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Richtige Fahrwerkseinstellung

Erstellt von gsvetan, 25.08.2010, 07:37 Uhr · 11 Antworten · 2.196 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Richtige Fahrwerkseinstellung

    #1
    Hallo Forumsgemeinde,

    auch wenn ich jetzt Gefahr lauf hier Gesteinigt zu werden aber ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Fahrwerk und habe auch schon die "Sufu" benutzt aber da wird man meist auf PowerBoxer (super Seite) verwiesen!

    Ich würde gern von euch wissen wie Ihr euer Fahrwerk eingestellt habt, bei welchen bevorzugten Fahrstil und welchem Gewicht!

    Gruß Sven

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    #2
    Zitat Zitat von gsvetan Beitrag anzeigen
    Hallo Forumsgemeinde

    Ich würde gern von euch wissen wie Ihr euer Fahrwerk eingestellt habt, bei welchen bevorzugten Fahrstil und welchem Gewicht!

    Gruß Sven

    Hi...

    Ich für meine Teil hab ne Grundeisstellung....Vorne im ersten Raster der Federvorspannung.....hinten auf 2/3 des Handrades zu ..Zugstufe auf etwa 60%.....Reifendruck vor etwa 2.35 ...hinten 2,7....Bin zur zeit etwa 117 Kg.....ohne Motorradklamotten...meine Gangart ist ruhig bis zügig...aber kein grase.....

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    #3
    Hi
    Stimmt
    http://www.powerboxer.de/Federbein-einstellen.html
    Aber willst Du eine Spezialanleitung? Die Info wie ich mein Fahrzeug eingestellt habe nutzt Dir doch gar nix. Weder kennst Du mein Gewicht noch meinen Fahrstil noch die von mir bevorzugte Streckenart.
    Wenn Du bei Dir den Unterschied bei unterschiedlichen Einstellungen nicht merkst ist es ohnehin egal. Die Logik ist ja, nicht nur bei uns, hinreichend beschrieben
    gerd

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    #4
    Zitat Zitat von gsvetan Beitrag anzeigen
    Hallo Forumsgemeinde,

    auch wenn ich jetzt Gefahr lauf hier Gesteinigt zu werden aber ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Fahrwerk und habe auch schon die "Sufu" benutzt aber da wird man meist auf PowerBoxer (super Seite) verwiesen!

    Ich würde gern von euch wissen wie Ihr euer Fahrwerk eingestellt habt, bei welchen bevorzugten Fahrstil und welchem Gewicht!

    Gruß Sven

    Ich hatte es auch mal versucht und leider nur sehr wenig Rückmeldung erhalten. Fahrwerkseinstellung scheint für viele ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. Und ich vermute fast, das so mancher gar niemals daran dreht.

    Ich kann Dir leider für Deine R 1150 GS nicht helfen, nur eine Basiseinstellung anbieten:

    - Feder-Vorspannung so einstellen, dass vorne und hinten etwa 33 bis zu 40 % Negativfederweg vorhanden sind.*
    - Dämpferschraube hinten in die Mittelstellung drehen, und dann eine 1/3 Umdrehung aufdrehen. Vorne gibt es keine solche Einstellmöglichkeit.

    Im 2 Personen-Betrieb kann man genauso verfahren, d.h. Negativfederweg bei rund 35 % + Dämpferschraeubchen 1/3 zudrehen von Mittelstellung.

    Viel Glück beim Datensammeln!


    * Die im Internet überall zu findende Angabe von 25 -30 % ist typisch für normale Strassenmotorraeder mit ihren etwa 120 mm Federweg. Für unsere Reise-Enduros mit ihren langen Federwegen darf es gerne etwas mehr Negativfederweg sein.

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    #5
    Hallo Gerd,

    ja ich das hab ich mir damit gedacht das wenn einer 80kg so wie ich wiegt und gern Tourig bis Sportlich fährt könnte ich ja seine Einstellung übernehmen!
    Und wenn einer 120kg wiegt und sagt ich fahr mit der Einstellung XY dann könnt sie ja ein anderer ausprobieren!

    Aber wenn ich damit so falsch liege tut es mir leid!

    Gruß Sven

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    #6
    Da bin ich anderer Meinung wie der Gerd ... sorry Gerd!

    So viel gibt es an der GS nicht einzustellen, dass man für jede Fahrweise und Strecke eine andere Einstellung vornehmen kann (oder muss). Grundsaetzlich soll ein anderer 80 kg Fahrer die gleichen Einstellungen vornehmen wie Du, oder er sollte bei ziemlich ähnlichen Werten ankommen wie Du, wenn er's richtig macht. D.h. so ganz falsch kann das nie sein. Abweichungen sind möglich durch:
    - der Abnutzungsgrad der Federbeine
    - indivudueller Geschmack

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    #7
    Hallo Sven,
    da wir gewichtsmäßig so in etwa in einer Liga spielen: Ich habe die Federwege vorn und hinten so eingestellt das ich beim Aufsitzen mit Klamotten ca 1/3 des Federwegs "verbraucht" habe. Das ist a. die Einstellung wie man es hier und an vielen anderen Stellen auch nachlesen kann und b. scheint das auch ziemlich gut zu einer touristischen und gelegentlich ganz leicht sportlichen Fahrweise zu passen.

