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GS richtig wandeln.... aber wie....

Erstellt von funcarver, 14.08.2016, 18:01 Uhr · 44 Antworten · 7.612 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von funcarver Beitrag anzeigen
    Hm, 15k für ne günstige 15er... da kalkulieren die aber ganz schön was drauf. Die TB kostet Liste in der Ausstattung die ich haben möchte 19k.
    Wichtig : günstigSTe...

    Liste 19k, mit Rabatt zwischen 16.5 und 17.5 je nach Region und wie gut der Kunde ist.

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    #22
    Was sagt denn der Vertragshändler, bzw. die Werkstatt,wegen dem Rumzicken vom Steuergerät ?
    Ist aktuell ein Mangel vorhanden, der auch trotz Nachbesserung nicht abgestellt wurde ?
    Wenn die Kuh jetzt läuft, wäre eine Wandlung wohl eher schwierig durchzusetzen, es sei denn, man bekommt eine gütliche Einigung hin.

  3. Registriert seit
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    #23
    Ich habe eine KTM Wandelung in 2014 zurchgezogen. Da gibt es ein paar Sachen zu beachten.
    Zum ersten heisst das nicht mehr Wandelung, sondern Rücktritt vom Kaufvertrag. Es muss ein wiederkehrender Fehler sein, also zwei, drei mal wegen dem selben Fehler in die Werkstatt. Bei der neueren Rechtssprechung ist aber (im Gegensatz zur früheren Wandelung) nicht mehr genau auf 2 Versuche festgelegt. Das liegt im FAlle des Falles im Ermessen des Gerichts ob ein Versuch schon ausreicht, oder ob drei akzeptabel sind. ich würde aber mal von 2 Versuchen ausgehen.
    Du kannst nicht im Nachhinein vom Kaufvetrag zurücktreten, sondern musst dies vor dem Werkstattbesuch zur Mängelbeseitigung schriftlich mit angemessener Terminsetzung ankündigen. (Bitte beseitigen sie folgenden Mangel an meinem Fahrzeug bis XXX. Sollte der Mangel dann nicht behoben sein trete ich vom Kaufvertrag zurück.)
    Jetzt kommt der schwierigste Teil, wenn du es ohne Gericht machen willst: Wenn du dich wieder für ein identisches Fahrzeug entscheidest, dann musst du keine Nutzungsgebühr (also z.B. für gefahrene km) zahlen. Wenn du Geld haben willst, dann schon. Dagegen wird man sich aber vermutlich sehr sträuben, das ist meine Erfahrung. Ich habe mich mit KTM (besser mit meinem Händler) dann darauf geeinigt, dass wir uns in der Mitte treffen, weil ich keine Lust hatte auf Gericht.
    Lass dich auch nicht mit Hersteller-Aussagen abspeisen. Im Falle von KTM waren die teilweise falsch und veraltet, natürlich immer zu deren Gunsten. Und dein Vertragspartner ist auch nicht der Hersteller, sondern der Händler. Der Händler bekommt dann eine Entschädigung vom Hersteller und kann übrigens das FAhrzeug nicht zurück geben (auch ein Grund, warum die einen Rücktritt nicht mögen). Die haben das mängelbehaftetet Fahrzeug weiterhin auf dem Hof stehen.
    Selbst wenn der Hersteller dieWandelung/Rücktritt ablehnt (LOL) hast du das Recht diese mit deinem Händler durchzuziehen.

  4. Registriert seit
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    #24
    Grundsätzlich hilft reden, sachlich aber bestimmt bleiben, Fakten haben die ja selbst im System, da dürfte es eigentlich keine Diskussion geben, wenn der bzw. die Mängel heftig genug sind.
    Anwalt und Gericht dauert, kostet (Geld und Nerven) und macht einfach keinen Spass.

    Mein MINI Cabrio hab ich seinerzeit nach einem guten halben Jahr wandeln müssen, innerhalb von weniger als 2 Wochen nach Erklärung, dass ich wandeln will, hatte ich mein Geld (abzüglich der Nutzungspauschale) wieder auf meinem Konto.

    Schön war, dass ich quasi die gesamte Palette von BMW als Ersatzwagen hatte, ausser einem 750iL war quasi alles dabei...
    Nett war, dass ich einiges über Entwicklung und Qualitätskontrolle bei BMW erfahren hab.
    Ausserdem war der Kaffee lecker (und die Mitarbeiterinnen hübsch ;-) ), der Laden lag auf meinem Weg in's Büro - also alles halb so wild. (Wenn ich sowas heute mit einem Mini nochmal durchleben müsste, wäre es deutlich pestiger und umständlicher...)

    Lustig war: die waren auf die Wandlung schon vorbereitet. Ich hab einige Zeit nach der Abwicklung erfahren, dass für mich ein absolut baugleiches Fahrzeug schon produziert war - wenn ich das gewollt hätte, wär ich quasi mit dem Montagsauto zur Niederlassung und dann mit dem komplett gleichen (nicht dem selben) Auto wieder vom Hof gefahren...

