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Kilometerstand einer R1100GS

Erstellt von timmy88, 22.04.2016, 10:13 Uhr · 86 Antworten · 8.882 Aufrufe

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    #21
    Zitat Zitat von Polozwei Beitrag anzeigen
    Naja sind auch über 50% die weg sind.
    50% sind bei einem neuen Auto nach 3 Jahren weg. So what?

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    #22
    Zitat Zitat von billy Beitrag anzeigen
    50% sind bei einem neuen Auto nach 3 Jahren weg
    Stimmt genau darum kaufen clevere Leute gebraucht und überlassen den hohen Wertverlust den Posern

  3. X-Moderator
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    #23
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Stimmt genau darum kaufen clevere Leute gebraucht und überlassen den hohen Wertverlust den Posern
    tut das wirklich Not ??? wer kann der kann ... wer ökölogisch denkt kann auch .... zum flamen nicht geeignet.

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    #24
    Zitat Zitat von billy Beitrag anzeigen
    50% sind bei einem neuen Auto nach 3 Jahren weg. So what?
    Die GS war aber eben nicht neu.... Und dem Motor machen die vielen Km nichts aus aber dem Drumherum, klar ist auch, reparieren kann man alles, es wird nur bei so einer alten Karre mal schnell den Wert übersteigen und genau das ist doch hier die Überlegung, ich kaufe ein Moped für 3000 Euro und stecke dann nochmal schnell den gleichen Wert rein.... Also da würde ich mir lieber gleich etwas neueres Kaufen.
    Für mich steht nach dem Kupplungsdesaster bei meiner mit nur 33 tKm auf der Uhr fest, ich kaufe so etwas nicht mehr, das muss natürlich jeder für sich entscheiden.

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    #25
    Zitat Zitat von Frosch'n Beitrag anzeigen
    tut das wirklich Not ??? wer kann der kann ... wer ökölogisch denkt kann auch .... zum flamen nicht geeignet.
    Aber er hat doch Recht, ein Kumpel von mir kauft nur neu, die s 1000rr und die s 1000r usw.... aber nicht weil er die Dinger fährt bis sie auseinander fallen nein damit er vor den Anderen einen auf dicke Hose machen kann weils immer das Neueste sein muss, fahren tut er so 800 Km im Jahr.

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    #26
    Ich habe den Eindruck, als würden viele neue Motorräder und Autos nur deshalb verkauft werden, weil es für gebrauchte Fahrzeuge kaum noch vernünftige Finanzierungen oder Leasingangebote gibt. Und darauf sind auch die Fahrzeuge ausgelegt. Sie halten die 2 Jahre Leasing und dann noch mal 2 Jahre Gebrauchtleasing oder Anschlußverträge, solange kann in der Regel auch die Garantie für kleines Geld verlängert werden. Danach sind die Fahrzeuge für die Hersteller schon deutlich im Gewinnbereich - also kann das Zeugs dann (stofflich) verwertet oder in Schwellenländern exportiert werden.

    Eine 20 Jahr alte Maschine kennt das Konstrukt Leasing oder Finanzierung nicht. Für diese Maschinen wurde echtes Geld aus echter Arbeit bezahlt und dementsprechend waren die Ansprüche der Kunden. Wenn ich mir 20 Jahre alte Autos (da gibt es schöne Volvos, Daimler, Audis, BMWs und so weiter ...) aus der höheren Preisklasse anschaue, bekomme ich für den Preis eines aktuellen Gebrauchten einen kernsanierten soliden älteren Wagen mit deutlich höherer Restlebensdauer als die neuen Dünnblechbomber. Bei Motorrädern ist es das gleiche. Wie schon mal geschrieben, zählt der Gebrauchswert für echte Nutzer mehr als der Schacke-Listenpreis!

    Beste Grüße
    Hannes

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    #27
    Zitat Zitat von Polozwei Beitrag anzeigen
    Also da würde ich mir lieber gleich etwas neueres kaufen
    Heißt das Neuere gleich das Bessere?
    Ich hatte mit meiner 11er ungefähr das Gleiche. Mit ca.42000Km gekauft und kurze Zeit später Kupplung defekt! Ja, waren wohl noch mal ca.400€ die damals eigentlich nicht im Budget lagen.
    Von einem Desaster aber weit entfernt!
    Mit ca. 125000Km war dann ein neues (gebrauchtes) Getriebe fällig! Mittlerweile sind 175000Km abgespult und ich bin nicht sicher ob damals mit etwas Neuerem alles besser gewesen wäre?!
    Meine Q fährt schön und ich weiß was ich hab. Defekte kanns immer geben, bei alt und neu!

