Seite 1 von 16 12311 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 160

Erfahrungsbericht Mitas E-07 Dakar (yellow stripe)

Erstellt von Rbrt, 22.04.2014, 01:15 Uhr · 159 Antworten · 30.699 Aufrufe

  1. Registriert seit
    02.11.2013
    Beiträge
    46

    Standard Erfahrungsbericht Mitas E-07 Dakar (yellow stripe)

    #1
    Hallo miteinander!

    Bisher habe ich im Forum ja mehr gelesen als geschrieben, da dachte ich mir, ich hau mal einen raus!


    Nachdem sich jetzt der zweite Satz Reifen meiner Q dem Ende neigt, wollte ich mal meine Erfahrungen für die Nachwelt dokumentieren
    Vorne weg: Ich bin kein Profi, Rennfahrer, Reifentester oder in irgendeiner Weise voreingenommen! Nur ein Hobbyfahrer mit Schreiblaune
    Der Reifen: Mitas E-07 Dakar (yellow stripe)
    Die Version mit dem gelben Streifen ist zwar hässlich, aber nunmal für unsere schweren Gefährte ausgelegt. Die Markierung hätte man allerdings dezenter wählen können, finde ich. Aber das ist ja unwichtig..

    Zum Wesentlichen:
    Angefangen zu suchen habe ich, als ich mit der Reiseplanung für Marokko begonnen habe. Gesucht wurde ein Reifen, der den Spagat zwischen On- und Offroad gut genug meistert, um nicht mitten in Afrika mit dem Fluchen anfangen zu müssen
    Einige Berichte über Marokko und viele Stunden des Lesens später, habe ich immer öfter „Mitas E-07" gelesen.. Also habe ich mich, neben den üblichen Verdächtigen wie z.B. Conti TKC80, Heidenau Scout K60 und Metzeler Karoo 3, ausführlich mit diesem Typ beschäftigt.
    Herausgekommen sind Videos, Texte und Fotos mit, über und von dem Mitas, die mich im Endeffekt auch zum Kauf bewegt haben (vo+hi im Angebot für 176 € exkl. Montage).


    imag1157.jpg

    Hier der frisch gelieferte Reifen - habe leider verschwitzt ein Bild direkt bei der Montage zu machen...



