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Wie weit dreht Europa nach rechts?

Erstellt von GSYoungster, 18.10.2015, 20:34 Uhr · 50 Antworten · 3.641 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Die AfD musste seit ihrer Gründung mit dem Vorwurf leben, sie sei eine rechts.radikale.le Partei. Bernd Lucke hatte, soweit ich das sehe, eher eine technokratisch-wirtschaftsliberale Partei im Sinn, die einfach nur den wirtschaftlichen Wohlstand der Wohlhabenden zementiert, ohne sich von weinerlichen Gefühlen wie Solidarität und Anstand leiten zu lassen. Also quasi so was wie die FDP, nur noch kälter und unsolidarischer. Womit er offenbar nicht gerechnet hat, das war der Zulauf von Parteimitgliedern mit eindeutig rechtsradikalem Mindeset, die sich entweder dafür zu fein sind, sich in offen rechts.radikal.en Parteien wie N.PD oder D.VU zu engagieren oder die - wenn sie etwas Resthirn haben - wissen, dass diese Parteien einfach für einen Großteil der Bevölkerung unwählbar sind, genauso wie einfach viele Leute keine Böhsen Onkelz hören wollen, egal was die beteuern oder singen.

    Offenbar gab es innerhalb der AfD einen Richtungsstreit zwischen den Wirtschaftsliberalen und den Rechtskonservativen, die Rechtskonservativen unter Frauke Petry haben gewonnen, Lucke und seine Gefolgsleute haben die Partei verlassen und versuchen jetzt mit einer neuen Gruppierung namens ALFA ihr Glück. Die Tatsache, dass man von der AfD jeden Tag, von Luckes ALFA dagegen so gut wie gar nicht hört, erlaubt für mich den Schluss, dass die Rechts.radikal.en offenbar in der AfD zum Schluss die breite Mehrheit hatten. Erstaunlich auch für eine Partei mit selbst postulierter Wirtschaftskompetenz, dass sie eines ihrer Führungsämter an eine Frau vergeben haben, die derzeit in Privatinsolvenz ist.

    Lange Zeit ging die AfD vor allem mit den Themen "Raus aus dem Euro" und "Raus aus der EU" hausieren. Themen, die mich als überzeugten Europäer und Gegner aller Grenzen zwar gestört haben, es war aber wenigstens nachvollziehbar, dass auch die AfD hier gute Argumente vorbringen konnte.

    Nach dem, wie ein Herr Höcke gestern bei Jauch argumentiert hat, ist jedoch klar: Wenn das die Parteilinie der AfD ist, dann hat sie auf dem Wahlzettel zu einer Wahl in unserem demokratischen Vaterland nichts zu suchen. Und dass solch ein Strolch wie der Höcke unsere Nationalfahne für seinen widerlichen Mist missbraucht, dafür müsste er eigentlich auf die Zwölf bekommen, und zwar ohne Unterlass. Übrigens: Laut eigenen Angaben stammt er aus einer Flüchtlingsfamilie...

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    #22
    unangemessene Ausdrucksweise

    Beitrag gelöscht

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    #23
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    ......

    Das ist weder sprachlich noch inhaltlich akzeptabel.

    Und das sage ich vor dem Hintergrund, dass ich Ihre aktuelle mediale Position unverantwortlich finde.

  4. Registriert seit
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    #24
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    ..... mit eindeutig rechtsradikalem Mindeset......

    ... erkläre mir doch einmal bitte mal, ab wann jemand deiner Ansicht nach "rechtsradikal" ist? Das Wort wird hier in jedem zweiten Kommentar in den Raum geschmissen, ist daher schon ziemlich abgenutzt!!

  5. Registriert seit
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    #25
    Eigentlich beteilige ich mich nicht mehr an politischen Diskussionen in Foren, weil das meist ausartet und in eine Richtung läuft, die niemals so laufen würde, säße man sich gegenüber.


    Aber dennoch: einfach mal ein Danke an die Mods, dass sie öffentliche Beleidigungen aus dem Forum fern halten.

    Und an diejenigen, welche solchen Sch... von sich geben: Es gibt eine Grenze zwischen Meinungsfreiheit und Beleidigung. Nur weil man sein Profil nicht vollständig ausgefüllt hat, ist man in Foren noch lange nicht anonym und muss ggf. auch noch nach Jahren für seine unüberlegten Äußerungen gerade stehen.

