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Leidiges und "altbewährtes" Thema Synchronisation....

Erstellt von OsiriS, 08.07.2015, 09:42 Uhr · 30 Antworten · 5.752 Aufrufe

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    #11
    Hi
    Wenn die linke Anschlagschraube ihre DK "irgendwie geöffnet hält, MUSS sich die rechte angleichen lassen. Strömt irgendeine Menge Luft durch die linke kann man die rechte zur Not komplett zudrehen um sie anzupassen.
    Sprich: Die beiden DK müssen sich synchronisieren lassen. Es könnte höchstens sein, dass die Drehzahl dann, wenn man sich an der linken DK orientiert, insgesamt zu hoch ist. Kann ich mir aber nicht vorstellen weill dann a) jemand an der linken Anschlagschraube gedreht haben müsste und b) die Leerlaufsteller nicht vernünftig funktionieren würden.
    Unterstellt ist dabei, dass die Leerlaufsteller bei der Einstellerei über die Abschlagschraube geschlossen sind (auf welche Art auch immer und wie immer man das überprüfen kann ohne die Dinger auszubauen).

    gerd

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    #12
    Hallo,
    Nach meiner Erfahrung sollte man immer zuerst die Leerlaufsteller ausbauen und die Sitze säubern. Zudem kann ich bestätigen, das sie bei betriebswarmen Motor mit Zündung an zu fahren. Das sollte man aber nur machen, wenn sie eingebaut sind, da sie sonst auseinander fallen... Wenn sie dann zu sind kann man die Stecker abziehen und somit verhindern das sie, wodurch auch immer, ihre Stellung verändern.
    Alternativ sollte es auch möglich sein, die Stepper mit 12 Volt direkt anzusteuern und zu schließen... Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.
    Bei Zündung aus fahren sie übrigens wieder auf....
    Eigentlich sollte dann eine Synchronisation durch verstellen der rechten Drosselklappe möglich sein.
    Wenn es trotzdem nicht klappt, würde ich erstmal andere Ursachen ausschließen, bevor ich links verstellen würde.
    Hat eventuell schon mal jemand den Ohmwert eines nicht verstellten Poti ermittelt? Wäre das nicht einmal eine Möglichkeit eine eventuell vorstellte Drosselklappe wieder in den Sollwert zu bringen?

    Gruß
    Ralf

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    #13
    Zitat "Alternativ sollte es auch möglich sein, die Stepper mit 12 Volt direkt anzusteuern und zu schließen... Das habe ich aber noch nicht ausprobiert."
    Das sind Schrittmotoren, da glaube ich nicht dass die das vertragen..

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    #15
    Hi
    Zitat Zitat von teileklaus Beitrag anzeigen
    Zitat "Alternativ sollte es auch möglich sein, die Stepper mit 12 Volt direkt anzusteuern und zu schließen... Das habe ich aber noch nicht ausprobiert."
    Das sind Schrittmotoren, da glaube ich nicht dass die das vertragen..
    Ob sie es vertragen sei mal dahingestellt. Aber es tut sich nix!
    Schrittmotor Funktion
    gerd

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    #16
    @OsiriS

    Nicht vergessen sollte man eventuell auch, dass der Motor der 1100er Anfang der 90er Jahre entwickelt wurde. Vielleicht gab es da die von dir vorgeschlagenen HAL-Sensoren noch nicht, sie waren zu teuer oder noch nicht standfest genug. Auch eine digitale Weitergabe der Daten an die ZFE ist bei der 1100 uninteressant, denn sie hat keine. Und soo viel Erfahrung mit dem Einbau von Digitaltechnik in ein Mopped hatte BMW damals noch nicht. Die 1100 dürfte zum Beispiel eins der wenigen Motorräder auf der Welt sein, das trotz ABS einen vollmechanischen Tacho hat;-)

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    #17
    @sampleman
    Könnte ein Grund sein. Warum sollte man Altbewährtes und gut funktionierendes über den Haufen werfen...
    Zumal sich die Frage nach der benötigten Genauigkeit stellt. Aber da kenne ich mich zu wenig mit Motoren aus.
    Auch stellt sich mir die Frage, wie genau, oder besser wie "hoch" der Druckunterschied im Ansaugtrakt sein darf. Ich meine wir reden hier von einstelligen Millibar! Aber auch da kenne ich mich zu wenig mit Motoren aus
    Wobei ich letzte Woche an die 1.5h Stunden meine Kiste synchronisiert habe (worauf dann der Fred hier entstand )
    und vor allem Wert auf die Synchronität bei 2000 U/min..2500U/min gelegt hab. Das sind die Drehzahlen, die ich so im "Stadtverkehr" habe und bei denen meine Q ziemlich nervig rumruckelt und zippt und zuppt
    Aber nach dieser etwas nervigen Prozedur, bin ich echt zufrieden
    Kein Ruckeln mehr. Und das obwohl vor der Aktion die Synchronität auch nicht gerade schlecht war,aber eben nicht so gut. Wenige Millibar scheinen also doch einen enoremn Effekt zu haben...