    Die Montage hat dann mein Freundlicher im Zuge der 10.000er Inspektion (vorgezogen auf 7.505km aufgrund der Reise) übernommen und als ich vom Hof gerollt bin.. naja was soll ich sagen.. gut, dass ich einen Helm auf hatte, den mir sind sämtliche Gesichtszüge entglitten.
    Ich will an dieser Stelle niemandem Angst machen, aber die ersten Meter waren der Blanke Horror!
    Selbst ein TKC80, den ich in Hechlingen gefahren bin, hat sich im Vergleich zum Mitas auf der Straße wie ein Slick angefühlt.
    Um die Ecke beim Freundlichen gibt's eine kleine Straße im Industriegebiet, die in einem Kreisel endet.. also dort erstmal hin und Kreisfahrten in beide Richtungen machen..
    Dabei fühlt sich der Reifen so an, als kippe er beim einlenken über eine Kante, was ein sehr unangenehmes Gefühl vermittelt.
    Ständig hat der Reifen in der Kurve versucht, seine eigene Linie zu fahren, was permanent durch Seitenlage, lenken oder Gas korrigiert werden muss.
    Also gut, nach ein paar Runden hab ich bestmöglich den Gedanken verdrängt, die Reifen gleich wieder runterschmeißen zu lassen.. also Heim gefahren und in den nächsten Tagen ein paar kleine Nachmittagsrunden auf den Heimstrecken abgespult.
    Permanent war dieses „über die Kante kippen"-Gefühl im Reifen und erst nach den ersten ca. 500km hat sich das etwas gelegt. Ich bin sonst noch keinen Fabrikneuen Grobstoller gefahren, aber ich kann mir vorstellen, dass jeder Stollenreifen ein paar Meter braucht, bis er die Kanten weg kriegt!
    Bis ich endgültig nach Marokko aufgebrochen bis, hatte der Reifen schon fast 1000km auf der Pelle. Nach und nach hat er an Form gewonnen und wurde immer angenehmer zu fahren.
    Auf dem Weg an die Straße von Gibraltar hatte ich von Stadt- und Dorfwegen, Landstraßen, Bundesstraßen und Autobahn eigentlich alles dabei.
    In der Stadt verhält sich der Reifen bei langsamer Fahrt oder beim Anfahren in eine Kurve hinein noch ein wenig kantig, doch das hat sich nach und nach auch verzogen.
    Bei gemäßigter Fahrt im Stadtbereich gibt es fast nichts anderes festzustellen als bei einem Straßenreifen.
    Landstraßen lassen sich, nachdem der Reifen schon gute 1500-2000km weg hat, wirklich zügig fahren.
    Auf der Autobahn ist in der Natur des Reifens irgendwann mal Schluss. Mit voll beladenem Heck und Stollenprofil wird ab ca. 150-160km/h das Vorderrad schwammig. Aber das war ohnehin nicht mein Reisetempo und mittlerweile ist der Reifen so geschmeidig, dass das Tempo auch ohne schwammiges Vorderrad möglich ist (unbeladen)!
    Die Abrollgeräusche liegen auch dem Profil entsprechend etwas höher als bei einem Scout oder Straßenreifen, sind aber durchweg im akzeptablen Bereich.
    Auf dem Weg in den Pyrenäen hatte der Reifen etwa. 2500km runter und ich hatte mich zum Glück gut genug an ihn gewöhnt um auch den ersten Schneesturm unbeschadet zu überstehen.
    Generell hatte ich in den ersten Tagen mehr Regen als Sonnenschein und so musste der Reifen seine Qualitäten überwiegend auf nasser Fahrbahn unter Beweis stellen.
    Der einsetzende Schnee lies ihn dann auch noch halbwegs unbeeindruckt – Rennen fahren ist bei der Witterung ohnehin nicht möglich, aber krampfhaft unsicher habe ich mich auch auf weißer Fahrbahn nicht gefühlt.

    pyrenaeen-schnee.jpg

    Onboard in den Pyrenäen - auf dem Weg nach Madrid war der Schnee noch viel heftiger!



    Nach den Pyrenäen geht es in Spanien mit handelsüblichen Landstraßen weiter, die sich alle wunderbar fahren lassen. Der Reifen und ich sind mittlerweile eingespielt und so ist auch zügiges Kurvenkratzen problemlos möglich. Das kippende Gefühl beim Einlenken ist längst weg und auch korrigieren ist in der Kurve nicht mehr nötig.
    Auf dem Weg nach Madrid komme ich in den spanischen Bergen wieder in einen Schneesturm und versuche in der Spur von vorausgefahrenen Autos zu bleiben. Aufgrund der Stärke des Schneefalls sind die Spuren aber nicht lange präsent und die Fahrt erfolgt größtenteils auf Schnee – problemlos.
    Etwas mehr Vorsicht als bei starkem Regen, nicht so stark in die Kurve legen und es lässt sich gut fahren!
    Bisher spielt sich alles im Bereich von -5° bis +10° ab. An der Straße von Gibraltar gibt's das erste mal knapp 20°, was sich auch auf das Fahrgefühl auswirkt. Zum positiven hin. Bessere Seitenlagen und gefühlt noch mehr Grip in jedem Bereich.
    In Marokkos staubigen Straßen angekommen fühlt sich der Mitas direkt wohl. Etwas Sand oder Rollsplit auf den Straßen sind dem Reifen auch in Kurven quasi egal.
    In den Bergen komme ich zur ersten Offroadetappe, die sich fabelhaft fahren lässt. Es ist etwas festerer „Lehm"boden, der vermutlich auch noch mit einem Straßenreifen fahrbar wäre. Die teils mehrere Meter langen wirklich losen Stücke auf der Etappe wären damit aber definitiv ungemütlich geworden.
    Mit ausgeschaltetem ASC lässt sich auf dem Untergrund gut mit der Maschine spielen, nie irgendwelche Gefühle von Unsicherheit.
    Die härteste Offroadetappe ist ein ca. 42km langes Verbindungsstück von der Todra- in die Dadesschlucht.
    Angefangen auf leichter Piste geht es in groben Schotter über und stellenweise muss man auf ein ausgetrocknetes Flussbett ausweichen – Kies grob und fein, größere Steine z.T. bis faustgroß.
    Es gibt auch noch größere Steine, sogar über Fußballgröße, auf der Piste, aber wer fährt da schon gezielt drüber?
    img_3065.jpg