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    #28
    Man muss einfach davon ausgehen, dass bei einem Motorrad bestimmte Teile eine bestimmte Lebensdauer haben. Bei manchen Teilen ist das eine Altersfrage (Plastikteile, z.T. Elektrik), bei anderen eine Frage der Fahrleistung. Bei der 1100GS würde ich mal davon ausgehen, dass folgende teurere Komponenten nicht für eine Lebensdauer von 175.000 km ausgelegt sind: Fahrwerk, Kupplung Benzinpumpe, Hinterachsgetriebe, Lenkkopflager, evtl. Schwingenlager.

    Wenn man also für dann doch nicht so kleines Geld eine Maschine mit unbekannter Wartungshistorie kauft, dann ist das ein bisschen Flirting with Desaster. Der Austausch der genannten Teile kostet, wenn man das nicht alles selber machen kann, mindestens 2.500 bis 3.000 Euro.

    Wenn man jetzt mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 50 Prozent davon ausgeht, dass diese Schäden in den nächsten zwei Jahren eintreten werden, dann kann man auf die in Rede stehenden 2.500 Euro gleich 1.500 Euro draufpacken und bekommt ein Motorrad, das mindestens fünf Jahre jünger und halb so viel gelaufen ist.


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt

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    #29
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    ...nicht für eine Lebensdauer von 175.000 km ausgelegt sind: Fahrwerk, Kupplung Benzinpumpe, Hinterachsgetriebe, Lenkkopflager, evtl. Schwingenlager...
    Ich denke das ist eine Frage der Pflege und des Umgangs mit der Maschine!
    Wie geschrieben, erste Kupplung kurz nach kauf, ca. 45000Km.
    Jetzt 130000Km mit eben dieser getauschten Kupplung!

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    #30
    Hallo Sampleman,

    man kann da aber auch den wirtschaftlichen Ansatz nehmen und auf eine höhere als angenommene Resthaltbarkeit der Teile wetten. In der Regel wird so eine Maschine für 2000 bis 4000 Euro gekauft, ein mehr oder weniger großer Service für, sagen wir mal 500 Euro drauf gemacht und die Maschine wird dann gefahren. Die Teile werden nicht alle auf einmal kaputt gehen (so wie bei mir) sondern schön der Reihe nach. Und vielen fällt es leichter die Maschine für einen kleinen Betrag zu kaufen und dann die Reparaturen so wie sie kommen finanziell zu stemmen. Nach einer gewissen Nutzungsdauer hat man dann zwar das gleiche oder ein wenig mehr Geld ausgegeben als für eine neuere Maschine mit weniger Kilometern, aber man musste in dieser Zeit nicht ansparen sondern konnte bereits fahren und bekommt einen Überblick über den technischen Zustand. Man hat zudem den Vorteil, sich mit viel Geduld alle wünschenswerten Zusatzbauteile auf dem Gebrauchtmarkt zu schießen - mit Geduld für oft sehr guten Kurs!

    Bei älteren Maschinen sind zudem die verschleißenden Komponenten leichter zu wechseln und oft sind die bei einer Reparatur verwendeten Bauteile höherwertiger als die original verwendeten. Ich kenne es auch von Oldtimern, dass sich viele bewegte Teile in der langen Lebensdauer "gesetzt" haben und der Verschleiß nach einer ersten Reparatur (unter Korrektur von Abweichungen - Ausdistanzieren zum Beispiel) deutlich geringer wird. Ich habe sogar den eindruck, dass viele Reparaturen sachverständiger und besser ausgeführt werden als die Erstmontage auf dem Band.

    Dazu kommt, dass mit den weniger ausgefeilten CAD-System nicht so sehr auf der Kante konstruiert werden konnte. Deshalb sind die "Schicherheitszuschläge" bei alten Maschinen oft größer, was sich auf die Haltbarkeit auswirkt - oder aufgrund des Alters sind Schwachstellen bekannt und können durch "After-Market-Parts" ausgemerzt werden (Lenkanschlag und Getriebeverstärkung bei der R 1100 GS)

    Ich kenne ein paar Enthisiasten, die mit viel Zeit und Liebe ihre Citroen 2CV kernsaniert haben. Die Motoren wurden mit kontaktloser elektronischer Zündung, Zentralrohreinspritzung, Lambdasonde und Katalysator auf aktuellen Stand gebracht. Die Karosserie mit speziell korrosionsgeschützten Rahmen, verbesserten Bremsanlagen, neuen Scheiben, neuem gefütterten Verdeck und liebevoll ausgestattetem Innenraum aufgewertet. Diese Fahrzeuge haben einen am Preis gemessen sehr hohen Nutzwert und sind haltbarer als fast alle heutzutage erwerbbaren Fahrzeuge. Und innerhalb der StVO braucht man fast nicht mehr

    Es ist alles nur eine Frage der eigenen Philosophie,
    mit besten Grüßen aus Franken
    Hannes


 
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