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ABS-Fehler gefunden. Vielleicht hilfreich für euch...

Erstellt von helmchen, 18.08.2010, 19:28 Uhr · 8 Antworten · 4.328 Aufrufe

  1. Registriert seit
    10.12.2008
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    Standard ABS-Fehler gefunden. Vielleicht hilfreich für euch...

    #1
    Hallo zusammen.

    Habe endlich den Fehler in meinem ABS-System ausmachen können.

    Folgendes war passiert. Das ABS-System fiel einige male ohne ersichtlichen Grund während der Fahrt aus.(Wechselblinken der ABS-Lampen).
    Fehlermeldung war jedesmal ABS-Druckmodulator. Nach dem löschen des Fehlerspeichers stand das ABS-System wieder zur Verfügung, bis es nach einigen Tagen zum nächsten Ausfall mit der gleichen Fehlermeldung kam.

    Heute habe ich den Stecker des ABS-Druckmodulators sowie den Stecker des Steuergerätes genauer kontrolliert und siehe da, die Kontaktleiste des Steuergerätes war an einem Steckkontakt total oxydiert. (Siehe eingestelltes Foto). Um dies zu erkennen, habe ich das Steuergerät ausbauen müssen.
    Ich konnte zwar wegen starker Regefälle noch keine Testfahrt unternehmen, hoffe aber das sich das Problem nach Säuberung des Kontaktes erledigt hat.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken img_4853.jpg  

  2. Momber Gast

    Standard

    #2
    Ja, der Kontakt sieht echt schlecht aus. Das hilft auf keinen Fall.
    Danke für den Tipp und lass' uns bitte wissen, wenn der Fehler trotzdem wieder auftreten sollte.
    Ich drück' Dir einstweilen sämtliche Daumen!

  3. Registriert seit
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    Standard ABS-Problem

    #3
    Ich hab auch ein ABS-Problem:
    Meins funtioniert tadellos.
    Ich ich kann mit dem Ding nix anfangen.
    Werde es in nächster Zeit rausschmeißen.
    Sollte jemand Interesse an Teilen haben, bitte melden.
    Kann auch gerne probegebremst werden.

    Tel. 0174-3344926

  4. Registriert seit
    20.06.2009
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    845

    Standard

    #4
    PHP-Code:
    [I]ZitatIch ich kann mit dem Ding nix anfangen.
    Werde es in nächster Zeit rausschmeißen.[/I


    Ich weiß ja nicht wie die anderen das sehen, aber ich halte es für einen großen Fehler, auf das ABS zu verzichten. NIEMAND kann so reagieren wie ein automatisches System. Auch wenn viele meinen, ein ABS sei verzichtbar, für mich gilt nur eins: Nie wieder ohne!
    Bei einem Fahrsicherheitstraining, das ich im April durchgeführt habe, konnte man den Unterschied genau sehen: Eine andere GS ohne ABS war mit dabei, es war schon beachtlich was so ein ABS ausmacht.

    Vielleicht solltest Du es Dir noch mal überlegen

    Gruß aus dem Sauerland

    ackibu

  5. Registriert seit
    01.03.2009
    Beiträge
    29

    Standard ABS - Hmmmmh....

    #5
    Ich war letztes Jahr in Italien. Vier Tage nur Pässe gefahren.
    Wenn man mit einer R1100GS etwas zügig aber alles im grünen Bereich
    unterwegs ist, und zig Spitzkehren hintereinander anbremst, dann stellt sich da schon eine gewisse Routine ein.
    Ich bin über einen kleinen Dieselfleck, Ölfleck oder so gefahren beim Anbremsen.

    Was passiert:

    Ohne ABS:
    Man halte den Bremshebel konstant. Druckpunkt bleibt gleich. Das Vorderrad mach ein kurzes "Quiieek" und vieleicht zappts kurz am Lenker

    Mit ABS:
    Man drückt weiter und den gleichen Bremsdruck zu haben. Druckpunkt wandert. Bremse macht auf. Man legt je nach dem bis zu 5 Meter ungebremst zurück bis das alte ABS regelt. Da werden die Augen groß...
    Sobald das ABS dann regelt, ist das für mich ok. Die "gefühlte" Sekunde vorher, da bleibt dir die Pumpe stehn...

