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Unfall und keiner kann Englisch! Meine Erfahrungen mit den spanischen offiziellen

Erstellt von noIR, 07.04.2016, 21:18 Uhr · 72 Antworten · 9.828 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Erstmal gut das der TS geholfen hat... und so sollte es auch sein.

    Meine Erfahrung mit spanischen Krankenhäusern ist durchweg positiv, so lange man klären kann, wer die Rechnung bezahlt. Da sind die Spanier sehr "amerikanisch" unterwegs.

    Spanier, Franzosen, Italiener, um mal in der Nachbarschaft zu bleiben, sind nicht sehr fremdsprachenaffin, d.h. es ist zwingend notwendig wichtige Situationen in der Landessprache sprechen zu können und die Notrufnummern sollte man dabei haben.

    Ich gehe aber davon aus, dass sich die Weltreisenden dieses Forums über die Situation des jeweiligen Landes vorher gründlich informieren.

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    #52
    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    Na, da hatte ich es heute aber einfacher. Hier in den Yorkshire Dales hat mich vom helfenden PKW Fahrer, über die beiden Sanis's, bis zum Doc im Hospitel, jeder verstanden.

    Die Verständniss-Probleme werden Montag anfangen. Eigentlich hab ich wg.'nem Finger 'nen Termin beim Chirurgen. Hoffentlich kann der auch dicke Zehen. . .
    Ja Stephan,
    da hast du aber Glück gehabt, anscheinend waren das alles Engländer,
    aber was machst du denn für Sachen?
    Da will ich mal hoffen, dass es ist bei der dicken Zehe geblieben ist.

    Gruß Thomas

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    #53
    Sah zumindest auf dem Röntgenbild so aus. Warten halt nur seit 07:30 auf'n Rückruf vom Automobilclub. Da scheinen die „Weckrufe" alle 2 Std., niGS zu nützen. Will die ADV ja nicht im Brexit hier verlieren. . .

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    #54
    Zitat Zitat von Canario Beitrag anzeigen






    Ggf. machst Du als mehrsprachiger Schweizer ganz andere Erfahrungen.

    Canario
    Sorry , wenn ich mal da zwischen ... Ganz so ist das hier auch nicht , es gibt auch hier genug Sprachfaule . Mein mit bester Freund ein Spanier spricht alle vier Landessprachen dazu noch ein gutes Hochdeutsch , das sind aber die Ausnahmen.

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    #55
    Jep. Das kann ich, als CH Ausländer, bestätigen. Es sind längst nicht alle Schweizer so mehrsprachig.

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    #56
    Zitat Zitat von QVIENNA Beitrag anzeigen
    Die Carabinieri sind eine Militäreinheit und die sind auch in Südtirol voll mit Italienern aus dem Süden, die kein Deutsch sprechen. Da sind so gut wie keine Südtiroler dabei, dafür jede Menge aus Calabrien, Umbrien ...
    Werden aber primär für Polizeiaufgaben eingesetzt und unterstehen dieszebezüglich dem Innenminister.
    Dieses Jahr wurde ich wenige Kilometer vor Q Treiber von diesen Herren, nach einer Inländerin, kontrolliert. Befragt, in englischer Sprache, nach Sinn & Zweck meines Dortseins verabschiedeten wir uns als Europäer.
    Übrigens behaupten die Norditaliener der Mezzogiorno gehöre zu Afrika und diese von Sütirol das sei Österreich.
    Wenn ich mit meiner Sprachprägung unterwegs bin gibts gelegentliche Annerkennung: "Sie sprechen aber gut deutsch".