    @Gerd_ und teileklaus
    Für Schrittmotoren benötigt man eine Steuerung (+ i.A. eine Endstufe), einfach 12V wird nix. Außer man ist so gut und so schnell, dass man genau weiß, wann man die 12V in welcher Polarität an welcher Spule anlegen muß

    @Braucki

    Ich dachte die Leerlaufsteller machen zu, wenn man die Zündung ausmacht....
    Du sagst die gehen auf. Machen dann aber mit eingeschalteter Zündung wieder zu....
    (Wir reden hier vom betriebswarmen Motor)

    Weshalb ich immer die Zündung erst ausgemacht und dann die Stecker der Stepper abgezogen habe.
    Wenn du recht hast, müßte ich die Stecker bei "Zündung AN" abziehen

    Wobei sich deine Aussage mit meiner Beobachtung deckt:
    Ich habe
    - betriebswarmer Motor
    - Zündung aus
    - Stecker abgezogen
    - die Stepper ausgebaut
    - etwas gereinigt
    und dabei mit Schieblehre nachgemessen, dass beide Verschlußventile an den Steppermotoren eigentlich um ca. 5mm zu weit eingefahren sind - sie also den Bypass-Kanal gar nicht schließen können. Habe diese Feststellung dann aber meiner Unwissenheit zugebucht....

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    #18
    Hi
    [/QUOTE]
    Zitat Zitat von OsiriS Beitrag anzeigen
    Auch stellt sich mir die Frage, wie genau, oder besser wie "hoch" der Druckunterschied im Ansaugtrakt sein darf. Ich meine wir reden hier von einstelligen Millibar!
    Erfahrungsgemäss sind in der Praxis als Optimum 5..8 mbar erreichbar. Einstellen kann man auch noch genauer, aber nach der ersten Ampel misst man bereits wieder eine Differenz.
    Zitat Zitat von OsiriS Beitrag anzeigen
    Wobei ich letzte Woche an die 1.5h Stunden meine Kiste synchronisiert habe (worauf dann der Fred hier entstand )
    ......Aber nach dieser etwas nervigen Prozedur, bin ich echt zufrieden
    Kein Ruckeln mehr. Und das obwohl vor der Aktion die Synchronität auch nicht gerade schlecht war,aber eben nicht so gut. Wenige Millibar scheinen also doch einen enoremn Effekt zu haben...
    So isses
    Zitat Zitat von OsiriS Beitrag anzeigen

    @Gerd_ und teileklaus
    Für Schrittmotoren benötigt man eine Steuerung (+ i.A. eine Endstufe), einfach 12V wird nix. Außer man ist so gut und so schnell, dass man genau weiß, wann man die 12V in welcher Polarität an welcher Spule anlegen muß
    Schnell muss man nicht sein. Aber es zieht sich "ein bisschen hin" wenn man pro Umdrehung 8 Impulse auf die richtigen Pole legen muss
    Zitat Zitat von OsiriS Beitrag anzeigen

    @Braucki
    Ich dachte die Leerlaufsteller machen zu, wenn man die Zündung ausmacht....
    Das dachte ich auch. Meines Wissens gehen sie bei ausgeschalteter Zündung zu (in Ruhestellung) und öffnen bei Zündung "ein" abhängig von der Aussen- und der Öltemperatur. Wenn der Motor warm ist kann es somit sein, dass die Dinger bei Zündung "ein" geschlossen sind/bleiben. Ist der Motor kalt, müssen sie offen sein weil er sonst keinen Leerlauf "hat".
    Ist mir aber egal weil ich den Dingern ohnehin misstraue und sie zum Synchronisieren ausbaue nachdem der Motor warm gefahren wurde. Nebenbei kann man bei dieser Gelegenheit die Bypasskänäle reinigen.
    gerd

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    #19
    Hi
    Wenn ich meine Drosselklappen synchronisiere benutze ich immer das GS911 um die Leerlaufstepper zu schließen, das funktioniert einwandfrei.An der Grundeinstellung der Drosselklappen ändere ich nichts, aber um die Unterdruckwerte schön gleichmäßig zu bekommen, stelle ich schon an beiden Gaszügen ein. Da muß man halt ein wenig spielen, da die Reaktion immer etwas hinterher hinkt. Aber ich habe noch keine genauere Methode gefunden.Gerds Bericht über Synchronisation war mir auch sehr hilfreich.(Nur mal angemerkt, für alle die gerne mal vorher was lesen wollen bevor sie am Objekt üben)
    Gruß Jürgen

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    #20
    Hallo,

    @Gerd
    Ich hatte die Stepper ausgebaut aber nicht abgeklemmt und bei betriebswarmen Motor die Zündung eingeschaltet. Das hatte zur Folge, das sie zufuhren und, da sie keinen Anschlag mehr hatten, einer auseinander viel .... er lies sich aber wieder zusammen setzen, indem ich mir es zunutze machte, dass er mit Zündung aus wieder öffnen wollte und somit die Stange wieder einzog.
    Ich wollte auch erst nach deiner Methode synchronisieren, aber ich hatte nicht die richtige Knete zur Hand... und war auch darüber erstaunt, wie sehr der Motor durch das kleine Loch saugt, da wollte ich nicht irgendetwas reinstecken....

    Gruß
    Ralf


 
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