    Das gleiche kann bei einer Bodenwelle auch passieren oder auf Riesel. In Schräglage funktioniert das Ding nicht. Was an der GS ohne ABS etwas mit Vorsicht zu geniesen ist sind Schreckbremsungen. Weil das gute Stück eigentlich ja nicht eintaucht. Die Gefahr das Vorderrad zu überbremsen,
    ist gegeben.

    PS: Macht mal eine Notfallbremsung bei 190 Sachen. Vorher schaun ob das
    ABS geht. Voll die Bremse durchziehen. Wieviel von euch mußten "nachpumpen" weil der Bremshebel am Griff ansteht....
    Im Nofall ohne ABS selber kurz aufmachen oder sich auf ABS verlassen und nachpumpen nimmt sich nicht viel...
    Darum ist ABS Geschmacksache.

    Außerdem:
    Nur weil das BMW Zeichen drauf ist, ist nicht alles Gold was glänzt.
    Ich fahr damit ein gutes Motorrad. Man kann damit Sachen machen für
    die Sie Q gar nicht konzipiert ist. Sie ist gutmütig... usw.

    Aber:
    Ich kann bei jedem Japaner den Tank leer fahren ohne das Motorrad auf die Seite zu legen damit die restlichen 3 liter auf die andere Seite laufen.

    Ich kann bei jedem Japaner den Schalthebel am Gestänge verstellen ohne dieses auseinander zu bauen (eine Seite Linksgewinde andere rechts, dann Kontermuttern lösen und drehen, wieder Kontern, fertig)
    Bei BMW hat zweimal Rechtsgewinde. Deutsche Ingenieurskunst...
    Ist sogar an der 1200er noch so...

    Ich mag Sie trotzdem. Ein bischen zumindest....

  6. Registriert seit
    05.07.2010
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    570

    Standard

    #6
    Frag mal dein Schutzengel, was der dazu meint.

  7. X-Moderator
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    08.11.2008
    Beiträge
    14.858

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von schubiduh Beitrag anzeigen
    Ich hab auch ein ABS-Problem:
    Meins funtioniert tadellos.
    Ich ich kann mit dem Ding nix anfangen.
    Werde es in nächster Zeit rausschmeißen.
    Sollte jemand Interesse an Teilen haben, bitte melden.
    Kann auch gerne probegebremst werden.

    Tel. 0174-3344926
    denke bitte daran das dein Versicherungsschutz erlischt wenn du es nicht austragen lässt... is mein ernst selber ausgebaut und vom Tüfonkel austragen lassen ..

  8. Momber Gast

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von schubiduh Beitrag anzeigen
    Ich war letztes Jahr in Italien. Vier Tage nur Pässe gefahren.
    Wenn man mit einer R1100GS etwas zügig aber alles im grünen Bereich
    unterwegs ist, und zig Spitzkehren hintereinander anbremst, dann stellt sich da schon eine gewisse Routine ein.
    Ich bin über einen kleinen Dieselfleck, Ölfleck oder so gefahren beim Anbremsen.

    Was passiert:

    Ohne ABS:
    Man halte den Bremshebel konstant. Druckpunkt bleibt gleich. Das Vorderrad mach ein kurzes "Quiieek" und vieleicht zappts kurz am Lenker

    Mit ABS:
    Man drückt weiter und den gleichen Bremsdruck zu haben. Druckpunkt wandert. Bremse macht auf. Man legt je nach dem bis zu 5 Meter ungebremst zurück bis das alte ABS regelt. Da werden die Augen groß...
    Sobald das ABS dann regelt, ist das für mich ok. Die "gefühlte" Sekunde vorher, da bleibt dir die Pumpe stehn...

    Das gleiche kann bei einer Bodenwelle auch passieren oder auf Riesel. In Schräglage funktioniert das Ding nicht. Was an der GS ohne ABS etwas mit Vorsicht zu geniesen ist sind Schreckbremsungen. Weil das gute Stück eigentlich ja nicht eintaucht. Die Gefahr das Vorderrad zu überbremsen,
    ist gegeben.