    Eine der normalen Schotterabschnitte der Piste

    todra-front-1.jpg

    Die etwas schwereren Ecken der Piste - ging aber noch fieser

    Auch hier lässt sich mit ausgeschaltetem ASC wunderbar das Heck kontrolliert ausbrechen lassen, der Reifen schleudert natürlich ordentlich Geröll umher, verliert aber nicht mehr Grip als gewünscht.
    Die gröberen Steine meistert der Reifen auch gut, es war sehr trocken und das hat wohl auch geholfen. Auf nassem Kies bzw. eine Flussdurchfahrt habe ich mit dem Mitas nicht gefahren.
    Im Antiatlas bin ich wieder überwiegend Asphalt in allen Zustandsgraden gefahren.. von normal über schlecht bis grauenhaft, gefolgt von „das ist eigentlich schon Piste mit Asphaltplacken".
    Die wechselnden Umstände bereiten dem Mitas keine Probleme, auch den Luftdruck musste ich nicht anpassen.


    !! Zum Luftdruck:

    In Deutschland hatte ich in den ersten 1000km drei Mal einen Druckverlust im Vorderrad von 2.3 auf einmal 2.0, einmal bis 1.8 und einmal sogar bis 1.6 bar!
    Hab das beim Freundlichen angesprochen und der hat den Reifen nochmal runter und draufgezogen. Danach hatte ich noch einmal einen Druckverlust von 2.3 auf 2.1, danach allerdings nichts mehr.
    In Marokko war der Druck konstant auf dem Wert, den ich zuvor gewählt habe, keine Spur von Druckverlusten.
    Zurück in Deutschland kam nochmal ein Druckverlust von 2.3 auf 2.1, hat sich beim Fahren allerdings nicht bemerkbar gemacht.
    Hinten war einmal ein Druckabfall von 2.7 auf 2.3 zu verzeichnen, das hat sich aber auch ohne den Reifen erneut aufziehen nicht wiederholt.

    Auf dem Weg zur Küste und dort angekommen bin ich wieder viel Asphalt gefahren. Am Strand hab ich es mir dann aber nicht nehmen lassen, nachdem ich einen Engländer kennengelernt habe, auch mal durch losen Sand zu fahren – in den Dünen von Erg Chebbi bei Merzouga hab ich das tunlichst vermieden!


    marokko_sand.jpg

    Vorderrad eingraben an der Tagesordnung..


