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19 Tote bei der Loveparade

Erstellt von Rheinländer, 25.07.2010, 00:11 Uhr · 95 Antworten · 6.011 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard 19 Tote bei der Loveparade

    #1
    ich war den tag über nicht online und habe auch kein radio gehört oder tv gesehen.
    jetzt höre ich, dass es da zu einer massenpanik gekommen ist und derzeit von 15 toten und bis zu 100, zum teil schwerverletzten ausgegangen wird.

    der absolute hammer.
    bekannte von mir wollten da hin, jetzt hoffe ich mal das denen nichts passiert ist.

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    #2
    und die zahl 15 scheint noch nicht endgültig .... sind wohl noch einige weitere am kämpfen ...


  3. Registriert seit
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    #3
    Zitat Zitat von Larsi99 Beitrag anzeigen
    und die zahl 15 scheint noch nicht endgültig .... sind wohl noch einige weitere am kämpfen ...



    stimmt leider, jetzt ist die sprache von 18 toten.

  4. Registriert seit
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    #4
    ich selber bin bei der feuerwehr und frage mich, wass ist da falsch gelaufen?

    bei einem solchen mega event werden schon wochen / monate vorher planungen ohne ende durchgeführt.
    ........was wäre wenn?

    da sitzen ganze kompanien von fachleuten aus allen fachgebieten zusammen und planen das ganze bis ins detail.
    da werden im prinzip alle eventualitäten durchgeplant, um genau sowas zu vermeiden.

    was um alles in der welt ist da falsch gelaufen?

    ......und vor allem, wer trägt die schuld, wer hat das zu verantworten?
    am ende will es mal wieder keiner gewesen sein.

    das zeigt mal wieder, es gibt keinen 100%igen schutz.

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    #5
    Zitat Zitat von Rheinländer Beitrag anzeigen

    das zeigt mal wieder, es gibt keinen 100%igen schutz.
    Das Schlimmste daran (neben dem Tod von Menschen): Wegen dieser unrealistischen und doch so zeittypischen Forderung nach allumfassendem Schutz immer und überall wird womöglich ein solch besonderes Fest keine Zukunft mehr haben.

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    #6
    Servus,

    sehr tragisch das ganze, bis jetzt ist noch nicht ganz klar wie es dazu kam. In den Medien ist bis jetzt zu lesen, dass das alles wegen immer mehr anströmender Massen und einem bereits überfüllten Veranstaltungsgelände in in einem Straßentunnel begann.

    In einem Interview mit Duisburgs Bürgermeister heute Nacht um ca. 0.15 in der ARD, sprach er von ganz anderen Umständen, das Gelänge war noch nicht mal zur Hälfte gefüllt und der Hauptgrund war, das einige versuchten über eine Mauer zu klettern und so auf das Gelände zu gelangen. Dabei seien sie abgestürzt und tötlich verünglückt, worauf sich die hinter ihnen sich auf dem normalen Weg befindlichen panisch zurück zogen und sich alles wie eine Welle aufbaute und im Tunnel seinen tragischen Lauf nahm. Nach seinen Worten war die Organisation inkl. selbst einer gesperrten Aotobahn als Hauptrettungsweg gut.

    ps. mittlerweile stieg die Zahl auf 19 Menschen

    So etwas kann überall passieren, wenn solche Menschenmassen sich auf einer Stelle konzentrieren, da genügt dann ein unvorhersehbares Geschehen und die Kacke ist am Dampfen. Verhinderbar? ich denke nein, alle baulichen Maßnahmen wie z.B. meanderförmig installierte Zäune für die Laufwege, welche bei solchen Panikfluchten verhindern würden, das alle schnurstracks in die selbe Richtung loswalzen können, würden in einem anderen Ernstfall eine schnelle Evakuierung auf diesem Weg verhindern, Aber so "Wellenbrecher" wie sie es vor dem Sitzplatzzeitalter in den Stehbereichen der Stadien gab und auch häufig bei großen Open Air Konzerten noch gibt können da schon einiges bremsen, aber es ist nicht alles und überall bebaubar, es ist immer noch der Mensch und die Masse die handelt, oftmals irrational und nicht berechenbar.

  7. Registriert seit
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    #7
    Wo ist das unerklärlich? Warum die Zweifel wer versagt hat? Ein einziger Zugang + Ausgang durch einen Tunnel! Das war eine Menschenfalle, da gibt es keine Zweifel an den Schuldigen. Das war einfach volles Versagen jeder Vernunft.

  8. Registriert seit
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    #8
    Am Ende kann man immer leicht Klugscheißer sein. ABER: So eine Situation kann nicht ganz überraschend eintreten. Versucht mal, 1 Mio Menschen auf 230000qm unter zu bringen . Weniger als 0,25qm pro Person – nur einen Eingang, der gleichzeitig aus Ausgang ist. Das Gelände umzäunt. Wie kann man sowas genehmigt bekommen? Wo sind die Auflagen über mehr Zugänge, über Fluchtwege usw? Es gibt ca. 300m vom Hbf einen möglichen Zugang zum Gelände (der dann im Übrigen nach der Panik dann als Ausgang geöffnet wurde). NEIN, da müssen die Teilnehmer zu einem 2km entfernten Tunnel geführt und durch einen Trichter gepresst zum Gelände geführt werden.

    Wer sich jetzt hinstellt und von unerwarteten Ereignissen spricht kann nicht ganz dicht sein. Ich kann mich zur Zeit gar nicht angemessen äussern. Ich bin echt erschüttert. Bis tief in die Nacht nur Martinshörner zu hören, aufsteigende Rettungshubschrauber und herumirrende Teilnehmer.

    Was mich am meisten stört: Da wird die anliegende A59 zur Sicherheit gesperrt, es könnten ja Raver von Geländer auf die Autobahn rennen. WARUM hat man die Autobahn nicht als Partygelände genommen, statt dieses eingezäunte Areal? Da wird noch einiges an Peinlichkeiten offenbart werden müssen – da bin ich mir sicher. Bislang gibt es Berichte von 19 Toten und mehr als 340 Verletzten. Als Duisburger schäme ich mich für diese Organisation und bin in Gedanken bei den Familien, die mitgeteilt bekommen, daß deren „Kinder“ (egal wie alt) nicht mehr nach Hause zurück kommen werden.

  9. Registriert seit
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    #9
    Eben. Ich hatte nicht gedacht das so eine Organisation in Deutschland möglich ist. Bisher hatte ich sowas auf diesem Niveau nur aus Indien gelesen.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Wenn diese Anlass irgendwo ganz weit draussen im Outback auf einem riesigen Feld ohne Umzäunung oder sonst ein Hindernis stattgefunden hätte, selbst dann wäre eine Massenpanik möglich und es hätte Tote geben können. Das ist ein dynamischer Prozess der Reaktionen bis die Lage eskaliert....

    Hier jetzt wild die Verantwortlichkeiten zu verteilen halte ich für falsch. Mag sein, dass die Organisation gewisse Fehler in der Planung hatte, aber der Umkehrschluss ist dann, dass es keine Anlässe mit mehr als 10'000 Teilnehmern mehr geben wird.


 
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