    PS: Macht mal eine Notfallbremsung bei 190 Sachen. Vorher schaun ob das
    ABS geht. Voll die Bremse durchziehen. Wieviel von euch mußten "nachpumpen" weil der Bremshebel am Griff ansteht....
    Im Nofall ohne ABS selber kurz aufmachen oder sich auf ABS verlassen und nachpumpen nimmt sich nicht viel...
    Darum ist ABS Geschmacksache.

    Außerdem:
    Nur weil das BMW Zeichen drauf ist, ist nicht alles Gold was glänzt.
    Ich fahr damit ein gutes Motorrad. Man kann damit Sachen machen für
    die Sie Q gar nicht konzipiert ist. Sie ist gutmütig... usw.

    Aber:
    Ich kann bei jedem Japaner den Tank leer fahren ohne das Motorrad auf die Seite zu legen damit die restlichen 3 liter auf die andere Seite laufen.

    Ich kann bei jedem Japaner den Schalthebel am Gestänge verstellen ohne dieses auseinander zu bauen (eine Seite Linksgewinde andere rechts, dann Kontermuttern lösen und drehen, wieder Kontern, fertig)
    Bei BMW hat zweimal Rechtsgewinde. Deutsche Ingenieurskunst...
    Ist sogar an der 1200er noch so...

    Ich mag Sie trotzdem. Ein bischen zumindest....
    Trollalarm.

  9. Registriert seit
    17.04.2004
    Beiträge
    12.709

    Standard

    #9
    Hi
    Über ABS kann man denken was man will. Ich habe ABS III (I-ABS) und kann nicht klagen.
    Was, zumindest nach meinem Dafürhalten, sagen wir mal "schwer zu begreifen" ist, ist die Tatsache, dass ein ABS System defekt wird und dann zu immensen Kosten führt. Beim Auto sind solche Defekte eher unbekannt.
    Gehe ich davon aus, dass man das Feature eben hat und im besten Fall nie braucht, dann ist es eben sch.... wenn es einfach grundlos "stirbt".

    Aus Erfahrung wissen wir, dass es länger hält wenn man es ab und an benutzt und zum Regeln zwingt. Einfach auf Schotter voll in die Eisen ( auch mit einer "S"!) weil man da nicht unnötig schnell fahren braucht.

    Doch das ist ein "Workarround" wie das im Neuhochdeutschen heisst. Sag' mal einem Dosenfahrer er müsse ab und an mal einen Feldweg suchen und dort eine Vollbremsung hinlegen.
    Aber es gibt Vergleichbares. Die Dieselfahren mit Russpartikelfiltern wurde von 2 ehrlichen Herstellern gesagt, dass sie, so sie vorwiegend im Stadtverkehr unterwegs sind, ab und an mal auf die Dosenbahn müssten und dort 30 min mit "höherer" Geschwindigkeit zu fahren hätten um den Filter leer zu brennen. Die beiden wurden in der Luft zerrissen. Jetz machen sie es wie alle Anderen auch: Sie halten die Klappe und "irgendwann" ist eben ein neuer Filter notwendig.

    Sollte mein I-ABS den Geist aufgeben, werde ich als erstes die Servomotoren untersuchen. Sind die nicht schuld, fliegt es ersatzlos raus und ich baue auf "ohne ABS" um (vorn andere Bremssättel!!).
    Meiner Versicherung kann das vollkommen egal sein. Es gab mein Mopped mit oder ohne ABS. Die Versicherung hat keine Ahnung welches ich gekauft habe und auch beim Beitrag hätte es absolut keinen Unterschied gegeben.
    Worüber mögen die sich also aufregen?
    Nachdem in den Papieren nix drinsteht und ABS nicht serienmässig war, gibt's da auch nichts auszutragen!.
    Als TÜVie würde ich das zwar machen (was tut man nicht alles für Geld), aber auch nur prüfen ob die Schrauberei sachgemäss durchgeführt wurde, ob das Teil ordentlich bremst. Aber nicht das komplette Fahrverhalten testen (wäre eigentlich notwendig wenn das ABS Serie wäre!). Das aber macht mein TÜV ohnehin bei jeder HU. Er prüft ob die Bremse geht.
    gerd


 

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