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Retter - am Ar..h !

Erstellt von Matjes, 26.08.2015, 13:03 Uhr · 18 Antworten · 2.218 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Ausrufezeichen Retter - am Ar..h !

    #1
    Moin,
    irgedwie haben wir´s ja alle gewußt : "Undank ist der Welt Lohn"

    Warum sollte es den Rettern anders gehen, als anderen Berufstätigen. - Verbrauchen - wegwerfen - vergessen.


    http://www.swr.de/report/das-schicks...7qq/index.html


    Das doofe ist nur, das wir als zu Rettende dankbar sind, wenn die dringend erforderliche Rettung klappt und die helfenden Hände ihren Job ordendlich beherrschen.

    Irgendwie erwartet das ja auch jeder vom Retter. Der soll selbstverständlich spitzen Arbeit vollbringen. Ist ja seine Pflicht.

    Aber was darf der alternde Retter erwarten ?? - Ganz einfach. NIX !

    Leider haben auch dankbare Rettungsdienstpatienten/kunden keine Einflussmöglichkeit auf eine faire Versorgung der verbrauchten Retter selbst -.

    De Politik tut was sie immer tun (muss) - sich schütteln und schnell verpieseln und - weitergrasen.

    Doof ist aber, dass es bald nicht mehr genug Idioten gibt, die den Retter-Job zu diesem Preis noch machen werden.

    Irgendwann habens auch die angagiertesten Rettungsdienstmitarbeiter kapiert und werfen alles hin.

    Scheixxe isses wo anders schließlich auch -

    Denn - Hand aufs Herz ... wer will denn, bei nüchterner Überlegung, bei mauer Bezahlung, eine Unmenge an alltäglichen (Über)Belastungen und Gefährdungen, sowas mit sich machen lassen.

    Sind die alle malle ???

    Tagschicht / Nachtschicht, Feiertagsschicht Wochenenddienste. Lange Schichten - 24Std am Stück
    12 Std Schichten -
    Über 60Std in der Woche sind drin. Durchschnittlich ca. 48 Std., bei einer Bezahlung von üblichen 38.5 Wochen Stunden.

    Bei jedem Wetter, zu jeder Tages und Nachtzeit! Schnee, Eis, Hagel. Affenhitze bei 40°C - dh. stundenlanges Retten in praller Sonne, ebenso wie bei -20°C im finstersten Eck bei Schneesturm. Nix Wetterschutz!

    Retten - immer - unter extremen Zeitdruck. Hohe Gewichte schleppen. Schweres Rettungsmaterial und schwere Patienten von 10g bis 350kg !!

    Das durchschnittliche Patientengewicht dürfte zwischen 80 - 100kg liegen.
    Aber 3 stellige kg Zahlen nehmen immer weiter zu und die wohnen meist ganz oben unterm Dachjuchee.

    Infektionseinsätze. Extrem schmutzige Einsätze - mit allem was der menschliche Körper und die Behausung so hergibt... Blut.
    Psychische Belastung durch schlimmste Unfalle, Verletzte, Tote, Kinder, Gewälttaten, Mord und Totschlag. Selbstmord. Psychatrische Notfälle mir äußerst gefährlichen und völlig abgedrehten Patienten.
    Drogen , Alkohol bis zum stillstand der Augen .... usw

    - Nichts was es nicht gibt !

    Tätliche gefährliche Angriffe, schwere Körperverletzungen gegen ungeschütze Retter, mit z.T. schweren Verletzungen und folgender Arbeitsunfähigkeit, sind ja fast an der Tagesordnung.
    Schadensersatz ? Schmerzensgeld? Schaden an der Psyche und Gesundheit durch gezielte brutale Übergriffe werden nicht einfach mal eben so, zu heilen sein.

    Die juristische Aufarbeitung ist für die Täter ein belustigender Treppenwitz. Selbst im Gerichtssaal haben die ihren Spaß den verängstigten Opfern, ungestraft weiter zuzusetzen.

    Die Opfer werden beim mindestes 2fachen Spießrutenlauf im Gerichtsaal jedesmal erneut gedemütigt und die Richter zeigen z.T. wenig Absichten, den/die Täter spürbar in die Schranken zu weisen.

    Verbundene Prozesse - sprich strafrechtlich und zivilrechtliche Prozesse zusammen, bei einer Verhandlung abzu- arbeiten sind die Ausnahme.

