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Navigator V / Garmin GPS MAP 278

Erstellt von Christian S, 13.09.2016, 00:51 Uhr · 8 Antworten · 1.064 Aufrufe

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    Standard Navigator V / Garmin GPS MAP 278

    #1
    Hallo Allerseits,

    es mag vielleicht nur noch wenige interessieren, ich mache mich aus aktuellem Anlass trotzdem mal an einen Vergleich.

    I.) Vorgeschichte:
    2005 - 2008 ca. 120000 km mit Garmin Qwest
    2009 - heute ca. 250000 km mit Garmin GPS MAP 278
    2105 - heute: Ab und zu mit Navigator V am Motorrad der Partnerin, zuletzt 1000 km am Wochenende (nach update auf die aktuelle Version mit "kurvenreiche Strecke")

    II.) Mein Nutzungsverhalten:
    Ich plane zu Hause keine Routen. Fast immer liegt eine Straßenkarte zusätzlich im Tankrucksack, Maßstab mittlerweile ca. 1:500.000. Mit Hilfe der Karteninfos auf dem Navi finde stets (bislang auf dem 278'er) die kurvenreichste Variante (278 kennt keine kurvenreiche Strecke, nur stur durch die Stadt (kürzeste Route) oder weit außen herum (schnellste Route))
    Oft route ich bis zum nächsten Zwischenziel in 30 - 80 km, von der vorgeschlagenen Route kann man ja jederzeit abweichen.

    Ich weiß, zu intensives Bedienen des Navi während der Fahrt lenkt ab (ich mache es trotzdem), daher ist es für mich wichtig, dass es möglichst einfach geht, um möglichst wenig abgelenkt zu werden.

    Am Wochenende habe ich mich intensiv mit dem Navigator V befasst (sofern ich eine Bedienmöglichkeit nicht bemerkt haben sollte bitte ich um Hinweise).

    III.) Der Vergleich:

    1.) Raus und reinzoomen:
    Mit dem Drehrad genial am V, bei 278 mit Tastendruck aber auch nicht stressig.

    2.) Kontrast:
    Leider - man glaubt es kaum - kommt bei direkter Sonneneinstrahlung der V an den 278 nicht ran. Die Anzeige am 278'er bietet weniger Firlefanz, dafür kann man Straßen und Wege auch erkennen - trotz Sonne, und man muss nicht auf eine Waldpassage hoffen.

    3.) Detailgrad der Karten:
    Bei 278'er habe ich im maximalen Detailgrad (5 Stufen!!!) beim Maßstab 1:2 km den Bildschirm voll (bei dichter besiedelten Gebieten zu voll) aber außerhalb genial, man hat echt schnell einen Überblick wo es welche Straßen gibt.
    Beim V wurde ich wahnsinnig. Kein Maßstab vorhanden, Minigelbestraßen, die irgendwann etwas größer werden, Miniweißestraßen, die auch irgendwann größer werden, rausdrehen reindrehen immerzu. Dazu nur zw. 3 Detailgraden wählbar. Sorry, rückwärtsentwickelt

    4.) Anzeige an sich.
    Pixel alleine reißen es nicht raus (480 * 340 zu 800 *480). Beim 278'er kann ich den ganzen unnötigen Käse ausblenden, beim V nicht => aus einem großen Display wird zwangsläufig ein kleines Display. Warum kann ich unter Cockpit nicht "Kein Cockpit" auswählen, und warum muss ich mir oben immer irgendeine Info anzeigen, die kann doch unter uns BMW Fahrern ü 50 mit Weitsichtbrille oder Linsen eh keiner lesen (ich schon noch, bin knapp 50 )

    5.) Routing eingeben und nutzen.
    Die Eingabe von Städtnamen ist bei beiden Geräten umständlich, beim 278'er noch mehr als beim V und während der Fahrt wohl nicht zum empfehlen . Geht wohl auch nicht anders.

