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Tempo 130 ???

Erstellt von confidence, 27.06.2010, 11:17 Uhr · 280 Antworten · 13.719 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von pilles-Q Beitrag anzeigen
    Jein...
    Automobile Statistiken aus Österreich sind nicht mit der Situation in D vergleichbar.
    Das muß man klar feststellen.
    dann mußt du dir die entsprechende deutsche Statistik selber suchen, Geisterfahrer waren nur ein Randthema und haben auch keinen Bezug zum Tempolimit
    Fakt bleibt, dass deine Aussage zu den Geisterfahrern unbewiesen, durch eine österreichische Statistik widerlegt ist.

    (les grad, es gibt in D keine entsprechende bundesweite Auswertung....)

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    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Du machst es dir schön einfach. Habe ich davon geredet das wir an anderen Bereichen nicht einsparen sollen ? Nö, habe ich nicht.
    Und wenn der Verkehr mit einem simplen Tempolimit dazu beiträgt den Co2 Ausstoss um Millionen Tonnen zu senken, warum soll man dies nicht tun ?
    Ist doch unabhängig von dem was woanders ebenfalls eingespart werden kann.
    nicht ich, sondern du machst es dir einfach Jürgen. Laßt uns mal ein Tempolimit einfordern, es ist zwar der falsche Ansatz bei der Verkehrssicherheit und bringt auch Co2 mäßig kaum etwas, aber man kann ja mal reglementieren.
    -der Pkwverkehr trägt insgesamt nur 12% zu den Co2 Emissionen bei
    -nur mehr 40% der Autobahnen sind nicht regelementiert
    -die Durchschnittsgeschw. beträgt eh nur mehr 120km/h

    Auszug:
    "Ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen würde keinen Beitrag zum Klimaschutz bringen. Das Umweltbundesamt schätzt die CO2-Einsparung bei einem 120 km/h- Limit auf lediglich 2 % der CO2-Emissionen des Straßenverkehrs, das heißt auf 0,3 % der deutschen CO2-Emissionen insgesamt. Bei einem Tempolimit von 130 km/h dürfte von einem reinen „Null-Effekt“ auszugehen sein. Ein wesentliches Einsparpotential von CO2 wäre hingegen die Reduzierung von stop and go Verkehr! Bis zu 5 mal mehr CO2 produziert ein Fahrzeug, wenn es lange im Stau steht. Die Verflüssigung des Verkehrs ist daher Grundvoraussetzung um grundsätzlich Emissionen einsparen zu können."


    Wem es in D zu unentspannt und zu gefährlich ist, dem steht es natürlich frei im europäischen (vermeintl. sicheren) Ausland zu fahren.

    Hier die Zahlen von 2010 aus schweizer Richtung gesehen:
    Auf den Strassen der EU (EU-27) verloren im Jahr 2008 38'875 Personen ihr Leben. Pro Million Einwohner entsprach dies 78 Getöteten. In der Schweiz waren es 47 getötete Personen pro Million Einwohner (2009: 45), verglichen mit 55 in Deutschland, 69 in Frankreich, 79 in Italien und 81 in Österreich.

    Berechnet auf die Anzahl der Personenwagen waren es im Jahr 2008 für die EU-27 Länder 168 Getötete pro Million Personenwagen. Für die Schweiz resultierte ein Wert von 90 (2009: 87), Deutschland zählte 109 getötete Personen pro Million Personenwagen, Italien 132, Frankreich 137 und Österreich 159.

  3. Geronimo Gast

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    nicht ich, sondern du machst es dir einfach Jürgen. Laßt uns mal ein Tempolimit einfordern, es ist zwar der falsche Ansatz bei der Verkehrssicherheit und bringt auch Co2 mäßig kaum etwas, aber man kann ja mal reglementieren.
    Von Verkehrssicherheit rede ich nicht. Und wenn du mir zum zwanzigsten Mal deine Zahlen um die Ohren haust. Lass und nicht über Prozente reden sondern über Tonnen. Und bei 2% reden wir von ca. 2 Millionen Tonnen Co2 pro Jahr und wenn ich die durch eine simple Regelung, die niemanden wehtut, einsparen kann warum nicht ?

