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Radarkontrollen Motorräder beschlagnahmt

Erstellt von Kaj, 14.05.2013, 13:51 Uhr · 464 Antworten · 36.661 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #61
    Zitat Zitat von Weisswurst Beitrag anzeigen
    Naja, aber mal im Ernst, wer es so übertreibt, muss sich nicht wundern, wenns in bisschen Ärger gibt.
    ein bischen ärger ist ja Berechtigt aber was die da abziehen geht gar nicht!

    wegen 70kmh zu schnell zieht man den Führerschein ein und verhängt ne saftige Geldstrafe, da wäre ich ja noch für, aber bitte was hat das Motorrad damit zu tun?
    Ist es selber so schnell gefahren oder warum wird es eingezogen.

    Bei uns entscheidet immer noch die Legeslative, dann bekommste Post und kannst den Lappen abgeben, das aber grenzt an Wegelagerei!!

    ~mike

    - - - Aktualisiert - - -

    noe nicht aktzeptieren einfach meiden, die bekommen von mir keinen Pfennig, weder für essen, tanken, schlafen noch für sonstwas!

    ~mike

  2. Registriert seit
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    #62
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Mann, wenn schon so giftig, dann wenigstens korrekt. Das wir teuer sind für Deutsche, das wissen hier übrigens alle.
    Mit 100 wirds sicher teuer. Aber die Haft etc. droht erst mit mehr als 50 kmh innerorts zuviel, 60 kmh Übertretung ausserorts und 80 kmh zuviel bei Autobahn. Zitat aus deinem Link!
    110 ist tödlich für den Fahrausweis. Ich würde vor vielen Jahren in Davos Wolfgang mit 103 gebüsst. 2 KM/H schneller oder eine geringere Gerätetoleranz und ich wäre für 4-12 Wochen Fussgänger, so die Kapo zu mir im Gespräch. Wer als Deutscher in die CH mit einem Fahrzeug einreist muss sich pedantisch an die Regeln halten, weil er mit den landestypischen inoffiziellen Toleranzen nicht vertraut ist. Hier im Forum zu behaupten man könne 110KM/H bussenfrei auf Kantonsstrassen fahren ist ein Hasadeur diese Empfehlungen an EU-Touristen weiterzugeben. Deswegen die Frage, ob eine Umsatzbeteiligung vorliegt. Von Haft habe ich nicht gesprochen.

  3. GSATraveler Gast

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    #63
    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    Was bezeichnest Du als Verwarnung?

    in Ö ist das nähmlich kostenfrei! (danach kommt die Anonymverfügung, dann die Anzeige, was danach kommt, will ich gar nicht wissen)

    in CH auch???
    Ciao Rudi, stell doch nicht solche Fragen. Die strafrechtliche Verwarnung ist bei uns auch kostenfrei. Der Ausweisentzug jedoch ist hier grundsätzlich eine Verwaltungsmassnahme, und keine vom Richter verhängte Strafe (putzig, nicht?), deshalb hier also auch eine verwaltungsrechtliche Verwarnung (ähnlich wie eine bedingte Strafe mit Probezeit). Dieses Massnahmeverfahren d.h. der Ausweisentzug wird grundsätzlich erst nach dem Strafurteil durchgeführt, entschieden und vollstreckt. Die von Soaringguy und mir 'diskutierten' Limiten betreffen genau solche Fälle, die jedoch für durchreisende Ausländer eigentlich gar nicht relevant sind.

    Weil: Was die Polizei machen kann und auch macht, ist der Entzug des Führerausweises sur place bei schwerwiegenden Verstössen. Das betrifft Geschwindigkeitsübertretungen (sowie u.a. deutliche Trunkenheit am Steuer/Lenker) jenseits jeglicher Ermessensentscheide der vorgenannten Verwaltungsbehörden, also bei sowas von offensichtlichen Fällen. Das ist die einzige Form des Entzugs, die durchreisende Ausländer interessieren muss und diese greift nochmal später, als die von mir genannten 110km/h ausserorts (Tachostand, nur um Missverständnisse zu vermeiden). Aber dieses Fass will ich gar nicht erst aufmachen, um (weitere) Verwirrungen zu vermeiden, weil irgendwelche Politessenrichtlinien will ich hier echt nicht posten, die sind in den Kantonen unterschiedlich und Anpassungen werden nicht offiziell veröffentlicht. Deshalb merke als durchreisender Ausländer: 110 ausserorts auf nem vernünftigen Tacho und Du bezahlst (weniger als in Norwegen), aber fährst sicher weiter. Alles andere ist falsch.
    Gruss Rolf.

