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Toleranter friedfertiger Islam

Erstellt von Totalisator, 10.01.2015, 08:46 Uhr · 1.066 Antworten · 63.466 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ich kann mich nur grad nicht erinnern, wann das letzte Mal militante Christen eine Redaktion gestürmt haben und im Namen Jesu 12 unschuldige Menschen erschossen. Oder wann im Namen Gottes das letzte Mal 10 Dörfer dem Erdboden gleichgemacht wurden und 2000 Zivilisten abgeschlachtet wurden. (Vor drei Tagen durch die Boko Haram, die einen islamischen Gottesstaat wohl mit Blut düngen wollen)

    ja wie jetzt? werden in Berlin jetzt die Muslime mustergültig intergiert oder ausgegrenzt? sind sie akzeptiert oder werden sie angefeindet. du mußt dich schonmal entscheiden.

    Außerdem fordere nicht ich als "Ausgrenzer" diese Solidarität, die Mitmenschlichkeit fordert es und der eigene Glaube erfordert es, dass Allah so schmählich in den Dreck gezogen wird.

    wer regelmäßig so seinen Glauben vor sich herträgt und Religionsfreiheit einfordert, der darf sich schon auch mal fragen lassen (müssen), wie er denn zu der Gewalt/Morden steht, die im Namen seiner Religion verübt werden.
    Markus, Du hast mich schon verstanden. Das hat mit Islam nichts zu tun, sonst erwarte ich jetzt von Dir eine Solidaritätsadresse zum Völkermord in Ruanda.

    Was heißt integriert oder ausgegrenzt? Gibt es nur schwarz oder weiß? Dazwischen nix? Ich muss mich nicht entscheiden, da irrst Du gewaltig. Ich habe längst entschieden.

    Nein, wer einen Glauben vor sich herträgt, muss sich nicht fragen lassen, wie er zu terroristischen Taten steht, die von seinem Glauben nicht gedeckt sind. Die Frage alleine würde ich, obwohl ich an nichts glaube, schon als Beleidigung auffassen. Die Frage rückt den Gefragten nämlich in die Nähe der Täter.

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    #32
    interessant finde ich in dem Zusammenhang die Aussagen von Prof. Mouhanad Khorchide:

    "Die Extremisten berufen sich schließlich auf kein anderes Buch als auf den Koran. Es gibt innerhalb der islamischen Theologie eine Bandbreite an Positionen – von friedlichen, menschenfreundlichen bis hin zu menschenverachtenden, gewalttätigen Haltungen. Die eigentliche Frage ist, warum sich einige Menschen auf die humanen Aspekte der 1400-jährigen Ideen-Geschichte des Islam beziehen und andere auf die grausamen. Die andere Frage ist, wie wir die offenen, menschenfreundlichen Positionen stärken können. Es ist ein Verdrängungsmechanismus, zu behaupten, die Gewalt, die wir erleben, habe nichts mit dem Islam zu tun. Es ist das Ausweichen vor einer kritischen Auseinandersetzung mit den Teilen der islamischen Tradition, die längst überholt sind. Die islamische Theologie muss sich dieser Auseinandersetzung stellen."

    Mouhanad Khorchide ist stellvertretender Direktor des Zentrums für Religiöse Studien, Leiter des Zentrums für Islamische Theologie und Professor für Islamische Religionspädagogik in Münster.

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    #33
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Markus, Du hast mich schon verstanden. Das hat mit Islam nichts zu tun, sonst erwarte ich jetzt von Dir eine Solidaritätsadresse zum Völkermord in Ruanda.

    Was heißt integriert oder ausgegrenzt? Gibt es nur schwarz oder weiß? Dazwischen nix? Ich muss mich nicht entscheiden, da irrst Du gewaltig. Ich habe längst entschieden.

    Nein, wer einen Glauben vor sich herträgt, muss sich nicht fragen lassen, wie er zu terroristischen Taten steht, die von seinem Glauben nicht gedeckt sind. Die Frage alleine würde ich, obwohl ich an nichts glaube, schon als Beleidigung auffassen. Die Frage rückt den Gefragten nämlich in die Nähe der Täter.
    Kommst du nicht mit hin. Irgendwann wirst du auch, vorrangig im Ausland, mit Vorurteilen konfrontiert.
    Hegt derjenige eine gewisse Meinung über dich als Deutschen, dann kommst du nicht umhin dich dafür zu rechtfertigen.

    Schweigen ist nicht mehr als wortlose Zustimmung.
    Pegida stößt bei Deutschen auf deutlich mehr Ablehnung als die Schandtaten radikaler Islamisten bei den Moslems.
    Um zu wissen was hier gespielt wird braucht es keine Vorurteile mehr.

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    #34
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    nicht das GGÜ Frank, falsch!!!! die Täter selbst sind es, die ihre abscheulichen Taten jedesmal in diesen Zusammenhang stellen.
    ja, ist mir schon klar. aber wenn man dann einen 'normalen' Moslem damit konfrontiert dann wird es ihm ziemlich unmöglich sein, dagegen Stellung zu beziehen. Das bedeutet aber nicht, dass diese Taten gutgeheissen oder gar unterstützt werden. Es ist für uns "Abendländer" schwer, das zu verstehen.