    Die Suche über die Karte gelingt beim 278'er besser. Mit der wiptaste hinsteuern, enter, bestätigen fertig
    Über den Touchscreen passiert meist was anderes als ich will. Will ich verschieben setzt er einen Punkt für ein mögliches Ziel. Will ich eine Ziel verschiebt er... ihr wisst was ich meine. Geht stehend (nicht der Fahrer auf dem Motorrad, sondern das Motorrad selbst) ev. besser

    Sofern man geroutet hat sind die Infos, die am Display angezeigt werden (ich fahre nie mit Ton), sehr gut beim V, beim 278'er auch ok.

    Berechnungsmodus ändern (Route ist bereits hinterlegt:
    278: Nav - Enter Wipptaste die Auswahl ändern - enter fertig
    V: Links unten auf den Kringel in Menü - rechts unten Einstellungen - Navigation andrücken - Routenpräferenz drücken - andere Präferenz auswählen - speichern - links unten den Kringel zurück drücken - linke unten nochmals den Kringel zurück drücken, um ins Hauptmenüe zu kommen - Karte drücken (Sorry - hat dem Programmierer einer ins Gehirn ge********). Ich habe unterwegs ständig das Bedürfnis, den Berechnungsmodi zu wechseln: Ich will um 20:00 Uhr ankommen, es ist 15:00 - wie lange brauche ich auf der Autobahn usw. Den selben (viel zu großen Aufwand hat man, wenn man Vermeidungen (z.B. Autobahnen, Maut) an- oder ausschalten will

    6.) Kurvenreiche Strecke:
    Mal war es sehr gut, mal mau. Die Berechnung dauert, sofern das Ziel mehr als 100 km weg ist, viel zu lange, und warum es immer kurvenreich sein soll, stur durch jeden Ort durch zu fahren, habe ich nicht verstanden. Etwas rätselhaft blieb mir, nach welchen Kriterien kurvenreich vorgeschlagen wird. Ich hatte das Gefühl, dass zu kleine Straßen nach Möglichkeit in die Auswahl nicht mit einbezogen werden, eher das "kurvenreichste, was gelb hinterlegt zu bieten hat. Die Konkurrenz (Tom Tom) ist hier wohl um mehr als nur eine Nasenlänge voraus. Schade, dass man mit einem update 2016 nicht zumindest 3-4 Einstellmöglichkeiten zulässt (sehr kurvenreich, kleinste Straßen mit berücksichtigen oder so in etwa).
    Gut, immerhin, eine Verbesserung zu früher,

    7.) Sonstige Funktionalitäten:
    Da kann 278 nicht mithalten, brauche ich bisher aber nicht. Musik kann ich auch über Bluetooth übers Handy hören

    8.) Trackaufzeichnung und -anzeige:
    Schön detailiert (mies beim 278'er; nur 10000 Punkte und 15 speicherbare Tracks mit je 700 Punkten)

    9.) Mein Fazit:
    Für mein bisheriges Nutzungsverhalten stellt das V keine Verbesserung dar, mich stören entscheidend:
    - ein Drittel des Displays ist zwingend mit Mist belegt
    - kein guter Kontrast bei direkter Sonneneinstrahlung
    - zu wenig detaillierte Straße ersichtlich, taugt kaum für etwas Übersicht

    Es gibt eine ganze Reihe von Vorteilen, die aber die Nachteile nicht aufwiegen. In Verbindung mit dem Bedienrad könnte ich mich mittelfristig mit dem V trotzdem anfreunden, allerdings müßte ich zwangsläufig mein Nutzungsverhalten etwas ändern. Das V ist viel mehr für Leute gemacht, die geroutete Strecken fahren und weniger für Leute, die unterwegs mit dem Navi spontane Entscheidung anhand der Infos treffen möchte, die sie leicht und klar am Navi erkennen möchten

  2. Registriert seit
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    #2
    Mein Reden. An das 278er kommt so schnell kein anderes Garmin ran, bei ähnlichem Nutzerprofil wie bei dir. Wenn man sich dann noch die Akkuleistung und das Aufladprocedere anschaut. Das alte Brickett hat das alles drin. Da reicht ein simples Kabel.

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    #3
    Hallo Christian!

    Du schreibst mir aus der Seele

    Ich habe seit Jahren ein 276/278 in Benutzung und habe mir ein Zumo590 geholt um es als Autonavi zu nutzen.

