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Atomkraft/Laufzeitverlängerung/Alternativen

Erstellt von Di@k, 14.03.2011, 15:50 Uhr · 597 Antworten · 26.214 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Jonni Beitrag anzeigen
    Selbst wenn Gorleben ungeeignet ist, einfach rein mit dem Müll. Sollen sich doch die nächsten Generationen mit unserem Atommüll beschäftigen. Dies aber wird der Punkt sein, an dem die Atomenergie endgültig scheitert und das hat Kretschmann als Realo offenbar schneller erkannt, als die übrigen Spontis der Grünen.

    CU
    Jonni
    Rot/grün (alt) hat das doch erst mal elegant gelöst: damit keine Castoren mehr auf Staatskosten verteidigt werden müssen, um von der Bahnveladung mit LKWs ins Lager gebracht zu werden ( welcher Schwachkopf sich da die Schienenführung ausgedacht hat) wurde den Betreibern flugs ein standorteigenes Zwischenlager aufgezwängt. Das wollte keiner haben ... Castoren dezentral, böse böse. Es wurden sehr genaue Vorgaben gemacht, wie so eine Blechhütte auszusehen hat. Und kaum stehen die Teile und werden mit den ersten Castoren gefüllt, schreien die, die die Vorgaben gemacht haben: alles Mist, die Hallen sind nicht sicher. Sicher ist jedenfalls, dass die Baukosten im Strom eingepreist sind. Ich könnte noch einiges aus dem Nähkästchen plaudern, was in den nagelneuen Zwischenlagern gerade umgebaut werden muss, für zig sinnlose Mios, weil mal wieder eine Spezifikation geändert wird oder weil wieder eine gerade für gut beschlossen lösung mal wieder gekippt wird. DAS ist mittlerweile Programm. Und wer löhnt? Der Betreiber alleine? Hah!!

    Und sicher ist auch, das hier mit Asse, gelben Fässern und Castoren einiges durcheinander gewürfelt wird.
    Aber La Hague und Sellafield will auch keiner, die Russen würden es gegen cash nehmen und in alten U Booten versenken , will aber auch keiner.

    Was wollt ihr denn ? Maoam, billigste Energie, keinen Verzicht und immer alles zu jeder Zeit.
    Wasch mich aber mach mich nicht nass funzt nicht.

    Und die letzte Frage, die mich wirklich umtreibt: wenn wir 2020 oder so ausgestiegen sind: wieviel sicherer sind wir hier geworden bei ständig weiterem Ausbau der Kernenergie weltweit? Wer nimmt dazu mal Stellung?
    Das ist so ähnlich wie mit den Autos: wir zahlen das Maximale für schöne Neuwagen, weil wir die Kohle (noch) haben, dann beschließt ein Dödel Feinstaubzonen und was hier nicht mehr fahren darf, aber noch locker Werte von 2-4000 Euro darstellt, wird verschrottet oder fährt die nächsten 20 Jahre munter im mittleren Osten oder sonst wo.
    Haben wir mittlerweile ein eigenes Klima oder wie muss man das verstehen?
    Ich komme aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.

  2. Registriert seit
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    Standard jedenfalls

    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen

    Und die letzte Frage, die mich wirklich umtreibt: wenn wir 2020 oder so ausgestiegen sind: wieviel sicherer sind wir hier geworden bei ständig weiterem Ausbau der Kernenergie weltweit? Wer nimmt dazu mal Stellung?
    Das ist so ähnlich wie mit den Autos: wir zahlen das Maximale für schöne Neuwagen, weil wir die Kohle (noch) haben, dann beschließt ein Dödel Feinstaubzonen und was hier nicht mehr fahren darf, aber noch locker Werte von 2-4000 Euro darstellt, wird verschrottet oder fährt die nächsten 20 Jahre munter im mittleren Osten oder sonst wo.
    Haben wir mittlerweile ein eigenes Klima oder wie muss man das verstehen?
    Ich komme aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.
    hat jede herrschende Meinung auch mal klein angefangen. Und anfangen muss ja jemand.
    Klar gibt es weltweit noch viele KKW aber es hat ein weltweites Umdenken schon angefangen (in Japan gibts jetzt offizielle und nicht nur clübchenweise Widerstand).

    Klar muss da noch viel passieren. Aber von hundert Jahren hat man über Autos auch gelacht und Pferde für besser gehalten...

  3. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Ich komme aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.

    na, dann sieh´s doch wie unsere Polit-Fuzzis

    mit leerem Kopf schüttelt (nickt) es sich leichter
    (geklaut bei Zarko Petan)


    wo zum Teufel ist der Kotz-Button???

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    hat jede herrschende Meinung auch mal klein angefangen. Und anfangen muss ja jemand.
    Klar gibt es weltweit noch viele KKW aber es hat ein weltweites Umdenken schon angefangen (in Japan gibts jetzt offizielle und nicht nur clübchenweise Widerstand).

    Klar muss da noch viel passieren. Aber von hundert Jahren hat man über Autos auch gelacht und Pferde für besser gehalten...
    Sicher richtig. Aber nicht mit der Brechstange. Weißrußland will bis 2020 von 12% auf >20 % Kernerngie ausbauen. Es gibt kein globales Umdenken.

