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Pegida

Erstellt von MWH, 30.12.2014, 10:38 Uhr · 1.134 Antworten · 69.699 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    @Zörnie
    Hmm, wann warst Du das letzte Mal in Kreuzberg? Oder in Moabit? Die Ghettobildung ist übrings normal, sowohl was Nationalitäten als auch Religionen angeht. Was glaubst Du wo die ganzen China-Towns, Juden-Vierter, Little Italys auf der anderen Seite vom Teich herkommen. Wenn Du mit offenen Augen durch Deine Stadt und deren Umgebung läufst, wirst Du auch Hugenottenviertel, jüdische Viertel, schwäbische, russische Viertel finden.
    Ich arbeite seit 20 Jahren mitten im Wedding, mit sechs Jahren Unterbrechung durch einen Arbeitsplatz in Moabit.

    Natürlich ist Ghettobildung weitgehend normal und gerade Preußen und Berlin wären nichts ohne die eingewanderten Hugenotten oder die seit Jahrhunderten hier, zumindest bis in die 30iger Jahre ansässigen Juden. Aber diese Bevölkerungsschichten haben etwas positives beigetragen. Deshalb bin ich mal gespannt, ob die jetzigen Migranten oder Deutsche mit M-Hintergrund diesen positiven Beitrag auch leisten können oder ob der sich weitgehend auf die Gastarbeiter der ersten Generation und den Döner beschränkt.

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    #32
    Zitat Zitat von Kardanfan Beitrag anzeigen
    @ C-Treiber



    Ja, so werden Zahlen immer verdreht oder falsch in Relationen gesetzt.

    ...
    Nein, Du hast sie falsch interpretiert.

    Mir ging es nicht, um die Wahlen. Naturgemäß ist der Anteil der Nichtwähler in diesen Gruppen deutlich höher als im Bevölkerungsschnitt.

    Die Einleitung bedeutet schon, gehen wir davon aus, es sei ein politische Gruppierung.

    So betrachte ich jedoch jede politische Gruppierung erst ein Mal im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung. Erst wenn sich eine Gruppierung soweit institutionalisiert hat, dass ihre Organisationsform und ihre Verbreitung, es ihr ermöglichen könnte, Einfluß auf die Willensbildung der Bevölkerung zu nehmen und bei den Wahlen anzutreten, lohnt sich eine Betrachtung im Verhältnis zum politischen Gesamtbild.


    Übrings Immigranten sind immer ein wirtschaftlicher Gewinn. Das sie nur Steuergelder kosten ist eine genauso alte, wie dauerhafte Lüge, die bisher noch jedes Mal als solche enttarnt wurde.

    Nimm die Schweiz, 22% Ausländeranteil, denen geht es bestens.




    .

  3. maggelman Gast

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    #33
    Ausländische Mitbürger...gibt es auch in Köln reichlich!
    Die Keupstr. hat 97% Ausländer, in der Mehrzahl Türken!

    Schon vor 45 Jahren hat diese den Beinamen "Klein Istanbul"

    Damals wie heute ist hier dennoch ein gutes Miteinander zwischen "Deutschen" und den sogenannten "Migranten"
    Ich gehe auch heute noch regelmäßig durch diese "Viertel" ohne jemals Berührungsängste gehabt zu haben!!!

    In den Jahren habe ich viele gute Kontakte knüpfen können und betrachte einen Besuch dort als "Horizonterweiterung"

    Ohne ein "Miteinander" wird die Gesellschaft früher oder später kippen und die "Rattenfänger" werden Zulauf bekommen!
    Es liegt somit an allen, etwas dazu beizutragen!

  4. Registriert seit
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    #34
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen

    Übrings Immigranten sind immer ein wirtschaftlicher Gewinn. Das sie nur Steuergelder kosten ist eine genauso alte, wie dauerhafte Lüge, die bisher noch jedes Mal als solche enttarnt wurde.

    Nimm die Schweiz, 22% Ausländeranteil, denen geht es bestens.




    .
    Erstens sind wir nicht die Schweiz und zweitens sind Immigranten nur dann rein wirtschaftlich betrachtet ein Gewinn, wenn man als Staat eine Einwanderungspolitik betreibt, die sich an den eigenen Interessen orientiert. Davon ist Deutschland aber meilenweit entfernt.

    Ifo-Präsident: Zuwanderung ist für Deutschland Verlustgeschäft - Politik-News - Süddeutsche.de

  5. Registriert seit
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    #35
    Wo du die Schweiz erwähnst. Diesen Hort der Menschenliebe. War da nicht was?