    Den grössten Vorteil sehe ich beim Zumo wenn man eine Adresse eingibt.
    Das geht mit dem Touch natürlich schneller wie mit den Wipptasten des 278er.
    Auch ist die Suchmethode vom 278 mit Hausnummer - Strasse - Ort aus liste auswählen etwas gewöhnungsbdürftig.

    Aber auch zum Routen abfahren ist mir das 278er lieber.
    Egal wo ich stehe starte ich eine Route und suchemir dann meinen Weg zum Anfang oder eben auch mitten in die Route.
    Ist beim 590er so nicht möglich.

    Ich hoffe das mein 278er noch möglichst lange hält

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    Standard

    #4
    Jep, ist auch meine Erfahrung. Wenn man lange Zeit mit Garmin unterwegs ist, kommt einem das 278er natürlich "angenehmer" vor. Gewöhnung halt.

    Der V er ist irgendwie mehr "Auto". Funktioniert auch, man erwartet aber halt auch nicht so viel... Und dies schwoole rumgetatsche mit Handschuhen.. Mal trifft man die Buttons, mal nicht.
    Ne, lass ma´...

    Für mich keine Option, ich würde dem V er jederzeit ein "gps map"-Gerät vorziehen, egal oder eines der 60er/62er/64er-Reihe oder 278er oder sogar das neue...

    Gruß
    Jan

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Wobei diese Begeisterungen bei einem mittlerweile über 10 Jahre altem Gerät mit:

    - ohne Touchscreen
    - relativ langsamer Routenneuberechnung
    - hin und wieder aussetzendem Empfang
    - keiner Option "kurvenreiche Route"
    - mickrigem 3,5-Zoll-Display
    - weniger bunter Anzeige
    - keiner konfigurierbarer Positionsanzeige in Form meines Lieblingsmotorrads
    - ohne Bluetooth und MP3
    - interner Maximalspeicherplatz von 2 GB für Betriebssystem, Daten, Routen und Tracks
    - antiquiertem und teurem Zusatzspeicher
    - globigem und schwerem Gehäuse
    - nicht mehr bestehenden Gerätesupport
    - ohne Plug & Play Updates
    - eingeschränkter Nutzung der Europa-Karten
    - und weiteren mehr oder weniger großen Nachteilen

    nur sehr schwer verständlich zu machen ist.

    Man könnte sagen, daß die, die dafür schwärmen, in die gleiche Schublade zu stecken sind, wie die, die noch von ihrer alten R100 GS schwärmen, sich dem stattgefundenen Fortschritt verweigern und alles neue als unnützer Tünnes ablehnen. Dem ist m. E. allerdings nicht ganz so. Die Zuverlässigkeit und die Reproduzierbarkeit der Routenführung, das sich drauf verlassen können, ist für mich im Vergleich zu den neueren Geräten (die die ich kennen und auch schon ausprobiert habe) einfach besser.

    Und daß ein relativ altes Gerät immer noch soviel Freunde hat und auch immer noch im täglichen Gebrauch so intensiv und erfolgreich eingesetzt wird hat halt auch seine Gründe. Was sich auch in den Gebrauchtpreisen widerspiegelt, für die man teilweise ein neues 340 kaufen könnte.

    Nein, wer es nicht genutzt hat, wird es nur schwer verstehen. Insbesondere wenn heutige Navis von Garmin die meisten Funktionen -und einige mehr- ebenfalls unterstützen und man dann in Anbetracht der o. g. Nachteilen bei den Altgeräten oder den deutlich höheren Preisen bei vergleichbaren Neugeräten, zurecht nach den bestehenden Vorteilen fragt.

    Es ist ein Phänomen!

    Gruß Tom

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    #6
    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Wobei diese Begeisterungen bei einem mittlerweile über 10 Jahre altem Gerät mit:

    ...

    - keiner konfigurierbarer Positionsanzeige in Form meines Lieblingsmotorrads

    ....

    nur sehr schwer verständlich zu machen ist.

    .
    Alles richtig, was Du schreibst. Doch obiges - bestimmt Augenzwinkerndes - Zitat trifft es eigentlich ganz gut:

    Anno dazumal hat man noch Wert auf zuverlässiges Routing gelegt.