    Ein wesentliches Einsparpotential von CO2 wäre hingegen die Reduzierung von stop and go Verkehr! Bis zu 5 mal mehr CO2 produziert ein Fahrzeug, wenn es lange im Stau steht. Die Verflüssigung des Verkehrs ist daher Grundvoraussetzung um grundsätzlich Emissionen einsparen zu können."
    Da das Verkehrsvolumen bei uns immer weiter anwächst wird das mit der Verflüssigung des Verkehrs ja kein Problem sein. Der Autobahnring in Köln wird seid Jahren aus bzw. umgebaut, der Nutzen liegt irgendwo bei Null.
    Das einzige was richtig was bringt ist der Verzicht darauf jeden Meter mit dem Auto zu fahren. Anstatt uns auf weiteren Ausbau oder Verflüssigung des Verkehrs zu konzentrieren, sollten wir lieber den Nahverkehr ausbauen. Der ist meistens jetzt schon billiger als Autofahren.
    Aber ich habe da Hoffnung auf die nächste Generation Jugendlicher, dort stellt man fest das in den Städten schon immer weniger den Führerschein machen wollen. Sie brauchen ihn einfach nicht.

    Hier die Zahlen von 2010 aus schweizer Richtung gesehen:
    [I]Auf den Strassen der EU (EU-27) verloren im Jahr 2008 38'875 Personen ihr Leben. Pro Million Einwohner entsprach dies 78 Getöteten. In der Schweiz waren es 47 getötete Personen pro Million Einwohner (2009: 45), verglichen mit 55 in Deutschland, 69 in Frankreich, 79 in Italien und 81 in Österreich.
    Du spielst mit Zahlen die nichts darüber aussagen inwieweit das fahren entspannt ist oder nicht.

    grüße,
    Jürgen

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    stimmt Jürgen, nur entkräften die Zahlen die Argumente vom sicheren Ausland. wer sich entspannen will, dem steht es frei sich dort gehen zu lassen.
    Straßenverkehr ist nicht der Ort, wo es um Entspannung ging oder ist mir da etwas entgangen? (was nicht heißt, dass man bei uns noch deutlich mehr tun könnte in der Richtung)

    Dass der CO2 Einspareffekt bei null läge, hast nun leider nicht kopiert und dass ein Tempolimit Dir nicht weh tut, heißt noch lange nicht, dass es anderen nicht weh tut.

    Die "Zahlenspielereien" beweisen nur dass 20% mehr Franzosen und Italiener (pro Million km) ganz entspannt bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen, wie Deutsche

  5. Baumbart Gast

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    Was die Zahl der Verkehrstoten mit Autobahnlimit zu tun hat hast du aber immer noch nicht gesagt. Und wenns doch einen Zusammenhang gäbe müssten wir 120 wie in der Schweiz haben

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    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Was die Zahl der Verkehrstoten mit Autobahnlimit zu tun hat hast du aber immer noch nicht gesagt. Und wenns doch einen Zusammenhang gäbe müssten wir 120 wie in der Schweiz haben
    Die Zahl der Verkehrstoten wurde als Argument pro Tempolimit angeführt (nicht von Jürgen) , schon vergessen? und das ist locker zu entkräften

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    dann mußt du dir die entsprechende deutsche Statistik selber suchen, .........

    (les grad, es gibt in D keine entsprechende bundesweite Auswertung....)
    Moin,

    zunächst gibt's ja das statistische Bundesamt (DESTATIS) und dazu passend ja den ADAC, die diese Auswertungen gebündelt zur Verfügung stellt:
    http://www.adac.de/infotestrat/ratge...n/default.aspx

    Interessant, aber ohne Geisterfahrer, ist die hier:
    http://www.adac.de/_mmm/pdf/8_3_unfa...echt_42785.pdf

    Für 2011 liegt das Zahlenwerk beim ADAC noch nicht so aufgeschlüsselt vor, da ist zunächst einfach mal die allgemeine Meldung zu beachten, daß 2011 mehr Menschen im Strassenverkehr ums Leben kamen, als 2010:
    http://www.tagesspiegel.de/weltspieg...6249800-2.html

    Für die geisterfahrenden Senioren mögen diese beiden Artikel sprechen:

    http://www.welt.de/vermischtes/artic...unterwegs.html

    http://www.mittelbayerische.de/nachr...r_sind_ha.html


    insbesondere aus dem letzten Artikel der Satz:
    Demnach waren 39 Prozent der Geisterfahrer älter als 70 Jahre. Diese Altersgruppe war dabei fast dreimal stärker vertreten, als ihrem Anteil in der bayerischen Bevölkerung entspricht. Junge Autofahrer im Alter unter 25 Jahren machten dagegen nur einen Anteil von elf Prozent aus. Umkehrung zur gesamten Unfallstatistik
    Die Zahlen bedeuteten damit eine Umkehrung im Vergleich zur gesamten Unfallstatistik, in der Fahranfänger überproportional häufig auffallen.
    q.e.d.

