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Warum leben wir noch?

Erstellt von Aurangzeb, 09.03.2015, 15:26 Uhr · 63 Antworten · 4.884 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Mir ist am Wochenende nur ein Motorradfahrer begegnet, dieser dafür zweimal, weil er wohl zufällig für seine erste Ausfahrt die gleiche Runde wie ich, aber in Gegenrichtung gewählt hat. Habe mich bewusst nur auf verkehrsarme Strassen begeben.
    Mache mir keine Gedanken über Motorradunfälle, ist Zeitverschwendung und beeinflusst die eigene Fahrweise negativ.

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    #22
    Warum wir noch Leben?

    Weil wir Glück haben…

    Nach über 2 Jahrzehnten auf zwei Rrädern kann ich auch nur folgendes Resümee ziehen:

    Unsere Clique hat, gerade in unseren Anfangsjahren auf dem Zweirad, viele junge Freunde verloren. Zum Teil aus Unachtsamkeit, zum Teil, weil sie einfach Pech hatten:

    * Der eine, ein unglaublich besonnener und erfahrener "Wind & Wetter- Fahrer", rutschte auf seinem schon 5.000 mal gefahrenen Arbeitsweg in Serpentinen mit seiner XT500 auf einer Dieselölspur aus und hauchte sein Leben unter den Zwlllingsreifen eines LKW aus. PECH.

    * Der andere rutschte beim zu rasanten linksabbiegen mit den Stollen seiner XR600 weg und landete auf der Straße sitzend mit dem Brustkorb in der Stoßstange eines mit ca. 70km/h entgegenkommenden Autos. FAHRFEHLER.

    * Einen Freund hat es mit seiner ZXR in einer lang gezogenen Kurve in seiner "Haus-Allee" (er wohnte dort) aus der Kurve gehoben wobei er leider durch eine der Eichen abrupt gebremst wurde. Den zweigeteilten Dackel des Nachbarn haben sie erst später gefunden.. .... HAPPENS.

    * Ein anderer Dackel hat einen 80er fahrenden Freund einen monatelangen Krankenhaus-Aufenthalt gekostet.

    * Mich haben sie in den Anfangsjahren auf meiner DR650 3 mal in 2 Jahren vom Mopped geholt und sich danach mit den Worten "Oh sorry, ich hab sie gar nicht gesehen…" entschuldigt. Und trotzdem habe ich die 3 mal richtig viel Schwein gehabt, bis ich dann auch endlich verstanden hatte, dass man als Moppedfahrer einfach keine Vorfahrt hat. NIE! - LERNEN DURCH SCHMERZEN.

    Ich habe in jungen Jahren auch erst nie verstanden, dass die man als Autofahrer die schmale Silhouette der Moppeds einfach nicht sieht - erkennt man doch als begeisterter junger Motorradfahrer schon jedes entgegenkommenden Zweirad auf 200m Entfernung an seiner Frontpartie - bis ich selber um Haaresbreite mal einen XJ1200-Fahrer die Vorfahrt genommen habe. Danach war das Verständnis dann da...

    Viele Jahre später dann rutsche mir in der Nähe der Carrara-Steinbrüche auf einer vom Staub blank polierten Kehre die voll bepackte LC4 weg und mit mir zusammen genau zwischen 2 Autos durch und in den gegenüberliegenden Straßengraben.

    Dann 8 Jahren Ruhe und letztes Jahr ging mir in einer durchaus bekannten und gar nicht mal schnell gefahrenen Kurve das Hinterrad weg. Auch hier wieder: Schwein gehabt, da die Fuhre und ich nur rechts in die Bankette gerutscht sind.

    Und ja, auf der Straße pflege ich einen durchaus moderaten Fahrstil da ich schon immer Stollen und nie auf der letzten Rille gefahren bin. Aber was hilft das schon? Man ist es nicht immer selber.

    Das Argument der Ablenkung halte ich auch für ein existierendes: Auch mir kommen immer häufiger Fahrer auf meiner Spur entgegen oder fahren Slalom vor mir auf meiner Spur. Auch ich denke, dass die Fahrer jedweder Vehikel mittlerweile durch viel zu viel Mäusekino im und am Cockpit abgelenkt sind.

    Gruselig, was da noch alles auf uns zukommt…

    In diesem Sinne: Immer schön hellwach sein und wie es mein Fahrleher während der Fahrstunden auf der Autobahn so schön zu sagen pflegte:

    "Du musst immer für den Deppen vor Dir, für den Deppen links neben Dir, für den Deppen hinter Dir und für den gerade überholten Deppen rechts von Dir mitdenken... Du Depp!

    Eine unfallfreie Saison wünscht
    Jan

  3. Registriert seit
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    #23
    Es gibt viele Gründe nicht zu verunfallen. Mit Glück hat das manchmal auch zu tun. Wer bislang allerdings nur Glück hatte, sollte mal selbst drüber nachdenken.

