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Michelin Anakee Wild

Erstellt von molinero, 09.02.2016, 23:31 Uhr · 158 Antworten · 41.891 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #91
    @Hansemann:
    Danke für Deinen schönen Bericht. Ich mag Deine Reifenberichte sehr gern.

    Ich verstehe nicht, dass solche Themen immer sehr schnell zum Schwanzvergleich verkommen. Aber sei es drum.



    Gruß
    Jochen

  2. Registriert seit
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    #92
    Zitat Zitat von molinero Beitrag anzeigen
    Zum "Einfahren": Kann es nicht sein, das es eher eine Eingewöhnung an den neuen Pneu ist? Wie wäre es denn, wenn man als neuer User eine bereits angefahrenen Reifen probiert? Dann gleich alles top? Ich denke das wäre die gleiche 100km Umstellung.

    Wir sind ja alle irgendwann mit eingefahrenen Reifen gefahren und haben uns darauf eingestellt. Ich bin aber auf dem Rückweg mit einem Motorrad gefahren, welches sicherheitshalber als Reservemotorrad im Sprinter mitgenommen worden war. In Ö habens dann die Instruktoren genommen um in die Sektionen zu fahren.

    Weil das ne "alte" Adventure war, wie ich sie 8 Jahre hatte, bin ich dann mal mit der durchs Gelände geschraddelt und dann den Heimweg mit gefahren und war überrascht, wie "neu" der Reifen sich auf Teer zunächst angefühlt hat.

    Auch als "neuer User" auf bereits eingefahrenen Reifen, wird man Unterschiede im Fahrverhalten zu einem reinen Straßenreifen feststellen, zumindest sollte man das merken im Popometer, dass man jetzt ne Stolle fährt. Andererseits haben wir die Motorräder untereinander getauscht. Ich bin V-Strom, Triumph Explorer, Yamaha XTZ1200, alle mit dem Anakee Wild bereift gefahren.

    Egal mit welchem Motorrad man fährt, es stellt sich gleich das selbe Vertrauen in die Eigenschaften und Fähigkeiten des Reifens ein. Natürlich merkt man die Eigenarten der Möhren auch, sogar schön deutlich. Da immer der gleiche Reifen montiert war, oft sogar in der gleichen Größe, kann man die Unterschiede der Motorräder einfach erfahren.

  3. X-Moderator
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    #93
    In Absprache mit Hans, den Fred kurz gewaschen, gefönt und mit den anderen A-Wild-Freds zusammengelegt

  4. Registriert seit
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    #94
    Das Profil wirkt jetzt ein bisschen 'räumwilliger' so wie der K60 oder der selige Sahara 3 schon konstruiert sind.


    Um endgültigen Grip aufzubauen weiß ich nicht, ob 100 km reichen.
    Der K60 nimmt sich gern 600 km Zeit

    dann paßts auch

    k60-bei-ca.-47-.jpg

    für mich weiterhin der beste Kompromiß aus Grip (nicht wirklich weniger als der alte TKC) UND Laufleistung


    Grüße, cowy

  5. Registriert seit
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    #95
    Wie hier ja schon angedeutet, wurde auch ich -für mich völlig überraschend- von Michelin zur Anakee Wild - Präsentation eingeladen.