    Da werden gerne mehrere getrennte Prozesse, mit allen Beteiligten , mit monatlangem Hickhack und allem Drum und dran zur Wiederholungsfarce.

    Gesellschaftlich und politisch offensichtlich - hach - nicht so schlimm...

    Unfälle, gefährliche Einsatzstellen, Gifteinsätze, Gefahrenstoffe, Feuer ... Und hohes Risiko im Einsatz zu verunglücken und wohlmöglich selbst verletzt/getötetn berufsunfähig und auch noch haftbar gemacht zu werden?

    Klar ist, dass wir Retter und unsere Familien finanziell vollkommen unterversorgt sind und bei Berufsunfähigkeit selbst in die Armut gestossen werden.




    Wie lange lassen alle Betroffenen sowas mit sich machen ???

    Ich vermute mal - laaaaange.

    Tschöö
    Matthias
    Retter seit 1978...
    Eindeutig - ich müss verrückt gewesen sein...

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    moin mattias,

    ist nett dein thema,aber da wird sich leider nichts ändern!

    bin seit ca 30 jahren in der highend intensivpflege tätig,wenn du da nicht mehr
    richtig funktionierst,ist der arbeitgeber so "nett" und bietet dir einen auflösungsvertrag
    an.
    in meinem bereich ist der krankenstand auch sehr hoch,aber meist durch jüngere
    mitarbeiter bedingt,wo der ag aber die augen zumacht und lieber von älteren
    mitarbeitern spricht.

    wir haben keine lobby,das ist und wird so bleiben!!!

    so,fahr gleich zum dienst,
    ein weiterer depp im gesundheitswesen
    uli

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Sowas ist leider nicht nur im Bereich Rettung und Sozialdienste (Altenpflege und Krankenhausdienst) Usus, sondern mittlerweile auch gut in der Industrie angekommen.

    Man erwartet Überstunden (natürlich unbezahlt), Einsatz bis zum äußersten und sobald die Leute ab Mitte 50 nicht mehr so können, werden sie schleichend aussortiert (und gegen billig eingekauftes Jungvolk ersetzt)

    Der Schreibtisch mir ggü. ist gerade leer aufgrund so eines Vorfalls.....

  4. X-Moderator
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    Standard

    #4
    ja, Arbeitgeber brauchen keine soziale Kompetenz mehr .... das ist schlecht für die Bilanz ... ich könnte kotzen.

  5. Registriert seit
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    #5
    Ich habe den Bericht auch gesehen - traurig, dass es so etwas in Deutschland gibt!

    Aber es gibt viele Arbeitnehmer, die sich "krank schuften", (Schein-) Selbständige, die sich keine Krankenversicherung leisten können, ......nur es juckt niemand, schon gar nicht unsere Politiker! Solange die Steuereinnahmen sprudeln, sonnt man sich in geschönten Erfolgen!

    Auch Themen, wie prekäre Arbeitsverhältnisse, Arbeitnehmerüberlassungen, Leiharbeiter, .......... wenn interessiert es?

    Man sieht ja auch hier - beim Thema Asylanten oder Griechenland schreibt man sich die Finger wund - aber dieses Thema ist Nebensache.

    Auf der anderen Seite gibt es bei uns die freie Berufswahl, und da ist eben jeder selber Schuld, wenn er seine Grenzen nicht erkennt und frühzeitig eine Lösung sucht!
    Solange es Menschen gibt, die sich unmenschlich behandeln und bezahlen lassen, wie Friseure, Metzger, Krankenpfleger, junge Ärzte, ........ wird es Manager/Führungskräfte geben, die dieses ausnützen. Man nennt das dann Erfolg, wenn der Rubel dabei so richtig rollt ........... die Probleme und Folgen werden dann aus den Sozialkassen bezahlt.

    Wenn man dann noch Berichte über unsere Tierhaltung sieht, wie unser "Schnitzel" auf den Teller kommt, oder die Milch aus den Kühen gesaugt wird ............ dann sollten, nein müssten, viel mehr Vegetarier/Veganer werden.

    Statt dessen boomen Fastfoodketten und Discounter.......... in denen nicht nur gequältes Fleisch über die Theke geht, sondern die Mitarbeiter auch noch am unteren Ende der beruflichen Karriere stehen .........

    Aber am Wochenende rennt man ins Fußballstadion, zum Formel 1 - Rennen, und stopft dieser Fun-Industrie das Geld in den Rachen! Oder man verbringt mit der Familie in GIGA-Freizeitparks mit Daueranimation sein Wochenende ..........