    Dem Gewicht der Dicken zu verdanken, ergeben Sandfahrten glaub ich mit keinem Reifen wirklich Sinn. Ich habe den Luftdruck wiederum nicht angepasst, da ich es nur kurz zum Spaß austesten wollte.
    Ich muss sagen, es hat wirklich Spaß gemacht. Der Lenker arbeitet zwar wie verrückt und eventuell hätte ein anderer Luftdruck noch bisschen geholfen, aber Sand ist nunmal Sand.
    Ohne ASC gräbt sich die GS brav ein, aber mit ein wenig Geduld und bisschen Schaukeln kommt man dann vorwärts.
    Mehr kann ich dazu jetzt auch nicht sagen, da ich keine längeren Strecken und mit normalen Luftdruck nur kurz durch den Sand bin!

    marokko_sand_gopro.jpg

    Auf dem Bock mit Helmkamera, Schulterblick was das Hinterrad denn so veranstaltet

    Nach dem Ausflug in den Sand geht es an der Küste auf Asphalt zurück zur Fähre nach Spanien. Dort angekommen mache ich mir nochmal Lage, Wetter und Straßenzustand zu Nutze und kitzle alles (mir machbare) aus den Gummis raus.
    Die Straßen sind genauso kurvig wie in Marokkos Gebirgen, das Wetter ähnlich gut aaaaber der Asphalt deutlich vertrauenswürdiger!
    Da der Mitas und ich mittlerweile gute Freunde sind, versuche ich auch bis zur Kante des Reifens zu fahren – habe schließlich auch den ganzen bezahlt!
    Und ich muss sagen, es ist definitiv machbar, stets mit gutem Gefühl im Popometer.
    Ich würde sogar sagen, dass ich mit dem Mitas schneller unterwegs bin, als ich damals noch mit dem Tourance Exp war. Das kann aber auch daran liegen, dass ich mich die ersten Kilometer erstmal an die GSA gewöhnen musste und davor 2 Jahre Pause waren.. von daher kam durch den Trip noch reichlich Routine hinzu.
    Abschließend bleibt nur zu sagen, dass ich den Reifen aktuell ohne Bedenken wie einen gewöhnlichen Straßenreifen fahre.
    Aktuelle Laufleistung des Reifens. 11.800km – und er ist noch nicht ganz am Ende!


    imag1459.jpgimag1460.jpg

    hinten

    imag1462.jpg

    vorne

    Allgemein betrachtet würde ich als Fazit dem Reifen als Mischling sehr gute Qualitäten zusprechen.
    Er hat mir in keiner Lage ein unsicheres Gefühl vermittelt und sowohl auf trockener als auch nasser Fahrbahn mit guten Fahreigenschaften aufwarten können.
    Das Einfahren des Reifens war zwar eine Qual, aber je mehr man mit dem Reifen fährt, desto besser wird er. Die sehr hohe Laufleistung von aktuell 11.800km (ich schätze mal ich komme bis 14.500-15.000km) in Relation zum moderaten Anschaffungspreis machen das allerdings wieder wett, wie ich finde!
    Als gesamtes, Asphalt sowie Piste, würde ich dem Mitas als Schulnote definitiv eine 2- geben und auch für Tourenfahrer, die eventuell mal einen Abstecher jenseits des Asphalts machen wollen, wärmstens empfehlen!
    Ich spreche natürlich nur vom Mitas für sich, da ich noch keinen anderen Stollenreifen (rein Offroad oder Mischling) so lange gefahren bin, um einen schlüssigen Vergleich zu ziehen.


    Für weitere Fragen, Diskussionen oder bei Unklarheiten einfach schreiben!


    Viele Grüße,
    Rob

  2. Registriert seit
    26.02.2014
    Beiträge
    102

    Standard

    #2
    Das heißt du fährst grundsätzlich auf Straße mit dem Reifendruck 2,3v und 2,7h?
    Wie verhält er sich bei dir beim starken Beschleunigen in mehr Schräglage? (sodass die äußersten Profilblöcke betroffen sind)
    Mir bricht dauernd das Heck aus.... wär ja nicht so schlimm bis auf die Tatsache, dass sich die Maschine danach von selbst aufrichtet und ich nicht die gesamte Kurve "durchdriften" kann....
    PS: Fahr den weicheren E07 Adventure...