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    #57
    Das Problem fehlender Englischkenntnisse gibts auch andersrum: Vor genau 10 Tagen war ich als (dritter) Ersthelfer am Ort eines Motorradunfalls. Es war kurz hinter dem Übergang vom Wrynose- zum Hardknott Pass im nordbritischen Lake District. Wer diese Strecke kennt, weiß, dass sie es in sich hat. 30% Gefälle/Steigung direkt in 180° Spitzkehren auf einer (sehr engen) Singletrack mit Gegenverkehr. Bei einem Ausweichversuch war ein Franzose einfach umgefallen, und mit dem Bein dabei wohl unter den Motorschutzbügel seiner GS geraten. Er zeigte auf eine Stelle unter dem rechten Knie, und ich schnitt mit Taschenmesser und Nagelschere den Teil seiner Textilhose ab, der wohl betroffen war. Sah für mich nach einem sauberen (nicht offenem) Bruch des Schienbeins direkt oberhalb des Stiefels aus. Er redete ohne Unterlass - und es erschien irgendwie wichtig - nur, er tat dies auf französisch. Weder die beiden Briten noch ich verstanden auch nur ein Wort. Ich versuchte es mit dem Smartphone und Google Translate - klappte aber nicht, da keinerlei Mobilempfang für Daten.

    Der Umfaller war wohl 10 Minuten vor meinem Eintreffen passiert, und bereits 7 Minuten später hörten wir das Martinshorn eines Rettungswagens, der sich aus dem 10 Meilen entfernten Ambleside näherte. Es war die "Mountain Rescue", und ich habe noch nie zuvor ein Fahrzeug eine solche Strecke in diesem Tempo nehmen sehen. Hut ab, die konnten es! Sämtliche weiteren Fahrzeuge auf der Strecke verharrten geduldig in verfügbaren Ausweichbuchten (das hätte in DE anders ausgesehen). Aus dem Land Rover stiegen ein Arzt und ein Sanitäter - und beide sprachen ebenfalls kein französisch. Machte aber nix. Sie zückten die Funke, riefen in der Zentrale an, diese vermittelte 2 mal, und dann ging das Gespräch in lupenreinem französisch weiter. Der Rettungsdienst im UK scheint mustergültig zu funktionieren.

    Während sie den Verletzten ruhig stellen und verluden, erzählten sie, was er die ganze Zeit über gewollt hatte. Der hatte nur Sorgen um sein geliebtes Motorrad, und bat wortgewaltig darum, es aufzuheben und sicher aus der Topologie zu entfernen. Ausserdem wollte er sein Smartphone und seine Zigaretten, welche wohl im Topcase steckten :-)

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    #58
    Zitat Zitat von Demokrit Beitrag anzeigen
    Während sie den Verletzten ruhig stellen und verluden, erzählten sie, was er die ganze Zeit über gewollt hatte. Der hatte nur Sorgen um sein geliebtes Motorrad, und bat wortgewaltig darum, es aufzuheben und sicher aus der Topologie zu entfernen. Ausserdem wollte er sein Smartphone und seine Zigaretten, welche wohl im Topcase steckten :-)
    Reinblütiger französischer Kradist, kein neumodischer Socialbiker im FB.

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    #59
    Auf dem Pass gibt es Ausweichstellen?

    Muß neu sein. Was ausserhalb der Aplen immer mal wieder auffällt, das es wohl keine gängige Regelung ist, das der Bergauffahrende Vorfahrt hat. Hab da auch schon mal mächtig balancieren dürfen. . .

  10. Registriert seit
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    #60
    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    Auf dem Pass gibt es Ausweichstellen?
    Nunja, nicht so ausgeprägt wie auf schottischen Singletracks, und auch nicht als solche markiert - 's sind eher befahrbare Schotterstellen, die zufällig die Fahrspur an der Stelle verbreitern.

    Den Balanceakt am Hardknott Pass hatte ich vor zwei Jahren. Ein französischer Kleinwagen traf in einer Kehre auf mich, und war nicht bereit, die 3 Meter bis zu einer etwas breiteren Stelle zurück zu fahren. Ich durfte statt dessen die voll beladene Kuh 15 Meter bergab rollen lassen (bei 30% in 180° Kehre), um Platz zu machen. Ich war dabei mehr als einmal nur knapp dem Umfaller entgangen.


 
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