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Kompass für Ausgleichsbehälter

Erstellt von ridy, 16.11.2009, 12:17 Uhr · 15 Antworten · 3.201 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #11
    Zitat Zitat von NC88172 Beitrag anzeigen
    ....außerdem steht da doch "klau mich" drauf.

    ....

    Habe mir das Teil nochmal angesehen und muß mich verbessern:

    da steht nicht "klau mich" drauf, sondern "schraub mich ab und wirf mich ganz weit weg"....

    Thomas

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    Standard

    #12
    Ach ihr seid doch alle doof!

    Ihr braucht nen 1,21 Gigawatt Fluxkompensator!!!


  3. Doc
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    Daumen runter 2x Schwachsinn

    #13
    Hi,

    1) "Es handelt sich um einen Deckel für den Bremsausgleichsbehälter mit integriertem Kompass, welcher problemlos gegen den originalen Kunststoffdeckel ausgetauscht werden kann.
    Selbstverständlich kann der Deckel auch jederzeit schnell abgenommen und z.B. als Wanderkompass verwendet werden."
    Na klar - man geht ja wandern, läßt die Q also irgendwo stehen; dann machts ja nix, wenn der Bremsausgleichsbehälter einfach mal offen bleibt!

    2)
    Zitat Zitat von R1F800 Beitrag anzeigen
    Ist er nur auf der Nordhalbkugel einzusetzen oder auch auf der Südhalbkugel ? (Magnetfeldlinienkompensation)
    Dazu Zitat zum Marschkompaß von RECTA Global System:
    "Global System - Freiheit für die Nadel. Jetzt auch auf der Südhalbkugel richtig navigieren. Die Nadel 'hängt' nicht mehr, wie früher, durch den anderen Magnetlinienverlauf der Südhalbkugel, sondern kann sich frei drehen."

    Was ist denn das für ein haarsträubender Blödsinn?
    Welche Nadel in welchem Kompaß "hängt" denn auf der Südhalbkugel, und kann sich dort nicht mehr "frei drehen" ????
    Bin seit Jahren mal auf der Nord-, mal auf der Südhalbkugel unterwegs (lebe hier in Ecuador ja ziemlich genau auf dem Äquator), benutze meinen vor zig Jahren mal in Deutschland gekauften Kompaß egal wo, und habe damit noch immer und überall "richtig navigieren" können.

    Mit Gruß,
    Doc

  4. MP
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    Blinzeln Inklination

    #14
    Zitat Zitat von Doc Beitrag anzeigen
    ...
    Zitat Zitat von Doc Beitrag anzeigen
    Dazu Zitat zum Marschkompaß von RECTA Global System:
    "Global System - Freiheit für die Nadel. Jetzt auch auf der Südhalbkugel richtig navigieren. Die Nadel 'hängt' nicht mehr, wie früher, durch den anderen Magnetlinienverlauf der Südhalbkugel, sondern kann sich frei drehen."

    Was ist denn das für ein haarsträubender Blödsinn?
    Welche Nadel in welchem Kompaß "hängt" denn auf der Südhalbkugel, und kann sich dort nicht mehr "frei drehen" ????
    Bin seit Jahren mal auf der Nord-, mal auf der Südhalbkugel unterwegs (lebe hier in Ecuador ja ziemlich genau auf dem Äquator), benutze meinen vor zig Jahren mal in Deutschland gekauften Kompaß egal wo, und habe damit noch immer und überall "richtig navigieren" können. ...
    Moin,

    die Aussage von RECTA ist nicht verkehrt. Das Stichwort lautet "Inklination":

    Inklination
    Zwischen den magnetischen Polen der Erde verlaufen die Feldlinien des Erdmagnetfeldes. Die Feldlinien verlaufen jedoch nicht horizontal sondern geneigt. Diese Neigung zur Horizontalen wird Inklination genannt. Sie beträgt an den magnetischen Polen 90o und am magnetischen Äquator 0o. Die Inklination beträgt in Mitteleuropa etwa 65o. Linien gleicher Inklination werden Isokline genannt.

    Bei einfachen Wanderkompassen wird die Inklination einfach dadurch ausgeglichen, dass die Südhälfte der Kompassnadel schwerer ist als die Nordhälfte. Ein solcher Kompass kann somit nicht auf der Südhalbkugel verwendet werden. Die Kompassnadel würde schief hängen und schlimmstenfalls den Gehäuseboden berühren. Bei aufwendigeren Kompassen ist es möglich, die Inklination auszugleichen.