    Ja, was ist Gerechtigkeit, oder gleicher Lohn für gleiche Arbeit, und wie bemisst man die körperliche Überlastung?

    Meine Anerkennung für diese Menschen, deren Leistungen, und mein Verständnis für deren Not, aber solange es läuft, haben wir in Deutschland wichtigere Probleme zu lösen ..........

    Und sollte der Rettungsdienst streiken, dann passt es wieder niemanden, dann wird es, wie bei der Bahn, oder im Krankenhaus heißen: Man trägt den Streik auf dem Rücken der Allgemeinheit, den Schwächsten, aus ...........

    Gruß Kardanfan

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von Kardanfan Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite gibt es bei uns die freie Berufswahl, und da ist eben jeder selber Schuld, wenn er seine Grenzen nicht erkennt und frühzeitig eine Lösung sucht!
    Solange es Menschen gibt, die sich unmenschlich behandeln und bezahlen lassen, wie Friseure, Metzger, Krankenpfleger, junge Ärzte, ........ wird es Manager/Führungskräfte geben, die dieses ausnützen. Man nennt das dann Erfolg, wenn der Rubel dabei so richtig rollt ........... die Probleme und Folgen werden dann aus den Sozialkassen bezahlt.
    Tja leider richtig, selbst gewähltes Schicksal!

    Der oben zitierte Auszug war der Kernsatz, wenn ich 30 Jahre brauche um zu merken das es ein unterbezahlter Sch....job ist hat man etwas falsch gemacht. Natürlich meinen Respekt für die Leute die dies machen, meins wäre es nicht.

    Das ganze ist halt ein Arbeitsmarkt und auf einem Markt regelt Angebot und Nachfrage den Preis.

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Moin,
    @ Samie:
    Mit Deiner Verhöhnung darfst Du Dich klar erkannt sehn . Du scheinst ja alle die lange einen Job machen für dösig zu halten. Mit Deinen nutzlosem "Respekt" kann aber keiner seine Kinder satt machen, oder Miete bezahlen.
    Schlechten Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen kosten den Steuerzahler Milliarden und den Patienten die Gesundheit oder das Leben!
    Also verschone mich und die Welt mit solchen flach-Phrasen.

    Wir haben seit über 40 Jahren durch unsreren Betriebsrat die Bedingungen für die Mitarbeiter/innen stetig mit dem Arbeitgeber weiter verbessert. Nicht ohne Wiederstände, - aber mit Erfolg für alle Seiten.

    Es gibts sicher viele Sichtweisen, die denkbare Ansätze haben. Nur so mit "nur Markt" ist das nicht.
    Wenn Retten bzw. Leistungen der Daseinsvorsorge zur Ware verkommen, die billigst zu erhalten ist, geht das schief !

    Aber keine Angst - Retter streiken, wenn überhaupt nur so, dass es ausschließlich den Arbeitgebern weh tut.
    Einsätze werden so abgearbeitet wie sich das gehört - sofort und auf der Stelle. Innerhalb einer Minute hat der RTW unterwegs zu sein!

    Wir machen unseren Job nicht erst seit gestern und das Wohl der Patienten ist - Ehrensache - das höchste zu verteidigende Gut.
    Das machen wir aus Überzeugung (von Ausnahmen abgesehen) Gerettet wird immer!
    Streik im Rettungsdienst ? Eine absolute Ausnahme...

    Aber sicher, Streik im RD gabs schon mal. Aber da brannte auch die Luft und die Kollegen haben viel für uns erreicht.
    Selbstverständlich ohne Patienten zu schaden.

    Da wollte eine Hilfsorganisation, die regelmässige Arbeitszeit auf eine über 60Std/Woche schrauben - versteht sich zur gleichen Kohle, wie die 48Std Woche, die wie 38,5Std/Woche bezahlt wurde...

    Total coole marktwirtschaftliche Idee zur Gewinnoptimierung auf kosten Anderer und der Schwächsten.
    Ehrensache !
    Denen die anderen helfen wollen muss man immen schön Beinchen stellen, damit die bloss nicht übermütig werden.. gelle ?

    In den neuen Bundesllädern hatte man nach der Wende, die ahnungslosen und leider unorganisierten Retterkollegen, sogar zu 72 Std die Woche geknebelt.
    Natürlich auch für nen Hungerlohn.
    Ein toller Schachzug der Sklaventreiber!
    Das ist tüchtig schief gegangen aber trotzdem eine Sauerei!

