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Wie leicht rutscht man mit Neureifen wirklich weg?

Erstellt von huegenduebel, 12.09.2007, 20:51 Uhr · 74 Antworten · 16.358 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von huegenduebel
    was nützt es mir, wenn ich brav die ersten 100 Kilometer ohne Schräglage gefahren bin?
    rein klugscheissend physikalisch - ist fahren ohne Schräglage mit dem Motorrad nicht möglich. Aber Du hast recht... man darf es nicht zu vorsichtig angehen, weil man ja den Reifen langsam ranführen muss. Ich fahre die ersten 50 km recht langsam und ziehe dann für die nächsten 100 km etwas schneller um die Kurven. immer nur um ein paar Grad steigern. Da die Reifen ja auf einer "Lauffläche" fahren (auch in Kurven) ist der innere Teil des Reifens dann der bereits eingefahrene und der äussere der neue. Haftung ist also vorhanden.

    Ich habe mich mal mit einem neuen Reifen auf der Fahrt zum TÜV hingelegt. Mit meiner schönen VFR... mal eben noch schnell abbiegen bevor der Gegenverkehr da ist und dann über eine Fahrbahnmarkierung weggerutscht... war doof von mir... Den Reifen bin ich nämlich erst 20 km gefahren... Verkleidung kaputt und Knie geprellt. Den TÜV habe ich dann erstmal verschoben.

    Alles klar?? Also ganz einfach... einige hundert KM etwas behutsam fahren. Ganz besonders wenn es nass ist und die weissen Striche meiden.

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    #22
    angeblich geht auch Bremsenreiniger. Naja, ich bleibe mal bei der alten Methode und fahre die selber ein. Das mit den 100 km ist doch Quark und eine reine Empfehlung.

    Auf meinem Oval habe ich es probiert und mit blitzneuen Reifen in fast voller Schräglage das Gas richtig aufgezogen. Kein Rutscher.

    Klar, so wie ein eingefahrener haftet er noch nicht, aber Angst muss man keine haben

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    #23
    Hi
    100 m Vollgas durch nicht ganz festen Schotter. Bremsenreiniger ist auch nicht schlecht.
    Ich denke zu dem Trennmittel (dürfte Silikon sein, Wachs würde die Temperaturen nicht überleben) kommt auch noch das "Nichtgewohntsein" von neuen Reifen.
    Der Umstieg von abgelatschten TKC auf neue ist für mich immer wieder ein "Aha" Effekt
    gerd

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    #24
    Zitat Zitat von Schlonz
    Klar, so wie ein eingefahrener haftet er noch nicht, aber Angst muss man keine haben
    Klar, .... Angst ist immer ein schlechter Begleiter auf dem Bike

    Aber ne Portion Respekt kann nicht schaden !!
    Ich bin "vor langer Zeit" mit meiner K 75 (und brandneuen Reifen) mal in einen Kreisverkehr reingefahren, weggerutscht und übel auf´s Maul gefallen.

    Damals wußte ich noch nix von Wachsschicht etc. auf neuen Reifen - und der Reifenhändler hat mir auch darüber nix erzählt

    Seitdem fahre ich mit neu aufgezogenen Reifen über ca. 100 km mit ca. 70% meines üblichen Fahrstils - und das "greift"

  5. YS6
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    #25
    Zitat Zitat von Gixxer-GS
    raus aus der einfahrt, rein in den wendehammer mit den rauhen roten pflastersteinen.
    dort 5 mal links und 5 mal rechtsrum.
    schon ist der reifen bis zur kante benutzt und es kann sofort losgehen...
    Keine schlechte Empfehlung, weil sie vor allem darauf hinweist, dass es die Flanken sind, die "einfahrkritisch" sind. Denn ne 200km AB-Juckelei auf neuen Reifen bringt nüscht, wenn man dann meint, in der AB-Ausfahrtskurve die Rasten schleifen lassen zu können

    Um die Reifenflanken im gesamten Bereich auch bei etwas höheren Speeds (als dies in einem Wendehammer möglich ist) einzufahren, würde ich einen Mix empfehlen aus Autobahnkreuz (rechter Flankenbereich) und örtlich naheliegendem Kreisverkehr mit Linksdrehsinn. Im Raum Frankfurt/Offenbach bietet sich zB das Offenbacher AB-Kreuz an, mit dem nicht weit entfernten Offenbacher Kreisel (s.a. hier: ). Um dort die Reifen (zB auch durch mehr/weniger Drücken der Maschine in den Kurven) gefühlvoll und schön griffig einzufahren, reichen imho ein paar Zyklen. Das sind nach meiner Erfahrung etwa 50km... allerdings sind dies Idealbedingungen, die nicht überall herrschen.

  6. Registriert seit
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    #26
    Moin,

    es reicht, wenn der neue Reifen einmal warmgefahren wurde. Dafür genügen im Normalfall ~20 KM. Dabei ist es nicht erforderlich den Reifen an jede Kante gefahren zu haben. Die "glatte Schicht" löst sich beim warmen Reifen überall und eine Schräglage, wenn es sein soll, bis an die Kante, auch wenn diese noch jungfräulich ist, steht nichts mehr im Wege.

    Bremsen und Beschleunigen bringen für das Warmfahren mehr als die häufiger zu sehenden Schlangenlinienfahrten.

    Gruß

  7. YS6
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    #27
    Zitat Zitat von qtreiber
    Die "glatte Schicht" löst sich beim warmen Reifen überall und eine Schräglage, wenn es sein soll, bis an die Kante, auch wenn diese noch jungfräulich ist, steht nichts mehr im Wege.
    Moin, ich bin da etwas anderer, differenzierterer Ansicht, wenn Du erlaubst. Obwohl Du im Grunde recht hast mit Deiner Andeutung und grundsätzlichen Empfehlung bzgl. der "glatten Schicht", die optisch tatsächlich etwas irreführend sein kann. Ich meine, ein "Aufrauhen" im Mikrobereich der Reifenoberfläche bringt ein Maximum an Haftungsperformance des Reifens. Denn das sind die Reifenzustände, die im Fahrbetrieb dann früher oder später sowieso herrschen. Und die gilt es, möglichst früh herzustellen, also am besten gleich während der "Einfahrzeit".

  8. Registriert seit
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    #28
    natürlich "erlaube" ich eine andere Ansicht, und Deinen zusätzlichen Ausführungen stimme ich gerne zu.

    Gruß

  9. Registriert seit
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    Standard neue Reifen

    #29
    Hallo zusammen,

    ich habe gerade meine Q vom in Bonn abgeholt und kann nun etwas zum Thema beitragen. Ich habe einen neuen Vorderreifen bekommen mit einen deutlichen Hinweis auf meinem Spiegel ( roter Kreis ) mit folgender Aufschrift. Einfahr Hinweis, neue Reifen, bitte fahren Sie die ersten 200 Km sehr vorsichtig. Stellt sich für mich nun die Frage, ob der Hinweis berechtigt ist, oder ob die Mechaniker in Bonn einfach nur vorsichtiger sind.

    Gruß

    Jackson

  10. Registriert seit
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    #30
    Halt Dich doch einfach daran! Was sind schon 200 KM...


 
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