    Und umdenken in Japan? Wo Energie subventioniert wird, es keinen TÜV und Revisionen für Kraftwerke gibt? Never ever. Mal drüber nachgedacht, weshalb die Elektronik und Fahrzeuge stellenweise massivst günstig sind?

  5. Geronimo Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Und die letzte Frage, die mich wirklich umtreibt: wenn wir 2020 oder so ausgestiegen sind: wieviel sicherer sind wir hier geworden bei ständig weiterem Ausbau der Kernenergie weltweit? Wer nimmt dazu mal Stellung?
    Ich lasse das mal Frank Schirrmacher von der FAZ machen:
    "5. Auch wenn wir aussteigen, sind wir von Atomkraftwerken umgeben

    Das ist vielleicht das erbärmlichste aller Argumente, denn es bezeichnet die Selbstaufgabe von Politik. Man kann die Argumentation versuchsweise auf die Atomwaffenproliferation oder den Atomwaffensperrvertrag übertragen. Selbst wenn wir keine Atomwaffen haben, werden die anderen welche haben. Das war in der Vergangenheit kein Grund, sich selbst welche zuzulegen, sondern andere davon abzuhalten, sie zu bauen."

    grüße,
    Jürgen

  6. Registriert seit
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    Habe am 26.4. abends, den langen Bericht von 3sat gesehen. (Titel?)

    Wie konnte nach dem Tschernobyl Unfall mit den Verwüstungen und dem
    daraus erwachsenem menschlichen Leid, überhaupt noch jemand
    AKW weiter betreiben?
    Was wäre, wenn das in Westeuropa geschehen wäre?

    Sind es nicht auch jetzt die "unabhängigen" Massenmedien, die
    die Sache verharmlosen.

    Gestern sehe ich so nebenbei: "Beinahe Kernschmelze im schwedischen AKW"

    Und alle betreiben, bauen weiter AKWs.

    Bei der Gelegenheit Fukushima, könnte man doch ein paar
    Mitarbeiter aus verschiedenen Ebenen der Betreiberfirmen, zum Üben
    von Aufräumarbeiten schicken. Realistischer geht´s nicht.

    Bei allem Mist, den die Russen damals in T. gebaut haben, muss man sich
    immer noch bei jedem bedanken, der dort aufgräumt und abgedeckt hat.
    Posthum, bei denen mit der Schaufel, den Hubschrauberpiloten oder den
    Raupenfahrern. Welch unermessliches Leid müssen die Menschen dort noch immer ertragen.

    Früher habe ich mich gefragt, warum in unserem 800 Seelen Dorf
    so viele Menschen an Krebs sterben.
    Im ANgesicht des 25 Jahrestages T., wird es klarer.

    mike

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Weißrußland will bis 2020 von 12% auf >20 % Kernerngie ausbauen.
    Ein Land mit absoluter Vorbildfunktion für Europa!

    Regiert da nicht ein Lukaschenko, der sich immer mit 80 oder 90% + x zum Staatspräsidenten wählen lässt? Lässt der nicht auch sein Volk regelmäßig niederknüppeln? Und ist sein bester Freund nicht der aus Nordkorea, der die Welt unbedingt mit einer Atombombe beglücken will, während sein Volk verhungert? Evtl. will der ja auch noch neue russische AKWs bauen, die ihm der Lukaschenko zum Vorzugspreis überläßt. Die machen dann einen Verein auf. Nein, der heißt nicht Freunde der italienischen Oper. Der Verein wird dann wohl Freunde der russischen AKWs heißen.

    CU
    Jonni

  8. Registriert seit
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    Blinzeln ..aller Anfang ist schwer!-Lobbyisten versuchen das nach Kräften zu verhindern....

    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    hat jede herrschende Meinung auch mal klein angefangen. Und anfangen muss ja jemand.
    Klar gibt es weltweit noch viele KKW aber es hat ein weltweites Umdenken schon angefangen (in Japan gibts jetzt offizielle und nicht nur clübchenweise Widerstand).

    Klar muss da noch viel passieren. Aber von hundert Jahren hat man über Autos auch gelacht und Pferde für besser gehalten...
    ..da war "Nachhaltigkeit" halt noch automatisiert......und am Anfang der Auto-Rekordfahrten war der E-Motor überlegen....u.s.w......

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von mike61 Beitrag anzeigen

    Bei der Gelegenheit Fukushima, könnte man doch ein paar
    Mitarbeiter aus verschiedenen Ebenen der Betreiberfirmen, zum Üben
    von Aufräumarbeiten schicken. Realistischer geht´s nicht.

    mike
    Wenn man so argumentiert, kann man auch alle einladen mitzukommen, die zwar gegen alles sind, solange es ihnen gut geht aber auch nicht mit 1000 kWh im Jahr auskommen wollen.

  10. Registriert seit
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    Hallo Zebulon!

    Hab mir schon gedacht, dass du darauf anspringst.

    Ich bin nicht gegen alles. Ein persönlicher Angriff auf dich, liegt mir fern.

    Ich finde deine Beiträge an dieser Stelle auch sehr gut und
    angebracht.
    Einige haben dich hier sehr unsachlich angegriffen, das liegt mir fern.
    Vielleicht wäre /wird so ein Grund-Kontingent(auf Marken) von 1000kwh eine Lösung und der Rest wird 50c/kwh kosten. Die Benzinhändler machen doch auch
    Preissprünge beliebiger Höhe.

    mike


 
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