    Ihr vergesst, dass Patienten sich in der Regel nicht wehren können, wenn da richtig was schiefläuft.
    Sowas darf nicht sein und gehört sich einfach nicht!

    Macht mal die Augen auf ! Es wurde ja schon deutlich erkannt, dass da viel im Land schief läuft. Es sind aber leider oft die im Gesundheits(un)wesen tätigen, die durch ihr "Helfersyndrom" nicht oder erst spät merken dass man/frau sich gegen Ausbeuterei wehren muss.

    Ganz doof ist nur , dass die wenigsten Menschen erkennen, wann Schluß mit lustig ist und man schlicht "NEIN ! sagen muss.

    Erst wenn die Statsanwaltschaft ermittelt,weil Retter ( oder sonstwer) nach 20Std durcharbeiten, einen 200 000 € RTW, samt Patienten, Kollegen, Notarzt und wohlmöglich unbeteiligte Verkehrsteilnehmer plattwalzt - wird dem "freien Berufswähler" klar dass er jetztpersönlich am Haken hängt.

    Dir als betroffenen Patienten oder Unfallopfer nutzt diese Erkenntnis aber nix, wenn Dich der übermüdete Retter stumpf über den Haufen walzt.

    Ichweiß-ichweiß - das darf der nicht ! Passiert aber trotzdem- das Web ist voll davon...

    In letzter Zeit gab es leider öfter todliche Unfälle mit Einsatzfahrzeugen. Die Ursachen müssen erst Mühsam ermittelt werden. Aber wehe dem, der zu lange Unterwegs war !
    Dem verantwortlichen Dienstherren dürfte es warm werden im Hemd, wenn die Arbeitszeiten /Lenkzeiten so lange überzogen werden. Da geht Einigen in den Führungsetagen sicher schon der Frack.
    Amt für Arbeitschutz und Staatsanwaltschaft müssen da mal die Äuglein öffen und richtig hinschauen!

    Solche, mit Dienstplan geplanten Organisationsfehler, müssen als das benannt sein was sie sind:
    skrupellose Gier zu Lasten der Schwächsten!
    Verantwortungslos und kriminell!

    Jeder Trucker oder Busfahrer würde dafür eingelocht, wenn er regelmässig die Europäsche Lenkzeitverordnung
    um ein vielfaches überschreitet.

    Als erstes sind es die Kranken und schon verunglückten Patienten, die durch staatliches Wegschauen bei offensichtlich geplanten Arbeitszeitüberschreitungen im großen Stil, im ganzen Land - erneut ins Unglück gestossen werden.

    Die können sich eben nicht wehren.

    Und - Hand aufs Herz, welcher 20-30 jährige Heiss...., glaubt allen Ernstes, dass ihm irgend etwas passieren könnte!

    Schon vergessen ? In jungen Jahren fehlt einem einfach die Lebenserfahrung, um Beschiss und Gefahr sofort zu erkennen.

    Sicher ist: wir "Dummretter" arbeiten nach letzten Berechnungen, durch unbezahlte Arbeitszeitverlängerungen und überlange Schichten, rund 14 Jahre länger als die "schlauen" Berufstätigen, die nach ca. 8 Std den Stift oder die Kelle werfen können. (!)

    Grundsätzlich ist es unanständig Arbeitnehmer unbezahlt arbeiten zu lassen - und zwar auch, wenn manche das hier so überheblich
    - mit selbstschuld - abtun.
    Beschiss bleibt Beschiss!

    Leistung ohne Gegenleistung verlangen ? Da gibts Täter und Opfer. Nach Eurer etwas sehr flachen Ansicht, sind Opfer also selbst Schuld.

    Oioi - wenn die Opfer das merken gehts uns allen schlecht.

    Und - es geht schon los. Die Ersten stimmen mit den Füssen ab.

    Das Recht auf freie Berufswahl hat sich schon länger rumgesprochen - Aber keiner will mehr freiwillig im Gesundheitswesen arbeiten, das selber krank ist !

    Gesellschaftlich sozialpolitisch und juristisch muss unehrenhaftes und unethischen Handeln, das nur nach Profit giert, geächtet werden !

    Schlau erkannt der Markt reguliert sich selbst .

