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Neue GS auf Anhänger verspannen - Erfahrung / Tipps

Erstellt von Cuvo, 29.12.2013, 19:46 Uhr · 451 Antworten · 96.959 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Gefällt mit überhaupt nicht! Ich würde niemals gerade die vordere Steckachse nutzen, um alle beim Transport auftretende Kippmomente des Motorrades abzufangen. Das kann man machen, wenn das Motorrad einfach nur stehen soll, z.B. um sich draufzusetzen.
    Offfene Haken, Flügelschrauben, das ist alles nichts!

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    Zitat Zitat von Heidekutscher Beitrag anzeigen
    Die Motorräder gehören in die Federn gezogen
    Bei dieser Methode ist das Motorrad nur dann fixiert, wenn kein Rest-Federweg übrig bleibt. Sonst können die Gurte bei Bodenwellen oder in schnellen Kurven kurz entlastet werden. Ein stundenlanges Anspannen der Federn bis zum Anschlag ist aber keine Wohltat für die Federn und Dichtringe. Aber selbstverständlich darf jeder sein Motorrad quälen wie er mag.

    Zitat Zitat von Heidekutscher Beitrag anzeigen
    Überhaupt, warum sollen die da hinten rumnicken? Damit das Fahrwerk unnötig verschleißt?
    Warum sollte das Fahrwerk verschleißen, wenn die Federung ihre vorgesehene Aufgabe erfüllt? Zum Vergleich: fabrikneue PKWs werden bei der Auslieferung nur an den Rädern verzurrt. Niemand ist bisher auf die Idee gekommen, dass deren "Fahrwerk verschleißt".

    auch-ein-mercedes-kann-fahrfreude-bringen.jpg

  3. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Heidekutscher Beitrag anzeigen
    Ich würde niemals gerade die vordere Steckachse nutzen, um alle beim Transport auftretende Kippmomente des Motorrades abzufangen.
    Die gute Nachricht: Du musst nicht.

    Magst Du uns vielleich auch noch die sachlichen Gründe für Deine Ablehnung nennen? Befürchtest Du, dass die Gabel verbiegt, die Knebelschrauben abreißen, der Reifen von der Felge rutscht, die Spanngurte reißen, der Reifen platzt oder die Steckachse verbiegt? Und wenn ja: warum?

    Oder handelt es sich nur eine tiefsitzende Neophobie?

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    Hinten kann man ja meinetwegen auch eine Hohlachse als Befestigung nutzen, aber vorne - ne

    Ich verstehe jetzt aber gar nicht den ganzen Aufstand, denn es gibt doch nur wenige Bedingungen die erfüllt sein müßen.
    Das Krad muß vorne tief in die Federn gespannt sein.
    Das Vorderrad darf nicht nach vorne rollen können und muß deshalb vorne gegen einen Anschlag stehen
    Die Gurte für vorne sollten ihren unteren Anschlagpunkt seitlich mehr als 40cm vom Rad haben
    Das Vorderad darf weder unten noch oben seitlich wegrutschen können
    das Hinterrad darf nicht abheben.
    Am Fahrzeug darf Lenker, Fußrastenausleger oder ein eigentlich immer labiler Hinterbau nicht als Anschlagpunkt genutzt werden

    Das Moped darf nie auf dem Hauptständer stehen und der Seitenständer sollte auch keine Löcher in den Boden des Hängers schlagen und deshalb eingeklappt werden.

    Wie man das macht, hängt vom Anhänger ab und was man an Gurten zur verfügung hat.
    Wenn man eine Schiene oder einen Klappständer fürs Vorderad mit stabilem vorderen Anschlag hat ist es einfach

    Da reichen dann eigentlich 3 Gurte
    vorne rechts und links je einer, der am Krad vom Steuerkopf oder den Gabelbrücken auf den Hänger geht. Sie sollten (nicht hinter dem Steuerkopf) dort ca 40cm seitlich vom Krad am Anhänger befestigt werden.
    Damit steht das Krad beim Fahren schon sicher und fest.
    Der hintere Gurt dient nur damit das Krad bei Unebenheiten nicht hochkommt. Man kann es zB an einer stabilen mit einem kurzen Gurt sichern oder wenn man dafür keinen vernünftigen Anschlagpunkt am Anhänger hat, die Chose mit zwei Gurten hinten gegen Hochkommen sichern. Scheuerschutz und gut is

    Ohne Klappständer zB auf einem Anhänger mit stabiler Bordwand vorne als Anschlag kann man auch das Vorderad in einer Ecke festklemmen. Da muß man nur aufpassen, das man beim Spannen halt nicht die Bordwand krumm zieht.