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    #64
    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    Was bezeichnest Du als Verwarnung?

    in Ö ist das nähmlich kostenfrei! (danach kommt die Anonymverfügung, dann die Anzeige, was danach kommt, will ich gar nicht wissen)

    in CH auch???
    Oh, hier ist die Verwarnung auch kostenlos. Sofern sie mündlich erfolgt.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von GSATraveler Beitrag anzeigen
    Ciao Rudi, stell doch nicht solche Fragen. Die strafrechtliche Verwarnung ist bei uns auch kostenfrei. Der Ausweisentzug jedoch ist hier grundsätzlich eine Verwaltungsmassnahme, und keine vom Richter verhängte Strafe (putzig, nicht?), deshalb hier also auch eine verwaltungsrechtliche Verwarnung (ähnlich wie eine bedingte Strafe mit Probezeit). Dieses Massnahmeverfahren d.h. der Ausweisentzug wird grundsätzlich erst nach dem Strafurteil durchgeführt, entschieden und vollstreckt. Die von Soaringguy und mir 'diskutierten' Limiten betreffen genau solche Fälle, die jedoch für durchreisende Ausländer eigentlich gar nicht relevant sind.

    Weil: Was die Polizei machen kann und auch macht, ist der Entzug des Führerausweises sur place bei schwerwiegenden Verstössen. Das betrifft Geschwindigkeitsübertretungen (sowie u.a. deutliche Trunkenheit am Steuer/Lenker) jenseits jeglicher Ermessensentscheide der vorgenannten Verwaltungsbehörden, also bei sowas von offensichtlichen Fällen. Das ist die einzige Form des Entzugs, die durchreisende Ausländer interessieren muss und diese greift nochmal später, als die von mir genannten 110km/h ausserorts (Tachostand, nur um Missverständnisse zu vermeiden). Aber dieses Fass will ich gar nicht erst aufmachen, um (weitere) Verwirrungen zu vermeiden, weil irgendwelche Politessenrichtlinien will ich hier echt nicht posten, die sind in den Kantonen unterschiedlich und Anpassungen werden nicht offiziell veröffentlicht. Deshalb merke als durchreisender Ausländer: 110 ausserorts auf nem vernünftigen Tacho und Du bezahlst (weniger als in Norwegen), aber fährst sicher weiter. Alles andere ist falsch.
    Gruss Rolf.
    Immer dieser Hinweis auf Norwegen. Norwegen ist kein Transitland, nach Norwegen kommt nur noch Wasser und Eis. Und nicht die italienischen und französzischen Pässe. Zudem sind meine Erfahrungen mit skandinavischen (zugegeben Schweden und Dänemark) Polizeibehörden äußerst positiv, die machen durchaus von ihrem Ermessensspielraum Gebrauch und zwar im Sinn von in dubio pro reo und nicht wie die Schweizer. Unfreundlich, das man am liebsten per körperlicher Zurechtweisung bei den Herrschaften die Benimmregeln auffrischen würde.

  5. Registriert seit
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    #65
    Zitat Zitat von Kaj Beitrag anzeigen
    [...]Der Lenker wurde bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht und sein Führerausweis auf der Stelle aberkannt. [...]
    Zu spät...Jahrzehnte zu spät, daß man (Schlachten)Lenkern den Führer-Ausweis abnimmt.

    Canario

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    #66
    In ein bis zwei Jahren würde interessieren, ob die "Via Sicura" Auswirkungen auf den Schweizer Tourismus gehabt hat.

    Ich kenne einige die sagen, dass sie nicht mehr in die Schweiz fahren. Auch ich werde das -wenn irgendwie möglich- lassen und mein Geld wo anders ausgeben.
    Auf das Tempo kann ich ja noch achten. Mir hat Angst gemacht, dass ich gelesen habe, dass ein "glaubwürdiger" Zeuge reicht, um mir waghalsiges Überholen vorzuwerfen. Und das bei den ganzen Schweizern Verkehrserziehern in ihren Dosen. Fahren 60km/h wo 80 erlaubt ist und haben keine Ahnung vom Motorrad fahren.
    Wie viele PKW´s sind mir in der Schweiz beim Überholen schon mit Lichthupe entgegen gekommen, da war ich schon seit vielen Sekunden wieder auf meiner Spur. Der gemeine Autofahrer hat keine Ahnung was Motorrad fahren bedeutet oder wie es funktioniert. Und diese Leute zeigen Dich dann an.

    Nein Danke.