    Tja, und was machen wir denn, wenn die Anderen Recht haben?!? Hm, wem sind wir versucht Glauben zu schenken?!?

  6. Registriert seit
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    #36
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Ich arbeite seit 20 Jahren mitten im Wedding, mit sechs Jahren Unterbrechung durch einen Arbeitsplatz in Moabit.

    Natürlich ist Ghettobildung weitgehend normal und gerade Preußen und Berlin wären nichts ohne die eingewanderten Hugenotten oder die seit Jahrhunderten hier, zumindest bis in die 30iger Jahre ansässigen Juden. Aber diese Bevölkerungsschichten haben etwas positives beigetragen. Deshalb bin ich mal gespannt, ob die jetzigen Migranten oder Deutsche mit M-Hintergrund diesen positiven Beitrag auch leisten können oder ob der sich weitgehend auf die Gastarbeiter der ersten Generation und den Döner beschränkt.
    Hmm, nun, ich kauf gerne mal bei Türken und im Asialaden ein, ich esse gerne italienisch und thailändisch, einem Döner bin ich nicht abgeneigt, auch arabisches Essen finde ich ganz reizvoll, die Zeit mit meinem persichen Kollegen möchte ich nicht missen in meinem Leben und ich weiß aus Erfahrung warum mir Sushi nicht schmeckt.

    Naja, unter den Mitbürgern mit Migrationshintergrund ist der Anteil der Unternehmer (und damit der Leute die Arbeitsplätze schaffen) größer, als unter Deutschen. Im Durchschnitt, sind sie auch erfolgreicher.

    Manchmal lohnt sich die Zwangsmitgliedschaft in der IHK ja doch.

  7. Registriert seit
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    #37
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Naja, unter den Mitbürgern mit Migrationshintergrund ist der Anteil der Unternehmer (und damit der Leute die Arbeitsplätze schaffen) größer, als unter Deutschen. Im Durchschnitt, sind sie auch erfolgreicher.
    Mein Eindruck ist aber, dass sich das Unternehmertum der türkischen und arabischen Migranten überwiegend auf den Lebensmitteleinzelhandel und die Kleingastronomie beschränkt und die dort entstandenen Arbeitsplätze mies bezahlte Minijobs sind.

  8. Registriert seit
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    #38
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Erstens sind wir nicht die Schweiz und zweitens sind Immigranten nur dann rein wirtschaftlich betrachtet ein Gewinn, wenn man als Staat eine Einwanderungspolitik betreibt, die sich an den eigenen Interessen orientiert. Davon ist Deutschland aber meilenweit entfernt.

    Ifo-Präsident: Zuwanderung ist für Deutschland Verlustgeschäft - Politik-News - Süddeutsche.de
    Genau, Herr Sinn und sein SINNfreies Gerede. Die Momentaufnahme des ZEW wird mit eine Momentaufnahme gekontert und aus einer Momentaufnahme wird dann Politik für die Zukunft gemacht. Das nent sich Wirtschaftspolitik.

    Herr Sinn und auch das ZEW berücksichtigen beide etwas nicht, was die Lasten klar zu ungunsten der Migranten verschiebt. Die wieder steigenden Zahlen der Flüchtlinge, die nicht arbeiten dürfen und erst mal nur Geld kosten.

    Wirtschaftspolitik sollte aber (und das sollte Herr Sinn in seiner Ausbildung gelernt haben) auf Langfristigkeit setzen und das ist deutlich länger als eine Wahlperiode. Gerechnet ab den 60gern des vergangenen Jahrhunderts ist es ein gutes Geschäft.

    Gut ausgbildete Ausländer ist ein frommer Wunsch der Deutschen Unternehmen, einen wirtschaftlichen Sinn hat es nicht,

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    #39
    Och, es ist vielleicht praktisch „gut ausgebildete" Arbeiter zu haben, welchen ich immer mit einer drohenden Ausweisung Angst machen kann. Dann hat man auch weniger Ärger mit Gewerkschaften. . .

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    #40
    C-Treiber, manchmal kann ich dir folgen und oft nicht. Warum jetzt gut ausgebildete Migranten keinen wirtschaftlichen Sinn ergeben sollen, zum Beispiel nicht.

    Dass Asylbewerber nicht arbeiten dürfen oder durften, hatte ja den Hintergrund, dass sie sich vor Abschluss des Asylverfahrens nicht integrieren sollten, auch um eine eventuelle Abschiebung nicht zu erschweren. Mittlerweile dauern die Asylverfahren aus verschiedenen Gründen so lange, dass man wohl aus finanziellen Gründen eine Erwerbstätigkeit der Asylbewerber gestatten wird.


 
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