    Heute scheint es hingegen wichtig zu sein, sein Lieblingsmotorrad in Display vor sich her fahren zu sehen. Und dabei MP3 zu hören, und Anrufe anzunehmen und sich mit seiner Partnerin via gekoppeltem Bluetooth zu unterhalten. Und und und...

    Aber sorry, Jungs... Ihr seid MÄNNER - Ihr könnt sowieso kein Multitasking!

    Und dann hinterher die Foren beschäftigen, weil man "keine Lust hat", sich mit Basecamp und der Navigation an sich zu beschäftigen und ja alles sooo schwierig ist.

    Nein, das ist auch keine Fortschrittsfeindlichkeit, doch beobachte ich den Trend weg von der reinen Navigation mit zuverlässiger und gut bedienbarer Hardware und hin zu immer mehr Tinnef: Riesige, spiegelnde Display die einem das ganze Cockpit voll stopfen und auch noch Sonnenblenden erfordern, fragwürdige Funktionen und alles andere als einfache Usability. Das ist zumindest mein Eindruck, wenn ich die Foren so durchstöbere und meine Kollegen mit ihren Navis hantieren sehe.

    Da versteht man schon, dass sich manche wieder an die vermeintlich einfacheren Zeiten & Geräte zurück sehen.

    Gruss
    Jan

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    #7
    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    - ohne Touchscreen
    - relativ langsamer Routenneuberechnung
    - hin und wieder aussetzendem Empfang
    - keiner Option "kurvenreiche Route"
    - mickrigem 3,5-Zoll-Display
    - weniger bunter Anzeige
    - keiner konfigurierbarer Positionsanzeige in Form meines Lieblingsmotorrads
    - ohne Bluetooth und MP3
    - interner Maximalspeicherplatz von 2 GB für Betriebssystem, Daten, Routen und Tracks
    - antiquiertem und teurem Zusatzspeicher
    - globigem und schwerem Gehäuse
    - nicht mehr bestehenden Gerätesupport
    - ohne Plug & Play Updates
    - eingeschränkter Nutzung der Europa-Karten
    - und weiteren mehr oder weniger großen Nachteilen
    Es ist ein Phänomen!
    Gruß Tom
    - ohne Touchscreen: Nicht nötig, die Wipptatste ist eh besser
    - relativ langsamer Routenneuberechnung: Na, dann lass mal aus 200 km Entfernung beim Navigator V die kurvenreiche Route berechnen, da wartest auch ewig
    - hin und wieder aussetzendem Empfang: Kommt vor, ist aber erträglich
    - keiner Option "kurvenreiche Route": Stimmt, aber über die viel Detailitertere Ansicht der Straßen leicht kompensierbar
    - mickrigem 3,5-Zoll-Display: Mir reichts, zumal bei allen mordernen Navis 30 % des Bilschirmes zwingend mit Schrott belegt ist
    - weniger bunter Anzeige: Dafür klar erkennbar
    - keiner konfigurierbarer Positionsanzeige in Form meines Lieblingsmotorrads: Mir völlig wurscht
    - ohne Bluetooth und MP3: Das kann jedes Handy, warum muss das zusätzlich auchd das Navi können
    - interner Maximalspeicherplatz von 2 GB für Betriebssystem, Daten, Routen und Tracks: Mit den 2 GB kommst überall klar. Wenn ich nach Norwegen fahre brauche ich kein Spanien drauf. Eingeschränkter Trackspeicher ist sehr doof, das stimmt
    - antiquiertem und teurem Zusatzspeicher: Stimmt, wird aber nicht benötigt, da 2 GB für die erforderlichen Karten einer Reise genügen
    - globigem und schwerem Gehäuse: Stimmt, stört aber doch nicht, das hängt am Motorrad
    - nicht mehr bestehenden Gerätesupport: Wenns läuft dann läufts, geht ja eh nix kaputt
    - ohne Plug & Play Updates: was ist das?
    - eingeschränkter Nutzung der Europa-Karten: Wieso, meine Karten funktionieren
    - und weiteren mehr oder weniger großen Nachteilen: Welche?

