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Schräglage, kannse wegrutschen,???

Erstellt von simones, 04.01.2008, 18:45 Uhr · 33 Antworten · 11.154 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von Presi7XL Beitrag anzeigen
    ...
    Ich habe auch schon angeschliffene Zylinder gesehen, aber bei mir funktioniert es nicht, mag an meinem Gewicht liegen - oder an der weichen Abstimmung der Zylinderschleifer? . ....
    es geht
    aber nicht auf der landstrasse (zumindest bei mir)
    um die zylinder anzuschleifen brauchst du entweder ein härteres fahrwerk oder selbst wenig fahrergewicht.
    federt die Q weit ein, schleift man nicht die zylinder, sondern vorher rasten und hauptständer weg.
    bei meiner Q setzt vor den zylindern nix anderes auf, auch wenn ich mit meinen 1xykg draufhocke (x>=2 )

    auf der strasse würde ich solche versuche lassen, dafür gibbet bessere orte.



    zur ausgangsfrage noch eine anmerkung:
    du sprichst von "drücken"
    meinst du damit das drücken am inneren lenkerende zum weiteren einlenken?
    oder den fahrstil wo das mopped in grössere schräglage gedrückt wird, als der fahrer sie einnimmt??

    zweiteres würde ich mir fürs ausweichen uä sparen, im normalen fahrbetrieb ist "legen" im allgemeinen am sinnvollsten.

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    #12
    Lars

    genau legen....mir fiel das Wort nicht ein. Ich kenn das nur unter old Man Style.

    Also trotz Serienfahrwerk, will ich meine GSA nicht weiter runter drücken. Dafür hane ich ne R1. Aber es reicht ja auch auf der Landstrasse, wenn man nicht jede Kurve funkt.

  3. lechfelder Gast

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    #13
    Hallo,

    hier mal ein kurzer Film zu dem Thema:


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    #14
    Geiler Film ... werde mal am Wochenende auf nem leeren Parkplatz das "Wedeln" üben ....


    und berichten

  5. Registriert seit
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    #15
    Ich lese hier von "kannst du drücken bis Ventildeckel am Boden", und von "nur wenns Sand hat"....

    Klar kann einem die Kiste in der Kurve wegrutschen, auch ohne Eis und Schnee. Und zwar, wenn man in grosser Schräglage am Kurvenscheitel beim Beschleunigen den Gashahn aufreisst, und die Fuhre schon in der Kurve eine angemessen hohe Drehzahl hatte. Nicht der Schräglagenwinkel ist entscheidend, sondern wie viel Kraft das Hinterrad in der Situation auf den Boden bringen muss. Schön konstant am Gas haltend kann man die GS ruhig in die Kurve legen bis irgendwas aufsetzt. Meistens - bei mir jedenfalls - sind es die Fussrasten.

  6. Registriert seit
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    #16
    Moin!

    Wie Spitzbueb ganz richtig gesagt hat, hängt es von
    verschieden Faktoren ab.

    Kleine grafik:
    img025.jpg

    Ich hoffe, es ist in etwa verständlich. Alles im Kreis ist "sicher" und es
    gibt kein rutschen zwischen Reifen und Straße. (Diese Darstellung ist
    idealisiert!) Außerhalb des Kreises reißt die Verbindung ab und man rutscht
    weg, oder das Rad dreht durch. Durch besser Straßenverhältnisse oder
    bessere Reifen wird der kreis größer und es kann so mehr Kraft übertragen
    werden.
    Man muss sich nicht am Rand des machbaren (oder Kreises) bewegen. So ist
    in 2 einfach eine Bescheunigung eingezeichnet. Kein durchdrehen oder
    rutschen.
    In 1 ist eine "heikle" Kurvenfahrt am rande des machbaren eingezeichnet. Es
    wird leicht bebremst und scharf in eine Kurve gefahren. Wenn man jetzt
    noch stärker bremsen würde und immernoch den gleichen Kurvenradius fährt,
    dann kommt man außerhalb den Kreises und fliegt ab.
    Die Gegenmaßnahme ist dann einfach: die Kurvenfahrt auf machen und bremsen.
    Dadurch kommt man zwar weiter nach oben in der Grafik, aber die Seitenführung
    wird geringer und man kommt in der Grafik weiter nach links. Somit ist man wieder
    im Kreis und bleibt auf der Straße, wenn denn das bauamt die straße breit
    genug gemacht hat und kein gegenverkehr kommt.

    Ich hoffe, dass es einigermaßen verständlich geworden ist. Sonst einfach
    nochmal nachfragen.

    Bye, jens

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von Gixxer-GS Beitrag anzeigen
    ... oder den fahrstil wo das mopped in grössere schräglage gedrückt wird, als der fahrer sie einnimmt??
    zweiteres würde ich mir fürs ausweichen uä sparen, im normalen fahrbetrieb ist "legen" im allgemeinen am sinnvollsten.
    Moin Lars,

    Einspruch!
    Nachdem ich das "drücken" mal in einem Endurotraining gelernt habe, fahre ich auch und gerade auf der Straße so. Der Trainer hatte damals sehr gut erklärt, warum es von der Fahrphysik her günstiger ist, so zu fahren. Ich kriege die Erklärung nicht mehr so ganz zusammen, das Ganze hat aber was mit den diversen Schwerpunkten und Kraftlinien beim Mopped zu tun.