    Gruß IM

  4. Registriert seit
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    #24
    @ Intermezzo
    Wer bislang allerdings nur Glück hatte,............
    Wie willst Du das messen .............. solange Du lebst, hast Du Glück gehabt.

    ..........sollte mal selbst drüber nachdenken.
    Wenn man davon ausgeht, dass keiner mit Selbstmordgedanken sich aufs Bike setzt, fährt jeder so, wie es ihm Spaß macht - no risk, no fun.
    Schei...e ist nur, wenn man durch seinen Fahrstil andere gefährdet (.... mit 200 km/h durch die Ortschaft, oder die Kurven immer auf der Gegenspur ausgereizt/geschnitten werden ...). Dann hoffe ich allerdings einfach, dass der möglichst bald den Schein abgegeben muss.

    ........ aber am ENDE geht es eben nur um mein Glück .

    Und das Glück, dass ich übrig habe, gebe ich gerne ab .


    Gruß Kardanfan

  5. Registriert seit
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    #25
    vielleicht sollte man die Kirche im Dorf lassen. Ein Motorrad ist ein Fortbewegungsmittel, keine Waffe und kein Mittel um Menschen beim Suizid zu unterstützen. Zugegeben ein risikobehaftetes Fortbewegungsmittel. aber nicht mehr und nicht weniger

  6. Registriert seit
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    #26
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    vielleicht sollte man die Kirche im Dorf lassen. Ein Motorrad ist ein Fortbewegungsmittel, keine Waffe und kein Mittel um Menschen beim Suizid zu unterstützen. Zugegeben ein risikobehaftetes Fortbewegungsmittel. aber nicht mehr und nicht weniger
    Und Spaß macht's auch noch

  7. Registriert seit
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    #27
    "Warum leben wir noch?"
    Eine gute Frage, die ich mir selbst häufig genug stelle!
    Mit fast 65 Jahren, seit ca. 46 Jahren mit Auto und Motorrad unterwegs, eigentlich immer so schnell wie's geht (abhängig von der (Un)Fähigkeit, mechanische Dinge an die zu erwartenden Fahrsituationen anpassen zu können/wollen , vom Fahrkönnen , vom verwendeten Material -passt nie zu 100% , vom "Entgegenkommen" der "entgegenkommenden" Verkehrsteilnehmer, von/vom ...).

    Ganz sicher gehört ein gerüttelt Maß an Glück dazu, wie auch immer "Glück" zu definieren ist.
    Es gehört aber auch immer ein gerüttelt Maß an Selbsteinschätzung/Einschätzung der Möglichkeiten des Fzg.s dazu, ohne die es nicht geht. Ich stecke häufig genug an unübersichtlichen Stellen in unbekanntem Geläuf zurück, weil ich nicht weiß, was mich hinter der Kurve erwartet (landwirtschaftlicher Bereich, Häuser beidseits? Da steht gern mal der "Leiterwagen" mitten auf der Straße, genau hinter dem Knick, den ich locker mit 80km/h nehmen könnte, wenn da nicht besagter "Leiterwagen" .... Oder die verschmutzte Fahrbahn, weil genau hinter der Kurve der schlammige Waldweg auf die ansonsten sehr gute Fahrbahn stößt, und ausgerechnet da die ganzen Trecker zum Holz verziehen auf die Straße fahren, o. die Rübentrecker zur Erntezeit).
    Und "NEIN", ich überhole definitiv nicht, wenn ich die Fahrbahn nicht ausreichend weit einsehen kann, also keinesfalls in Rechtskurven, nur bedingt in Linkskurven -so denn diese weit einsehbar sind.
    Was alles nicht bedeutet, daß ich nicht auch schneller als erlaubt fahre. Da, wo es opportun erscheint, meine u. anderer Leute Sicherheit nicht gefährdet.
    Wenn ich dann mal langsamer bin als "der Schnellere"?
    Ja und?
    Mag alles sein, aber ich bin noch am Leben!

    Das sah ich heute beim Frühstück. Kein angenehmer Auftakt für den Tag.
    Gestern u. vorgestern konnte ich, zeitlich bedingt, nicht fahren. Wolfsabend im Wisentgehege Springe am Samstag, Brunch im Outbax standen dagegen.
    Glück gehabt?
    Ja! (Aber: Ich vermeide es auch bewusst, an solchen Tagen zu fahren! Das erste "schöne" WE, der erste "Ferientag" (und der davor u. danach), "Himmelfahrt ("Vatertag", woselbst die wenigsten "Väter" Väter werden können, und wenn doch, fast nur "Idioten" produzieren -Sorry), usf.

    Grüße
    Uli (der bisher weitestgehend "Glück gehabt!" hat)

  8. Registriert seit
    24.09.2012
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    #28
    Das Leben ist ein langes Sterben, von der Geburt bis zum Tod.

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    #29
    Der Irrsinn auf den Straßen spricht für Fahrten im Gelände.

  10. Registriert seit
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    #30
    Das Leben ist per Definition eine Geschlechtskrankheit!










    wird durch s exuellen Kontakt übertragen und endet mit dem Tod!


 
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