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    Zitat Zitat von pilles-Q Beitrag anzeigen
    insbesondere aus dem letzten Artikel der Satz:
    Demnach waren 39 Prozent der Geisterfahrer älter als 70 Jahre. Diese Altersgruppe war dabei fast dreimal stärker vertreten, als ihrem Anteil in der bayerischen Bevölkerung entspricht.
    q.e.d.
    danke dir für den Nachweis, dass eben 61% der Geisterfahrer (in Bayern) JÜNGER sind als 70 Jahre! Und damit die Gruppe der jüngeren Geisterfahrer mehr als 1,5 mal so groß, wie die der älteren
    q.e.d oder wie war das?

  9. Registriert seit
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    Wenn ich die Lage in Bremen betrachte, wo 100% der BAB und Strassen reglementiert sind, so hat dies nur einen Sinn......kassieren, kassieren, kassieren usw.. Bremen hat enorm in die Verkehrsüberwachung investiert, hier blitzt noch die Bullerei, es wurden eine größere Zahl von mobilen Geräten zusätzlich angeschafft und deutlich mehr Polizisten zur Überwachung abgestellt. Fährt man durch das Bundesland Bremen mit 12 Km mehr als erlaubt, liegt die Chance geblitzt zu werden bei 70 %., früher sah man wochenlang nicht einen Blitzer.

    Dafür gibt es aber nur einen Beamten der für die Spurensicherung zuständig ist, weil gespart werden mußte. Als mein Auto aufgebrochen wurde, das war ein Donnerstag, kam die Spurensicherung am Samstagabend.

    Wenn mir einer erzählen will die Geschwindigkeitsbegrenzungen und deren Überwachung sollen der Verkehrssicherheit dienen, kann das nur zum geringen Teil stimmen, überwiegend dienen die Geschwindigkeitsbegrenzungen zum Abkassieren.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    danke dir für den Nachweis, dass eben 61% der Geisterfahrer (in Bayern) JÜNGER sind als 70 Jahre! Und damit die Gruppe der jüngeren Geisterfahrer mehr als 1,5 mal so groß, wie die der älteren
    q.e.d oder wie war das?
    Moin,

    naja, nicht ganz....

    Zumindest sollten wir froh sein, daß in Bayern überhaupt noch "junge" Leute auf den Strassen fahren.
    Deine "Zielgruppe" der Fahranfänger ist in dieser Unfallart signifikant unterrepräsentiert, als es ihrem Altersanteil am Verkehrsaufkommen entspricht, hingegen bei den Senioren überrepräsentiert der "Geisterfahrer" zum unfallauslösenden Erscheinungsbild gehört.

    Genau das war meine These und die beiden Artikel untermauern das.
    Ferner sieht man ja an der anderen Unfallstatistik, daß in allen anderen Altersgruppen seit 1970 die Opferzahlen sanken, nur nicht bei den über 65 jährigen.
    Allerdings auch interessant, daß die Gruppe der verunfallten 35-45 jährigen Frauen seit 2000 deutlich zugenommen hat und erst ab 2008 eine "Entspannung" eingetreten ist...
    (Zweitwagenquote?)

    Über allem, um mal wieder zum Thema zurückzukommen, steht jedoch, daß die Autobahnen in D nur zu ca. 6% am Unfallgeschehen als Verkehrsträger beteiligt sind.
    Der Gedankengang, den dort mit einem Anteil an 8% der Unfalltoten, durch ein Tempolimit Herr zu werden, ist 'ne alljährlich wiederkehrende Lachnummer...

    Da wären wir wieder beim Problem der bereits angesprochenen Verbesserung der Situation auf Landstrassen, hier gibt's immer noch den höchsten "Blutzoll" ... (was für ein Wort...).

    @Roter Oktober,
    da geb' ich Dir vollumfänglich Recht. In Hamburg ist die Situation ähnlich. Immerhin kann auf einigen BAB-Abschnitten seit ein paar Jahren wieder 120km/h gefahren werden.
    Aber die Aufrüstung in Ü-Anlagen ist legendär, gleichfalls auch in die Personalstärke der Bussgeldstellen:
    Ein Parkknöllchen über 5 EUR lag schon 3 Tage nach dem Verstoß bei mir im Kasten...


 

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