    Letzte Sache ist die Deichsellast. Wenn man einen auch bei höherer Geschwindigkeit gut laufenden Anhänger hat, sollte man seitens der Deichsellast immer die obere Grenze anpeilen und evtl sogar mehr. Das richtige Zugfahrzeug zum zügigen Fahren sollte halt nicht zu sehr hinten runterkommen oder zB Niveaulift haben.

    Mit einem so befestigtem Krad (mit meinen oder gleichwertigen Gurten), darf Larsi , meinetwegen auch mit meinem Moped, dann seine Sprungübungen machen. Nur eine Bedingung, er soll vorher das, was er mit meinem Moped machen will, auch mit seinem gemacht haben.
    Eigentlich sollte man über Larsis bemerkung ja nicht schmunzeln, denn er hat ja recht. Selbst bei vorsichtiger Fahrweise erwischt man doch so einen Bahnübergang mal mit nicht ganz angemessener Geschwindigkeit.

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    Also, ich kenne mich ja nicht aus...

    Wenn ich vorne einmal um das innere und einmal um das äußere Rohr vom Federbein verschlingt und daher nicht in die Feder ziehe, verkratzt da nicht alles?
    Ebenso wenn ich die Schlaufe 'um die Speiche' ziehe...

    Und mMn wären die Schlingen auf dem Hinterrad nicht gewandert, wenn ordentlich an den richtigen Stellen in die Federn gezogen wird.

    Aber ich habe in diesem Thread erkannt, dass es unterschiedliche Ansätze, Theorien und Praxis gibt, die wohl bis jetzt keine Probleme gemacht haben...

    Wer hat denn man ein Bild, wie er es falsch gemacht hat und das es schief gegangen ist?

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    Zitat Zitat von Gerlinde Beitrag anzeigen
    Hinten kann man ja meinetwegen auch eine Hohlachse als Befestigung nutzen, aber vorne - ne
    Nun ja, das youtube Video zeigt ganz eindeutig, dass man das sehr wohl kann. Außerdem passt diese Verzurr-Methode gut zum Thema dieses Threads.

    Zitat Zitat von Gerlinde Beitrag anzeigen
    Da reichen dann eigentlich 3 Gurte
    Eine interessante Aussage. Bei einem Zurrgurt-Hersteller findet man andere Infos.

    Schrägverzurrung
    Für diese Methode werden mindestens 8 Gurte benötigt.

    Diagonalverzurrung
    Hierbei werden mindestens 4 Gurte benötigt.
    Da sich der Hersteller auf die einschlägigen Normen bezieht, durfte auch die Rennleitung ähnliche Erwartungen haben.

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    Zitat Zitat von oerst Beitrag anzeigen
    verkratzt da nicht alles?
    Nach ein paar tausend Kilimetern (Sardinien, Pyrenäen) kann ich sagen: da verkratzt nix.

    Zitat Zitat von oerst Beitrag anzeigen
    mMn wären die Schlingen auf dem Hinterrad nicht gewandert, wenn ordentlich an den richtigen Stellen in die Federn gezogen wird.
    ???
    Die Befestigungspunkte befanden sich ausschließlich am Vorder- und Hinterrad. Was soll da in die Federn gezogen werden?
    skizze.jpg

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    @Franzl
    1. Den Federn ist es zu 99% wurscht! Oder bockst du dein Auto auf wenn du es mal nicht brauchst?
    2. In die Federn ziehen bis zum Anschlag ist nicht nötig!
    3. Welche Dichtringe sind betroffen und warum?
    4. Es reicht doch, sich vorstellen zu können, dass die Steckachse vorne eingeleitete Biegekräfte um die Senkrechte allein durch selbst erfahrene Biegung, mit den Klemmfäusten (verpresst / vergossen mit den Gabelstandrohren) und den Standrohren abfangen muss. Die Rohre haben dann das Betstreben, auf der einen Seite einzutauchen und auf der anderen Seite auszufahren und das ganze System verschränkt sich dabei heftig. Das sind Belastungen, die einfach dort nicht gewollt und konstruktiv weder vorgesehen noch erwartbar sind.

  9. Registriert seit
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    Junge Junge 37 Seiten ,368 Vorschläge wie einen LADUNG auf den Anhänger kommt ...das gibts nur im GS Forum

  10. Registriert seit
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    Meine Q stand im Anhänger vorn in der Motorradwippe, vorn die Gurte um die Gabel oberhalb des Telelevers, mitte am Rastenausleger,
    hinten am Kofferhalter oben. Alles ca 5-6 cm in die Federn gezogen. Fühlte sich wie festgeschweißt an. auch nach 2500 km.
    Zurück fuhr eine 650er Suzuki auf die gleiche Weise. Allerdings habe ich im Anhänger Airlineschienen verbaut. Das hilft ungemein.

    Saludos


 
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