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Menschliches zum Thema Flüchtlinge!!

Erstellt von Q4me, 14.08.2015, 08:14 Uhr · 971 Antworten · 51.597 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    ja da ist sie wieder die braune Keule, nur gut dass ich sowas nicht lese Das Video von Kosh paßt zu seinen sonstigen Äußerungen, deren Inhalt sich auf hysterisches "brauner Rand"-Rufe beschränkt. ein Maximalschämer der sich für ein Selfie vor einer KZ Gedenkwand nicht zu schade ist, um polemisch Stimmung zu machen.

    Ein bischen thematische Auseinandersetzung würde nicht schaden, aber das ist halt schlecht für Vorurteile. Wer sich heute nicht mit den Ängsten der Menschen auseinandersetzt und nicht endlich was gegen Mißbrauch unternimmt, bereitet morgen den Boden für neue Verführer.
    Wen werden denn all die Enttäuschten, all die Ängstlichen, all die Frustrierten wählen gehen, wenn die etablierten Parteien nicht endlich etwas gegen den massenhaften Mißbrauch unternehmen?
    Dagegen etwas zu unternehmen sind wir ja schon den echten Asyl(schutz)suchenden schuldig, die sich schief als Sozialschmarotzer ansehen lassen müssen.

    Zitat Zitat von Topas Beitrag anzeigen
    irgend jemand muss ja auch in die Sozialkassen einzahlen....
    wer zu uns kommt - soll auch arbeiten dürfen - dann passt das..
    kann ja nur für diejenigen gelten, die auch eine Chance auf Anerkennung haben, den andern schaffst du einen weiteren Grund nicht mehr gehen zu müssen/wollen

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    Topas, dazu müssten wir Arbeitsplätze in Hülle und Fülle haben. Seit der Einwanderung nehmen aber die Arbeitslosigkeit konstant mit der Masse zu, die ins Land kommt. Einfache Tätigkeiten werden weiterhin wegfallen, entweder an eine Maschine oder ins Ausland. Statt hunderttausende Deutsche ins Ausland abwandern zu lassen, müssen die Bedingungen hier vor Ort verbessert werden. Also Sozialabgaben herunterfahren, auch wenns der Umverteilungsindustie wehtut. Schon sind die Lohnnebenkosten gesenkt, der Wohlstand des einzelnen nimmt zu. Auch der Anreiz deutsche Kinder zu bekommen würde wohl steigen würde jedes deutsche Kind mit ein paar Tausend € willkommen geheißen, statt mit Schulden gestraft. Schau dir mal den Wohlstand der Arabischen Halbinsel an. Der wird im Land gehalten und nicht an Fremde verfüttert.

    Rentenbeiträge gehören wieder wie vor 1956 extern verwaltet ohne Zugriffe von den Machthabern. Wohin das führt sehen wir ja.

    Zörnie: Minimalrenten bekommen bzw. bekamen auch Leute wie mein Vater. 40 Jahre auf dem Bau(gelernter Fliesenleger), einmal kurzfristig arbeitslos, dann Krebs, mit 830€ Erwerbungsfähigkeit abgespeist mit 56 Jahren. Hätte er seine Kinder nicht gehabt... Jeder Pfennig oder Cent kann nur einmal ausgegeben werden. 10 Einzahlen und 100 kassieren, zaubern können auch die sogenannten Demokraten nicht.
    Jedes Schlaraffenland ist irgendwann abgebrannt, spätestens dann wenn die Absahner mehr sind wie ehrlichen, aber wohl dummen Einzahler.

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    Zitat Zitat von R1000gs Beitrag anzeigen
    Topas, dazu müssten wir Arbeitsplätze in Hülle und Fülle haben. Seit der Einwanderung nehmen aber die Arbeitslosigkeit konstant mit der Masse zu, die ins Land kommt. Einfache Tätigkeiten werden weiterhin wegfallen, entweder an eine Maschine oder ins Ausland. Statt hunderttausende Deutsche ins Ausland abwandern zu lassen, müssen die Bedingungen hier vor Ort verbessert werden. Also Sozialabgaben herunterfahren, auch wenns der Umverteilungsindustie wehtut.

