Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 13

Die Geschichte vom toten Esel

Erstellt von klempus, 25.07.2012, 22:42 Uhr · 12 Antworten · 1.737 Aufrufe

  1. Registriert seit
    02.01.2009
    Beiträge
    202

    Daumen hoch Die Geschichte vom toten Esel

    #1

    Die Geschichte vom toten Esel:

    Ein Junge zog vom Land zum Viehmarkt und kaufte bei einem Bauern einen Esel für 100 Euro.
    Der Bauer versprach, den Esel am nächsten Tag vorbeizubringen.
    Am folgenden Tag fuhr der Bauer auf den Hof und sagte: "Es tut mir leid, Junge, ich habe schlechte Nachrichten für Dich. Der Esel ist tot."
    Der Junge antwortete: "Also gut. Gib mir mein Geld zurück!"
    Der Bauer zuckte mit den Schultern.
    "Geht nicht. Ich habe das Geld bereits ausgegeben."
    Darauf der Junge: "Einverstanden, dann lade den toten Esel eben ab !"
    Der Alte fragte: "Was machst Du denn mit ihm ?"
    Der Junge antwortete: "Ich werde ihn in einer Lotterie verlosen !"
    Der Bauer sagte: "So ein Quatsch. Man kann einen toten Esel doch nicht verlosen."
    Der Junge sagte: "Klar kann ich das ! Paß gut auf !
    Ich sage einfach niemandem, daß der Esel tot ist."
    Einige Wochen später traf der alte Bauer den Jungen wieder und fragte ihn: "Wie ist denn das mit dem toten Esel ausgegangen?"
    Der Junge erklärte es ihm: "Ich habe ihn verlost. Ich habe 500 Lose zu je zwei Euro das Stück verkauft und einen Gewinn von 998 Euro gemacht, der nicht in den Büchern steht. Der Verlust von 100 Euro für den toten Esel steht aber drin."
    Der Bauer fragte: "Hat sich denn niemand beschwert?" Der Junge antwortete: "Klar, und zwar der Mann, der den Esel gewonnen hat. Also habe ich ihm seine zwei Euro zurückgegeben."
    Der Junge trat später in eine demokratische (!) Partei ein und machte in Berlin, London und Brüssel eine steile Karriere.
    Der Handel mit Eseln ist inzwischen laut EU-Gesetz ausschließlich den Notenbankern vorbehalten.

  2. Registriert seit
    09.04.2007
    Beiträge
    1.683

    Standard

    #2
    Zitat Zitat von klempus Beitrag anzeigen

    Die Geschichte vom toten Esel:

    Ein Junge zog vom Land zum Viehmarkt und kaufte bei einem Bauern einen Esel für 100 Euro.
    Der Bauer versprach, den Esel am nächsten Tag vorbeizubringen.
    Am folgenden Tag fuhr der Bauer auf den Hof und sagte: "Es tut mir leid, Junge, ich habe schlechte Nachrichten für Dich. Der Esel ist tot."
    Der Junge antwortete: "Also gut. Gib mir mein Geld zurück!"
    Der Bauer zuckte mit den Schultern.
    "Geht nicht. Ich habe das Geld bereits ausgegeben."
    Darauf der Junge: "Einverstanden, dann lade den toten Esel eben ab !"
    Der Alte fragte: "Was machst Du denn mit ihm ?"
    Der Junge antwortete: "Ich werde ihn in einer Lotterie verlosen !"
    Der Bauer sagte: "So ein Quatsch. Man kann einen toten Esel doch nicht verlosen."
    Der Junge sagte: "Klar kann ich das ! Paß gut auf !
    Ich sage einfach niemandem, daß der Esel tot ist."
    Einige Wochen später traf der alte Bauer den Jungen wieder und fragte ihn: "Wie ist denn das mit dem toten Esel ausgegangen?"
    Der Junge erklärte es ihm: "Ich habe ihn verlost. Ich habe 500 Lose zu je zwei Euro das Stück verkauft und einen Gewinn von 998 Euro gemacht, der nicht in den Büchern steht. Der Verlust von 100 Euro für den toten Esel steht aber drin."
    Der Bauer fragte: "Hat sich denn niemand beschwert?" Der Junge antwortete: "Klar, und zwar der Mann, der den Esel gewonnen hat. Also habe ich ihm seine zwei Euro zurückgegeben."
    Der Junge trat später in eine demokratische (!) Partei ein und machte in Berlin, London und Brüssel eine steile Karriere.
    Der Handel mit Eseln ist inzwischen laut EU-Gesetz ausschließlich den Notenbankern vorbehalten.

  3. Registriert seit
    30.04.2011
    Beiträge
    959

    Standard

    #3
    Im Mittelalter hat man solche Leute entweder auf den Scheiterhaufen gestellt und angezündet, die Hände abgehackt oder die Zunge herausgeschnitten.

    Heute laufen solche Leute frei herum, verdienen unsere Steuergelder und verteilen diese gelder auch noch großzügig an Bekannte und Kollegen aus der eigenen Branche.

    Traurig - aber wahr.

  4. Registriert seit
    19.02.2004
    Beiträge
    10.648

    Standard

    #4
    Wenn nicht so viel Wahrheit in der Geschichte stecken würde, wäre es echt lustig.