    Der berühmte Motorradjournalist und Testfahrer Ernst Leverkus, auch unter dem Spitznamen "Klacks" bekannt, hat mit diesem Fahrstil auf dem Nürburgring noch als betagter Mann durchaus geübte Fahrer meist besser motorisierter Maschinen in helles Erstaunen versetzt, weil sie mit ihrem "hanging off"-Stil Mühe hatten, an ihm dran zu bleiben.

    Persönlich finde ich es sehr angenehm, in Kurven "oben" zu bleiben und dadurch einen besseren Ausblick auf den weiteren Streckenverlauf zu haben. Wenn ich dann einem "Kurvenschneider" entkommen muß, indem ich die Maschine weiter runterdrücke, um die Kurve enger durchfahren zu können, habe ich aus dieser Sitzposition deutlich mehr Spielraum als beim "reinlegen". Da spielt natürlich auch der Kopf eine Rolle: es ist schon ein Unterschied, ob ich das Mopped "von oben" drücken kann oder ob ich "unten" dem Asphalt noch näher muß.

    Ciao
    Ondolf

    PS: lt. Kennzeichen fährst Du da rum, wo man das so prima üben kann. Bin seit Jahren mit den Betreibern der Villa befreundet und deshalb häufiger mal in Deiner Gegend unterwegs.

  8. Registriert seit
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    Standard Kammscher Kreis

    #18
    Eine grafische Darstellung über das Verhältnis Haftungsangebot-Seitenführungskraft.

    Das Buch über die OBERE HÄLFTE inkl. Praxisbuch dazu kann ich ebenfalls nur empfehlen. Es wird halt auch verständlich gemacht, ab welcher Schräglage der Mensch ins Grübeln kommt (ca. 20 Grad). KLar bei Schräglage kommen wir gut schon mal an die 35-40 oder auch 45 Grad heran. Doch das mentale gefühl zu diesen Schräglagen kann man trainieren.
    Mir selbst geht auch immer so, dass die ersten Schräglagen noch etwas zappelig sind, doch dann kommt das antrainierte Gefühl.

    Lenkimpuls hat nichts mit DRÜCKEN oder Legen der Maschine zu tun. Lediglich drücke ich die Lenkerenden leicht nach vorne um das umgekehrte Lenkverhalten zu erreichen. Dies mache ich genauso ob ich die Maschine DRÜCKE oder LEGE.
    Man kann das leicht im Stehen simulieren. Im Stand mal den Lenker zügig nach rechts oder links drücken, und schon tendiert der Schwerpunkt in die entgegengestzte Richtung.
    Bei Rennmaschinen reicht oft ein Lenkimpuls von wenigen Milimeter, im Gegensatz zu unserer GS, wo schon mal ein Paar Zentimeter zusammen kommen.

    Gruß Horst

  9. Registriert seit
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    #19
    die Frage nach einem möglichen Winkel kann Dir keiner zuverlässig für die Praxis beantwortet. Es sind alles theoretische Werte und welche, die für die jeweiligen Antworter gelten und für Dich nicht anwendbar sind.

    Es kamen vereinzelt Hinweise auf Sicherheitstrainings. Sehr gute Idee. Wie man auf dem einen Video schön sehen kann, geht es dort unter anderem auch um die Blickführung, mit der Du das Möpp um die Kurven zirkelst. Alles andere ist Übungssache und eine Frage der Risikobreitschaft.

    Ich bin früher Motocross gefahren und habe daher Spaß an einem solchen Fahrstil:
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken qsumo-medium-.jpg  

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von RichardO Beitrag anzeigen
    ...
    Einspruch!.....
    ich will hier keine glaubenskriese entfachen ...

    das drücken sehe ich als offroadfahrstil an, den man in situationen, wo es schnell gehen muss (ausweichen) auch prima auf der strasse anwenden kann.

    zum klacks schreibe ich nichts, der war vor meiner zeit.
    wie schnell der wann und wo war, mag ich nicht beurteilen, weil ich auch seine mitfahrer nicht einschätzen kann.

    sicher fördert das "obensitzen" die übersicht, aber es begrenzt die schräglagenfreiheit des moppeds. aussderdem nehme ich mir doch die chance, auch in schräglage das mopped weiter drücken zu können.

    szenario:
    ich fahre um eine enge ecke.
    mir kommt ein auto in meiner spur entgegen.
    ich muss nach kurveninnen ausweichen.
    -fahre ich schon mit gedrücktem mopped, kann ich nicht viel weiter drücken.
    -fahre ich klassisch (legen) kann ich aus dieser position das mopped schnell und weit nach unten drücken.
    -fahre ich hangoff .... aber das tun wir auf der landstrasse lieber nicht.

    so sehe ich die geschichte.


 
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