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Bordwerkzeug

Erstellt von commandante, 24.02.2015, 19:26 Uhr · 33 Antworten · 4.519 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Meist reicht auch folgendes "Werkzeug", wenn das Bordwerkzeug nicht mehr ausreicht: Mitgliedschaft in einem Autoclub.

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    #22
    Zitat Zitat von PD_klaus Beitrag anzeigen
    Kommt drauf an, wo Du hinfährst und wie wichtig es Dir ist, dass Du dir selbst -oder anderen- weiterhelfen kannst und Ihr nicht wegen einer Kleinigkeit liegenbleiben müsst.
    Schon klar, doch was nimmst du mit?
    Da wahrscheinlich 95% der Fahrer (wie ich auch) hier eh nur auf der Straße herumfahren langt das Flickzeug vollkommen um in die nächste Werkstatt zu kommen. Dann braucht man noch ein paar Kabelbinder / Gewebetape um lose Verkleidungsteile oä zu befestigen nach einem Umfaller. Ein Schlüssel und Schraubendreher für lose Schrauben.
    Und jetzt hört es auf, oder? Spätestens wenns dann an Elektronik geht. Da haben wir alle genug verbaut bekommen.

    Billy schreibt schon richtig, in 99% der Fälle reicht ne gute Mitgliedschaft im Automobil Club.

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    #23
    Zitat Zitat von billy Beitrag anzeigen
    Meist reicht auch folgendes "Werkzeug", wenn das Bordwerkzeug nicht mehr ausreicht: Mitgliedschaft in einem Autoclub.
    Kommt drauf an, wo Du hinfährst. Ich hatte schon mit Reifenpannen da gestanden, ohne daß ein Automobolklub auch nur Tagesreisen entfernt da gewesen wäre. Selbst bei einer Panne in Deutschland, Wasserschaden bei Elektronik der Benzinpumpe, kam zwar der ADAC innerhalb einer halben Stunde, die Weiterfahrt mit Motorrad war danach allerdings erst mal vorbei. Das Motorrad kam mit Sammeltransport 1 1/2 Wochen später.

    Gut, an der Elektronik hätte auch ich zunächst nichts machen können aber es gibt auch einfachere Pannen, die man selbst beheben kann. Klassischer Fall ist die Reifenpanne. Interessanterweise hat man diesbezüglich in den weniger entwickelten, südlichen Ländern mehr Chancen auf Hilfe als beispielsweise bei uns und das auch noch am Wochenende. Welche Tankstelle führt noch solche Reparaturen durch? Mandy an der Kasse geht Dir möglicherweise bei vielen Dingen hilfreich zur Hand, flickt Dir aber sicherlich nicht den Reifen. Mit passendem Flickzeug und einmal geübt, ist das Flicken bei einem TL-reifen eine Sachen von 10 Minuten. Selbst bei TT-Reifen dauert es nicht länger als etwa eine Stunde, passendes Werkzeug und Übung vorausgesetzt. Ich behaupte mal, daß der ADAC keine Schläuche flickt. Der sprüht Dir irgensoein Scheiß rein, mit dem Du vielleicht bis zur nächsten Werkstatt kommst. Am Wochenende!

    Auch der Glaube die im Ausland tatsächlich häufig vorhandenen Reifenflickbuden hätten das passende Werkzeug, um das Hinter- oder gar das Vorderrad einer 12er GS auszubauen, wird durch die Realität schnell widerlegt. Bislang hatte ich sowohl in Griechenland, Albanien und auch Kroatien jedesmal meine Räder selbst ausgebaut, da die die passenden Torx oder auch den 22er Inbus nicht verfügbar hatten. Das anschließende Vulkanisieren von innen war dann ein Kinderspiel. Das machen die tagtäglich. Und schon ging es nach ca. einer Stunde weiter.

    Also die Frage was man braucht, läßt sich ohne weiteres nicht beantworten. Aber auch in Deutschland bzw. benachbartem Ausland mit guter Pannenhilfe, bin ich immer gern selbst Herr des Verfahrens. Solange die Anforderungen meine Fähigkeiten nicht übersteigen.

    Neben den Hilf-Dir-selbst-Maßnahmen kann man auch durch Vorsorge die Gefahr von Pannen minimieren. Wer beispielsweise mit einer 5 Jahre alten Batterie die bereits vorher schon Zicken gemacht hat auf große Tour geht, ist selbst dran Schuld, wenn er mit vollem Tank und Luft in den Rädern aber defekter Batterie irgendwo im Kracher steht. Auch hier hilft einem der Automobilklub nur beschränkt weiter.

    Deswegen meine ich, daß man selbst sich schon mal etwas Gedanken machen sollte. Man muß es ja deswegen nicht übertreiben. Es ist und bleibt eine Riskoabwägung. Aber eine kalkulierbare. Und last but not least, die Pannen sind und bleiben die Ausnahme. Allerdings oft mit entscheidenden Auswirkungen.