    Am Äquator wirst du daher (noch) keine Probleme haben, auf 50o Süd (z.B. in Chile) u.U. schon.

  5. Registriert seit
    30.08.2009
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    Standard

    #15
    Zitat Zitat von MP Beitrag anzeigen

    Moin,

    die Aussage von RECTA ist nicht verkehrt. Das Stichwort lautet "Inklination":

    Inklination
    Zwischen den magnetischen Polen der Erde verlaufen die Feldlinien des Erdmagnetfeldes. Die Feldlinien verlaufen jedoch nicht horizontal sondern geneigt. Diese Neigung zur Horizontalen wird Inklination genannt. Sie beträgt an den magnetischen Polen 90o und am magnetischen Äquator 0o. Die Inklination beträgt in Mitteleuropa etwa 65o. Linien gleicher Inklination werden Isokline genannt.

    Bei einfachen Wanderkompassen wird die Inklination einfach dadurch ausgeglichen, dass die Südhälfte der Kompassnadel schwerer ist als die Nordhälfte. Ein solcher Kompass kann somit nicht auf der Südhalbkugel verwendet werden. Die Kompassnadel würde schief hängen und schlimmstenfalls den Gehäuseboden berühren. Bei aufwendigeren Kompassen ist es möglich, die Inklination auszugleichen.

    Am Äquator wirst du daher (noch) keine Probleme haben, auf 50o Süd (z.B. in Chile) u.U. schon.

    Dieses Zitat von RECTA ist m.E. nichts weiter als der klägliche Versuch, für ein Fragwürdiges Produkt eine Begründung zu finden.
    Jeder "Wanderkompass", der nicht unbedingt aus einem Kaugummiautomat kommt, wird sowohl in Santiago als auch am Nordkapp richtig anzeigen; zumindest im Ramen der fahrbaren Ablesegenauigkeit. Alles andere ist weit übertrieben.

    Thomas

    P.S. ich habe es ausprobiert.

  6. Doc
    Registriert seit
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    165

    Daumen hoch Alles klar…

    #16
    Hi,
    Zitat Zitat von MP Beitrag anzeigen
    Moin,
    die Aussage von RECTA ist nicht verkehrt. Das Stichwort lautet "Inklination"…
    Am Äquator wirst du daher (noch) keine Probleme haben, auf 50o Süd (z.B. in Chile) u.U. schon.

    hast ja Recht; bin wohl doch mehr für's eher Grobe:

    Im Osten geht die Sonne auf,

    im Westen geht sie unter;
    nach Norden geht's am Globus rauf,
    nach Süden geht es runter…

    Mal Spaß beiseite, das mit der Inklination der Magnetfeldlinien ist natürlich grundsätzlich richtig; ich kann mich allerdings nicht erinnern, daß jemals einer meiner mittlerweile schon mehreren Kompasse deshalb ein Problem mit dem genannten Hängen, oder sich nicht mehr richtig Drehen gehabt hätte.
    Als Pfadfinder vor Jahrzehnten in Bolivien (Südhalbkugel), hatte ich z.B. einen sehr guten schweizer Kompaß (Thommen), der mir später auch in Kolumbien (Nordhalbkugel) bestens gedient hat (und mir leider dort gestohlen wurde); heute benutze ich hier in Ecuador (genau auf dem Äquator) mal einen alten deutschen Wilkie Marschkompaß, einen neueren finnischen SUUNTO KB-14/360R, und wieder ein schweizer Fabrikat, sinnigerweise einen RECTA Type DP6, der aber wohl noch nie etwas vom offenbar neueren GlobalSystem des jüngeren Modells gehört hat.
    Schade, daß dieses Thema hier nicht schon vorher mal aufgekommen ist (oder hab' ich's übersehen?); zusätzlich zu meinem modernen GPS-Gerät hätte ich dann nämlich im vergangenen Jahr auch noch einen solchen "alten" Kompaß in mein Antarktis-Gepäck gesteckt, um auf der Insel Greenwich (62º 26' 56.52" S / 59º 44' 29.10" W) mit einem dann sicher sehr lehrreichen Aha-Erlebnis feststellen zu können, daß sich dort die Kompaßnadel, bzw. -scheibe tatsächlich deutlich aus ihrer Waagerechten geneigt hat!

    Nun ja - man lernt eben nie aus…
    Mit Gruß,
    Doc


 
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