  3. Registriert seit
    17.08.2011
    Beiträge
    1.656

    Standard

    #3
    Hallo Rob
    Danke für deinen tollen Bericht!War spannender wie mancher Reisebericht oder Reifentest in der Motorradpresse.
    Gruss
    voyager

  4. Registriert seit
    05.02.2014
    Beiträge
    188

    Standard

    #4
    Richtig guter Bericht zu dem 07 dakar.
    Anscheinend ist er ein sehr guter enduro Reifen den man mit dem heidenau vergleichen kann.
    Auf jeden Fall hat der Bericht mich angesteckt! Als nächsten Reifen werd ich mir auch nen enduroreifen rauf machen.
    Es müsste jetzt nur noch der direkte Vergleich zum heidenau gemacht werden. An der laufleistung scheinen sich beide nichts zu nehmen.
    ich geb zu das ich zu 95% auf der Strasse unterwegs bin, aber auch kein Rennfahrer bin. Eigentlich erledige ich alles mit dem Motorrad, den weg zur Arbeit, einkaufen, die kleine hausrunde die wochenendtour und den Urlaub meist zu 2 und gepäck. Dafür sollte doch ein enduro Reifen wie der mita oder heidi reichen?

  5. Registriert seit
    23.04.2007
    Beiträge
    59

    Standard

    #5
    Jo Rob

    Vielen Dank für den wirklich tollen Bericht, hab auch lange gelesen wegen dem E07 .............
    Hab Ihn heute bestellt ;-)

    THX Dirk

  6. Registriert seit
    06.05.2012
    Beiträge
    88

    Standard

    #6
    Hi,
    vielen Dank für den Bericht. Dass der vordere Reifen nach der Laufleistung noch so gut aussieht ist sicher der Art der Tour geschuldet mit viel Offroadanteil. Meine Erfahrung ist, dass der Vorderreifen doch sehr unter dem Telelever leidet, und an den Seiten schnell abbaut wenn man onroad in die Kurven reinbremst. Ist aber bei der verhältnismäßig geringen Profiltiefe verglichen mit dem Hinterreifen nicht verwunderlich.
    Ich fahre nur noch die Mitas E07 Dakar, und kann eure Einfahr-Phase so nicht bestätigen. Ja, er ist etwas kippeliger als ein CTA oder so, aber ich kenne es mittlerweile nicht mehr anders, man gewöhnt sich auch da dran.
    Erst gestern kam wieder ein frischer Satz drauf...

  7. Registriert seit
    02.11.2013
    Beiträge
    46

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von Julian1100gs Beitrag anzeigen
    Das heißt du fährst grundsätzlich auf Straße mit dem Reifendruck 2,3v und 2,7h?
    Wie verhält er sich bei dir beim starken Beschleunigen in mehr Schräglage? (sodass die äußersten Profilblöcke betroffen sind)
    Mir bricht dauernd das Heck aus.... wär ja nicht so schlimm bis auf die Tatsache, dass sich die Maschine danach von selbst aufrichtet und ich nicht die gesamte Kurve "durchdriften" kann....
    PS: Fahr den weicheren E07 Adventure...
    Hierzulande fahre ich unbeladen und alleine mit 2,1v/2,5h.
    Für lange Strecken mit Gepäck werdens 2,2v/2,6h und mit Sozia 2,3v/2,7h.

    Das starke Beschleunigen aus der Kurve heraus auf den äußeren Blöcken ist gut und kontrolliert machbar, auf trockener Fahrbahn ohne Bedenken. Auf nasser Fahrbahn mit ASC im Sportmodus fängt die Dicke gern mal an kurz zu rutschen und ohne ASC hab ichs noch nicht gemacht!
    Ich weiß nicht, wie es um deine Driftkünste auf der GS steht, aber meinem Fahrstil entsprichts nicht ganz und kann dazu auch wenig sagen :P