    Von den häufig erwähnten Super-Multi-Tools halte ich nix. Egal ob von Louis oder TT. Selbst wenn sie Leatherman heißen.
    Dann besser ein vernünftiges Taschenmesser, um die Wurst abzuschneiden, und passendes Werkzeug für's Motorrad. Das Bordwerkzeug, auch wenn teuer nachgekauft, gehört m. E. hier nicht dazu. Das gibt es besseres und preisgünstigeres.

    Gruß IM

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    #24
    Hi,
    das ist das Sortiment was ich spazieren fahre bei einer Haendlerentfernung von rund 800 km beziehungsweise beim Bereisen von BMW-Haendler-Freien Laendern. Denke aber auch, dass es zuviel ist. Allerdings wenn wirklich was zerbricht kann man es ja mit DHL oder EMS ins Hotel schicken lassen und dann bekommt man es mit der Ausstattung auch gewechselt.

    Gruesse Andreaswp_20150204_18_36_19_pro.jpg

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    #25
    Natürlich reicht die Autoclubkarte nicht in allen Fällen. Aber meistens schon. Wenn ich mal von mir ausgehe, dann kann ich die meisten Fehler an einem heutigen Motorrad eben nicht mehr beheben. Da meine Schrauberfähigkeiten sehr begrenzt sind, schaffe ich Vorsorge: Das Mopped wird regelmäßig von Profis gewartet und ich bin Mitglied im ADAC. Zwischendurch kontrolliere ich noch den Ölverbrauch und den Zustand der Reifen und Bremsen. Das mache ich meist beim Putzen gleich mit. Mehr nicht.

    Ich behaupte mal, dass es den meisten Moppedfahrern so geht. Da ich auf 2 Rädern die europäische Zivilisation noch nie verlassen habe, bin ich damit bisher gut gefahren. Ich habe auch in Italien und in Frankreich schon Werkstätten aufsuchen müssen, aber die haben sich nicht für mein Werkzeug interessiert, da sie selbst besser ausgestattet waren.

    Falls ich mal Richtung Ulan-Bator oder in den Kongo aufbreche werde ich sicherlich meine Einstellung überdenken.

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    #26
    Gruß IM[/QUOTE]

    100 punkte. Alles gesagt.

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    #27
    Ich würde es ja nicht sagen, wenn ich es nicht selbst mehrmals erlebt hätte. Dazu braucht es auch nicht die Mongolei. Südosteuropa reicht. Gar nicht soweit entfernt.

    Hier einige Impressionen von zwei Werkstättenn die ich aufsuchen durfte. Perfekt in der Reperatur der Reifen. Aber ohne das von mir genannte Werkzeug, keine Chance!

    Dort (in der etwas schäbigeren Wekstatt in Buzet/Albanien) werden Dellen in LM-Autorädern mit dem Feustel beseitigt. Das hab ich selbst gesehen. Bei den Straßenverhältnissen und der Fahrweise dort sind Dellen und Reifenpannen normal. Was sollen die auch anders machen, bei vielleicht 300 Euro Monatsverdienst. Wenn überhaupt. Die Reifenreparaturnen haben jeweils weniger als 5 Euro gekostet. Ein 22er Inbus von Gedore kostet schon über 10 Euro. Also warum sowas anschaffen, wenn es so gut wie nie gebraucht wird. Die etwas "aufgeräumtere" Werkstatt, die mit dem Fahrrädchen, ist in Griechenland. Auf den Chef haben wir übrigens 3 h warten dürfen. Hat halt mal kurzerhand seinen Laden auf Selbstbedienung umgestellt. Das ist aber ein anderes Thema. Letztlich wurde uns aber auch hier geholfen.

    Gruß IM
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    #28
    Hab immer ein Reifen-Flickzeug von TipTop dabei (gibt es so auch von BMW) für Schlauchlos-Reifen.
    Werkzeug zum Räder ausbauen (vorne und hinten).
    Einen Torx-Imbusschlüssel-Satz von PROXXON
    Ein kleines aber feines WERA Tool-Set (05051045001).
    Zündkerzen musste ich unterwegs noch nie wechseln, hab aber einen Schlüssel dabei.
    Mit diesem Werzeugsortiment kann ich Arbeiten im Rahmen meiner handwerklichen Fähigkeiten erledigen....:-)

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    #29
    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    da die die passenden Torx oder auch den 22er Inbus nicht verfügbar hatten.
    Stimmt Leute die mit Werkzeug umgehen können sind in ärmeren Ländern einfacher zu finden als hier aber beim Werkzeug scheitert es nicht erst beim Fehlerlöschgerät sondern meist schon beim Torx Schlagschrauberbit darum auch mein Erstaunen, wie man sich das Zeug freiwillig dran packen kann:

    Torkschrauben kaufen

  10. Registriert seit
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    #30
    So ist es!


 
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