  5. Registriert seit
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    #25
    Zitat Zitat von schrader Beitrag anzeigen
    Und dein Vertragspartner ist auch nicht der Hersteller, sondern der Händler. Der Händler bekommt dann eine Entschädigung vom Hersteller und kann übrigens das FAhrzeug nicht zurück geben (auch ein Grund, warum die einen Rücktritt nicht mögen). Die haben das mängelbehaftetet Fahrzeug weiterhin auf dem Hof stehen.
    Selbst wenn der Hersteller dieWandelung/Rücktritt ablehnt (LOL) hast du das Recht diese mit deinem Händler durchzuziehen.
    Moin,

    Es ist aber mehrheitlich so, daß der Hersteller einer Rückabwicklung des Kaufvertrages zustimmt, genaue Wortlaute & Inhalte dieser Zustimmung erreichen aber in aller Regel nicht den Endkunden.
    Diese Zustimmung des Herstellers ist auch Basis für die Entschädigung an den Händller. Der Händler ist nicht unbedingt sooo unglücklich mit dem zurückgegebenen Fahrzeug, denn durchrepariert läßt sich das ja als Gebraucht-Kfz ganz gut verkaufen.
    So geschehen 2004, als ich nach kanpp einem Jahr einen T5 aufgrund nicht behebbbarer Schiebetürelektrikprobleme zurückgegeben habe.
    So gesehen hat der Händler 3x Geld verdient, denn der "Neue" war natürlich auch wieder ein T5-...

    Es ist natürlich richtig, daß der Vertragspartner des Endkunden der ausliefernde Händler ist, eine Rückabwicklung OHNE Zustimmung durch den Hersteller durchzusetzen fällt allerdings ungleich schwerer, da die Kosten der Rücknahme auf dem Händler kleben bleiben.
    Da geht in der Regel nichts ohne Anwalt und/oder Gericht...

  6. Registriert seit
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    #26
    Es kommt natürlich auch immer auf den Einzelfall, den Händler (und dessen Mitarbeiter) wie auch den Sachbearbeiter beim Hersteller an.
    Meine MINI-Wandlung war überhaupt kein Problem, in einschlägigen Foren haben aber zeitgleich einige von heftigen Problemen, Rechtsstreits und Niederlagen berichtet, die teilweise krassere Mängel hatten.

    Als ich dann ein paar Jahre später einen Fiat 500 hatte, war der auch voller Mängel - den hab ich dann verkauft, weil ich keinen Bock auf den Stress mit Anwalt etc. hatte, nachdem Fiat mir ziemlich klar (wenn auch nicht so offen und ehrlich) zu verstehen gegeben hatte, dass ich sie mal kreuzweise könne...
    Im Vergleich zur NL München war der Händler aber auch ein Pfeifenladen... (Ich nenne jetzt keine Häusler, ääääh, Namen...)

  7. Registriert seit
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    #27
    Ich würde bei der Argumentation für eine ev. Wandlung ggü Händler bzw BMW ganz oben das Thema Sicherheit stellen. Ein Moto, das unvermittelt in den Notlaufbetrieb geht und nicht mehr wie gewohnt Gas annimmt, gefährdet die Passagiere sowie andere Verkehrsteilnehmer (Überholen, Kurvenfahrt etc). Da der Fehler schon mehrmals und auch nach den Reparaturen passierte, ist Dein Vertrauen in dieses Fahrzeug und die Fehlerbehebung des Händlers/Herstellers im Rahmen der Gewährleistung erschüttert sowie auch der Wert Deiner Investition reduziert. Plus Deine Zusatzkosten bezüglich Urlaub etc plus Deine Zeit und Dein Ärger mit den notwendig Fahrten zu den Reparaturen etc.

  8. Registriert seit
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    #28
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Die normale Q verreckt ja auch nicht durchs fahren sondern durchs stehen. 80.000km sind für den normalen GS-Fahrer satte 20Jahre!

    Gruß,
    maxquer
    Mal anders gefragt: Ab wann spricht man denn von einer hohen bis sehr hohen Jahreskilometerleistung?

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    #29
    Wenn es um eine Garantieverlängerung geht sond 30.000km eine sehr hohe Laufleistung. Die jatte ich bei der letzten Q nur mit einem Selbstbehalt von 10% abschließen können. Habs bei der jetzigen gleich beim Kauf gemacht

    Viele Grüße

    Norbert

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    #30
    Zitat Zitat von Boxenstop Beitrag anzeigen
    Mal anders gefragt: Ab wann spricht man denn von einer hohen bis sehr hohen Jahreskilometerleistung?
    Beim Durschitts-GS-Fahrer ab 6.000km!
    Das sind dann schon echte Helden.

    Gruß,
    maxquer


 
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