    Das Personalangebot im Gesundheitswesen reguliert sich schon seit Jahren. Es werden immer weniger Bewerber, die masochistische Arbeitsbedingungen in Deutschland hinnehmen.

    In Skandinavien und Holland wird da eine andere Wertschätzung gepflegt. Die sind gar nicht so doof da.
    Mal sehn wann in hier Deutschland der Cent fällt.

    Ach ja, auch in unserer Region will man bereits die Arbeitsplätze im Rettungsdienst langfristig atraktiver und sicherer machen.
    Das ist ja ein guter Anfang.


    Tschöö

  8. Registriert seit
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    #8
    @ Matjes

    Ich verstand den Post von
    @ Samie:
    Mit Deiner Verhöhnung darfst Du Dich klar erkennt sehn
    einfach trocken zusammengefasst, was Fakt ist.

    Es bringt nichts, unnötig negativ zu reagieren. Fakt sind die Probleme im Gesundheitswesen, Fakt ist auch, dass sich quasi nichts ändert im Schlaraffenland Deutschland.

    Solange es genug Menschen gibt, die aus Idealismus oder auch aus Angst vor einem Wechsel, sich in dem Job fangen lassen, solange geht es so weiter!

    Ich habe nie verstanden, wie man freiwillig im Kohlebergwerk arbeiten kann, aber es haben viele getan und sogar dafür gestreikt!

    Du siehst ja auch hier an der regen Beteiligung, wie das Problem allen sonst wo vorbeigeht - die armen Asylanten sind wichtiger!

    Hier sind die meisten Menschen einfach satt - Probleme werden negiert, und man reagiert nur auf Sachen, die "IN" sind!

    .......... eigentlich ist es gut, dass es Angestellt gibt wie Dich, ....... aber dadurch ändert sich auch nichts an der Sache!

    Gruß Kardanfan

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Fakt ist aber auch, das es immer weniger Menschen gibt, die bei einer Erhöhung der Kosten (egal wie gerechtfertigt diese sein mögen, wie z.B. Lohn der Pflegerinnen oder Retter) durch sämtliche Maschen fallen.

    Es ist Qwasi zu spät mit hohen Lohnforderungen zu kommen. Es wird so bleiben. Wo ja schon im „produzierenden" Gewerk niGS mehr bezahlt werden will. Da stehen die Sozialdienste, Rettung, Pflege, ect. so weit hinten in der Nahrungskette, da bleibt Menschen wie mir, uir das rechtzeitige Allgemeinverträgliche Ableben. . .


    Ich werde wohl irgendwann mal in der Zeitung stehen, „vertrockneten Rentner gefunden. . ."

  10. Registriert seit
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    #10
    Hello Kardanfan,
    danke für die Blumen

    Bessere Bedingungen kamen nie von allein, oder als Geschenk vom Himmel gefallen.
    Krankenversicherung - Krankengeld - Lohnfortzahlung- Urlaubsgeld- Weihnachtsgeld- Überstundenvergütung- 38Stdwoche
    Berufsgenossenschaften, arbeits und Gesundheitschutz... usw.

    Dafür sind schon immer Menschen aufgestanden und sind für bessere Bedingungen eingetreten. Das wird weiter so sein, denn vom sich Ducken gibts nix.
    @Stephan nicht so mutlos - von nix kommt nix!

    Ich mach meinen Job immer noch gerne und lass mir den nach den vielen Jahren schon gar nicht Ahnungslosen - miesquatschen.

    Wir arbeiten dran, dass es besser wird.

    Klar ist, dass die bequemen Kopf-nicker und Ja-sager zwar des Chefs Lieblinge sind, die aber nichts gesch...xen bekommen.
    Leider profitieren diese Schlaffis von den mühsam erkämpften Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, ohne zu kapieren woher diese Annehmlichkeiten kommen.

    Wenn ich bedenke, dass das wir, als ich anno Tobak, 1978 im Rettungsdienst anfing 7 Nächte hintereinanderweg, a 12 Std gearbeitet haben.
    Das waren 84 Std. in der Woche. Da sind heutige Kommentare von Ahnungslosen nur noch zum gähnen. Woher sollen sie´s auch wissen. Ca. 240 Std. im Monat...

    Diese Zeiten sind vorbei, bei 48 Std/Woche muss bisher Schluss sein.

    Aber, das ist natürlich nicht das Ende der Entwicklung.

    Werdet Ihr sehen...

    Tschöö Matthias


 
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