    Rentenbeiträge gehören wieder wie vor 1956 extern verwaltet ohne Zugriffe von den Machthabern. Wohin das führt sehen wir ja.

    Zörnie: Minimalrenten bekommen bzw. bekamen auch Leute wie mein Vater. 40 Jahre auf dem Bau dann Krebs, mit 830€ Erwerbungsfähigkeit abgespeist mit 56 Jahren. Hätte er seine Kinder nicht gehabt... Jeder Pfennig oder Cent kann nur einmal ausgegeben werden. 10 Einzahlen und 100 kassieren, zaubern können auch die sogenannten Demokraten nicht.
    Jedes Schlaraffenland ist irgendwann abgebrannt, spätestens dann wenn die Absahner mehr sind wie ehrlichen, aber wohl dummen Einzahler.



    Schon sind die Lohnnebenkosten gesenkt, die Einheimischen werden wieder vermehrungsfreudiger...
    Sorry, aber hier nimmt keine Arbeitslosigkeit zu. Einfache Tätigkeiten werden auch nicht wegfallen bzw. nicht in dem Maße, in dem sie auf anderen Gebieten neu entstehen. Und auch für Asylberechtigte gilt das gleiche wie für die schon jetzt Einheimischen: Lernen und Qualifizieren ist alles.

  4. Registriert seit
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    Auszug aus einem Bericht zu einem Asylverfahren vor Gericht aus der heutigen HAZ:

    "Richter Christian Guntau hört die Geschichte einer abenteuerlichen Flucht, die mit einem Überfall in der Stadt Korhoga beginnt. Dort besaß die Familie Keita einen kleinen Laden, Aruna half seinem Vater, weil es auf dem Feld nichts zu tun gab. Plötzlich Schreie auf der Straße. „Die Rebellen kommen“, riefen Menschen voller Angst. Sie verschonten das Geschäft nicht und plünderten Lebensmittel, Textilien und Haushaltswaren. Vater und Sohn flüchteten zur Hintertür, versteckten sich in einem Wald und warteten, Stunde um Stunde. Dann entschied Arunas Vater, dass sein Sohn das eben gerettete Geld nehmen und ins Ausland fliehen solle.

    So kam es. Er lief zur nächsten Straße, ein Wagen hielt, und ein unwahrscheinlicher Zufall wollte es, dass der Fahrer den Kontakt zu einem Schleuser vermitteln konnte. Ein falscher Pass und ein Platz im Flugzeug brachten Aruna Keita nach Paris, später nach Frankfurt und Gießen, hier stellte er seinen Asylantrag.
    ...

    Richter Christian Guntau muss versuchen, einen Eindruck zu bekommen von einem Tag in der Elfenbeinküste, der beinahe vier Jahre zurückliegt. Aber Keita, der Augenzeuge, berichtet sehr knapp vom Überfall, Guntau genügt nicht, was er hört, er fragt nach, freundlich und geduldig.