    Zitat Zitat von voyager Beitrag anzeigen
    Hallo Rob
    Danke für deinen tollen Bericht!War spannender wie mancher Reisebericht oder Reifentest in der Motorradpresse.
    Gruss
    voyager
    Vielen Dank! Freut mich, dass er gut ankommt


    Zitat Zitat von Adventure-Flo Beitrag anzeigen
    Richtig guter Bericht zu dem 07 dakar.
    Anscheinend ist er ein sehr guter enduro Reifen den man mit dem heidenau vergleichen kann.
    Auf jeden Fall hat der Bericht mich angesteckt! Als nächsten Reifen werd ich mir auch nen enduroreifen rauf machen.
    Es müsste jetzt nur noch der direkte Vergleich zum heidenau gemacht werden. An der laufleistung scheinen sich beide nichts zu nehmen.
    ich geb zu das ich zu 95% auf der Strasse unterwegs bin, aber auch kein Rennfahrer bin. Eigentlich erledige ich alles mit dem Motorrad, den weg zur Arbeit, einkaufen, die kleine hausrunde die wochenendtour und den Urlaub meist zu 2 und gepäck. Dafür sollte doch ein enduro Reifen wie der mita oder heidi reichen?
    Den direkten Vergleich zum Heidenau kann ich leider noch nicht persönlich ziehen. Ist aber auf jeden Fall geplant! Als nächstes kommt bei der der Pilot Road 4 drauf, da ich erstmal nur im Inland fahren werde.
    Bei 95% Straße wäre ein Stollenreifen vielleicht schon überdimensioniert? Eventuell gibt es auch Straßenreifen mit guten Offroadeigenschaften die den restlichen 5% gerecht werden - kommt natürlich drauf an, wie die 5% genau aussehen!


    Zitat Zitat von namuk Beitrag anzeigen
    Jo Rob

    Vielen Dank für den wirklich tollen Bericht, hab auch lange gelesen wegen dem E07 .............
    Hab Ihn heute bestellt ;-)

    THX Dirk
    Auch hier freuts mich, dass der Bericht gut ankommt! Wäre cool, wenn du von deiner Einfahrphase berichten kannst..

    Zitat Zitat von tha_joe Beitrag anzeigen
    Hi,
    vielen Dank für den Bericht. Dass der vordere Reifen nach der Laufleistung noch so gut aussieht ist sicher der Art der Tour geschuldet mit viel Offroadanteil. Meine Erfahrung ist, dass der Vorderreifen doch sehr unter dem Telelever leidet, und an den Seiten schnell abbaut wenn man onroad in die Kurven reinbremst. Ist aber bei der verhältnismäßig geringen Profiltiefe verglichen mit dem Hinterreifen nicht verwunderlich.
    Ich fahre nur noch die Mitas E07 Dakar, und kann eure Einfahr-Phase so nicht bestätigen. Ja, er ist etwas kippeliger als ein CTA oder so, aber ich kenne es mittlerweile nicht mehr anders, man gewöhnt sich auch da dran.
    Erst gestern kam wieder ein frischer Satz drauf...
    Mich hats ehrlich gesagt auch ein klein wenig gewundert. Auf der Rückfahrt bin ich doch etwas mehr "gerade aus"-Straßen gefahren, als ich ursprünglich wollte und das Hinterrad ist davon deutlich gezeichneter als das Vordere.
    Was die Einfahrphase betrifft, habe ich das vielleicht nur so krass empfunden, da es mein erster Stollenreifen war, den ich selbst einfahren musste.
    Der Mitas ist echt gut, aber NUR den werde ich nicht fahren, will ja noch Vergleiche machen. Wie viele andere Reifen hattest du schon drauf?
    Wenn mein Pilot Road 4 drauf kommt, wirds bestimmt auch erstmal wieder ne Eingewöhnungstour brauchen :P