    Ich ging die Sache allerdings etwas anderst an: Ich wollte den Reifen auf dem eigenen Motorrad testen -und zwar vom ersten bis zum letzten Kilometer! Michelin schickte mir dafür einen Satz Reifen, den ich allerdings erst am Freitagabend vor dem Event bekam und gleich montierte. Da es schon spät war, wurde der Reifen nicht zur Unwucht gedreht, sondern einfach mit ca 70 gr vorn und hinten gewuchtet und mit 2,2 bar vo und 2,6 bar hi montiert. Der Reifen rollte rund ab ohne Höhen- und Seitenschlag, doch der Geradeauslauf, die Seitenführung und Lenkpräzission waren erschreckend sensibel! Natürlich kenne ich dieses Phänomen, hatte ich doch schon die unterschiedlichsten Stollenreifen an den GSen (TKC 80, Karoo T, K60 Scout, Mitas E10, Anlas Capra X, Michelin Desert, Metzeler MCE Safari,....), doch da hatte ich mehr erwartet.
    Auch nach gut 100 kurvigen Km an diesem Abend vermittelten die Reifen noch keine Souveränität, reagierten nervös auf Längsrillen und boten wenig Grip. Vor allem der Hinterreifen. Und beispielsweise das Rechts-links-rechts beim durchfahren eines Kreisverkehrs zeigte, dass jedes Rad einen anderen Radius fährt....
    Am Samstag bin ich dann zuerst einmal ein paar Schotterstrecken hier im Schwarzwald gefahren, die wir auch in den Road Books bei der GS-Trophy drin haben. Allerdings mit unverändertem Straßenluftdruck auf festem Naturbelag, der auch mit jedem anderen Reifen problemlos zu befahren ist. Ich wollte nur die Stollen "anphasen"/die Kanten brechen ....und der Reifen funktionierte wirklich zusehends besser. Bei strömenden Regen konnte dann ausgiebig der Nassgrip wieder auf der Straße getestet werden: funktioniert prima (gut kontrollierbarer Grenzbereich) wie etwa K 60 Scout, kaum schlechter als im Trockenen und viel besser als z.B. TKC 80 .... Da hatten die Reifen aber auch schon über 500 Km runter.
    Mit mittlerweile wirklich gut funktionierenden Reifen mit mehr als 1.000 Km Laufleistung traf ich schließlich bei der Michelinveranstaltung in München ein ...und war doch sehr erstaunt, dass Michelin die versammelte Fachpresse mit nagelneuen Reifen losschickt!!

    Aber das ist eine andere/neue Geschichte!

    Fortsetzung folgt (bei Interesse)

    Gruß

    der GS-Flüsterer

  6. Registriert seit
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    #96
    Zitat Zitat von Bonsai Beitrag anzeigen

    Fortsetzung folgt (bei Interesse)

    Gruß

    der GS-Flüsterer
    Großes Interesse.


    Gruß
    Jochen

  7. Registriert seit
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    #97
    Gib uns MEHR Input!!!

    LG
    Bertl

  8. Registriert seit
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    #98
    Zitat Zitat von boro Beitrag anzeigen
    Großes Interesse.


    Gruß
    Jochen
    So wie wir unser "Bäumchen" kennen wird er wohl mit Verschleißmessung auch bald durch sein.

    Gruß Thomas

  9. Registriert seit
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    #99
    Sodele, weiter geht's:

    Nach kurzen Fachgesprächen über Luftdrücke und Einfahrphasen und einem kurzen Briefing zur bevorstehenden gemeinsamen Fahrt zum Testgelände in Saalfelden ging es dann mit 21 Motorrädern zuerst stramm über die Autobahn. Ich hatte mich bewusst als Letzter vor dem Lumpensammler eingereiht, um besser die Darbietungen der anderen Tester beobachten zu können...
    Über die Konstruktion, Zielsetzung und andere technische Details hat ja Hansemann schon ausführlich berichtet.
    Der Testparcour Off Road war doch anspruchsvoller als es die meisten Reiseenduristen jemals von ihrem Material fordern werden! Nachdem ich wiederholt meine Verwunderung über den unverändert hohen Straßenluftdruck zum Ausdruck gebracht hatte, wurde dann doch tatsächlich an einigen Motorrädern der Luftdruck abgesenkt. Wenn man die volle Leistung eines Reifens nutzen möchte, ...dann sollte die Luftdruckanpassung an die jeweiligen Fahrbedingungen eigentlich selbstverständlich sein. Traktion und Seitenführung gehen aber in Ordnung!
    Der Handling(straßen)kurs zeigte wieder einmal, dass mit Stollenreifen mehr geht, als man ihnen im Allgemeinen zutraut. Es bleibt aber ein Stollenreifen mit den typisch schwammig-schwimmend-teigigen Laufeigenschaften, wenn die Stollen an den Flanken walken und knicken. Aggresives Kurvenwedeln, Bremsen und Beschleunigen sollte man sich damit verkneifen. Wer damit Superbikes "herbrennen" will, der erklärt diese wohl alle zu Nasenbohrern ....oder sollte sich wenigstens davor eine frische Unterhose anziehen; es könnte im Krankenhaus enden ! Wobei man dem Anakee Wild wirklich zu Gute halten muss, dass er einen gutmütigen und sehr gut kontrollierbaren Grenzbereich hat. Zum Rastenkratzen mit der ADV fehlen allerdings schon noch ein paar Grad Schräglage, obwohl die Stollen komplett bis zum Flankenrand tragen.
    Die letzte spannende Frage für mich ist natürlich die über die erzielbare Laufleistung! ... Und da bin ich auch auf Alex seine ErFAHRung gespannt!! Bis jetzt habe ich ca 2.500 Km mit dem Anakee Wild gefahren...