    Andy

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    #8
    Zitat Zitat von Wirringer Beitrag anzeigen
    Hallo Sven,
    da wir gewichtsmäßig so in etwa in einer Liga spielen: Ich habe die Federwege vorn und hinten so eingestellt das ich beim Aufsitzen mit Klamotten ca 1/3 des Federwegs "verbraucht" habe. Das ist a. die Einstellung wie man es hier und an vielen anderen Stellen auch nachlesen kann und b. scheint das auch ziemlich gut zu einer touristischen und gelegentlich ganz leicht sportlichen Fahrweise zu passen.

    Andy
    Danke Andy, ich werde deine Einstellung mal probieren!

    Gruß Sven

  9. Registriert seit
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    #9
    Ich bin der Meinung, das das jeder für sich selber entscheiden muss. Ich bin selbst Neuling und habe es nach einigem ausprobieren rausgefunden.

    Also Kopf hoch

    Der Ellerbeker

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    Standard

    #10
    Hi Peter
    Vielleicht bist Du ja etwas unsensibel , aber es ist ein gewaltiger Unterschied ob Du mit einem bockhart eingestellen Fahrwerk mit bösartig hohem Druck in den Reifen auf einer glatten, griffigen Rennstrecke fährst oder auf einer welligen, hoppeligen Nebenstrasse 4-ter Ordnung.
    Bockhart auf der Rennstrecke funktioniert die Rückmeldungen sind OK.
    Machst Du das Gleiche auf der Nebenstrasse, hoppelt die Karre wie blöd, lässt sich zwar messerscharf einlenken, versetzt dann aber. Der knallhart eingestellte Dämpfer, kombiniert mit hohen Reifendruck kann den "Hoppeln" einfach nicht folgen.
    Das beobachte ich häufig bei uns in der "Fränkischen". Da ziehen 1200er GS Honda etc auf der Geraden vorbei, dass mir schwindlig wird (weil ich meinen Führerschein brauche ), knallen vor der Kurve auf die Bremse. Ich kann zusehen wie beide Räder springen, bei der GS das ABS werkelt, die Fuhren schlingern, unruhig sind und die Fahrer kämpfen. Wenn sie mir dann am Kurvenausgang nicht im Weg stehen, kann ich zusehen wie auf der Folgegeraden wieder aufgerissen wird, das Hinterrad den Bodenkontakt nur mühsam hält weil es schon wieder zu hüpfen beginnt.
    Dass diese Jungs schneller sind als ich liegt oft nur daran, dass sie alle Vorschriften mehr missachten als ich und zuweilen auch dann überholen wenn ich es für nicht opportun halte.
    An deren "besseren" Fahrwerkeinstellung liegt es nicht.
    Larsi z.B. weiss, dass ich eine relativ ruhige aber zügige Fahrweise pflege

    Daher verfechte ich die Meinung, dass jeder wissen sollte welche Einstellung was bewirkt, welchen Einfluss hat und das auch Schritt für Schritt testet. Ob er dabei irgendwelche ausgelutschten Federbeine benutzt oder Öhlins mit allen Schikanen (die kaum jemand einstellen kann) ist uninteressant. Hat er sich damit beschäftigt, wird er wissen worauf es bei IHM ankommt und was ihm SEIN Ar..h sagt.
    Dann kann er zum Vergleich meinetwegen auch mal meine GSA fahren und an den Öhlins schrauben. Da habe ich ein bisschen gebraucht um zu kapieren, dass z.B. die Dinger zwar laut Hersteller "temperaturkompensiert" sind, ich aber trotzdem im Winter 2 Klicks weicher einstelle als im Sommer um das gleiche Fahrgefühl zu haben.
    Ein Freund (türkischer Herkunft) wollte sich unbedingt eine BMW kaufen weil er etwas "Gutes" haben wollte (und ich eben auch eine habe). Ich hab' zu ihm gesagt er solle lieber eine Kawa nehmen. Er kaufte eine "S" und war einfach nicht froh damit! Dieses schlecht und jenes nicht gut und .... Jetzt hat er eine Kawa und ist glücklich.
    Auslegen kann man das auf zwei Arten:
    Er hat das gemacht was bei Anderen gut ist (BMW gekauft), aber für ihn einfach nicht passt, oder
    Er hat nicht das gemacht was ein Anderer geraten hat (Kauf Dir 'ne Kawa), sondern eigene Erfahrungen gesammelt
    Kann man also drehen wie man will
    gerd


 
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