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    #35
    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    ja, ist mir schon klar. aber wenn man dann einen 'normalen' Moslem damit konfrontiert dann wird es ihm ziemlich unmöglich sein, dagegen Stellung zu beziehen. Das bedeutet aber nicht, dass diese Taten gutgeheissen oder gar unterstützt werden. Es ist für uns "Abendländer" schwer, das zu verstehen.
    Was soll daran schwer zu verstehen sein?
    Es gibt nur 3 Möglichkeiten:
    1. Ja, ich befürworte die Vorgehensweise. -> Begründung
    2. Nein, ich lehne die Vorgehensweise ab. -> Begründung
    3. Ich habe mich mit dem Thema nicht beschäftigt und/oder habe keine Meinung dazu (aus welchem Grund auch immer).

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    #36
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Kommst du nicht mit hin. Irgendwann wirst du auch, vorrangig im Ausland, mit Vorurteilen konfrontiert.
    Hegt derjenige eine gewisse Meinung über dich als Deutschen, dann kommst du nicht umhin dich dafür zu rechtfertigen.

    Schweigen ist nicht mehr als wortlose Zustimmung.
    Pegida stößt bei Deutschen auf deutlich mehr Ablehnung als die Schandtaten radikaler Islamisten bei den Moslems.
    Um zu wissen was hier gespielt wird braucht es keine Vorurteile mehr.
    Ich sehe das etwas differenzierter.

    Ich rechtfertige mich nicht für meine Nationalität, sie ist für mich von untergeordneter Bedeutung. Ich habe nichts dazugetan, dass ich in Deutschland geboren wurde. Anders würde das aussehen, wenn ich eine Nationalität angenommen hätte.

    Nein, Schweigen ist niemals Zustimmung. Das ist eine Interpretation desjenigen, der angeschwiegen wird. Und die Chance auf ein Fehlinterprtation liegt bei 2/3 zu 1/3.

    Ich kann und will die Ablehnung zu Pegida nicht mit der Verurteilung der Mordtaten aufwiegen. Ich bin nach wie vor, und das habe ich hier auch schon mehrfach geschrieben, der Meinung, das Teile (auch über die Größe der Teile kann ich nicht urteilen) der muslimischen Weltbevölkerung sich in etwa auf dem kulturellen Niveau des späten Mittelalters befinden, als in Europa der 30-jährige Krieg tobte. Wir statten diese Leute modernen Waffen und Kommunikationsmitteln aus und wundern uns dann, wenn die das nutzen.

    Nein, das ist keine Entschuldigung, das ist noch nicht mal der Versuch eine Ursache zu finden.

    Eine eingeforderte Solidaritätsadresse ist nichts weiter als eine Beleidiung gepaart mit einem Erpressungsversuch.

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    #37
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ich habe genau das mehrfach versucht, ich bin jedesmal gescheitert, das Gespräch wurde sofort auf ein anderes Thema gelenkt. im übrigen ist es z.b. in Marokko bei schwerer Strafe verboten, einem Moslem die Vorzüge des Christentums näher zu bringen.
    Hast in Martokko diskutiert? In welcher Sprache? Französisch oder Arabisch?

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ich kann mich nur grad nicht erinnern, wann das letzte Mal militante Christen eine Redaktion gestürmt haben und im Namen Jesu 12 unschuldige Menschen erschossen. Oder wann im Namen Gottes das letzte Mal 10 Dörfer dem Erdboden gleichgemacht wurden und 2000 Zivilisten abgeschlachtet wurden. (Vor drei Tagen durch die Boko Haram, die einen islamischen Gottesstaat wohl mit Blut düngen wollen)
    Ich denke wenn hier bewusst nicht zwischen der Religion des Islams und dem Fanatismus namens Islamismus unterschieden wird, dann ist das auch eine Form der Ignoranz, die m.E. aus einem zu einfachen Weltbild kommt.
    Ein Vergleich zwischen Religionen ist an sich schon mittelalterlich. Abenteuerlich wird es, wenn man nicht mal eine davon gescheid kennt und die 2. gar nicht...
    Was "Morde von Christen" angeht, ich weiß nicht wie viele Zivilisten unsere amerikanischen Waffenbrüder die letzten Jahre getötet haben (Kolateralschäden). Trotzdem käme (zumindest) hier niemand auf die Idee, das als religiös motiviert zu sehen. Warum dann bei den islamistischen Mordbrennern? Weil die sich auf den Koran berufen und man das dann hier gerne glauben WILL (--> Weltbild)??

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    #38
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Eine eingeforderte Solidaritätsadresse ist nichts weiter als eine Beleidiung gepaart mit einem Erpressungsversuch.
    Sehe ich nicht so.
    Bundes-Angie hat sich nach dem Attentat klar pro Frankreich bekannt und contra radikalen Islamisten.
    So etwas in der Art würde ich mir öfter von Vertretern anderer Länder wünschen die klar nach islamischen Regeln verfahren.
    Kommt aber selten bis nie etwas.....
    Ein Statement "erpressen"? Nein, das muss man nicht. Verlange ich auch gar nicht.
    Auf das Eingangsthema bezogen stelle ich lediglich fest, dass man mit solchen Ländern niemals dauerhaft friedlich nebeneinander leben kann und wird.
    Ich als Deutscher, geboren und aufgewachsen in einem demokratischen Land, toleriere deren Vorgehensweisen nicht mal annähernd und bin froh dass diese Staaten eine klare Landesgrenze besitzen. So ist im Kriegsfall wenigstens klar wo der Feind sitzt.

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    #39
    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    ... Weil die sich auf den Koran berufen und man das dann hier gerne glauben WILL (--> Weltbild)??
    Du meinst sie tun nur so, als würden sie sich auf den Koran berufen?

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    #40
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Bundes-Angie hat sich nach dem Attentat klar pro Frankreich bekannt
    Und wie viel sind Worte von ihr wert? Richtig: Nix.



 
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