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Ärger nach dem Verkauf

Erstellt von Lino1908, 07.06.2012, 17:01 Uhr · 33 Antworten · 5.100 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Ärger nach dem Verkauf

    #1
    Riss am Lenkeranschlag M900 Käufer meldet sich
    ******
    Hallo, habe ein Problem, hatte mir ja ne ducati Monster 900 geholt, nachdem ich gemerkt hatte das es von der Sitzposition überhaupt Nicht mein Ding war habe ich sie nach 6 Wochen wieder verkauft.

    Jetzt ruft mich gerade der Käufer an( nach 3 Wochen) und meint sein Kawasaki Händler hatte gesehen das er am linken lenkanschlag einen riss hat. Somit wäre es ein rahmenschaden und die Maschine wäre schrott oder für 2200€ einen neuen Rahmen kaufen.

    Kann das sein, laut Vorbesitzer Unfall frei.
    kann man den Stahlrohrrahmen nicht anheften an der stelle, also nur der Lenkanschlag hat einen riss.
    Ich habe keinen Riss gesehen, kann man das Schweißen ? Muss ich wirklich die Maschine zurücknehmen ?

    Bin gerade Ratlos, weis ja auch nicht was der in den 3 Wochen mit der Maschine gemacht hat.

    Habt ihr eine Idee ?

    Im Kauf Vertrag steht drin das die Maschine so verkauft wurde wie sie beim Zustand der Besichtigung und Probefahrt war. Und keine gewährleistung gibt.

    Und angekreuzt habe ich noch das zu meiner zeit und soviel mir bekannt war keine Unfallschaden waren.

    Bin grad total genervt von dem Typ, er will die Maschine ja behalten aber so ist sie quasi ein Totalschaden bla bla,

    Weiß ich was der beim Transport oder in den letzten 3 Wochen gemacht hat.

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Mein Rat: konsultiere einen Anwalt.

    Offenbar ein Käufer, der im Nachhinein den Preis drücken will. Diesen Leuten muss man von Anfang an zeigen, dass sie ihr Ziel ohne einen Prozeß nicht erreichen werden.

    CU
    Jonni

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Hi, mit Ratschlägen bei drohenden Rechtstreitigkeiten halte ich mich zurück.
    Aber ich kann Dir berichten, dass mich mal jemand auf Rücknahme eines gebrauchten Fahrzeuges verklagt hat. Das Gericht hatte mir aber Recht zugesprochen mit der Begründung; Der Käufer muss dem Verkäufer nachweisen, dass er von dem Schaden/Mängel wusste.....
    Und das erscheint mir recht schwierig/unmöglich!
    Vielleicht gibts dazu aber noch Kommentare von den Advokados hier!

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Hallo
    "Sorry", würde ich antworten, "wenn Sie den Kaufvertrag lesen, werden Sie sehen, dass es keine Garantie auf den Kauf gibt und ich ehrlich keinen Unfall hatte, und auch von keinem wusste, wie ich unterschrieben hatte. "
    Dann sollte es aber auch so gewesen sein.
    Ein guter Schweißer wird den Anschlag anheften können, allerdings muss dann je nach dem, wo der sitzt das Lenkkopflager raus und lackiert werden.
    Möglicherweise gibt es auch einen Anschlag an einer anderen Stelle wie der Gelbe von Turatech für die Kuh, der an die Holme anschlägt.
    Wenn du einen Kaufvertrag hast, der die unfallfreiheit bei deinem Kauf bescheinigt, kannst du den ja zeigen.
    Rückgabe ist nach meiner Einschätzung nicht möglich.

  5. Registriert seit
    07.07.2011
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    Standard

    #5
    Er hat ja sogar den Vorbesitzer von mit angerufen, der hat im auch gesagt das da nix war, und ich habs ihm auch gesagt beim verkauf, auf einmal kommt er dann nach 3 wochen.

    Ist halt ärgerlich so ne scheisse, echt. Sorry

    Er will jetzt mal noch ne andere werkstadt aufsuchen meinte , er möchte das Motorrad ja eigentlich behalten aber wenn es ihm niemand schweist muss ich es halt zurück nehmen .... Gehts noch

  6. Registriert seit
    22.08.2006
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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von GStatten Beitrag anzeigen
    ... Der Käufer muss dem Verkäufer nachweisen, dass er von dem Schaden/Mängel wusste.....
    Zitat Zitat von Lino1908 Beitrag anzeigen
    ..., er möchte das Motorrad ja eigentlich behalten aber wenn es ihm niemand schweist muss ich es halt zurück nehmen ....
    Nur, wenn er dir das oben genannte nachweisen kann.
    Aber der Tip mit dem Rechtsanwalt ist noch besser. Als ADAC-Mitglied hast du sogar eine Beratung/ Jahr frei. Vielleicht gemeinsam mit dem Advokaten ein freundliches aber deutliches Schreiben aufsetzen.

  7. Registriert seit
    07.07.2011
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    Standard

    #7
    Gleich den Brief oder erstmal warten was von ihm noch kommt ? Was meint ihr

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    es ist möglich:
    - du hast unwissend die Sache beschädigt gekauft.
    - er hat das Motorrad wissend oder unwissend beschädigt, evtl auch beim Transport
    - der Händler hat den Schaden verursacht.
    Wenn du nichts beschädigt hast, auch nichts davon wusstest, kannst du gleich zum Advokaten gehen und einen Brief aufsetzen lassen.

  9. GSATraveler Gast

    Standard

    #9
    Hallo Lino, geh zum Anwalt und mach Dir keinen Kopf. Wenn der Sachverhalt so ist wie von Dir geschildert, ist das Ding verhältnismässig klar. Das entsprechende Briefpapier wird Dich aus der Schusslinie nehmen.
    Gruss Rolf.

  10. Registriert seit
    03.06.2010
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    Standard

    #10
    Tipp:

    Im Rahmen der Hauptuntersuchung "TÜV" werden auch die Lenkanschläge durch den PrüfIngenieur besichtigt.
    Sollte hier bei der Prüfung der Lenkanschlag beschädigt sein, wie von dir beschrieben, dann ist das ein erheblicher Mangel und die Plakette wird nicht zugeteilt.

    Daher die letzten 3 Prüfberichte der vergangen HUs anschauen, ob jemals ein Mangel vermerkt worden ist.

    Sollten die Prüfberichte nicht mehr vorhanden sein, dann kann man mit der Fahrgestellnummer bei der DEKRA, TÜV, GTÜ etc. anfragen und die Berichte sich in Kopie schicken lassen.

    Vor allem bei Autos fallen manchmal dann auffällige Kilometerstände auf

    Grüße
    Paul


 
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