    „Warum sind Sie nun weg aus der Elfenbeinküste?“
    „Unsere Lebensgrundlage war vernichtet. Ich wollte mein Leben in Sicherheit bringen.“
    „Beschreiben Sie doch bitte diesen Tag.“
    „Es herrschte totales Chaos, Banden überfielen Geschäfte.“
    „Was waren das für Leute?“
    „Sie waren in Zivil gekleidet, sie trugen Jagdflinten und Macheten.“
    Allzu emotionslos erscheint auch Rechtsanwalt Gärtner der Bericht seines Mandanten. Er bittet ihn, konkreter zu erzählen, „wir waren ja nicht dabei. War es hektisch, hatten Sie Angst?“.
    „Es waren so zehn und mehr Leute, die haben sich nicht vorgestellt“, antwortet Keita. „Sie fingen an, das Geschäft zu plündern. Ja, ich hatte Angst. Mein Vater nahm dann das Geld an sich und wir flüchteten durch die Hintertür.“
    „Woher wussten Sie, dass es Rebellen waren und nicht nur ein Raubüberfall?“, fragt Guntau.
    „Das wurde überall gerufen, die Leute riefen, da sind Rebellen.“
    „Was würde Ihnen heute in Ihrer Heimat drohen?“
    „Ich wüsste nicht, wovon ich leben sollte. Ich kann nicht zurück, ich habe dort keine Lebensgrundlage. Unsere Existenz wurde vernichtet.“
    „Haben Sie noch Kontakt in die Elfenbeinküste?“
    „Mein Vater ist gestorben, einmal im Monat telefoniere ich mit einem Freund.“
    Guntau fragt, ob er noch etwas sagen möchte zum Schluss der Verhandlung.
    Aruna Keita wiederholt nur einen einzigen Satz, Aliou Sangaré übersetzt ihn noch einmal: „Ich kann nicht zurück.“


    Der Asylantrag wurde übrigens abgelehnt, der Antragsteller lebt nach wie vor in Deutschland.
    Bin gespannt, ob nun Reporter, Richter oder Zitierer fremdenfeindlich sein sollen. Oder einfach alle.
    Bei Berichten über Straftaten wird ja schon länger nach einem auferlegten Kodex in den Medien darauf verzichtet, die Nationalität der Täter zu nennen. Man will ja nicht fremdenfeindlich erscheinen.

    Solange wir nicht offen zwischen gewünschter Zuwanderung und politischem Asyl differenzieren, werten wir das hohe Gut Asyl systematisch ab. Zudem erschweren wir auch eine gewollte Zuwanderung, weil stets der diffuse "Sammelbegriff" Flüchtling über allem wabert und auch "berechtigte" Asylbewerber diskreditiert werden.
    Insofern ist der reflexartige Vorwurf der Fremdfeindlichkeit nicht nur dumm, sondern auch kontraproduktiv in der Sache.

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    Ach so, nur zur Erinnerung mal ein paar Fakten:

    (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.


    (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den Fällen des Satzes 1 können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.


    (3) Durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, können Staaten bestimmt werden, bei denen auf Grund der Rechtslage, der Rechtsanwendung und der allgemeinen politischen Verhältnisse gewährleistet erscheint, daß dort weder politische Verfolgung noch unmenschliche oder erniedrigende Bestrafung oder Behandlung stattfindet. Es wird vermutet, daß ein Ausländer aus einem solchen Staat nicht verfolgt wird, solange er nicht Tatsachen vorträgt, die die Annahme begründen, daß er entgegen dieser Vermutung politisch verfolgt wird.


    (4) Die Vollziehung aufenthaltsbeendender Maßnahmen wird in den Fällen des Absatzes 3 und in anderen Fällen, die offensichtlich unbegründet sind oder als offensichtlich unbegründet gelten, durch das Gericht nur ausgesetzt, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Maßnahme bestehen; der Prüfungsumfang kann eingeschränkt werden und verspätetes Vorbringen unberücksichtigt bleiben. Das Nähere ist durch Gesetz zu bestimmen.


    (5) Die Absätze 1 bis 4 stehen völkerrechtlichen Verträgen von Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaften untereinander und mit dritten Staaten nicht entgegen, die unter Beachtung der Verpflichtungen aus dem Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, deren Anwendung in den Vertragsstaaten sichergestellt sein muß, Zuständigkeitsregelungen für die Prüfung von Asylbegehren einschließlich der gegenseitigen Anerkennung von Asylentscheidungen treffen.

    Und noch einmal ganz deutlich:
    Es geht hier nicht um fehlendes Verständnis oder Mitgefühl für schlimme Lebensumstände, Schicksale usw.
    Wir sind ein Rechtstaat und müssen uns auch so verhalten.
    Ich persönlich finde in diesem Zusammenhang auch das sog. Kirchenasyl ne schlimmen Sache.
    Wir können uns nicht einerseits darüber empören, dass andere Religionsgemeinschaften die Sharia über das GG stellen und anderseits das sog. Kirchenasyl akzeptieren, nur weil uns die Motive sympathisch sind.