  5. Registriert seit
    01.01.2009
    Beiträge
    10.104

    Standard

    #5
    Zitat Zitat von Mister Wu Beitrag anzeigen
    Wenn nicht so viel Wahrheit in der Geschichte stecken würde, wäre es echt lustig.
    Die Wahrheit suche ich noch, aber es ist ja auch nur eine Geschichte. Wenn auch wieder mal eine, bei der 99% der Leser mit dem Kopf nicken und meinen "genauso ist es", ohne auch nur einen Schimmer Ahnung zu haben. Aber hier kann gleich zwei Gruppen gleichzeitig hauen, Politiker und Banker. Meine Güte, wie infantil und simpel

    Grüße
    Steffen

  6. Registriert seit
    19.02.2004
    Beiträge
    10.648

    Standard

    #6
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    , ohne auch nur einen Schimmer Ahnung zu haben.
    Hach daben wir ja wieder Einen der die Anderen nur als 'Ahnungslose' erklärt anstatt sie aufzuklären.

    Zeter nicht rum wie eine Henne der man das Ei klaut sondern mach uns Licht ans Fahrrad wenn Du dich besser auskennst
    Ich find die Story passend, den Politiker und Bänker kannst mann ja durch jegliches Andere ersetzen.

  7. Registriert seit
    01.01.2009
    Beiträge
    10.104

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von Mister Wu Beitrag anzeigen
    Hach daben wir ja wieder Einen der die Anderen nur als 'Ahnungslose' erklärt anstatt sie aufzuklären.

    Zeter nicht rum wie eine Henne der man das Ei klaut sondern mach uns Licht ans Fahrrad wenn Du dich besser auskennst
    Ich find die Story passend, den Politiker und Bänker kannst mann ja durch jegliches Andere ersetzen.
    Zeitung lesen - und ich meine nicht die drei in Berlin erhältlichen mit großen Überschriften und wenig Text - wirst du aber noch selber können, oder?

    Kritik an Banken und Politik jederzeit, Anlässe gäbe es genug, aber doch nicht mit Kindergeschichten, über die sich selbst ein Erstklässler langweilen würde.

    Grüße
    Steffen

  8. Registriert seit
    19.02.2004
    Beiträge
    10.648

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    aber doch nicht mit Kindergeschichten, über die sich selbst ein Erstklässler langweilen würde.
    Steffen, Märchen sind immer einfach gestrickt.
    Es soll sie ja jeder verstehen.

    PS. lesen funktioniert

  9. Registriert seit
    06.06.2006
    Beiträge
    2.678

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Mister Wu Beitrag anzeigen
    Steffen, Märchen sind immer einfach gestrickt.
    Es soll sie ja jeder verstehen.
    Nicht unbedingt ... manche Dinge sind eben komplizierter


    Ein Bauer hat zwei Kühe und fragt nach einem Kredit, um Heu zu kaufen. Die Bank hält Milch für ein Low-Yield-Investement und empfiehlt, 50 Prozent einer Kuh zu verkaufen und die anderen Prozent als Sicherheit zu hinterlegen. Mit dem Kredit werden Heu und ein Straußenpaar gekauft, dessen Eier eine bessere Rendite erwirtschaften sollen. Die Straußen überleben den Winter nicht. Die Bank versteigert die erste Kuh zur Deckung der Schulden und bietet an, eine Hälfte der zweiten Kuh für einen Milch-Swap in Zahlung zu nehmen, der die Schwankungen des Milchpreises ausgleichen soll. Der Milchpreis fällt unter den Knockout-Preis, weil kein Geld mehr für das Heu der Kuh vorhanden war. Die Bank verkauft die zweite Kuh mit Verlust und erhält dafür einen staatlichen Bailout in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Für weitere 15 Milliarden Euro soll ein Kreditprogramm für Bauern abgesichert werden, damit diese auf eine sichere Zwei-Kuh-Strategie umsteigen können.

  10. Registriert seit
    02.10.2007
    Beiträge
    10.725

    Standard Stimmt

    #10
    und Außerdem sind das keine Märchen, sondern Gleichnisse, aber da hat sich schon jemand ganz anderes mit versucht und wurde nicht verstanden..


    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Nicht unbedingt ... manche Dinge sind eben komplizierter


    Ein Bauer hat zwei Kühe und fragt nach einem Kredit, um Heu zu kaufen. Die Bank hält Milch für ein Low-Yield-Investement und empfiehlt, 50 Prozent einer Kuh zu verkaufen und die anderen Prozent als Sicherheit zu hinterlegen. Mit dem Kredit werden Heu und ein Straußenpaar gekauft, dessen Eier eine bessere Rendite erwirtschaften sollen. Die Straußen überleben den Winter nicht. Die Bank versteigert die erste Kuh zur Deckung der Schulden und bietet an, eine Hälfte der zweiten Kuh für einen Milch-Swap in Zahlung zu nehmen, der die Schwankungen des Milchpreises ausgleichen soll. Der Milchpreis fällt unter den Knockout-Preis, weil kein Geld mehr für das Heu der Kuh vorhanden war. Die Bank verkauft die zweite Kuh mit Verlust und erhält dafür einen staatlichen Bailout in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Für weitere 15 Milliarden Euro soll ein Kreditprogramm für Bauern abgesichert werden, damit diese auf eine sichere Zwei-Kuh-Strategie umsteigen können.


 
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Innentasche auch für toten Raum
    Von mercer_willi im Forum R 1200 GS und R 1200 GS Adventure
    Antworten: 23
    Letzter Beitrag: 28.05.2012, 10:55
  2. Die GS und die Geschichte mit dem Feinstaub
    Von smarthornet64 im Forum R 1200 GS und R 1200 GS Adventure
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 23.01.2010, 21:21
  3. Mit dem esel durch Marokko
    Von mario málaga im Forum Reise
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 01.06.2007, 14:30
  4. TÜV Geschichte
    Von Germed im Forum R 1150 GS und R 1150 GS Adventure
    Antworten: 33
    Letzter Beitrag: 12.04.2007, 09:32
  5. Die BMW Geschichte
    Von Schneuzer im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 14.07.2006, 17:31