten eingeschränkt.

    Bin die Strecke noch am Montag mit der GS gefahren und Freitags mit der HD Sporty 48, keine Probleme.
    Wo hier die Sicherheit der Motorradfahrer gefährdet sein soll, erschliesst sich mir nicht, hat einer vom Schreibtisch aus entschieden.

    Ich habe schon den ADAC angeschrieben, da ich das nicht so einfach hin nehmen kann und will.
    Sobald ich Antwort habe, werde ich das hier posten.

    Bis dahin Durchfahrtsverbot ignorieren, auf Willkür plädieren, notfalls den Klageweg bestreiten.
    Alles sehr, sehr ärgerlich, für Stuttgart 21 wird die Kohle verschleudert, die Straßen nicht mal in einem halbwegs guten Zustand erhalten.


 
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