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    Standard

    #8
    Freunde, ihr braucht mich nicht zu überzeugen! Ich nutze das Ding schon seit fast 10 Jahren sehr erfolreich.

    Aber es gibt mittlerweile schon einige Ecken und Kanten. Nur eine, ich will hier jetzt keine Grundsatzdiskussion darüber anfangen.

    Ohne Zusatzspeicher hätte ich meine Karten und Touren für die letzte Balkanreisen nicht drauf bekommen. Und da hatte ich beim Aktualisieren der Karte schon eine speicherplatzsparende Kartenauswahl Auswahl genommen. Das geht mit anderen, größeren Speichern halt wesentlich einfacher, auch wenn man aktuell vielleicht nur 20 % der Inhalte braucht. Ich spreche von Garmin CN-Karten. Mit meinem gpsmap 62s und 16 GB-Karte (für 6,99 Euro; meine 256 MB-Karte beim 278 hat ca. 150 Euro gekostet!) geht halt alles drauf inkl. zusätzlicher OSM-Karten für bestimmte Regionen.

    Mit nicht Plug&Play Updates meine ich, daß man sich beim Kartenupdate des 276/278 schon überlegen muß was man tut und wie. Bei mir fängt das ganze beispielsweise damit an -ich schreib mir ja auch nie was auf- daß ich zunächst mal wieder den mapupdater suchen muß. Meist lade ich mir dann eine Version aus dem Internet runter. Der erste Start klappt dann meistens nicht, weil ich vermutlich unter myGarmin eingeloggt sein muß, dann kommt ne Fehlermeldung, daß irgendein PlugIn fehlt. Besorg ich mir das, kommt dann die Meldung, daß mein Firefox die Version nicht mehr unterstützt. Fragen über Fragen.

    Das meinte ich mit nicht Plug & Play- Updates. Das ist für jemanden der nicht allzuviel mit Bits und Bytes im Sinn hat, schon sehr intransparent was da so abläuft bzw. warum es nicht geht. Irgendwann und irgendwie hab ich es dann aber doch immer wieder hinbekommen. Ich weiß nur nicht genau woran es lag. Ich fürchte allerdings den Moment, daß mir während des Kartenübertragens mal die Stromversorgung ausfällt mit Folgen die ich hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den nicht sichtbaren, nicht austauschbaren und nicht sicherbaren internen Speicher gar nicht abschätzen kann. Der fehlende Support in dem Falle ist halt schon ein Problem. Stromausfall beim runterladen der Karten hatte ich schon, das war allerdings weniger kritisch, weil hierbei nicht auf das Gerät zugegriffen wurde. Der Kartenupdate mußte allerdings neu gestartet werden. Prozedere siehe oben.

    Bei den heutigen aktuellen Geräten geht das Update mit Garmin-Express wesentlich einfacher. Ich nutze das bei meinem 62s und bei meinem Auto-Navi.


    Und Defekte? Ich hatte vor kurzem hier ein Thema bezüglich der erfolgreichen Reparatur der Geräte-USB-Buchse. Das kann man allerdings auch nur machen, wenn man keine zwei linken Hände hat und Steckverbindungen in Geräten mit SMD-Technik schon mal gelöst und wieder geschlossen hat. Eine scheiß fummelige Arbeit. Und nicht für jeden geeignet. Ohne diese Reparatur, die neben dem Auseinander nehmen des Geräts lediglich darin bestand an der USB-Buchse die Spannung des Federkontakts etwas zu erhöhen, wäre das das Ende des Geräts gewesen.

    Und im Laufe der Jahre geht da schon mal was kaputt. Die Wahrscheinlichkeit eines nicht reparablen Defekts steigt mit dem Alter.

    Ach so, das ist mir noch eingefallen, zu sonstige Nachteilen:
    daß man nur Autobahnen nicht allgemein sperren kann. Nicht nur die mautpflichtigen. Das ist aber glaube ich ein grundsätzliches Garmin-Software-Problem. Das geht auch bei meinem 62s nicht.

    Weitere sonstige kenne ich aufgrund der Unkenntnis der neueren Gerätefunktionalitäten nicht, deswegen habe ich sie nicht aufgeführt. Sie können aber dennoch vorhanden sein.

    Gruß Tom

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