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    #26
    Zitat Zitat von Q_Treiber_Josef Beitrag anzeigen
    Versteh mich nicht falsch, wir brauchen ARBEITSKRÄFTEaus dem Ausland.
    Hm, naja....eigentlich verfügt Deutschland selbst über viele Arbeitskräfte. Wenn ich mich hier (in unserer Stadt) umgucke, Bekanntenkreis, die teilweise studiert haben, Informatiker, CNC Dreher o.ä. und ohne Job sind, frage ich mich, warum nicht erst mal die eigenen Leute in Arbeit bringen?

    Man kann ja zusätzlich Arbeitskräfte aus dem Ausland holen, kein Thema. Nur wenn man sieht, dass die eigenen Leute arbeitslos daheim sitzen, nichts bekommen, weil sie mit 40 zu alt seien oder keine dementsprechende Ausbildung haben, kann man die doch fördern.....eigentlich....und erst mal diese nehmen, bevor man auf Fachkräfte aus dem Ausland holt.

    Der nächste sei "angeblich" mit 1200,-€ Brutto zu teuer, gibt ja billigere Arbeitskräfte die man ausnehmen kann u.s.w.

    Das Thema könnte man stundenlang fortsetzen.....

  7. Registriert seit
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    #27
    Zitat Zitat von coreboat Beitrag anzeigen
    Eigentlich beteilige ich mich nicht mehr an politischen Diskussionen in Foren, weil das meist ausartet und in eine Richtung läuft, die niemals so laufen würde, säße man sich gegenüber.

    Aber dennoch: einfach mal ein Danke an die Mods, dass sie öffentliche Beleidigungen aus dem Forum fern halten.

    Und an diejenigen, welche solchen Sch... von sich geben: Es gibt eine Grenze zwischen Meinungsfreiheit und Beleidigung. Nur weil man sein Profil nicht vollständig ausgefüllt hat, ist man in Foren noch lange nicht anonym und muss ggf. auch noch nach Jahren für seine unüberlegten Äußerungen gerade stehen.
    Hallo,

    das mit der Abreit der Mods sehe ich auch so.
    Eines möchte ich noch ergänzen. Wenn mir jemand auffällt mit grenzwertigen Kommentaren, dann steckt da oft ein völlig nichtssagendes Profil dahinter.

  8. Registriert seit
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    #28
    Wer in D pointiert "rechtskonservativ" wählen will, muss mittlerweile NPD, AfD oder evtl. noch ALFA wählen. In F bleibt der Front National. Diese Parteien haben weder Regierungserfahrung, noch hat sich ihr Parteiprogramm über einen längeren Zeitraum in der Realität bewähren müssen. Ich finde es ungesund, dass in D (oder in F) keine Volkspartei existiert, die auch das deutlich rechte (nicht rechtsradi.kale) Spektrum besetzt. Die CDU bringt dies ja mittlerweile nicht mehr und die CSU gibt's nur in Bayern.

    Warum kennt D eigentlich keine zwingenden Volksabstimmungen über wesentliche Sachfragen? Die Hauruck-Umgestaltung von Europa und der aktuelle Umgang mit der Flüchtlingsfrage wären diesfalls wohl anders verlaufen, schon nur aufgrund der Tatsache, dass es diese demokratischen Instrumente geben würde. Warum scheinen in D (und in F) so viele unzufrieden zu sein, doch nur wenige setzen sich für mehr Mitbestimmung der Bürger ein? Leuchtet mir nicht ein.

  9. Registriert seit
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    #29
    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    Hallo,

    das mit der Arbreit der Mods sehe ich auch so.
    Eines möchte ich noch ergänzen. Wenn mir jemand auffällt mit grenzwertigen Kommentaren, dann steckt da oft ein völlig nichtssagendes Profil dahinter.
    Schön pauschal und nichtssagend formuliert.
    Fast so herrlich trocken wie unsere Politiker es tun.

  10. Registriert seit
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    #30
    Zitat Zitat von GSYoungster Beitrag anzeigen
    Ich finde es ungesund, dass in D (oder in F) keine Volkspartei existiert, die auch das deutlich rechte (nicht rechtsradi.kale) Spektrum besetzt..
    ganz genau so ist es.


 
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