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    Zörnie: Noch nicht, aber wir hängen am Export. Und vergiß nicht die verschleierte Arbeitslosigkeit, das Leiharbeiterheer, die 8,50€ Empfänger. Die mittlerweile 3te Einwanderergeneration aus ganz bestimmten Regionen hat schon Schwierigkeiten trotz andauernder Herabsenkung einen Schulabschluß zu kriegen. Eine intelligente und schwerreiche Zuwanderung, nenn mir da mal Beispiele. Ich glaube diejenigen brauchen kein Asyl. Hugenotten, Italiener, Polen waren für unser Land in der Vergangenheit ganz bestimmt ein Gewinn. Bei den heutigen "Flüchtlingen" wird dieser Gewinn sich irgendwo im Promillebereich befinden. Ohne Assimilation und das ist bei einer bestimmten Gruppe fast unmöglich und bei der Zahl sowieso, bleibt das ganze ein Wunschdenken. Wir werden langsam Balkanisiert, das kann kein vernünftiger wollen.

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    Mich nervt einfach das Gelüge an, man wird doch für dumm verkauft, hier bei uns heisst es 1000 Flüchtlinge und keinen mehr, ich aber weiss aus einer Insider Quelle das längst über 2-3000 gesprochen wird, das Zeltlager wurde so aufgebaut das eine Erweiterung problemlos möglich ist, auch wird gesagt das es nur von kurzer Dauer ist, auch das ist gelogen denn man plant schon viel weiter, aber alles muss Top Secret bleiben damit es nämlich nicht zu Unruhen der Anwohner kommt, warum verdammt nochmal immer dieses für dumm verkaufen!
    Übrigens spricht man drüber die Flüchtlinge in Sporthallen unter zu bringen, prima und wo machen die Kinder dann Sport? Wird wohl gestrichen wegen geht nicht, das sind eben die Dinge die viele total ankotzen, verstehen kann ich beide Seiten, kann auch verstehen das diese Menschen wohl nicht gelernt haben Ordnung zu halten, überall nur noch leere Bierdosen, Chipstüten, Plastiktüten und was weiss ich noch, wer macht das sauber und vor allem, was kostet das???
    Aber das ist der blöde Deutsche, sich über ein Moped auf dem Feldweg aufgeilen und Theater machen bis aufs Blut, aber wo anders kriegen sie die Zähne nicht auseinander.

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    @ Advent

    Das sind aber überwiegend Versäumnisse der Politik, wenn Unterkünfte nicht vorhanden sind oder aber mit den Bürgern nicht richtig kommuniziert wird.

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Versäumnisse der Politik
    Wenn wir nun noch die verschiedenen Ebenen der Politik differenzieren, könnte was davon werden.

    Es werden auf Bundesebene Entscheidungen getroffen, die ohne Berücksichtigung des Konnexitätsprinzips nach unten weiter gereicht werden.
    Schlussendlich kommen die Aufgaben (= Unterbringung der Menschen) in den Kommunen an, die von hier auf jetzt reagieren müssen.
    Manchmal erfahren sie am Freitag, wie viele Menschen sie am Montag unterbringen müssen.

  10. Registriert seit
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    Ja natürlich, gerade das regt mich ja auf, warum die Leute ständig anlügen und sich dann wundern wenn sie sauer werden, aber ist ja bei anderen Dingen in unserer Politik leider nicht anders....

    Mir tun die Leid die wirklich ihr ganzes Leben hart für das was sie haben arbeiten mussten und dann mit ner lächerlichen Rente abgespeist werden und ansehen müssen wie scheinbar jede Fremde der ins Land kommt besser behandelt wird als ein Deutscher der sein Leben lang geschufftet hat, genau da werden die Leute böse und das verstehe ich absolut, das tut einfach weh.


 
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