    Viele Grüße,
    Rob

  8. Registriert seit
    06.05.2012
    Beiträge
    88

    Standard

    #8
    Ich habe mittlerweile einige Reifen durch. Stollen hatte ich Karoo 1&2, Tkc und Mitas. Sind mir auf der Straße teilweise zu rutschig und für den Preis zu schnell runter. Mischreifen hatte ich verschiedene Conti und Michelin. Alle gut bei Laufleistung und Grip, aber für meine Offroadaktivitäten nicht geeignet. Der E07 ist mein bester Kompromiss, weil man mMn nirgends so schlimme Abstriche machen muss. Laufleistung eh kein Thema. Grip onroad für mich völlig ausreichend, wenn der Reifen bei hohen Temperaturen das Schmieren aus den Kurven anfängt bin ich so schnell unterwegs wie ich es eh nicht mehr sein möchte. Grip offroad wie von dir beschrieben. Lautstärke naja, aber auch ok, mich stört es nicht. Ich nutze meine GS als "Hauptfahrzeug", und da ist der Reifen für mich so universell wie die GS selbst. Gruß

  9. Registriert seit
    18.01.2011
    Beiträge
    612

    Standard

    #9
    @Rbrt ... danke für den schönen Bericht.

    Ja , die E-Serie ist "fahraktiv".

    Zum Thema Luftverlust melde dich bitte einmal bei mir per PN.
    (( Deine Luftdrücke , die du fährst sind "korrekt", wenngleich 2,8 bar der Zielwert für die Hinterachse ist(( voll beldaden))

    @Julian 1100Gs ... der Hinterreifen baut beim plötzlich beschleunigen wieder Grip aus der Schräglage auf und drückt daher die Maschine wieder nach oben.

    @tha_joe....
    weil man mMn nirgends so schlimme Abstriche machen muss
    .

    das war das Ziel der Entwickler

  10. Registriert seit
    19.10.2013
    Beiträge
    111

    Standard

    #10
    Hallo,
    ich fahre den Mitas E07 Dakar, und kann die Einfahr-Phase so nicht ganz bestätigen. Korrekt ist, das die ersten Meter grausig sind und die ersten 20-30km mit viel Vorsicht zu geniessen sind...was aber auf die meisten Grobstoller mehr oder weniger zutrifft.
    Der Reifen reagiert unwillig auf Lenkbewegungen, kommt erst gar nicht und kippt dann plötzlich ab. Zudem ist der Grip bescheiden, ob es nun am Trennmittel liegt oder weil sich die Kanten erst wegfahren müssen...keine Ahnung.
    Nach etwa 25km merkt man aber, das der Reifen anfängt Grip auf zu bauen und das kippen hört auf - nach 250km war der Spuk bei mir völlig vorbei. Dabei fahre ich übrigens permanent mit 2,3/2,7 (auch wenn es mal ein paar km durchs Gelände geht - bin zu faul den Luftdruck anzupassen für die paar km Waldweg). Mit 2,1/2,5 hab ich persönlich ein "platter Reifen Gefühl"....rein subjektiv

    In meinen Augen ein perfekter 50/50 Allrounder, der (wahrscheinlich) nichts so richtig perfekt kann - der aber in allen Bereichen so gut ist, das meine persönlichen Limits nirgendwo auf irgendwelche Grenzbereiche des Reifens stossen.
    Gruss Carsten




 
Seite 1 von 16 12311 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 17.10.2013, 14:28
  2. Mitas E-09 Dakar
    Von meistersteff im Forum Reifen
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 08.10.2013, 19:18
  3. Mitas E 07 Dakar *12er GS* Karpartentour
    Von GS Schaukler im Forum Reifen
    Antworten: 92
    Letzter Beitrag: 27.09.2013, 20:02
  4. Risse im Mitas E-07
    Von Frangenboxer im Forum Reifen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 09.07.2013, 20:05
  5. Mitas E-07 auf 1150GSA
    Von ElchQ im Forum Reifen
    Antworten: 53
    Letzter Beitrag: 06.09.2012, 10:57