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    #67
    Wenn nach Abzug aller Toleranzen 21KM/H übrigbleiben darf auch der fehlbare ausländische Lenker nimmer weiterfahren, sondern allenfalls die Sozia. Das dürfte bei 110KM/H Tachoanzeige der Fall sein. Die Kapo nimmt den Ausweis und sendet ihn zu den Behörden im Heimatland zurück. Dort kann man diesen dann wieder abholen. Keine Sozia oder Kumpel zur Hand? Pech. Rücktransport irgendwie zur Landesgrenze organisieren. So läuft das Spiel. Urlaub im Arsch.

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    #68
    Zitat Zitat von Canario Beitrag anzeigen
    Zu spät...Jahrzehnte zu spät, daß man (Schlachten)Lenkern den Führer-Ausweis abnimmt.

    Canario
    Naja, da Du in der Schweiz als Verkehrssünder auf einer Stufe mit sonstigen Kriminellen stehst. Die haben da so ein merkwürdiges Konstrukt, das mit Rechtsverständnis nicht zu tun hast. Wenn Du auf einer geraden kreuzungsfreien Strecke, völlig alleine unterwegs bist und zu schnell fährst, gefährdest Du den Verkehr, den nicht vorhandenen.

    Aber auch das ist sicher Volkes Wille, der, wie wir alle wissen, schon mal über die reinen Tatsachen triumphiert.

  9. Registriert seit
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    #69
    Zitat Zitat von boro Beitrag anzeigen
    In ein bis zwei Jahren würde interessieren, ob die "Via Sicura" Auswirkungen auf den Schweizer Tourismus gehabt hat.

    Hat keine Auswirkungen, weil die meisten Gäste sind Wandervögel oder Skitouristen sind. Die 100 CHF-Vignette wird, wenn es keine preiswerte Alternative für das Wochenende oder 14-Tagesurlaub gibt, zum Bumerang für die Bergregionen. Viele Gäste werden auf Österreich ausweichen, da kürzer in der Anreise, preiswerter, trendiger (Ischgl, Arlberg, Reiteralm) und 2 Vignetten lösen -> Nein Danke, werden sich die meisten sagen. Wenn es eines Tages in D die Maut gibt, dann werden viele Touristenorte schwierigen Zeiten entgegengehen.

    Das gesamte europäische Mautsystem ist Bullshit. In der USA undenkbar. Ein echter Wettbewerbsnachteil in Europa. Ich glaube, das heutige System ist ist ein echter Wettbewerbsvorteil für Deutschland.

  10. Registriert seit
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    #70
    Zitat Zitat von boro Beitrag anzeigen
    In ein bis zwei Jahren würde interessieren, ob die "Via Sicura" Auswirkungen auf den Schweizer Tourismus gehabt hat.

    Ich kenne einige die sagen, dass sie nicht mehr in die Schweiz fahren. Auch ich werde das -wenn irgendwie möglich- lassen und mein Geld wo anders ausgeben.
    Auf das Tempo kann ich ja noch achten. Mir hat Angst gemacht, dass ich gelesen habe, dass ein "glaubwürdiger" Zeuge reicht, um mir waghalsiges Überholen vorzuwerfen. Und das bei den ganzen Schweizern Verkehrserziehern in ihren Dosen. Fahren 60km/h wo 80 erlaubt ist und haben keine Ahnung vom Motorrad fahren.
    Wie viele PKW´s sind mir in der Schweiz beim Überholen schon mit Lichthupe entgegen gekommen, da war ich schon seit vielen Sekunden wieder auf meiner Spur. Der gemeine Autofahrer hat keine Ahnung was Motorrad fahren bedeutet oder wie es funktioniert. Und diese Leute zeigen Dich dann an.

    Nein Danke.
    Keine, für jeden Moppedfahrer der nicht auftaucht, kommen zwei Wandervögel (endlich Ruhe in den Bergen) und 3 Mountain-Biker, die die Schotterstrecken endlich ungestört benutzen und 5 Rennradfahrer, die endlich ungefährdet die Pässe nebeneinander, im Gegenverkehr und die Tunnel unbeleuchtet fahren können.

    Wenn Dich einer anzeigt wegen Überholen, naja, das wird nicht so wild, auch die paranoiden Schweizer Behörden werden keine Großfahndung auslösen nach jemandem, der ggf. das Land schon verlassen hat.

    Viel interessanter wären unabhängige Berichte darüber, ob die "versprochene" Sicherheit im Verkehr sich gebessert hat. Ob der Fahrkünste des größten Teils der einheimischen Bevölkerung ist das stark zu bezweifeln. Ganz besonders die ausgesprochen denkwürdige Installation von Fußgänger-Überwegen dürfte den Statstikern einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen.


 
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