    Gruß

    der Kurze

  10. X-Moderator
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    Neues von Berta & dem Wild!!!

    Bis jetzt aktuell 1400 KM auf der Uhr. Bin absolut zufrieden. Heute nochmal eine zünftige Feierabend-Runde gedreht. Schön über leichten Schotter & Rasen. Perfekter Reifen für mich. Er macht einen absolut soliden und zuverlässigen Job. An einer Steigung mit losem Schotter, ganz easy und locker im Road Modus abgezogen. Links / Rechts und Spur halten...Ab durch die Mitte! Bin ich gar nicht mehr gewohnt, seit dem Heidenau. Aber es ist Geil. Totale Erinnerung an den TKC80! Nur...hat der Wild bis jetzt schon 1400 Kilometer runter. Noch 400 Kilometer und er hat den TKC80 Rekord eingestellt. Sollte er locker schaffen...!

    Dann an einer flotten kurvigen Abfahrt. Der Gebückte lauert hinter mir. Im Ort, zieht er voller Adrenalin an mir vorbei. Im Schwabenlederkostüm und Kampfhaltung . Ortsausgang- der Gebückte nimmt Haltung an und zupft am Kabel. OK, für Drei Kehren nimm ich mal die Herausvorderung an und Berta & Co müssen herhalten. Der gebückte vor mir, schiebt sein Allerwertesten Links und Rechts durch die Kurven. Ich hinterher...nur wie lange??? Nach der Dritten Kurve ist für mich Schluß! Hast gewonnen , Brauner !!!
    Genauso...wie BONSAI es beschrieben hat! Du kannst mit ihm keine Rundenrekorde aufstellen.

    Das Vorderrad schiebt und walzt dermaßen, dass die Fuhre anfängt zu eiern. Ist ja auch kein Wunder. Es ist ein ausgewachsener Stoller. da kannst Du keine Rundenrekorde aufstellen...und laß den Gebückten einen kleinen Vorsprung. Bis die ersten Kehren kommen. UPS...da bin ich wieder direkt hinter ihm .

    Was ich sagen will ist...es ist mein Reifen. Ich bin nicht auf Rennerless ausgelegt. Ich fahre zwar gern zügig, aber keine Rennen. Mir ist wichtiger, ich habe einen guten Reifen für den Dreck. Und das ist ER! Er meistert seine Aufgabe mit Bravurös! Er gibt nicht nach, vermittelt den Eindruck mit Nachdruck...DA WILL ICH DURCH! Und das gefällt mir sehr gut.

    Offroad, mach ich mir überhaupt keine Sorgen. Onroad, muss er sich weiterhin beweisen. Michelin spricht davon, ungefähr an den Laufleistungen eines Heidenau anzuknüpfen. Ich denke, dass wird er nicht schaffen, obwohl ich mittlerweile saft ans Gas gehe, um wirklich herauszufinden, was er für mich maximal bringen kann. Wenn er auch nur, um die 4-5 TSD bringt...ist alles im Grünen Bereich für mich.


    Berichte weiter...




    VG Alex


 
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